Highlights in Thailand
Die 48 schönsten Orte & Sehenswürdigkeiten Thailands
„Wir zeigen Dir die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten, die Du auf deiner Reise nicht verpassen darfst.“
Thailand war für uns nie ein Land, das man einmal abhakt. Wir sind mittlerweile zum dritten Mal in Folge dort gewesen, und jedes Mal haben wir wieder Ecken entdeckt, die auf keiner unserer vorherigen Routen vorkamen. Genau das macht das Land so schwer in einen einzigen Artikel zu packen: Auf der einen Seite die goldenen Tempeldächer Bangkoks, auf der anderen die stillen Buchten der Andamanensee, dazwischen Bergdörfer im Norden und ein Nordosten, in dem kaum ein Reisebus hinkommt.
In diesem Artikel sammeln wir 48 Orte, die uns bei unseren Reisen durch Thailand im Kopf geblieben sind – manche, weil wir tagelang dort geblieben sind, andere, weil sie einfach zu besonders sind, um sie auszulassen, selbst wenn wir sie nur von einer Bootstour oder aus Recherche kennen. Wir sagen das an den entsprechenden Stellen offen dazu, denn wir wollen Dir hier keine erfundenen Geschichten erzählen, sondern eine ehrliche Grundlage für Deine eigene Reiseplanung.
Was Dich erwartet: eine Übersicht über alle wichtigen Regionen Thailands, unsere drei persönlichen Favoriten, und danach jede einzelne Sehenswürdigkeit mit Anreise, Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und unseren ehrlichen Tipps. Zu vielen Orten haben wir auch ausführliche Einzelartikel geschrieben, die wir Dir verlinken, falls Du tiefer einsteigen willst. Dieser Artikel hier soll Dir vor allem eines geben: einen Überblick, mit dem Du Deine Route selbst zusammenstellen kannst, egal ob Du drei Wochen Rundreise planst oder für mehrere Monate bleibst.

