Thailand Rundreise 3 Wochen

Drei Wochen Thailand reichen für erstaunlich viel: für Tempeltürme, die im Abendlicht golden glänzen, für eine Nachtzugfahrt durch die Dunkelheit, für kurvenreiche Bergstraßen im Norden und für Kalksteinfelsen, die senkrecht aus türkisfarbenem Wasser wachsen. Genau diese Kontraste sind es, die eine Rundreise durch Thailand so lohnend machen – kein anderes Land in Südostasien lässt sich mit vergleichsweise wenig Aufwand so vielseitig bereisen.

Diese Route führt dich von Bangkok in den bergigen Norden rund um Chiang Mai und das kleine Bergstädtchen Pai, bevor es in den Süden an die Andamanensee geht: nach Krabi mit dem berühmten Railay Beach, weiter auf die Inseln Koh Phi Phi und Koh Lanta, und am Ende zurück nach Bangkok für den Rückflug. Die Reihenfolge hat einen einfachen Grund: Der Norden ist mit seinen kühleren Nächten und Bergnebeln der ideale Einstieg, bevor die Hitze und die Strandtage im Süden folgen. Zwischen den Etappen wechseln sich Nachtzug, Minivan, Inlandsflug und Fähre ab – so wie es für Thailand typisch ist, wo eine Insel eben nur mit dem Boot erreichbar ist und lange Strecken im Landesinneren am schnellsten per Flugzeug zu bewältigen sind.

Diese Route eignet sich für Individualreisende und Paare, die weder im Reisebus sitzend, noch komplett planlos durchs Land reisen wollen. Wer Tempel genauso mag wie Strandtage, wer sich einen Tag im Sattel eines Motorrollers ebenso vorstellen kann wie einen Nachmittag beim Schnorcheln, findet hier eine Route, die genau diesen Mix abbildet. Wer lieber die ganzen drei Wochen an einem einzigen Strand verbringen möchte, ist mit einer reinen Insel-Rundreise besser bedient – dazu findest du am Ende des Artikels ein paar Hinweise zur Anpassung.

Ausblick vom Tiger Cave Tempel in Krabi
Die 3 Wochen Route auf einen Blick

📍 Reisedauer: 21 Tage
🏛️ Reiseart: Rundreise
👉 Geeignet für: Individualreisende, Paare, Thailand-Erstbesucher
🚗 Transport: Nachtzug, Inlandsflüge, Minivan, Fähre
💰 Preisniveau: Mittelklasse, ca. 1.400–1.800 € pro Person ohne internationalen Flug
☀️ Highlight: Railay Beach und die Kalksteininseln der Andamanensee


Routenübersicht

ReisetagOrtÜbernachtungen
Tag 1–3Bangkok2 (+ 1 Nacht im Zug)
Tag 4–6Chiang Mai3
Tag 7–8Pai2
Tag 9–11Krabi & Railay Beach3
Tag 12–13Koh Phi Phi2
Tag 14–17Koh Lanta4
Tag 18–21Bangkok (Rückkehr)3

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Tag 1–3: Bangkok

Ankommen im Sog der Millionenstadt

Bangkok ist selten der Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt. Der Verkehr staut sich, die Luft steht schwül über den Straßen, und zwischen Garküchen und Wolkenkratzern liegt oft nur eine Kreuzung. Genau in diesem Nebeneinander liegt aber auch der Reiz der Stadt. Am Chao Phraya, dem Fluss, der die Stadt in zwei Hälften teilt, liegen die goldenen Dächer des Wat Arun und des Grand Palace, während wenige Kilometer weiter in Sukhumvit Rooftop-Bars über der Skyline schweben.

Zwei volle Tage plus ein halber Tag für den Nachtzug sind ein guter Kompromiss für den Start der Reise. Wer direkt aus Europa ankommt, braucht ohnehin einen Tag, um im Rhythmus anzukommen – da bietet sich Bangkok als sanfter Einstieg an, bevor es in ruhigere Ecken des Landes weitergeht. Der erste Tag gehört klassischerweise dem Grand Palace und Wat Pho mit seinem liegenden Buddha, der zweite dem Fluss: eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya, ein Abstecher nach Chinatown zum Abendessen an den Garküchen der Yaowarat Road, danach ein Absacker in einer der Rooftop-Bars.

Bangkok ist laut, das stimmt. Aber es ist auch eine der wenigen Städte, in denen ein Streetfood-Teller für zwei Euro genauso gut schmecken kann wie ein Menü im Sternerestaurant. Wer die Zeit hat, sollte einen dritten vollen Tag für einen Ausflug nach Ayutthaya einplanen, die frühere Hauptstadt des Königreichs Siam mit ihren Tempelruinen etwa 80 Kilometer nördlich – ein Zug- oder Minivan-Ausflug von rund eineinhalb Stunden pro Strecke. Wer stattdessen lieber Zeit in der Stadt selbst verbringt, verpasst nichts Entscheidendes, denn Bangkok füllt auch drei Tage locker.

