Die schönsten Malaysia Sehenswürdigkeiten

Kuala Lumpur war für uns über zwei Reisen hinweg fast schon eine zweite Adresse. Insgesamt zweieinhalb Monate haben wir dort gelebt, dazu kamen dreieinhalb Wochen quer durchs Land – mit Bus, Shuttle und viel zu schwerem Rucksack. Dazwischen lagen frühe Busfahrten nach Ipoh, ein verregneter Morgen in den Cameron Highlands und ein Boot, das uns tiefer in den Dschungel des Taman Negara brachte, als wir anfangs für möglich gehalten hätten. Einige dieser Stationen wollten wir ursprünglich nur kurz abhaken, am Ende sind wir länger geblieben, als jeder Reiseplan vorgesehen hatte. Malaysia hat uns in dieser Zeit nie mit einem einzigen Bild überzeugt, sondern mit vielen kleinen: dem Muezzin-Ruf über den Dächern von Kuala Lumpur, dem Duft von Char Kway Teow auf der Straße, den Nebelschwaden über den Teeplantagen.

Das Land lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Auf der malaiischen Halbinsel wechseln sich Millionenstädte mit Regenwald und Teeplantagen ab, während auf Borneo eine ganz eigene Welt aus Dschungelflüssen, Höhlen und indigenen Kulturen beginnt. Dazwischen liegt das Südchinesische Meer mit Inseln, die vom Backpacker-Klassiker bis zum Tauchparadies alles bieten. Was uns an Malaysia bis heute überrascht, ist, wie unaufgeregt die kulturelle Vielfalt im Alltag funktioniert: In derselben Straße stehen eine Moschee, ein hinduistischer Tempel und ein chinesischer Schrein, und niemand findet das bemerkenswert außer den Reisenden von außen.

In diesem Artikel stellen wir Dir 15 Orte vor, die Malaysia aus unserer Sicht ausmachen. Manche davon haben wir selbst besucht und beschreiben sie mit eigenen Eindrücken, andere kennen wir aus intensiver Recherche und den Berichten anderer Reisender – das kennzeichnen wir jeweils ehrlich, statt uns Erfahrungen auszudenken, die wir nie gemacht haben. Du bekommst zu jedem Ort praktische Angaben zu Reisezeit, Öffnungszeiten, Eintritt und Anfahrt, außerdem eine Einschätzung, wie viel Zeit Du einplanen solltest und für wen sich der jeweilige Ort besonders eignet. Dieser Artikel soll Dir dabei helfen, eine erste Route zusammenzustellen; für die einzelnen Highlights verlinken wir, wo vorhanden, auf ausführlichere Artikel mit noch mehr Details. Ebenfalls findest Du eine Übersichtskarte und häufig gestellte Fragen zur Reiseplanung.

Riesenhörnchen auf dem Penang Hill auf der Insel Penang


Unsere Top 3 Highlights in Malaysia

🥇 Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist der Ort, an dem wir Malaysia wirklich kennengelernt haben – nicht als Reisende auf Durchreise, sondern über Wochen im selben Viertel, mit denselben Garküchen um die Ecke und denselben Nachbarn im Treppenhaus. Die Petronas Towers sieht man von fast überall in der Stadt, aber das Herz von KL liegt für uns woanders: in den engen Gassen von Chinatown, in denen frittierter Tofu neben Räucherstäbchen dampft, oder in Brickfields, wo Bollywood-Musik aus den Läden dringt. Wir haben dort Freundschaften geschlossen, die bis heute halten, und gelernt, wie entspannt eine Stadt mit über acht Millionen Einwohnern sein kann. Manchmal saßen wir abends einfach nur auf einer Fußgängerbrücke über der Jalan Tun Razak und haben dem Verkehr zugesehen, ohne konkretes Ziel. Wer KL nur zwei Tage einplant, verpasst genau dieses Gefühl.

🥈 Wilde Orang-Utans auf Borneo

Borneo war der Moment, in dem Malaysia für uns noch einmal eine ganz andere Dimension bekommen hat. Wir haben wilde Orang-Utans beim Fressen beobachtet, darunter eine Mutter mit einem gerade einmal fünf Tage alten Baby, das sich fest an ihr Fell klammerte – kein Käfig, kein Zaun dazwischen, nur wir und das Tier im selben Wald. Im Bako Nationalpark kam kurz darauf der nächste Moment, der uns lange nachgegangen ist: einer der seltenen Nasenaffen, hoch oben zwischen den Ästen, während uns gleichzeitig auf dem Weg dorthin ein aggressiver Langschwanzmakake den Weg versperrte und wir mit klopfendem Herzen einen Bogen um ihn machen mussten. Diese Mischung aus Ehrfurcht und Nervenkitzel gibt es so kompakt kaum irgendwo sonst in Malaysia. Plan für Borneo mehr Zeit ein, als die Reiseführer empfehlen – die besten Begegnungen kommen selten beim ersten Versuch.

🥉 Taman Negara

Der Taman Negara war unser erster richtiger Regenwald, und er hat uns gezeigt, wie unterschiedlich sich Dschungel anfühlen kann – feucht, laut nachts, überraschend still tagsüber. Auf dem Canopy Walkway haben wir zum ersten Mal von oben in ein Blätterdach geschaut, das seit Jahrmillionen kaum verändert wurde. Die Nachtwanderung war anstrengender als gedacht, mit klatschnasser Kleidung und dem ständigen Gefühl, beobachtet zu werden, ohne je genau zu wissen, von wem. Am nächsten Morgen, beim Frühstück am Fluss, hat sich diese Anspannung in eine Art zufriedene Erschöpfung verwandelt, die wir seither mit kaum einem anderen Ort verbinden. Genau diese Mischung aus Unbehagen und Neugier ist es, die den Park für uns zu einem der eindrücklichsten Orte unserer gesamten Reise gemacht hat.

Kuala Lumpur
Orang Utans auf Borneo
Taman Negara Nationalpark

Die Regionen Malaysias im Überblick

Malaysia lässt sich grob in fünf Reiseregionen einteilen, die jeweils einen eigenen Charakter haben.