Entdecke Thailand auf unserem Reiseblog:
Unsere Top 3 Highlights in Thailand
🥇 Bangkok
Bangkok schafft es bei uns jedes Mal wieder auf Platz eins, obwohl wir die Stadt inzwischen so gut kennen wie kaum ein anderes Ziel in Thailand. Genau das ist der Grund: Wir wissen, wo das beste Pad Kra Pao um die Ecke wartet, welche Mall sich wirklich lohnt und mit welchem Boot wir dem Nachmittagsverkehr entkommen. Gleichzeitig überrascht uns die Stadt bei jedem Besuch mit etwas Neuem, einer frisch eröffneten Mall, einem Markt, den wir vorher übersehen hatten, einer neuen BTS-Linie, die den Weg plötzlich verkürzt. Diese Mischung aus Vertrautheit und ständiger Veränderung haben wir so in keiner anderen Stadt Südostasiens erlebt.
🥈 Khao Yai Nationalpark
Wer bei Thailand nur an Strände denkt, verpasst mit Khao Yai einen der besten Orte für Wildlife im ganzen Land. Wir haben dort im Greenleaf Guesthouse übernachtet und von dort zwei Touren gebucht: eine Tagestour tief in den Nationalpark und eine Halbtagestour zu einer Fledermaushöhle. Die Tagestour führte uns mehrere Stunden zu Fuß und mit dem Auto durch den Nationalpark, vorbei am Hew Suwat Wasserfall. Unterwegs liefen uns Hirsche direkt am Wegesrand über den Weg, Nashornvögel flogen mit lautem Flügelrauschen über uns hinweg, und in den Baumkronen turnten Gibbons. Der Höhepunkt war aber ein wilder Elefant, keine 10 Meter von der Straße entfernt – und das gleich zweimal: 2023 und bei unserem zweiten Besuch 2025 stand wieder einer aus dieser Nähe am Wegrand. Am nächsten Nachmittag ging es zu einer Höhle mit Fledermäusen außerhalb des Nationalparks. Kurz vor der Dämmerung haben wir uns davor postiert – und dann strömten minutenlang Millionen Fledermäuse in einem nicht abreißenden, rauschenden Band aus der Höhle in den Abendhimmel, bis es dunkel wurde. Für uns der beste Ort in Thailand für Wildlife.
🥉 Khao Sok Nationalpark
Eine Nacht in einem schwimmenden Bungalow auf dem Cheow Lan See, umgeben von Kalksteinwänden, die fast senkrecht aus dem Wasser wachsen, gehört zu den ungewöhnlichsten Übernachtungen, die wir je gemacht haben. Kein Handyempfang, dafür Gibbon-Rufe am frühen Morgen und Nebel, der sich erst gegen Mittag auflöst. Tagsüber sind wir mit dem Kajak über den See gepaddelt, ein Tempo, bei dem man den Regenwald ringsherum tatsächlich wahrnimmt, statt nur daran vorbeizufahren. Khao Sok ist für uns der Beweis, dass Thailands Natur mindestens genauso viel hergibt wie seine Inseln.
Die Regionen Thailands im Überblick
Um Ordnung in die 48 Orte zu bringen, haben wir sie nach Regionen sortiert, die auch für die Routenplanung Sinn ergeben.
- Bangkok und Umgebung bildet den klassischen Startpunkt fast jeder Thailand-Reise, mit dem Großen Palast, Wat Arun und den schwimmenden Märkten vor den Toren der Stadt.
- Zentralthailand und der Westen um Ayutthaya, Sukhothai und Kanchanaburi zeigen die Geschichte des Landes und die Landschaft entlang der Grenze zu Myanmar.
- Der Norden rund um Chiang Mai, Chiang Rai, Pai und Mae Hong Son ist die Bergregion Thailands, geprägt von Tempeln, Nebelwäldern und kurvenreichen Straßen.
- Der Isaan, der Nordosten, bleibt bei den meisten Thailand-Reisenden außen vor, obwohl er einige der ungewöhnlichsten Orte des Landes versteckt, von Khmer-Ruinen bis zu einem See voller roter Lotusblüten.
- Der Golf von Thailand mit Koh Samui, Koh Tao und dem Ang Thong Marine Nationalpark ist das Ziel für alle, die Inseln mit guter Infrastruktur und Tauchspots verbinden wollen.
- Die Andamanenküste im Süden, von Phuket über Krabi bis nach Koh Lipe, ist mit Abstand der größte Block in diesem Artikel – hier liegen die Kalksteininseln, die man aus jedem Thailand-Bildband kennt.
- Der Osten um Trat mit Koh Chang und Koh Kood ist die ruhigere Alternative für alle, die von Bangkok aus schnell an einen Inselstrand wollen, ohne zu fliegen.
Wir gehen jede Region jetzt einzeln durch.

Die 48 schönsten Sehenswürdigkeiten in Thailand
Damit Du Dir ein Bild davon machen kannst, wie weit die einzelnen Orte auseinanderliegen, haben wir alle 48 Highlights aus diesem Artikel in einer Karte markiert. Sie hilft besonders bei der Routenplanung, weil Thailand größer ist, als es auf den ersten Blick wirkt – zwischen Chiang Mai im Norden und Koh Lipe im Süden liegen mit dem Auto gut und gerne zwei Tage Fahrzeit.


Bangkok und Umgebung
Bangkok ist für die meisten Thailand-Reisen der erste und letzte Stopp, und zurecht: Nirgendwo sonst im Land liegen Tempel, Straßenküche und Wolkenkratzer so dicht beieinander.
1. Der Große Palast – Das Herzstück Bangkoks
Der Große Palast diente bis 1925 als königliche Residenz und ist bis heute das bedeutendste spirituelle Zentrum des Landes. Im Wat Phra Kaew, direkt im Palastkomplex, steht der Smaragd-Buddha, eine aus Jade gefertigte Statue, vor der wir mehr Thailänder als Touristen knien sahen. Was uns beim ersten Besuch überrascht hat: Wie eng die einzelnen Gebäude beieinanderstehen und wie viel Gold, Spiegelmosaik und Detailarbeit an jeder einzelnen Fassade steckt. Man braucht Geduld für die Menschenmassen, aber die Anlage selbst hält, was die Postkarten versprechen.
- Beste Reisezeit: November bis Februar, wenn es kühler und trockener ist
- Öffnungszeiten: Täglich 08:30–15:30 Uhr
Eintritt: ca. 500 THB - Anfahrt: Skytrain bis Saphan Taksin, dann Boot zum Tha Chang Pier
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane 2 bis 3 Stunden ein und komme direkt zur Öffnung
- Unser Tipp: Lange Hose und Oberteil mit Ärmeln einpacken, sonst kostet der Verleih vor Ort zusätzliche Zeit
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Bangkok