Am Abend des dritten Tages geht es zum Bahnhof: mit dem Nachtzug in den Norden.

Highlights (hier findest du unseren Artikel zu den Highlights in Bangkok)

  • Grand Palace und Wat Phra Kaew, der Tempel des Smaragd-Buddhas
  • Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha
  • Bootsfahrt auf dem Chao Phraya und Blick auf den Wat Arun
  • Streetfood und Nachtmärkte in Chinatown (Yaowarat Road)
  • Tagesausflug zu den Tempelruinen von Ayutthaya

Transport

Von den meisten europäischen Flughäfen aus geht es direkt oder mit einem Zwischenstopp zum Suvarnabhumi oder Don Mueang Airport. Innerhalb der Stadt kommst du mit BTS Skytrain und MRT U-Bahn am schnellsten voran, ein Taxi lohnt sich vor allem abends oder für den Weg zum Bahnhof.

Am Abend von Tag 3 fährt der Nachtzug vom neuen Krung Thep Aphiwat Central Terminal Richtung Chiang Mai. Es gibt täglich drei Abfahrten zwischen 18:10 und 22:00 Uhr, die Fahrt dauert je nach Zug zwischen 11 und 14 Stunden. Die zweite Klasse mit klimatisiertem Schlafabteil kostet umgerechnet ab etwa 25 Euro, die komfortablere erste Klasse etwa das Doppelte. Tickets gehen 90 Tage vor Abfahrt in den Verkauf und sind gerade in der Hochsaison schnell ausgebucht. Wer die Nacht im Zug scheut, kann auch einen Inlandsflug nach Chiang Mai* nehmen, der nur gut eine Stunde dauert.

Unterkunftsempfehlungen

  • Sukhumvit – The Coach Hotel Sukhumvit* – nahe der Asok BTS und der großen modernen Shoppingzentren (ab 60 Euro/Nacht)
  • Altstadt von Bangkok – nahe dem Fluss und der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bangkok, bis zur MRT / BTS aber ein Stück zu Fuß / Taxi
    • Grand China Bangkok* – mitten in Chinatown mit genialer Dachterrasse, Zimmer etwas älter ( ab 50 Euro / Nacht) 
    • CHERN Bangkok* – in der Altstadt und nahe der Paläste und Tempel, modern und hell (ab 35 Euro/Nacht)

Tag 4–6: Chiang Mai

Tempel, Berge und ein völlig anderes Lebensgefühl

Wer morgens verschlafen aus dem Nachtzug steigt, merkt sofort: Chiang Mai tickt anders als Bangkok. Die Stadt ist kleiner, das Tempo gemächlicher, und rund um die alte, von einem Wassergraben umgebene Altstadt reihen sich über 300 Tempel aneinander. Chiang Mai war jahrhundertelang die Hauptstadt des Königreichs Lanna und hat bis heute einen eigenen kulturellen Charakter, der sich deutlich vom zentralthailändischen Bangkok unterscheidet.

Drei Tage sind ein passendes Maß, um die Stadt selbst zu erkunden und trotzdem noch Zeit für einen Ausflug in die Berge zu haben. Der Wat Phra Singh und der Wat Chedi Luang mit seinem teilweise eingestürzten Chedi gehören zu den wichtigsten Tempeln der Altstadt, beide lassen sich an einem Vormittag zu Fuß verbinden. Für den Nachmittag lohnt sich die Fahrt hinauf zum Wat Phra That Doi Suthep, der auf einem Berg über der Stadt liegt und bei klarer Sicht einen weiten Blick über das Tal freigibt. Wer lieber die moderne Seite der Stadt sehen will, findet sie im Nimman-Viertel: Cafés mit Third-Wave-Kaffee, Design-Läden und eine junge, internationale Szene, die sich deutlich von den Tempelvierteln abhebt.

Highlights

  • Wat Phra Singh und Wat Chedi Luang in der Altstadt
  • Wat Phra That Doi Suthep mit Blick über Chiang Mai
  • Sunday Walking Street Market in der Altstadt
  • Ausflug nach Chiang Rai oder dem Doi Inthanon Nationalpark
  • Cafés und Designläden im Nimman-Viertel

Transport

Der Nachtzug aus Bangkok kommt je nach gewähltem Zug zwischen 7:15 und 12:10 Uhr in Chiang Mai an. Innerhalb der Stadt kommst du mit dem Grab-Taxi oder Songthaew, den roten Sammeltaxis, überall hin, für die Altstadt reicht meist ein Spaziergang.