  • Im Zentrum der Halbinsel liegt die Region um Kuala Lumpur, mit der Hauptstadt selbst und der Verwaltungsstadt Putrajaya. Hier ist die Infrastruktur am dichtesten, und die meisten Malaysia-Reisen beginnen oder enden hier, schon weil der wichtigste internationale Flughafen des Landes hier liegt.
  • Der Norden und Nordwesten vereint Penang, Ipoh und die Cameron Highlands – drei völlig unterschiedliche Stationen zwischen Kolonialstadt, Höhlentempeln und Teeplantagen im Hochland. Wer per Zug reist, kann diese Region gut am Stück verbinden. Langkawi liegt geografisch ebenfalls im Nordwesten, wird aber meist separat per Flug oder Fähre angesteuert.
  • Die Ostküste und der Dschungel des Landesinneren bilden die dritte Region: Taman Negara liegt zentral im Landesinneren, während Perhentian Islands, Redang Island und Tioman Island vor der Ostküste im Südchinesischen Meer liegen und vor allem zwischen März und Oktober erreichbar sind.
  • Im Süden der Halbinsel liegt Melaka, die alte Handelsstadt mit portugiesischen, niederländischen und britischen Spuren – gut als Tagesausflug oder Zwischenstopp auf dem Weg nach Singapur zu verbinden.
  • Die fünfte Region ist Ostmalaysia auf Borneo, unterteilt in die Bundesstaaten Sabah und Sarawak. Hier liegen Kinabatangan River und Sipadan Island in Sabah sowie der Gunung Mulu Nationalpark und die Gegend um Kuching in Sarawak. Zwischen der Halbinsel und Borneo liegen rund zwei Flugstunden, weshalb sich dieser Teil am besten als eigener Reiseabschnitt planen lässt, idealerweise mit eigenem Zeitpuffer für Inlandsflüge zwischen Sabah und Sarawak, die selbst innerhalb Borneos nicht direkt verbunden sind.

Diese Einteilung ist bewusst grob gehalten. Sie soll Dir vor allem helfen, Deine Route nicht kreuz und quer über die Landkarte zu planen, sondern Highlights, die geografisch nah beieinanderliegen, auch tatsächlich in einem Abschnitt zu verbinden. Wer beispielsweise ohnehin von Kuala Lumpur in den Norden fährt, kann Ipoh und die Cameron Highlands problemlos auf dem Weg nach Penang mitnehmen, statt für jeden Ort einzeln nach Kuala Lumpur zurückzukehren.

Melaka im Süden von Malaysia

Die 15 schönsten Sehenswürdigkeiten in Malaysia

Damit Du Dir einen Überblick über die Lage der einzelnen Orte verschaffen kannst, findest Du hier eine interaktive Karte mit allen 15 Highlights aus diesem Artikel. Wenn Du die Karte als Grundlage für Deine Route nutzt, siehst Du schnell: Die meisten Highlights auf der malaiischen Halbinsel lassen sich gut mit Zug oder Mietwagen verbinden, während Borneo eine eigene Reisephase mit Inlandsflügen verdient. Für die Ostküsteninseln lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Fährfahrpläne, bevor Du sie fest in Deine Route einplanst, da einzelne Verbindungen außerhalb der Hauptsaison seltener verkehren.


1. Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur haben wir über zwei Aufenthalte hinweg insgesamt zweieinhalb Monate gewohnt, und die Stadt hat uns mit jeder Woche mehr überrascht. Die Petronas Towers dominieren zwar jedes Foto, aber unser Alltag spielte sich eher in Chinatown und Brickfields ab, zwischen Garküchen, Tempeln und dem ständigen Stimmengewirr der Petaling Street. Der Besuch der Batu-Höhlen war für uns ein Pflichttermin: 272 Stufen hinauf zu einer Kalksteinhöhle mit hinduistischem Schrein, bewacht von einer riesigen goldenen Murugan-Statue. An ruhigeren Tagen sind wir in den Lake Gardens spazieren gegangen oder haben im Vogelpark die Zeit vergessen. Mit der LRT sind wir quer durch die Stadt gependelt, vom Vorort, in dem wir wohnten, bis in die Innenstadt, und haben dabei gemerkt, wie unterschiedlich sich einzelne Viertel anfühlen können, obwohl sie nur wenige Stationen auseinanderliegen. Für regnerische Nachmittage haben wir das Suria KLCC unter den Petronas Towers oder das Pavilion in Bukit Bintang genutzt, weniger zum Einkaufen als zum Beobachten, wie unterschiedlich Malaysier und Touristen dort unterwegs sind. KL ist laut, chaotisch an manchen Ecken und trotzdem eine der entspanntesten Großstädte, die wir kennen.

  • Beste Reisezeit: Kuala Lumpur lässt sich ganzjährig bereisen, am angenehmsten sind die Monate Mai bis Juli, wenn es etwas weniger regnet als in den übrigen Monaten.
  • Öffnungszeiten: Die Batu-Höhlen sind täglich von etwa 6 bis 21 Uhr zugänglich, die meisten Museen und Parks öffnen zwischen 9 und 18 Uhr, teils mit Pausen über Mittag.
  • Eintritt: Der Zugang zu den Batu-Höhlen selbst ist kostenlos, für den Aufstieg zur Skybridge der Petronas Towers zahlst Du Eintritt und solltest das Ticket vorab online buchen.
  • Anfahrt: Internationale Flüge landen auf dem Flughafen KLIA, innerhalb der Stadt kommst Du mit LRT und MRT gut voran, zu den Batu-Höhlen fährt die KTM Komuter direkt ab dem Bahnhof KL Sentral.
  • Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens drei bis vier Tage ein, um neben den Sehenswürdigkeiten auch einzelne Viertel wie Chinatown, Brickfields und Bukit Bintang in Ruhe zu erkunden, statt nur die bekanntesten Punkte abzufahren.
  • Unser Tipp: Buche das Skybridge-Ticket der Petronas Towers online und einige Tage im Voraus, die Tageskontingente sind oft schnell vergriffen, besonders in den Schulferien.

Kurz & knapp

📍 Region: Zentralregion
Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: 3–5 Tage
💰 Eintritt: kostenlos bis moderat, je nach Attraktion
Geeignet für: Städtereisen, Kulinarik, Kultur, Fotografie

2. George Town, Penang

George Town ist die Stadt, in der wir am meisten einfach nur gelaufen sind, ohne festen Plan. Die Straßenkunst von Ernest Zacharevic und anderen Künstlern ist über die ganze Altstadt verteilt, und wir haben mehr Zeit damit verbracht, sie zu suchen, als uns lieb war zuzugeben. Kulinarisch ist Penang für uns bis heute ein Maßstab: Char Kway Teow von einem Straßenstand, der seit Jahrzehnten am selben Eck steht, dazu Assam Laksa, deren saure Schärfe wir erst gewöhnungsbedürftig fanden und am Ende vermisst haben. Der Kek Lok Si Tempel auf dem Hügel über der Stadt bietet einen weiten Blick über die Dächer, und im Pinang Peranakan Mansion bekommt man einen Eindruck davon, wie wohlhabend die chinesisch-malaiische Gemeinschaft im 19. Jahrhundert lebte.