Kurz & knapp
📍 Bangkok
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 2-3 Stunden
💰 ca. 500 THB
🏛️📸🕌👪
2. Wat Arun – Der Tempel der Morgenröte
Wat Arun liegt direkt am Chao Phraya und ist an seinem mit buntem Porzellan verzierten Prang zu erkennen, der schon von Weitem über den Fluss blitzt. Wir haben ihn zweimal besucht, einmal tagsüber und einmal am frühen Abend, und die zweite Variante hat uns deutlich besser gefallen. Sobald die Beleuchtung angeht und die Sonne hinter dem Tempel untergeht, verändert sich die komplette Stimmung am Flussufer. Die Stufen des Prangs darf man hochklettern, sie sind allerdings steiler, als sie von unten aussehen. Oben hat man einen freien Blick über den Fluss zum Grand Palace hinüber, was den kurzen Schweißausbruch beim Aufstieg wieder wettmacht.
- Beste Reisezeit: ganzjährig, am schönsten zum Sonnenuntergang
- Öffnungszeiten: Täglich 08:00–18:00 Uhr
- Eintritt: ca. 100 THB
- Anfahrt: Boot zum Tha Tien Pier
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1 Stunde reicht, mit Wat Pho am gegenüberliegenden Ufer kombinieren
- Unser Tipp: Festes Schuhwerk für die steilen Stufen, und die Abendbeleuchtung am besten vom gegenüberliegenden Flussufer oder dem Boot aus fotografieren
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Bangkok

Kurz & knapp
📍 Bangkok
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
💰 ca. 100 THB
📸🕌🌅🚤
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3. Bangkok – Die Stadt, die niemals schläft
Bangkok lässt sich schwer auf eine einzelne Sehenswürdigkeit reduzieren, deshalb geben wir der Stadt hier einen eigenen Eintrag. Zwischen Wat Pho mit dem liegenden Buddha, dem Viertel Chinatown und den Skybars über den Dächern der Stadt vergehen die Tage schneller, als man denkt. Was uns bei jedem Aufenthalt wieder auffällt: Bangkok verändert sich zwischen den Besuchen spürbar, neue Malls, neue Foodmarkets, neue BTS-Linien. Gleichzeitig bleibt der Straßenstand an der Ecke mit dem besten Pad Kra Pao seit Jahren derselbe. Diese Mischung aus Tempo und Beständigkeit ist es, die uns die Stadt jedes Mal wieder mögen lässt, auch wenn Verkehr und Hitze anstrengend sein können.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Eintritt: ab ca. 100 THB pro Sehenswürdigkeit, Street-Food ab 50 THB
- Anfahrt: Internationaler Flughafen Suvarnabhumi oder Don Mueang
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: mindestens 3 bis 4 Tage, eher mehr bei der ersten Reise
- Unser Tipp: Eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya statt Taxi im Stau, spart Zeit und Nerven gleichermaßen
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Bangkok