Unterkunftsempfehlungen

  • Somwang Boutique Hotel*: Zentral in der Altstadt gelegen, mit Pool und guter Zimmerausstattung. Ca. 30–45 € pro Nacht.
  • Chill Chill at Nimman*: Verschiedene Zimmertypen für 2–4 Personen im Nimman-Viertel, gute Wahl für Café- und Restaurant-Fans. Ab ca. 24 € pro Nacht.
  • Travelodge Nimman*: Modernes Hotel mit geräumigen Zimmern, ebenfalls im Nimman-Viertel. Ca. 35–55 € pro Nacht.

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Tag 7–8: Pai

Kurvenreiche Anfahrt, entschleunigtes Ankommen

Pai ist eines dieser Orte, die auf keiner offiziellen Sehenswürdigkeitenliste stehen und trotzdem seit Jahren fester Bestandteil fast jeder Nordthailand-Route sind. Das kleine Städtchen liegt in einem Talkessel zwischen bewaldeten Bergen, umgeben von Reisfeldern, heißen Quellen und Wasserfällen. Wer aus Chiang Mai kommt, merkt den Unterschied sofort: weniger Verkehr, mehr Ruhe, ein Tempo, das sich eher nach Inselurlaub anfühlt als nach Bergprovinz.

Zwei Tage reichen, um die wichtigsten Ecken zu sehen, ohne sich zu hetzen. Der Pai Canyon eignet sich gut für einen späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt und das Licht weicher wird. Die heißen Quellen etwas außerhalb der Stadt sind ein angenehmer Ausgleich nach einem Tag auf dem Motorroller, und wer noch Energie hat, fährt weiter zum Mo Paeng Wasserfall. Abends verwandelt sich die Walking Street in der Stadtmitte in einen Nachtmarkt mit Streetfood, Live-Musik aus kleinen Bars und einer bunten Mischung aus Backpackern und thailändischen Wochenendtouristen aus Chiang Mai.

Was Pai besonders macht, ist weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als die Kombination: die Landschaft, das Tempo, die Motorroller-Kultur. Ein Roller ist hier fast Standard, auch wenn man sich vorher unbedingt über die eigene Reiseversicherung informieren sollte, denn Unfälle auf den Bergstraßen sind keine Seltenheit. Wer sich das nicht zutraut, kommt auch mit organisierten Ausflügen oder dem Fahrrad gut zurecht, verpasst dann aber die Freiheit, spontan an einem Aussichtspunkt zu halten.

Pai ist nicht für jeden etwas. Wer eine ruhige Zwei-Personen-Reise ohne viel Partystimmung sucht, kann tagsüber trotzdem entspannen, während abends vor allem in der Walking Street mehr Trubel herrscht. Für alle, die zwischen Tempeln in Chiang Mai und Stränden im Süden noch etwas Landschaft und Bergluft brauchen, ist Pai jedoch fast ein Pflichtstopp.

Highlights

  • Pai Canyon zum Sonnenuntergang
  • Tha Pai Hot Springs
  • Mo Paeng Wasserfall
  • Motorroller-Tour zur Coffee in Love und zum Chinesischen Dorf Santichon
  • Walking Street mit Nachtmarkt

Transport

Von Chiang Mai nach Pai fahren Minivans auf der Route 1095, die mit ihren mehr als 700 Kurven zurecht berühmt-berüchtigt ist. Die Fahrt dauert 3 bis 4 Stunden und kostet umgerechnet etwa 4 bis 9 Euro. Wer schnell reisegekrankt wird, sollte vorher eine Tablette nehmen oder auf einen der kurzen Flüge mit Kan Air ausweichen, die die Strecke in rund 25 Minuten zurücklegen, aber deutlich teurer und seltener sind. Für die Rückfahrt nach Chiang Mai gilt dasselbe: Minivans fahren mehrmals täglich, am besten das Ticket schon am Vortag im Reisebüro vor Ort buchen.

Unterkunftsempfehlungen

  • Pai Cherkaew Boutique House*: Zentral gelegenes Hotel mit Pool und Klimaanlage, ruhig trotz Innenstadtlage, Frühstück inklusive. Ca. 60–80 € pro Nacht.
  • Pai Village Boutique Resort*: Bungalow-Anlage direkt am Fluss mit kleinem Pool und Restaurant mit Flussblick.
  • BAANKONPAI*: Nahe dem Night Market, gute Wahl für alle, die Wert auf Design legen. Ca. 35–50 € pro Nacht.

Unser Tipp: Miete den Roller schon am Ankunftstag und fahr die kleine Runde zu den Hot Springs, statt alles auf einen einzigen Tag zu packen – am zweiten Tag lässt sich der Canyon dann in Ruhe zum Sonnenuntergang verbinden.