  • Beste Reisezeit: Am trockensten ist es zwischen Dezember und April, in den übrigen Monaten musst Du mit kurzen, aber kräftigen Nachmittagsschauern rechnen.
  • Öffnungszeiten: Der Kek Lok Si Tempel ist täglich etwa von 7 bis 19 Uhr geöffnet, das Pinang Peranakan Mansion von 9:30 bis 17 Uhr.
  • Eintritt: Der Tempel selbst ist kostenlos, eine Spende ist aber üblich, für das Peranakan Mansion zahlst Du einen moderaten Eintritt, Streetfood gibt es schon für wenige Ringgit pro Portion.
  • Anfahrt: Der Flughafen Penang International liegt südlich der Insel, die Altstadt selbst lässt sich gut zu Fuß oder mit der Taxi-App Grab erkunden.
  • Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Zwei bis drei Nächte reichen für die Altstadt, wer die Street-Art-Tour und mehrere Hawker Center einplant, sollte eher drei bis vier Tage bleiben.
  • Unser Tipp: Geh abends zu einem der Hawker Center außerhalb der Touristenzone, etwa in Richtung Air Itam, dort sind die Preise niedriger und die Auswahl oft größer.

Kurz & knapp

📍 Region: Norden/Nordwesten
Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: 2–4 Tage
💰 Eintritt: überwiegend günstig
Geeignet für: Kulinarik, Kultur, Fotografie, Städtereisen



3. Langkawi

Langkawi haben wir auf unseren bisherigen Reisen nicht selbst besucht, dafür aber viel darüber gelesen und mit Reisenden gesprochen, die von dort zurückkamen. Der Archipel besteht aus 99 Inseln, von denen die meisten unbewohnt sind, und gilt als eines der bekanntesten Strandziele des Landes. Der Tanjung Rhu Beach wird immer wieder für seinen feinen weißen Sand gelobt, während Pantai Cenang mit Restaurants und Bars das touristische Zentrum bildet. Die Seilbahn auf den Gunung Mat Cincang führt zur Langkawi Sky Bridge, einer geschwungenen Hängebrücke mit Blick über Regenwald und Inseln. Der Kilim Karst Geoforest Park lässt sich per Boot durch die Mangroven erkunden, dort werden regelmäßig Adler gesichtet. Mehrere Reisende, mit denen wir gesprochen haben, empfehlen zudem eine Inselhopping-Tour zu den kleineren Nachbarinseln, auf denen es deutlich ruhiger zugehen soll als rund um Pantai Cenang. Auch der Nachtmarkt in Kuah, der Hauptstadt der Insel, wird in mehreren Berichten als guter Ort für einen ersten Überblick über die lokale Küche genannt, abseits der Resort-Restaurants an den Hauptstränden.

Beste Reisezeit: Die Trockenzeit zwischen November und März gilt als zuverlässigste Reisezeit, in den Sommermonaten steigt die Regenwahrscheinlichkeit spürbar an. Öffnungszeiten: Die Seilbahn fährt in der Regel täglich von 9:30 bis 19 Uhr, wobei die genauen Zeiten je nach Saison leicht variieren können. Eintritt: Für die Seilbahn zahlst Du ein Ticket, das den Zugang zur Sky Bridge bereits einschließt, die Bootstour durch den Kilim Karst Geoforest Park wird separat gebucht. Anfahrt: Der Flughafen Langkawi International wird von mehreren malaysischen Städten aus angeflogen, alternativ erreichst Du die Insel per Fähre ab Penang oder vom Festland aus.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Drei bis vier Tage, um sowohl Strände als auch die Seilbahn und den Geoforest Park unterzubringen. Unser Tipp: Langkawi ist Duty-Free-Zone, ein Zwischenstopp am Flughafen-Duty-Free lohnt sich für Alkohol und Schokolade, die dort spürbar günstiger sind.

Kurz & knapp

📍 Region: Nordwesten | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–4 Tage | 💰 Eintritt: moderat | Geeignet für: Strandurlaub, Familien, Wassersport, Shopping

4. Cameron Highlands

Nach der Hitze von Kuala Lumpur war die Ankunft in den Cameron Highlands fast ein kleiner Schock – wir haben im Bus tatsächlich nach einer Jacke gesucht, die seit Wochen ungenutzt im Rucksack lag. Die endlosen Teeplantagen der BOH Tea Plantation haben wir bei einer Führung besucht, bei der man den Herstellungsprozess vom Blatt bis zur Tasse verfolgen kann, inklusive frisch gebrühtem Tee mit Blick über die Hügel. Auf einer der Erdbeerfarmen haben wir mehr Erdbeeren gegessen, als uns gut getan hat, dazu Erdbeermarmelade und -eis. Am stärksten in Erinnerung geblieben ist uns aber der Mossy Forest: ein Wald voller Moos und Nebel, der sich anfühlt, als würde er aus einer anderen Zeit stammen. Der Nachtmarkt in Brinchang war für uns der ruhige Ausklang eines langen Wandertages, mit gegrilltem Mais, frischem Obst und handgemachten Souvenirs, die spürbar weniger auf Touristen ausgerichtet waren als anderswo im Land.

Beste Reisezeit: Die Cameron Highlands sind ganzjährig angenehm kühl, am trockensten ist es üblicherweise von Januar bis Februar und von Juni bis August. Öffnungszeiten: Die BOH Tea Plantation ist täglich etwa von 9 bis 17 Uhr geöffnet, montags bleibt sie an manchen Standorten geschlossen, was Du vorab prüfen solltest. Eintritt: Die Führung durch die Teeplantage ist meist kostenlos oder kostet nur eine geringe Gebühr, auf den Erdbeerfarmen zahlst Du nach Gewicht beim Selberpflücken. Anfahrt: Busse verkehren regelmäßig ab Kuala Lumpur oder Ipoh über eine kurvenreiche Bergstraße, alternativ lässt sich die Strecke auch mit dem eigenen Mietwagen fahren.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Zwei bis drei Tage für Teeplantagen, Erdbeerfarmen und eine Wanderung in den Mossy Forest. Unser Tipp: Nimm für den Mossy Forest eine Regenjacke mit, selbst wenn es beim Losgehen trocken aussieht – das Wetter dreht dort oft binnen Minuten.