Kurz & knapp
📍 Bangkok
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 3-4 Tage
💰 ab 100 THB
🌃🍜🛍️🚤
4. Chatuchak Markt – Das Shopping-Mekka Bangkoks
Der Chatuchak Markt ist einer der größten Wochenendmärkte weltweit, mit über 15.000 Ständen, die sich über ein komplettes Viertel verteilen. Mode, Antiquitäten, Kunst, Pflanzen, dazwischen Street-Food-Stände, an denen man einfach nicht vorbeigehen kann, ohne stehen zu bleiben. Beim ersten Besuch haben wir uns nach einer Stunde komplett verlaufen, weil die Gänge kaum durchnummeriert sind und sich stellenweise wie ein Labyrinth anfühlen. Inzwischen laden wir uns vorher eine Karte der Sektionen herunter, das spart Zeit. Wer nur stöbern will, sollte trotzdem genug Zeit einplanen, denn zwischen den Ständen gibt es immer wieder Dinge, die man so woanders nicht findet.
- Beste Reisezeit: kühlere Monate, aber der Markt ist ohnehin nur am Wochenende geöffnet
- Öffnungszeiten: Samstag & Sonntag komplett geöffnet, 09:00–18:00 Uhr, Werktags nur teilweise
- Eintritt: kostenlos
- Anfahrt: BTS Skytrain (Mo Chit) oder MRT (Chatuchak Park)
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Stunden, am Vormittag beginnen
- Unser Tipp: Früh kommen, um der Mittagshitze und den größten Besucherströmen zu entgehen

Kurz & knapp
📍 Bangkok
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 3-4 Stunden
💰 kostenlos
🛍️🍢👕🎨
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5. National Museum Bangkok – Thailands größte Kultursammlung
Das National Museum ist das bedeutendste Museum des Landes und liegt nur wenige Gehminuten vom Grand Palace entfernt, weshalb sich ein kombinierter Besuch anbietet. Die Sammlung reicht von buddhistischer Kunst über königliche Insignien bis zu historischen Artefakten aus mehreren Jahrhunderten thailändischer Geschichte. Besonders die ehemaligen königlichen Hallen, die heute als Ausstellungsräume dienen, geben einen Eindruck davon, wie die Räume ursprünglich genutzt wurden. Für uns war es ein guter Ausgleich zu den vielen Tempeln, ein Ort, an dem man die Geschichte hinter den Gebäuden, die man vorher gesehen hat, noch einmal in Zusammenhang setzen kann.
- Beste Reisezeit: ganzjährig, gut geeignet für heiße oder regnerische Tage
- Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 09:00–16:00 Uhr
- Eintritt: 100 THB für Erwachsene, Kinder kostenlos
- Anfahrt: Taxi oder Boot zum Tha Chang Pier, dann wenige Gehminuten
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1,5 bis 2 Stunden
- Unser Tipp: An bestimmten Tagen werden kostenlose Führungen auf Englisch angeboten, vorher online prüfen

Kurz & knapp
📍 Bangkok
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 1,5-2 Stunden
💰 100 THB
🏛️📜🖼️🎓
6. Wat Samphran – Der Drachen-Tempel
Westlich von Bangkok steht ein Turm, der aus keiner Reisebroschüre stammt: ein riesiger, pinker Bau, um den sich ein gewundener Betondrachen schlängelt. Im Inneren führt eine Treppe nach oben, teils direkt durch den Drachenkörper, bis man aus seinen „Augen“ auf die Umgebung blickt. Der Zustand des Gebäudes ist inzwischen etwas mitgenommen, was dem skurrilen Charme allerdings nichts nimmt. Wer außergewöhnliche Fotomotive sucht und nichts gegen ein bisschen Verfall hat, sollte den Umweg einplanen.
- Beste Reisezeit: ganzjährig
Öffnungszeiten: ca. 08:00–17:00 Uhr Eintritt: kostenlos, Spenden willkommen
Anfahrt: Taxi oder Grab von Bangkok, ca. 45 Minuten
Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1 Stunde, gut als Zwischenstopp auf dem Weg nach Damnoen Saduak
Unser Tipp: Auf dem Weg nach oben ist es an manchen Stellen dunkel und uneben, Handylicht einschalten