Tag 9–11: Krabi & Railay Beach

Der Wechsel von den Bergen ans Meer

Nach acht Tagen im Landesinneren wird der Wechsel an die Andamanenküste spürbar: wärmer, feuchter, mit dem charakteristischen Geruch von Salzwasser und der Silhouette der Kalksteinfelsen am Horizont. Krabi ist das Tor zu einer der fotogensten Küstenlandschaften Thailands, und Railay Beach, eine Halbinsel, die nur mit dem Boot erreichbar ist, gehört zu den Orten, die man gesehen haben sollte, bevor man sich ein Urteil über Südthailand erlaubt.

Drei Tage verteilen sich am besten so: ein Tag für die Ankunft und die ersten Strände, ein Tag für die Kalksteinfelsen und Kletterrouten oder eine Bootstour zu den vorgelagerten Inseln, ein dritter Tag zum Ausruhen oder für eine Wanderung zum Aussichtspunkt über Railay. Wer klettert oder es einmal ausprobieren möchte, ist hier goldrichtig: Railay zählt zu den bekanntesten Klettergebieten Südostasiens, mit Routen für Anfänger direkt am Strand und anspruchsvolleren Wänden für erfahrene Kletterer.

Railay selbst ist autofrei und lässt sich in wenigen Minuten zu Fuß durchqueren, zwischen West Railay mit Sonnenuntergangsblick und East Railay mit den Anlegestellen der Longtail-Boote. Die Phra-Nang-Höhle am südlichen Ende der Halbinsel ist für ihre farbenfrohen, teils skurrilen Fruchtbarkeitsopfergaben bekannt und einen kurzen Spaziergang wert, auch wenn der Strand davor in der Hauptsaison gut gefüllt ist. Wer es ruhiger mag, sollte früh morgens oder spät am Nachmittag hin.

Krabi Town selbst, das Festlandzentrum der Provinz, ist eher Durchgangsstation als Ziel – die meisten Reisenden übernachten direkt in Railay oder im etwas belebteren Ao Nang mit seiner Strandpromenade und größerer Restaurantauswahl. Für diese Route empfiehlt sich Railay, weil die Kulisse aus Kalksteinfelsen dort am eindrücklichsten ist und die Halbinsel abends spürbar ruhiger wird als das quirlige Ao Nang.

Highlights

  • Klettern an den Kalksteinwänden von Railay
  • Phra Nang Cave Beach
  • Aussichtspunkt Railay Viewpoint mit Blick über beide Strände
  • Bootstour zu den Four Islands vor Krabi
  • Sonnenuntergang an West Railay Beach

Transport

Von Chiang Mai fliegst du direkt nach Krabi, Thai AirAsia und Bangkok Airways bieten zusammen mehrere Direktverbindungen* pro Woche an, die Flugzeit liegt bei knapp zwei Stunden. Ein Umweg über Bangkok ist damit nicht nötig. Vom Flughafen Krabi geht es per Taxi oder Shuttle weiter zum Pier, von dort mit dem Longtail-Boot nach Railay. Die Überfahrt ab Ao Nammao oder Krabi Town dauert etwa 30 Minuten und kostet rund 100 Baht (knapp 3 Euro) pro Person, wobei die Boote erst ablegen, wenn sie ausreichend besetzt sind. Bei Ebbe kann es sein, dass du die letzten Meter durchs Wasser waten musst – leichtes Gepäck oder wasserdichte Taschen sind daher praktisch.

Unterkunftsempfehlungen

  • Sand Sea Resort*: Solide Mittelklasse-Option in West Railay mit gutem Zugang zum Strand. Ca. 80–110 € pro Nacht.
  • Railay Bay Resort & Spa*: Geräumige Cottages in tropischer Umgebung, Pool und Strandrestaurant. Ca. 100–150 € pro Nacht.
  • Railay Great View Resort and Spa*: Lage in East Railay, etwas günstiger, mit Pool und Restaurant. Ca. 80–120 € pro Nacht.

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Tag 12–13: Koh Phi Phi

Kalksteinkulisse und die Frage nach dem richtigen Timing

Koh Phi Phi wurde spätestens seit dem Film „The Beach“ zu einem der bekanntesten Inselziele Thailands, und genau das ist gleichzeitig Anziehungspunkt und Schwachstelle. Die Insel ist klein, die Maya Bay auf der Nachbarinsel Koh Phi Phi Leh spektakulär fotogen, aber auch entsprechend gut besucht. Wer mit realistischen Erwartungen kommt, wird trotzdem belohnt: mit Kalksteinklippen, die fast senkrecht aus smaragdgrünem Wasser wachsen, und mit einigen der besten Schnorchelspots der Region.