Kurz & knapp

📍 Region: Norden/Nordwesten | ⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Tage | 💰 Eintritt: günstig | Geeignet für: Wandern, Familien, Fotografie, Entspannung

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5. Borneo – Sabah und Sarawak

Ostmalaysia haben wir bislang nur in Teilen kennengelernt: Wir waren in Kuching, der Hauptstadt Sarawaks, unterwegs, haben im Bako Nationalpark einen der seltenen Nasenaffen und im Semenggoh Wildlife Centre wilde Orang-Utans beobachtet, während Sabah mit dem Mount Kinabalu und dem Sepilok Orang-Utan Rehabilitationszentrum noch auf unserer Liste steht. Kuching selbst hat uns mit seiner ruhigen Flusspromenade und der Mischung aus chinesischem, malaiischem und Dayak-Erbe überrascht – deutlich entspannter als Kuala Lumpur, mit einer guten Streetfood-Szene rund um den Fluss. Am Abend sind wir dort mehrfach einfach am Wasser entlanggelaufen und haben den Booten zugesehen, die zwischen den beiden Flussufern pendeln, während von der gegenüberliegenden Seite der Blick auf das beleuchtete Regierungsgebäude reichte. Was Sabah angeht, stützen wir uns auf Recherche und Berichte anderer: Der Kinabalu-Nationalpark ist UNESCO-Weltnaturerbe und beherbergt die Rafflesia, die größte Blume der Welt, während das Sepilok Orang-Utan Rehabilitationszentrum einen der bekanntesten Einblicke in den Artenschutz Borneos bietet. In Sarawak selbst sind die Iban mit ihren traditionellen Langhäusern für ihre Gastfreundschaft bekannt, ein Besuch wird in Reiseberichten häufig als eine der persönlichsten Begegnungen der gesamten Borneo-Reise beschrieben.

Beste Reisezeit: Zwischen März und Oktober liegt außerhalb der Hauptregenzeit, wobei sowohl Sabah als auch Sarawak ganzjährig mit Niederschlag rechnen müssen. Öffnungszeiten: Sowohl der Kinabalu-Nationalpark als auch das Sepilok-Zentrum sind täglich geöffnet, in Sepilok sind die Fütterungszeiten der Orang-Utans meist fest auf Vormittag und Nachmittag gelegt. Eintritt: Für beide Nationalparks zahlst Du Eintritt, die Besteigung des Mount Kinabalu ist zusätzlich nur mit Guide und einem im Voraus gebuchten Permit möglich. Anfahrt: Von Kuala Lumpur aus erreichst Du Kota Kinabalu in Sabah oder Kuching in Sarawak jeweils per Inlandsflug in rund zweieinhalb Stunden.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Für Sabah und Sarawak zusammen solltest Du mindestens eine Woche einplanen, eher zwei, wenn Bergbesteigung und Langhaus-Besuch dazukommen sollen. Unser Tipp: Wer den Mount Kinabalu besteigen will, sollte die Permits Monate im Voraus buchen, die Kontingente sind stark limitiert.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostmalaysia/Borneo | ⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (Sarawak selbst erlebt, Sabah nach Recherche) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 5–10 Tage | 💰 Eintritt: moderat bis höher (Bergbesteigung) | Geeignet für: Naturerlebnis, Wandern, Kultur, Tierbeobachtung

6. Taman Negara

Der Taman Negara gehört zu den ältesten Regenwäldern der Erde, geschätzte 130 Millionen Jahre alt, und genau so hat er sich für uns auch angefühlt: dicht, laut und ein bisschen einschüchternd. Der Canopy Walkway, ein 530 Meter langer Hängebrückenpfad zwischen den Baumkronen, war unser erster Blick von oben in dieses grüne Dach. Bei einer geführten Nachtwanderung haben wir keine Tiger gesehen, dafür aber leuchtende Pilze und mehr Insektengeräusche, als wir für möglich gehalten hätten. Die Bootsfahrt auf dem Tembeling River am nächsten Morgen war der ruhige Gegenpol dazu, mit Stopps zum Schwimmen an kleinen Wasserfällen. Was uns im Nachhinein am meisten geblieben ist, war die Stille zwischen den Geräuschen: Sobald die Gruppe stehen blieb, verschwand jedes Gespräch, und man hörte nur noch den Wald selbst arbeiten.

Beste Reisezeit: Zwischen Februar und September ist der Park am besten zugänglich, von November bis Januar sorgt die Monsunzeit für hohe Wasserstände und teils gesperrte Wege. Öffnungszeiten: Der Nationalpark selbst ist ganztägig zugänglich, geführte Touren starten meist am frühen Morgen, um die aktivsten Stunden der Tierwelt zu nutzen. Eintritt: Die Parkgebühr fällt gering aus, Guides für Dschungelwanderungen und Bootstouren buchst Du separat direkt vor Ort in Kuala Tahan. Anfahrt: Ab Kuala Lumpur fährt ein Bus nach Jerantut, von dort geht es per Boot oder Auto weiter zum Parkeingang in Kuala Tahan.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Zwei bis drei Nächte, um Canopy Walkway, eine Tageswanderung und mindestens eine Bootsfahrt unterzubringen, ohne den ganzen Aufenthalt nur mit An- und Abreise zu verbringen. Unser Tipp: Buche die Nachtwanderung erst vor Ort, das Wetter entscheidet oft kurzfristig, ob sie überhaupt stattfindet, und pack festes Schuhwerk ein, das auch bei Nässe Halt gibt.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostküste/Landesinneres | ⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Tage | 💰 Eintritt: günstig | Geeignet für: Wandern, Naturerlebnis, Familien mit älteren Kindern, Fotografie

7. Melaka

Melaka war für uns ein Tagesausflug, der zu einer Übernachtung wurde, weil wir am Abend nicht mehr in den Bus wollten. Das Stadthuys im niederländischen Kolonialstil, die Ruinen der Festung A Famosa und die rot getünchte Christ Church erzählen zusammen mehrere Jahrhunderte europäischer Kolonialgeschichte auf sehr engem Raum. Am meisten geblieben ist uns aber die Jonker Street am Wochenende: ein Nachtmarkt mit Antiquitäten, Streetfood und einer Nyonya-Küche, die chinesische und malaiische Aromen auf eine Art mischt, die wir vorher nicht kannten. Wir haben uns dort an einem Stand mit gebranntem Zucker festgesetzt und erst nach der dritten Runde gemerkt, wie spät es schon war. Melaka wirkt gegenüber Penang ruhiger und weniger touristisch überlaufen, obwohl auch hier UNESCO-Status herrscht.

Beste Reisezeit: Melaka lässt sich ganzjährig besuchen, am angenehmsten sind die Monate Dezember bis Februar mit etwas weniger Feuchtigkeit in der Luft. Öffnungszeiten: Das Stadthuys-Museum ist etwa von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet, die Ruinen der Festung A Famosa sind frei und rund um die Uhr zugänglich. Eintritt: Für die Museen zahlst Du einen geringen Eintritt, das gesamte historische Zentrum lässt sich ansonsten kostenlos zu Fuß erkunden. Anfahrt: Busse fahren regelmäßig ab Kuala Lumpur, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden, alternativ funktioniert auch eine Kombination aus Zug und Bus.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Ein bis zwei Tage, idealerweise mit einer Nacht über das Wochenende für den Jonker-Street-Nachtmarkt. Unser Tipp: Probier die Nyonya-Laksa in einem der kleinen Familienrestaurants abseits der Hauptstraße, dort ist sie oft besser als in den touristischen Lokalen.