Kurz & knapp
📍 Bangkok / Nakhon Pathom
(noch nicht selbst besucht)
🕒 1 Stunde
💰 kostenlos
🐉📸🏯🚕
7. Die schwimmenden Märkte von Damnoen Saduak
Damnoen Saduak ist eines der Bilder, die man mit Thailand automatisch verbindet: Holzboote voller Früchte und Street-Food, die sich durch enge Kanäle drängen. Ganz ehrlich formuliert, ist der Markt heute in erster Linie für Touristen gemacht, die meisten lokalen Einkäufe finden längst woanders statt. Trotzdem hat uns der Vormittag dort Spaß gemacht, allein wegen der Farben und des Trubels auf dem Wasser. Wer sich davon nicht stören lässt, dass es touristisch zugeht, bekommt hier trotzdem gute Fotomotive und kann direkt aus dem Boot heraus Street-Food probieren.
- Beste Reisezeit: Trockenzeit von November bis Februar, unbedingt früh morgens
- Öffnungszeiten: Täglich 07:00–12:00 Uhr
- Eintritt: kostenlos, Bootstouren zwischen 200 und 500 THB
- Anfahrt: Bus oder Taxi von Bangkok, ca. 1,5 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: halber Tag, spätestens um 8 Uhr dort sein
- Unser Tipp: Bootspreise vorher verhandeln, sie sind selten fix

Kurz & knapp
📍 Bangkok-Umgebung
noch nicht selbst besucht
🕒 2-3 Stunden
💰 ab 200 THB
🛶🍍📸👪
Zentralthailand und der Westen
Zwischen Bangkok und der Grenze zu Myanmar liegen die Orte, an denen Thailand seine Geschichte am deutlichsten zeigt, dazu Landschaften, die viele Reisende überspringen, weil sie nicht auf dem direkten Weg zu den Inseln liegen.
8. Die Ruinenstadt Ayutthaya – Ein Fenster in die Vergangenheit
Ayutthaya war einst eine der reichsten Städte Asiens, bevor sie 1767 von der burmesischen Armee zerstört wurde. Heute liegen ihre Ruinen als UNESCO-Weltkulturerbe verstreut über eine ganze Stadtinsel, riesige Tempelanlagen, gestürzte Buddha-Statuen, und mittendrin die berühmte Buddhakopf-Statue, die von Baumwurzeln umschlungen wird. Eine Bootstour um die Stadtinsel am späten Nachmittag hat uns die Ruinen noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt, mit dem Licht der untergehenden Sonne auf den alten Steinen.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: Täglich 08:00–18:00 Uhr
- Eintritt: 50 THB pro Tempel oder Kombiticket für die 5 bekanntesten Tempel für 220 THB
- Anfahrt: Zug oder Bus von Bangkok, ca. 1,5 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: ein ganzer Tag, zu Fuss oder mit dem Fahrrad
- Unser Tipp: Die Bootstour um die Stadtinsel am späten Nachmittag nicht auslassen
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Ayutthaya

Kurz & knapp
📍 Zentralthailand
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 ganzer Tag
💰 ab 50 THB für einen Tempel
🏯🚲📸🛶
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9. Sukhothai Historischer Park – Die Wiege Thailands
Sukhothai war die erste Hauptstadt Thailands, und der historische Park gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe, wirkt aber deutlich ruhiger als Ayutthaya. Über 190 gut erhaltene Ruinen aus dem 13. Jahrhundert verteilen sich über ein großzügiges Gelände, das sich am besten mit dem Fahrrad erkunden lässt. Genau das war für uns der entscheidende Unterschied gegenüber Ayutthaya: Man kann zwischen den Tempeln fahren, ohne ständig um Reisegruppen herumzumanövrieren. Der sitzende Buddha im Wat Mahathat und die Stupas im Morgenlicht gehören zu den Bildern, die uns von der ganzen Reise am längsten in Erinnerung geblieben sind.
- Beste Reisezeit: November bis Februar, am schönsten bei Sonnenauf- oder -untergang
- Öffnungszeiten: 06:30–19:30 Uhr
- Eintritt: ca. 100 THB pro Tempel
- Anfahrt: Flug nach Sukhothai oder Bus/Zug von Bangkok, ca. 6 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: ein ganzer Tag mit dem Fahrrad oder zu Fuss
- Unser Tipp: So früh wie möglich starten, sowohl wegen der Hitze als auch wegen des Lichts
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Sukhothai