Zwei Tage reichen für einen guten Eindruck, mehr braucht es aus unserer Sicht nicht zwingend, denn die Insel ist überschaubar und ein längerer Aufenthalt lohnt sich eher für Tauchkurse als für reines Strandliegen. Der erste Tag eignet sich für den Aufstieg zum Aussichtspunkt oberhalb von Tonsai, von dem aus sich die Doppelbucht der Insel in ihrer ganzen Form zeigt – ein Bild, das viele erst dort richtig verstehen. Der zweite Tag gehört einer Bootstour, entweder organisiert oder mit gemietetem Longtail, zur Maya Bay und zu den Schnorchelspots rund um Koh Phi Phi Leh.

Die Maya Bay selbst unterliegt inzwischen Besucherbeschränkungen und festen Öffnungszeiten, nachdem die Bucht jahrelang unter dem Ansturm gelitten hatte. Wer sie sehen möchte, sollte sich vorab über die aktuellen Zugangsregeln informieren, da sich diese von Saison zu Saison ändern können. Tonsai, der Hauptort auf Phi Phi Don, ist autofrei, dicht bebaut und abends deutlich lauter als Railay – hier findest du die Bars und Beach-Partys, die anderswo auf der Route fehlen.

Wer eher Ruhe sucht, sollte sich für eine Unterkunft etwas außerhalb von Tonsai entscheiden, etwa Richtung Laem Thong im Norden der Insel, auch wenn das die Wege zu Restaurants verlängert. Für einen kurzen Zwischenstopp zwischen Railay und Koh Lanta funktioniert Phi Phi mit seiner zentralen Bucht aber gut, ohne dass eine längere Anfahrt nötig wird.

Highlights

  • Aussichtspunkt oberhalb von Tonsai
  • Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh
  • Schnorcheln an Pileh Lagoon und Viking Cave
  • Bamboo Island für ruhigeres Baden
  • Sonnenuntergang an Loh Dalum Beach

Transport

Von Railay geht es zunächst mit dem Longtail-Boot zurück nach Ao Nang oder Krabi Town, von dort mit der Fähre weiter nach Koh Phi Phi. Die Fähren verkehren mehrmals täglich, die Überfahrt dauert rund 1,5 bis 2 Stunden. Wer Zeit sparen will, bucht die Kombination aus Longtail und Fähre direkt beim Anbieter in Railay, sodass das Umsteigen organisiert abläuft und kein zusätzlicher Aufenthalt in Krabi Town nötig wird.

Unterkunftsempfehlungen

  • The Cove Phi Phi*: 3-Sterne-Hotel im Rantee-Bay-Bereich von Tonsai, mit Klimaanlage, Balkon und Restaurant. Ca. 45–70 € pro Nacht.
  • Paradise Pearl Bungalow*: Bungalows in Strandnähe zu Ton Sai Beach, einfacher, aber solider Standard. Ca. 30–45 € pro Nacht.
  • PP Nice Beach Resort*: Unweit der Ton Sai Bay gelegen, gute Basis für beide Tagestouren. Ca. 35–55 € pro Nacht.

Unser Tipp: Buch die Bootstour zur Maya Bay möglichst früh am Morgen, noch vor den großen Tagesausflugsgruppen von Phuket und Krabi. Der Unterschied zwischen einer leeren Bucht um 8 Uhr und einer überfüllten um 11 Uhr ist erheblich.


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Tag 14–17: Koh Lanta

Der ruhige Gegenpol zum Trubel

Nach dem dichten Programm auf Phi Phi wirkt Koh Lanta fast wie eine andere Welt. Die Insel ist größer, die Strände sind länger, und das Tempo liegt spürbar unter dem von Phuket oder Krabi. Wer die letzten Insel-Tage der Route zum echten Ausruhen nutzen will, ist hier richtig – vier Tage sind so bemessen, dass neben Strandtagen auch noch Zeit für einen Ausflug in den Nationalpark oder aufs Wasser bleibt.

Long Beach, auch Phra Ae genannt, ist der touristische Hauptort der Insel mit der besten Infrastruktur, während Klong Khong etwas ruhiger und bei Backpackern beliebt ist. Wer mehr Abgeschiedenheit sucht, findet sie weiter südlich in der Kantiang Bay, wo sich hochwertigere Resorts zwischen bewaldeten Hügeln verteilen. Alle drei Bereiche eignen sich für diese Route, je nachdem, ob eher Restaurantvielfalt oder Ruhe im Vordergrund steht.

Ein Ausflugstag lohnt sich für den Mu Ko Lanta Nationalpark im Süden der Insel, mit einem Leuchtturm, einfachen Wanderwegen und einer deutlich rauer wirkenden Küste als an den Hauptstränden. Wer tauchen oder schnorcheln möchte, bucht eine Tagestour zu den Koh-Rok-Inseln, die für ihr klares Wasser und ihre Korallenriffe bekannt sind und deutlich weniger überlaufen sind als die Ausflugsziele rund um Phi Phi. Koh Lanta Old Town an der Ostküste, ein kleines Fischerdorf mit Holzhäusern auf Stelzen, ist einen ruhigen Nachmittag wert, gerade weil hier kaum Tagesausflügler hinkommen.