Kurz & knapp

📍 Region: Süden | ⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage | 💰 Eintritt: günstig | Geeignet für: Kultur, Kulinarik, Fotografie, Städtereisen

8. Perhentian Islands

Die Perhentian Islands haben wir selbst noch nicht besucht, sie stehen aber weit oben auf unserer Liste für eine kommende Reise. Die beiden Inseln, Perhentian Besar und Perhentian Kecil, gelten unter Backpackern als eines der günstigeren Tauch- und Schnorchelziele Malaysias. Die Riffe um die Inseln sind für Schildkröten, Riffhaie und eine große Vielfalt an Fischen bekannt, und mehrere Tauchschulen bieten Kurse für Anfänger bis Fortgeschrittene an. Da beide Inseln weitgehend autofrei sind, verbindet man Strände über Wanderwege statt über Straßen, was laut übereinstimmenden Berichten zur ruhigen Atmosphäre beiträgt. Reisende, die von dort zurückkommen, erzählen häufig, dass Perhentian Kecil eher das Backpacker-Publikum anzieht, während Perhentian Besar mit etwas mehr Komfort und ruhigeren Unterkünften punktet.

Beste Reisezeit: Zwischen März und Oktober sind die Inseln zuverlässig erreichbar, während der Monsunzeit dazwischen stellen viele Betreiber den Bootsverkehr komplett ein. Öffnungszeiten: Feste Öffnungszeiten gibt es kaum, Tauchschulen sind in der Regel von 8 bis 17 Uhr besetzt. Eintritt: Einen klassischen Parkeintritt gibt es nicht, die Meeresschutzgebühr wird meist direkt über den Tauch- oder Schnorchelanbieter mit abgerechnet. Anfahrt: Mit Bus oder Zug erreichst Du zunächst Kuala Besut, von dort bringt Dich ein Speedboot in etwa 30 bis 45 Minuten zu den Inseln.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Drei bis fünf Tage, wenn Tauchkurse eingeplant sind. Unser Tipp: Buche die Bootsüberfahrt nach Möglichkeit direkt beim Anbieter Deiner Unterkunft, das spart Wartezeit am überfüllten Jetty in Kuala Besut.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostküste | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–5 Tage | 💰 Eintritt: günstig bis moderat | Geeignet für: Tauchen/Schnorcheln, Backpacking, Strandurlaub, junge Reisende



9. Ipoh

Ipoh war eine der Städte, die wir nur wegen eines Zwischenstopps eingeplant hatten und die uns am Ende länger festgehalten hat als gedacht. Der Ipoh Railway Station, wegen seiner weißen Kolonialfassade auch „Taj Mahal von Ipoh“ genannt, war unser erster Eindruck von der Stadt, direkt gefolgt vom Duft aus den umliegenden Kaffeehäusern. Der Ipoh White Coffee, süß und cremig serviert, ist inzwischen einer der wenigen Kaffees, an denen wir jeden anderen messen. Das Hainanese Chicken Rice haben wir in einem winzigen Lokal ohne Türschild gegessen, das uns jemand aus der Nachbarschaft empfohlen hatte. In den Kalksteinhügeln rund um die Stadt liegt die Sam-Poh-Tong-Höhle mit ihren Statuen und Pagoden, die wir an einem ruhigen Nachmittag fast für uns allein hatten. Die Wandgemälde in der Altstadt, von lokalen und internationalen Künstlern gestaltet, waren für uns ein willkommener Grund, noch einen weiteren Tag anzuhängen.

Beste Reisezeit: Ipoh lässt sich ganzjährig besuchen, am trockensten sind meist die Monate Dezember bis Februar. Öffnungszeiten: Die Sam-Poh-Tong-Höhle ist täglich etwa von 8 bis 17 Uhr geöffnet, an chinesischen Feiertagen kann es zu abweichenden Zeiten kommen. Eintritt: Der Höhlentempel ist kostenlos, eine kleine Spende ist üblich, der Freizeitpark Lost World of Tambun verlangt hingegen regulären Eintritt. Anfahrt: Der Zug (ETS) bringt Dich ab Kuala Lumpur in etwa zwei bis zweieinhalb Stunden direkt nach Ipoh, die Altstadt liegt fußläufig zum Bahnhof.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Ein bis zwei Tage für Altstadt, Kaffeehäuser und einen Höhlentempel. Unser Tipp: Trink den White Coffee in einem der alten Kaffeehäuser in der Altstadt statt in einer Kette, der Unterschied ist deutlich spürbar.

Kurz & knapp

📍 Region: Norden/Nordwesten | ⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage | 💰 Eintritt: günstig | Geeignet für: Kulinarik, Kultur, Fotografie, Zwischenstopp auf der Route

10. Tioman Island

Tioman Island kennen wir bislang nur aus Berichten und Reiseführern, in denen die Insel regelmäßig als eine der schönsten Inseln Südostasiens genannt wird – diese Einschätzung stammt allerdings nicht von uns selbst. Dichter Regenwald prägt das Inselinnere, während Strände wie Salang, Juara und Tekek an der Küste liegen. Für Taucher gelten die Riffe um Tioman als artenreich, mit Riffhaien, Schildkröten und einer großen Bandbreite tropischer Fische. Wer lieber an Land bleibt, findet Wanderwege zu versteckten Wasserfällen, dazu gelegentliche Sichtungen von Mausdeer und verschiedenen Affenarten. In mehreren Foren wird zudem der kurze Dschungelpfad zwischen Tekek und Juara empfohlen, der die beiden Küstenseiten der Insel zu Fuß verbindet und je nach Kondition zwischen zwei und drei Stunden in Anspruch nimmt.

Beste Reisezeit: Zwischen März und Oktober ist die Insel zuverlässig erreichbar, außerhalb dieser Monate sorgt die Monsunzeit für unruhige See und ausfallende Fähren. Öffnungszeiten: Feste Öffnungszeiten gibt es nicht, Tauchbasen sind üblicherweise von 8 bis 18 Uhr besetzt. Eintritt: Einen allgemeinen Parkeintritt gibt es nicht, die Meeresschutzgebühr wird meist über den jeweiligen Tauchanbieter erhoben. Anfahrt: Fähren fahren ab Mersing oder Tanjung Gemok, alternativ verkehren gelegentlich Inlandsflüge zur Insel.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Drei bis vier Tage für Strände, Wanderungen und optional einen Tauchkurs, mehr Zeit lohnt sich, wenn Du zusätzlich mehrere Tauchgänge einplanst. Unser Tipp: Wähle je nach Interesse gezielt Deinen Standort: Salang für Nachtleben und Tauchen, Juara für Ruhe auf der Ostseite der Insel, und prüfe vorab, welche Fähre welchen Strandabschnitt tatsächlich anläuft.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostküste | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–4 Tage | 💰 Eintritt: günstig | Geeignet für: Tauchen/Schnorcheln, Wandern, Strandurlaub, Ruhesuchende