Preislich ist Koh Lanta die günstigste Station der ganzen Route, was sich sowohl bei Unterkünften als auch bei Essen und Aktivitäten bemerkbar macht. Das macht die Insel zu einem guten Ort, um nach den teureren Tagen auf Phi Phi und in Railay noch einmal etwas Budget zu sparen, bevor die Rückreise nach Bangkok ansteht.

Highlights

  • Long Beach zum Sonnenuntergang
  • Mu Ko Lanta Nationalpark mit Leuchtturm
  • Tagesausflug zu den Koh-Rok-Inseln
  • Koh Lanta Old Town
  • Ruhige Bucht Kantiang Bay im Süden

Transport

Von Koh Phi Phi verkehren mehrmals täglich Speedboote direkt nach Koh Lanta, die Fahrt dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden und kostet umgerechnet 20 bis 30 Euro, je nach Anbieter und Saison. In der Nebensaison zwischen Mai und Oktober fällt der Fährverkehr teils aus oder wird deutlich ausgedünnt, dann führt der Weg über Krabi und eine Kombination aus Minivan und Autofähre.

Unterkunftsempfehlungen

Talat Noi Viertel in Bangkok

Tag 18–21: Zurück nach Bangkok

Ein ruhiger Ausklang vor dem Rückflug

Die letzten Tage der Route führen zurück nach Bangkok, sowohl aus praktischen Gründen – die meisten internationalen Rückflüge* starten von dort – als auch, weil sich die Stadt nach drei Wochen unterwegs noch einmal anders anfühlt als beim ersten Besuch. Vieles, was am Anfang überfordernd wirkte, lässt sich jetzt entspannter einordnen.

Drei Nächte bieten Raum für die Dinge, die beim ersten Aufenthalt zu kurz kamen: ein Markttag auf dem Chatuchak Weekend Market, sofern die Reisedaten auf ein Wochenende fallen, ein Abschiedsessen in einem der besseren Restaurants der Stadt, vielleicht ein Kochkurs oder einfach ein entspannter Nachmittag am Pool des Hotels. Wer noch Energie hat, nutzt einen Tag für einen Ausflug zum schwimmenden Markt Damnoen Saduak oder zum Erawan-Museum mit seiner riesigen Elefantenskulptur.

Bangkok als Rückkehrort funktioniert auch deshalb gut, weil die Stadt so viel Auswahl bei Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten bietet, dass sich hier problemlos noch Souvenirs oder in Thailand gefertigte Kleidung besorgen lassen, bevor der Koffer für den Rückflug gepackt wird. Wer die Zeit lieber anders nutzen will, kann die letzten Tage auch kürzen und stattdessen einen zusätzlichen Tag auf Koh Lanta oder in Krabi einplanen – dazu mehr im Abschnitt zu den Erweiterungsmöglichkeiten.

Highlights

  • Chatuchak Weekend Market (nur am Wochenende geöffnet)
  • Abschiedsessen mit Blick über die Skyline
  • Ausflug zum schwimmenden Markt Damnoen Saduak
  • Entspannter Spa-Tag vor dem Rückflug
  • Letzter Streetfood-Bummel durch Chinatown

Transport

Von Koh Lanta geht es zunächst per Minivan und Autofähre zum Flughafen Krabi, die Fahrt dauert rund zwei Stunden. Von dort fliegst du zurück nach Bangkok*, mehrere Airlines wie Thai Lion Air, Nok Air und Thai AirAsia bedienen die Strecke mehrmals täglich, die Flugzeit liegt bei etwa 1 Stunde 20 Minuten, Preise beginnen bei rund 25 Euro pro Strecke.

Unterkunftsempfehlungen

  • LiT BANGKOK Hotel*: Gut bewertetes Hotel im Siam-Viertel mit Pool, alles fußläufig erreichbar. Ca. 45–65 € pro Nacht.
  • Eastin Grand Hotel Bangkok Sathorn*: Hoher Komfort, großer Pool, gutes Frühstücksbuffet, ruhige Lage. Ca. 55–80 € pro Nacht.
  • 433 Asoke*: Boutique-Hotel in ruhiger Gasse der Sukhumvit, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ca. 40–55 € pro Nacht.
Waran im Lumpini Park in Bangkok

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Routenzusammenfassung

Diese Route funktioniert, weil sie zwei sehr unterschiedliche Seiten Thailands nacheinander zeigt, statt sie zu vermischen: erst der kulturell geprägte, bergige Norden mit Bangkok, Chiang Mai und Pai, dann die Inselwelt der Andamanenküste mit Railay, Koh Phi Phi und Koh Lanta. Die Reihenfolge folgt dabei einer klimatischen Logik – der Süden ist tendenziell heißer und schwüler, weshalb es sich anbietet, dort für die zweite Routenhälfte hinzufahren, wenn man sich bereits ans Klima gewöhnt hat.