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11. Kinabatangan River, Sabah

Der Kinabatangan River ist mit 560 Kilometern der längste Fluss Sabahs und gilt unter Naturreisenden als einer der zuverlässigsten Orte, um Borneos Tierwelt in freier Wildbahn zu sehen – wir stützen uns hier auf Berichte anderer, da wir selbst noch nicht dort waren. Bootssafaris bei Sonnenauf- oder -untergang sollen die höchsten Chancen bieten, Nasenaffen, Zwergelefanten, Krokodile und mit Glück auch wildlebende Orang-Utans zu beobachten. Übernachtet wird meist in einfachen Öko-Lodges direkt am Fluss, von denen aus auch Nachtwanderungen angeboten werden. In mehreren Reiseberichten wird betont, dass die Sichtungen stark vom Wasserstand abhängen, weshalb dieselbe Lodge an zwei aufeinanderfolgenden Tagen völlig unterschiedliche Ergebnisse liefern kann. Häufig wird empfohlen, mindestens zwei Nächte an einer Lodge zu bleiben, statt den Fluss nur auf einer einzigen Safari abzufahren.

Beste Reisezeit: Zwischen März und Oktober sind die Bedingungen für Bootssafaris am stabilsten. Öffnungszeiten: Bootssafaris sind meist an feste Zeiten am frühen Morgen und späten Nachmittag gebunden, wenn die Tiere besonders aktiv sind. Eintritt: Die Kosten für die Safaris sind in der Regel bereits im Lodge-Paket enthalten. Anfahrt: Von Sandakan aus erreichst Du die Region per Auto und Boot, meist als Teil eines mehrtägigen Lodge-Aufenthalts, der bereits den Transfer einschließt.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Zwei bis drei Nächte in einer Fluss-Lodge, um mehrere Bootssafaris zu unterschiedlichen Tageszeiten mitzunehmen und nicht von einer einzigen Fahrt abhängig zu sein. Unser Tipp: Frag vorab, ob die Lodge Kleingruppen-Boote statt Großboote einsetzt, das erhöht laut Erfahrungsberichten deutlich die Sichtungschancen und sorgt zudem für ruhigere Fahrten ohne Motorenlärm.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostmalaysia/Borneo | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Tage | 💰 Eintritt: moderat bis höher (Lodge-Pakete) | Geeignet für: Tierbeobachtung, Naturerlebnis, Fotografie, Naturfreunde

12. Sipadan Island

Sipadan gilt in der Taucherszene als eine der besten Tauchdestinationen weltweit, als einzige ozeanische Insel Malaysias erhebt sie sich rund 600 Meter vom Meeresboden. Selbst getaucht sind wir dort noch nicht, kennen die Insel aber aus zahlreichen Berichten von Tauchern, die davon meist mit denselben Superlativen zurückkommen. Steilwände, Höhlen und Riffe beherbergen laut übereinstimmenden Quellen Hammerhaie, Barrakudaschwärme, Meeresschildkröten und gelegentlich Walhaie. Um das Ökosystem zu schützen, sind nur 120 Taucher pro Tag zugelassen, weshalb Permits oft Monate im Voraus vergeben werden. Mehrere erfahrene Taucher, deren Berichte wir gelesen haben, raten dazu, mindestens drei bis vier Tauchgänge an unterschiedlichen Punkten der Insel einzuplanen, weil sich die Sichtungen von Tag zu Tag deutlich unterscheiden können. Der berühmte Barracuda Point wird dabei besonders häufig als Highlight genannt, wegen der dort regelmäßig auftretenden, dicht gedrängten Fischschwärme.

Beste Reisezeit: Zwischen April und Dezember sind die Sichtweiten am besten, sie schwanken aber je nach Jahreszeit und Strömung. Öffnungszeiten: Sipadan wird ausschließlich im Rahmen von Tagesausflügen mit festen Boots-Abfahrtszeiten am Morgen besucht. Eintritt: Neben der Permit-Gebühr zahlst Du ein Tauchpaket, das meist über eine Tauchbasis auf Mabul oder Kapalai gebucht wird. Anfahrt: Von Semporna oder Tawau aus geht es per Boot zu den Nachbarinseln Mabul oder Kapalai, von dort startet der Tagesausflug nach Sipadan.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Mindestens drei bis vier Tage auf Mabul oder Kapalai einplanen, um mehrere Sipadan-Permits zu bekommen und auch bei schlechtem Wetter Alternativtermine zu haben. Unser Tipp: Buche die Sipadan-Permits über Deine Tauchbasis so früh wie möglich, in der Hauptsaison sind sie oft Wochen im Voraus ausgebucht, und plane Pufferzeit für den Fall ein, dass ein Termin kurzfristig ausfällt.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostmalaysia/Borneo | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–4 Tage | 💰 Eintritt: höher (Permit- und Tauchgebühren) | Geeignet für: Tauchen, erfahrene Taucher, Fotografie unter Wasser, Naturfreunde

13. Gunung Mulu Nationalpark, Sarawak

Der Gunung Mulu Nationalpark liegt abgelegen im Norden Sarawaks und ist nur per Flugzeug oder Boot erreichbar – auch diesen Teil Borneos kennen wir bislang nur aus Recherche, nicht aus eigener Anschauung. Der Park ist UNESCO-Weltnaturerbe und beherbergt mit der Sarawak Chamber die größte bekannte natürliche Höhlenkammer der Welt sowie die Deer Cave, durch deren Eingang der Legende nach ein Flugzeug passen würde. Der abendliche Bat Exodus, bei dem Millionen Fledermäuse die Deer Cave verlassen, wird von Besuchern regelmäßig als eines der eindrücklichsten Naturschauspiele des Landes beschrieben. Der Aufstieg zu den messerscharfen Kalksteinformationen der Pinnacles gilt als anspruchsvoll, aber machbar für einigermaßen fitte Wanderer. Die Abgeschiedenheit des Parks wird in Reiseberichten häufig als eigener Reiz genannt, weil sie die Besucherzahlen im Vergleich zu anderen Nationalparks Malaysias spürbar niedriger hält. Wer zusätzlich Zeit mitbringt, kann von Mulu aus auch Tagestouren zu nahegelegenen Langhäusern der Berawan oder Penan unternehmen, die in der Region ansässig sind.