Enthalten sind sowohl die klassischen Höhepunkte, die für einen ersten Thailand-Besuch fast obligatorisch sind – Grand Palace, Doi Suthep, Railay – als auch weniger überlaufene Stationen wie Koh Lanta, die ein Gegengewicht zum Trubel auf Phi Phi bilden. Für Individualreisende und Paare, die sowohl Kultur als auch Strand wollen, ohne sich für eines von beidem entscheiden zu müssen, ist diese Kombination eine solide Grundlage. Wer ausschließlich Inselhopping sucht, sollte den Norden kürzen oder ganz streichen und stattdessen mehr Zeit auf den Inseln einplanen.

Erweiterungsmöglichkeiten

Wer mehr Zeit hat, lässt sich diese Route gut verlängern, ohne die Grundstruktur zu verändern.

  • +3 Tage: Ein Abstecher nach Chiang Rai mit dem Weißen Tempel (Wat Rong Khun) und dem Blauen Tempel (Wat Rong Suea Ten) lässt sich gut zwischen Chiang Mai und Pai einschieben, entweder als eigene Station oder als Tagestour ab Chiang Mai.
  • +1 Woche: Zusätzliche Zeit lässt sich gut auf Koh Yao Noi oder Koh Yao Yai verteilen, zwei ruhige Inseln zwischen Krabi und Phuket, die deutlich weniger touristisch sind als die Nachbarinseln. Alternativ bietet sich ein Abstecher nach Khao Sok mit seinem Dschungel-Nationalpark und den Übernachtungsmöglichkeiten auf Flößen im Cheow-Lan-See an.
  • +2 Wochen: Mit zwei zusätzlichen Wochen lässt sich der äußerste Norden um Chiang Rai und die Grenzregion zu Laos und Myanmar mit einbauen, oder alternativ Phuket und die südlicheren Inseln wie Koh Lipe nahe der malaysischen Grenze, die für ihr besonders klares Wasser bekannt sind.

Spartipps

  • Nachtzug statt Hotel: Die Fahrt von Bangkok nach Chiang Mai spart eine Übernachtung und bringt dich gleichzeitig ans nächste Ziel.
  • Frühbucher-Rabatte bei Inlandsflügen: Wer die Flüge Chiang Mai–Krabi und Krabi–Bangkok Wochen im Voraus bucht, zahlt oft weniger als die Hälfte des Preises für Last-Minute-Tickets.
  • Songthaew statt Taxi: Die roten Sammeltaxis in Chiang Mai sind für kurze Strecken deutlich günstiger als Grab-Taxis.
  • Streetfood statt Restaurant: Ein vollwertiges Gericht an einem Straßenstand kostet oft weniger als ein Getränk in einem Touristenrestaurant.
  • Nebensaison nutzen: Reisen im Mai, Juni oder September senkt Hotelpreise teils deutlich, bringt aber ein höheres Regenrisiko mit sich, vor allem im Süden.
  • Longtail-Boote teilen: Wer sich mit anderen Reisenden zusammentut, teilt sich die Fixkosten für private Bootsfahrten.
  • Wasserflasche auffüllen statt kaufen: Viele Hostels und Hotels bieten inzwischen kostenlose Refill-Stationen an, das spart über drei Wochen spürbar Plastik und Geld.
  • Nationalpark-Kombitickets: Wer mehrere Parks besucht, sollte vorher prüfen, ob Kombitickets günstiger sind als Einzeleintritte.

Praktische Hinweise vor der Abreise

Ein paar organisatorische Punkte lassen sich vor der Reise klären, statt sie vor Ort improvisieren zu müssen. Eine Auslandskrankenversicherung ist für eine dreiwöchige Reise durch mehrere Klimazonen und mit Motorroller-Fahrten in Pai und Koh Lanta keine schlechte Idee, gerade weil viele Standardversicherungen Roller-Unfälle ohne gültigen Führerschein für die entsprechende Fahrzeugklasse ausschließen. Ein internationaler Führerschein, den man in Deutschland vor der Abreise beantragt, deckt dieses Risiko bedingt ab.

Beim Gepäck lohnt sich ein Mittelweg zwischen Rucksack und Trolley: Auf dem Nachtzug und in den Minivans ist ein Rucksack praktischer, auf den Inlandsflügen spielt es kaum eine Rolle. Leichte, schnell trocknende Kleidung reicht für die gesamte Route, ergänzt um eine leichte Regenjacke für die Bergregionen im Norden, wo abends kühlere Temperaturen möglich sind, sowie festes Schuhwerk für den Aufstieg zum Railay Viewpoint und für den Nationalpark auf Koh Lanta.

Für Tempelbesuche gilt in ganz Thailand eine Kleiderordnung: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, an den meisten größeren Tempeln wie dem Grand Palace wird das auch kontrolliert. Ein leichtes Tuch im Tagesrucksack löst dieses Problem unkompliziert und schützt bei Bedarf auch vor einem plötzlichen Regenschauer.

Bargeld bleibt trotz wachsender Kartenakzeptanz wichtig, vor allem auf den Inseln und in kleineren Orten wie Pai, wo nicht jeder Straßenstand und Minivan-Betreiber Karten annimmt. Geldautomaten gibt es überall, meist mit einer festen Gebühr pro Abhebung von umgerechnet etwa 6 bis 7 Euro, weshalb sich seltenere, dafür größere Abhebungen finanziell lohnen.


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Wenn Du mehr oder weniger Zeit hast, kannst Du dir auch unsere anderen Routenvorschläge für Thailand anschauen:

-> Hier findest Du eine 2-Wochen Route für Thailand
-> Hier findest Du eine 4-Wochen Route für Thailand

Viel Spaß bei deiner Planung und Sawadee krap/ka – möge deine Thailand-Reise unvergesslich werden!


Die häufigsten Fragen zu einer Thailand Rundreise

Wie viele Tage sollte man für Thailand einplanen?

Für eine Route wie diese, die Norden und Süden verbindet, sind drei Wochen ein gutes Minimum. Wer weniger Zeit hat, sollte sich auf eine Region beschränken, statt die Route zu hetzen.

Wann ist die beste Reisezeit für diese Route?

November bis Februar gilt mit Temperaturen um 25 bis 30 Grad als angenehmste Zeit für ganz Thailand. März bis Mai wird im Landesinneren sehr heiß, oft über 35 Grad, während die Regenzeit von Juni bis Oktober vor allem den Süden betrifft.

Braucht man für diese Route einen Mietwagen?

Nein. Zwischen den Stationen übernehmen Nachtzug, Minivan, Inlandsflug und Fähre den Transport. Innerhalb von Pai und Koh Lanta lohnt sich höchstens ein gemieteter Motorroller für einzelne Tage.

Sind Inlandsflüge auf dieser Route sinnvoll?

Ja, insbesondere die Strecke von Chiang Mai nach Krabi lässt sich kaum sinnvoll über Land zurücklegen. Direktflüge sparen hier gegenüber Bus oder Zug mehr als einen Tag Reisezeit.

Wie teuer ist eine dreiwöchige Thailand-Rundreise?

Für Unterkunft, Transport innerhalb des Landes, Essen und Aktivitäten im Mittelklasse-Segment solltest du mit etwa 1.400 bis 1.800 Euro pro Person rechnen, ohne den internationalen Flug. Wer im Budget-Segment reist, kommt deutlich günstiger davon.

Kann man die Route auch andersherum fahren?

Grundsätzlich ja, dann beginnt die Reise im Süden und endet im Norden. Klimatisch spricht mehr für die hier beschriebene Reihenfolge, weil sich der Körper zunächst an die etwas kühleren Bergregionen gewöhnen kann, bevor es in die feuchtere Hitze des Südens geht.

Ist die Route für Thailand-Erstbesucher geeignet?

Ja, sie deckt sowohl die bekanntesten Höhepunkte als auch ruhigere Stationen ab und bewegt sich transportmäßig auf einem gut ausgebauten, touristisch erschlossenen Weg.

Welche Kreditkarte eignet sich für die Reise?

Eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühren spart über drei Wochen spürbar Geld, da Geldautomaten in Thailand zusätzlich eine feste Gebühr pro Abhebung berechnen. Nimm nach Möglichkeit zwei unabhängige Karten mit, falls eine unterwegs gesperrt wird oder verloren geht.

Braucht man ein Visum für Thailand?

Deutsche Staatsangehörige können derzeit visumfrei einreisen, die genaue Aufenthaltsdauer wird jedoch politisch immer wieder angepasst und lag zuletzt zwischen 30 und 60 Tagen. Vor der Reise lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Bestimmungen der Königlich Thailändischen Botschaft, da sich die Regelungen kurzfristig ändern können. Seit Mai 2025 ist zudem die Digital Arrival Card für alle einreisenden Ausländer verpflichtend auszufüllen.

Wie sicher ist Reisen in Thailand, auch allein oder als Frau?

Thailand zählt touristisch zu den unkomplizierteren Zielen Südostasiens. Wie überall gilt: nachts auf belebten Straßen bleiben, Taxis über Apps statt spontan von der Straße nehmen und bei Motorroller-Fahrten auf ausreichenden Versicherungsschutz achten, da Unfälle die häufigste Ursache für ernsthafte Zwischenfälle sind.


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