Beste Reisezeit: Zwischen März und Oktober liegt außerhalb der Hauptregenzeit, in der Wanderungen zu den Pinnacles häufiger ausfallen. Öffnungszeiten: Der Nationalpark ist ganztägig geöffnet, geführte Höhlentouren finden zu festen, im Voraus bekannten Zeiten statt. Eintritt: Neben der Parkgebühr besteht für Höhlen und die Pinnacles-Wanderung Guide-Pflicht, deren Kosten separat anfallen. Anfahrt: Ein Inlandsflug ab Kuching oder Miri bringt Dich direkt nach Mulu, alternativ ist eine mehrtägige Bootsfahrt möglich.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Drei bis vier Tage, um Höhlentouren, Bat Exodus und optional die anspruchsvollere Pinnacles-Wanderung unterzubringen, ohne alles in einen einzigen vollgepackten Tag zu quetschen. Unser Tipp: Plane die Pinnacles-Wanderung nicht auf den letzten Tag, bei schlechtem Wetter wird sie häufig verschoben oder abgesagt, und ein zusätzlicher Pufferttag bewahrt Dich davor, sie ganz zu verpassen.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostmalaysia/Borneo | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–4 Tage | 💰 Eintritt: moderat bis höher | Geeignet für: Wandern, Höhlenbegeisterte, Naturerlebnis, Abenteuerlustige

14. Redang Island

Redang Island liegt vor der Ostküste der malaiischen Halbinsel und ist für ihre langen weißen Sandstrände bekannt, allen voran den Pasir Panjang, an dem sich die meisten Resorts der Insel aufreihen. Selbst waren wir noch nicht dort, nach übereinstimmenden Berichten schützt der Meerespark rund um die Insel Korallenriffe, in denen Clownfische, Stachelrochen und gelegentlich Walhaie vorkommen. Neben Schnorchel- und Tauchausflügen zu benachbarten Riffen bieten sich auch Wanderungen ins Inselinnere an, bei denen man laut Reiseberichten auf versteckte Buchten und kleine Aussichtspunkte trifft. Häufig wird auch die Kombination mit einem Ausflug zu den kleineren Nachbarinseln der Redang-Gruppe empfohlen, die deutlich weniger besucht sein sollen als der Hauptstrand. Redang wird in Vergleichen mit den Perhentian Islands regelmäßig als die etwas komfortablere, aber auch teurere Alternative beschrieben.

Beste Reisezeit: Zwischen März und Oktober ist die Insel geöffnet, während der Monsunzeit stellen die meisten Resorts den Betrieb komplett ein. Öffnungszeiten: Feste Öffnungszeiten gibt es nicht, Resorts organisieren Ausflüge in der Regel vormittags. Eintritt: Die Meeresschutzgebühr wird üblicherweise direkt beim Fähranbieter oder Resort mit erhoben. Anfahrt: Fähren fahren ab Merang oder dem Shahbandar Jetty in Kuala Terengganu zur Insel.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Drei bis vier Tage für Strand, Schnorchelausflüge und eine kleine Wanderung. Unser Tipp: Frag beim Resort direkt nach einem Schnorchel-Ausflug zu weniger besuchten Riffen abseits des Hauptstrands, das reduziert das Gedränge im Wasser spürbar.

Kurz & knapp

📍 Region: Ostküste | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–4 Tage | 💰 Eintritt: moderat | Geeignet für: Schnorcheln, Strandurlaub, Familien, Ruhesuchende

15. Putrajaya

Putrajaya ist Malaysias geplante Verwaltungsstadt und liegt gut 25 Kilometer südlich von Kuala Lumpur – ein Ausflug, den wir bislang nur am Rande über Berichte und Bilder kennen, nicht aus eigenem Besuch. Die Putra-Moschee mit ihrer rosafarbenen Kuppel am künstlichen Putrajaya-See gilt als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt und ist für Besucher außerhalb der Gebetszeiten zugänglich. Die Seri-Wawasan-Brücke, eine beleuchtete Schrägseilbrücke, wird oft als Fotomotiv für den Abend empfohlen. Der Botanische Garten und Bootsfahrten auf dem See runden das Bild einer Stadt ab, die bewusst als Kontrast zum dichten Kuala Lumpur geplant wurde. In Reiseberichten wird Putrajaya häufig als ruhiger Kontrastpunkt zu einer mehrtägigen KL-Reise beschrieben, gerade weil die breiten Straßen und großzügigen Grünflächen so anders wirken als das übrige Stadtbild der Hauptstadt. Manche Reisende kombinieren den Besuch mit einem Abstecher zum nahegelegenen Flughafen KLIA, da beide Orte über dieselbe Zuglinie verbunden sind.

Beste Reisezeit: Putrajaya lässt sich ganzjährig besuchen, wegen der Hitze empfehlen sich aber die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Öffnungszeiten: Die Putra-Moschee ist außerhalb der Gebetszeiten für Besucher geöffnet, in der Regel von 9 bis 12:30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie an manchen Abenden. Eintritt: Der Besuch der Moschee ist kostenlos, angemessene Kleidung wird vorausgesetzt und bei Bedarf vor Ort gestellt, Bootsfahrten auf dem See kosten regulären Eintritt. Anfahrt: Mit MRT oder ETS gelangst Du ab Kuala Lumpur direkt nach Putrajaya, was sich gut als Halbtagesausflug einplanen lässt.

Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Ein halber bis ganzer Tag als Ausflug ab Kuala Lumpur. Unser Tipp: Fahr gegen späten Nachmittag hin, dann lässt sich die beleuchtete Seri-Wawasan-Brücke direkt im Anschluss an die Moschee mitnehmen.

Kurz & knapp

📍 Region: Zentralregion | ⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht) | 🕒 Aufenthaltsdauer: halber bis ganzer Tag | 💰 Eintritt: kostenlos bis günstig | Geeignet für: Architektur/Fotografie, Tagesausflug, Familien, Kurzbesuch ab KL

Welche Malaysia-Rundreise passt zu Dir?

Malaysia lässt sich für uns auch nach zwei Reisen nicht auf drei, vier Orte reduzieren, und genau deshalb sind es am Ende 15 Highlights in diesem Artikel geworden. Zwischen den Wolkenkratzern von Kuala Lumpur, den Teeplantagen der Cameron Highlands, den Höhlentempeln von Ipoh und dem Dschungel Borneos liegt eine Bandbreite, wie man sie in Südostasien nur selten in einem einzigen Land findet.

Die folgende Übersicht hilft Dir bei der Planung Deiner Malaysia-Rundreise. Ausführliche Tagesetappen, Karten und viele praktische Tipps findest Du anschließend in unseren detaillierten Routenartikeln und den Artikeln zu einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Unsere Empfehlung:

DauerRouteIdeal für
1 WocheKL + Penang, oder KL + Cameron HighlandsKurztrip, Fokus auf eine Kombination
2 WochenKL – Cameron Highlands – Ipoh – Penang – (Melaka)Klassische Halbinsel-Route, gut für Erstbesucher
3–4 WochenHalbinsel-Route + Inlandsflug nach Borneo (Kuching oder Kota Kinabalu)Wer Städte, Berge und Dschungel kombinieren will

FAQ zu den Highlights in Malaysia

Was muss man in Malaysia gesehen haben?

Zu den Orten, die in kaum einer Malaysia-Reise fehlen, gehören Kuala Lumpur mit den Petronas Towers und den Batu-Höhlen, die Altstadt von George Town auf Penang sowie mindestens eine Insel an der Ostküste oder in Sabah. Diese drei Bausteine lassen sich gut zu einer ersten, überschaubaren Route verbinden, selbst wenn Deine Reisezeit begrenzt ist. Wer Zeit hat, sollte auch die Cameron Highlands und Melaka einplanen, da beide Orte einen anderen Charakter des Landes zeigen als die Großstädte. Für Naturinteressierte lohnt sich zusätzlich ein Abstecher in den Taman Negara oder, bei entsprechender Reisezeit, nach Borneo. Aus eigener Erfahrung würden wir raten, nicht zu viele Orte in zu kurzer Zeit unterzubringen, sondern lieber einzelne Regionen etwas ausführlicher zu bereisen. Wer sich zusätzlich für Kolonialgeschichte interessiert, sollte Ipoh und Melaka nicht als reine Zwischenstopps behandeln, sondern ihnen jeweils mindestens einen vollen Tag geben.

Wie viele Tage braucht man für eine Malaysia-Reise?

Für die malaiische Halbinsel allein solltest Du mindestens zwei Wochen einplanen, wenn Du neben Kuala Lumpur auch Penang, die Cameron Highlands und eine Ostküsteninsel besuchen willst. Wer zusätzlich Borneo mit Sabah und Sarawak bereisen möchte, sollte drei bis vier Wochen ansetzen, da die Distanzen zwischen den Regionen größer sind, als es auf der Karte wirkt. Kürzere Aufenthalte von einer Woche funktionieren gut, wenn Du Dich bewusst auf eine Region konzentrierst, etwa nur auf Kuala Lumpur und den Norden der Halbinsel. Aus eigener Erfahrung würden wir bei knapper Zeit eher eine Region intensiv bereisen, als drei Regionen im Eiltempo abzuklappern, da gerade die Fahrzeiten zwischen den Stationen unterschätzt werden.

Was ist die beste Reisezeit für Malaysia?

Malaysia liegt im tropischen Klima, das sich regional unterscheidet. Die Westküste der Halbinsel, mit Kuala Lumpur, Penang und Langkawi, ist von Dezember bis Februar meist trockener, während die Ostküste mit Perhentian, Redang und Tioman zwischen November und Februar unter starkem Monsunregen leidet und Boote teilweise gar nicht fahren. Die Cameron Highlands sind wegen ihrer Höhenlage ganzjährig angenehm kühl. Wer sowohl West- als auch Ostküste bereisen will, plant am besten die Übergangsmonate März, April oder September, Oktober ein, wenn beide Regionen halbwegs zuverlässig erreichbar sind. Borneo mit Sabah und Sarawak folgt einem eigenen, etwas unregelmäßigeren Regenmuster, weshalb sich vor einer konkreten Reise ein Blick auf die aktuelle Vorhersage für die jeweilige Region lohnt.

Ist Malaysia sicher für Backpacker und Individualreisende?

Nach unserer eigenen Erfahrung über mehrere Monate im Land ist Malaysia für Backpacker und Individualreisende vergleichsweise unkompliziert. Die touristische Infrastruktur ist gut ausgebaut, viele Menschen sprechen Englisch, und öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Züge funktionieren zuverlässig. Wie überall gilt: Wertsachen im Blick behalten, besonders auf belebten Märkten, und bei Wanderungen oder Bootstouren auf geprüfte Anbieter setzen. In abgelegeneren Regionen wie Teilen Borneos empfiehlt sich zusätzliche Vorsicht bei der Wahl von Guides und Unterkünften, einfach weil die Infrastruktur dünner ist. Für Frauen, die alleine reisen, gilt Malaysia im regionalen Vergleich als eines der unkomplizierteren Länder, auch wenn übliche Vorsichtsmaßnahmen wie in jedem Reiseland sinnvoll bleiben.

Was kostet eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten in Malaysia?

Malaysia gehört zu den günstigeren Reisezielen Südostasiens. Eintritte zu Tempeln und Nationalparks bewegen sich meist im niedrigen bis mittleren einstelligen Euro-Bereich, größere Ausnahmen sind kostenintensivere Erlebnisse wie die Skybridge der Petronas Towers, Tauchpermits für Sipadan oder mehrtägige Lodge-Aufenthalte am Kinabatangan River. Unterkünfte reichen von einfachen Backpacker-Hostels für wenige Euro pro Nacht bis zu Resorts auf den Inseln. Verpflegung an Streetfood-Ständen oder Hawker Centern kostet oft nur ein bis drei Euro pro Mahlzeit, was das Reisebudget insgesamt deutlich entlastet. Wer zusätzlich Inlandsflüge nach Borneo einplant, sollte diese als eigenen Budgetposten einkalkulieren, da sie je nach Buchungszeitpunkt spürbar teurer ausfallen können als der Rest der Reise.

Braucht man ein Visum für die Einreise nach Malaysia?

Für die meisten europäischen Staatsangehörigen, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, ist für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen kein Visum im Vorfeld nötig, die Einreise erfolgt visafrei mit gültigem Reisepass. Die genauen Regelungen ändern sich gelegentlich, weshalb sich ein Blick auf die aktuellen Bestimmungen des Auswärtigen Amts oder der malaysischen Botschaft vor der Reise lohnt. Wichtig ist außerdem, dass der Reisepass bei Einreise meist noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Bei der Einreise nach Sabah und Sarawak innerhalb Malaysias kann es zusätzlich zu einer separaten Passkontrolle kommen, da beide Bundesstaaten trotz gemeinsamer Staatsangehörigkeit eigene Einreiseregeln für den Grenzverkehr innerhalb des Landes haben.

Wie bewegt man sich am besten zwischen den Highlights fort?

Auf der malaiischen Halbinsel funktionieren Fernbusse und der Zug (KTM und ETS) zuverlässig und günstig zwischen den größeren Städten wie Kuala Lumpur, Ipoh und Penang. Für abgelegenere Ziele wie die Cameron Highlands oder Taman Negara sind lokale Busse oder organisierte Transfers üblich. Die Ostküsteninseln erreichst Du meist per Fähre ab festen Jetty-Punkten, während Borneo mit Sabah und Sarawak am schnellsten per Inlandsflug ab Kuala Lumpur zu erreichen ist. Ein Mietwagen eignet sich gut für die Halbinsel, ist auf Borneo wegen der Distanzen und Straßenverhältnisse aber weniger verbreitet unter Individualreisenden. Innerhalb der größeren Städte hat sich die Taxi-App Grab als praktische Ergänzung zu Bus und Bahn etabliert, mit transparenten Preisen und ohne Verhandlungsbedarf.