Kurz & knapp
📍 Zentralthailand
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 ganzer Tag
💰 ca. 100 THB
🏯🚲🌅📸
10. Der Khao Yai Nationalpark – Thailands ältester Nationalpark
Khao Yai gehört zu den größten und artenreichsten Nationalparks des Landes, mit wilden Elefanten, Gibbons, Nashornvögel und einer langen Liste an weiteren Vogelarten. Wanderwege führen durch dichten Dschungel zu mehreren Wasserfällen, darunter der Haew Suwat, der als Drehort für den Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio bekannt wurde. Wir haben dort zwei Nächte verbracht und haben zwei Touren gemacht und so viele Tiere gesehen, deshalb würden wir für Khao Yai immer mindestens eine Übernachtung einplanen.
- Beste Reisezeit: November bis Februar, kühler und weniger Regen
- Öffnungszeiten: 06:00–18:00 Uhr
- Eintritt: ca. 400 THB
- Anfahrt: Bus oder Minivan von Bangkok, ca. 3 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1 bis 2 Tage mit Übernachtung
- Unser Tipp: Übernachte im Greanleaf Guesthouse und buche das Rundum Paket mit den zwei Tagestouren
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über den Khao Yai Nationalpark

Kurz & knapp
📍 Zentralthailand / Isaan-Rand
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 1-2 Tage
💰 ca. 400 THB
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Baedeker SMART Reiseführer Thailand
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Gebrauchsanweisung für Thailand
Curry, Karma und Kokospalmen. Dieses Buch beschreibt mit einer großen Portion Humor wie das Land Thailand so tickt. In mehreren Kurzgeschichten liest man über die Thailänder, das gute Essen, die Tempel und die Kultur Thailands.
Fettnäpfchenführer Thailand: Entspannt währt am längsten
Mangos und Chilis, relaxtes Easy-Going und strikte Etikette, buddhistische Sanftheit und brutale Tierkämpfe: Thailand und seine Menschen zu verstehen ist – verwirrend. Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig. Auf witzige und spannende Art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.
Unterwegs in Thailand: Das große Reisebuch
Mit wunderschönen Fotografien zeigt dieser Bildband all die Schönheit Thailands. Ein perfekter Einstieg um sich die schönsten Orte für Deine Reise heraus zu suchen.
11. Erawan-Wasserfall – Siebenstufiges Naturwunder
Der Erawan-Wasserfall im gleichnamigen Nationalpark zählt für uns zu den schönsten Wasserfällen, die wir in Thailand gesehen haben. Sieben Stufen ergießen sich in türkisfarbene Becken, zwischen denen man von einem zum nächsten wandern und zwischendurch schwimmen kann. Je weiter man nach oben steigt, desto ruhiger wird es, weil die meisten Tagesgäste nach den ersten zwei, drei Stufen umdrehen.
- Beste Reisezeit: ganzjährig, nach der Regenzeit führt der Fall am meisten Wasser
Öffnungszeiten: 08:00–16:30 Uhr
Eintritt: ca. 300 THB
Anfahrt: Bus von Kanchanaburi, ca. 1,5 Stunden
Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Stunden, um alle Stufen zu erreichen
Unser Tipp: Wasserschuhe mitbringen, die Steine in den Becken sind teils sehr glatt

Kurz & knapp
📍 Westen (Kanchanaburi)
(nicht selbst besucht)
🕒 3-4 Stunden
💰 ca. 300 THB
💦🥾🐟📸
12. Die Sangkhlaburi-Brücke – Ein verstecktes Dorf am See
Sangkhlaburi liegt nahe der Grenze zu Myanmar und ist für die längste Holzbrücke Thailands bekannt, die Mon Bridge, die über einen weitläufigen Stausee führt. Auf dem Wasser sollen bei niedrigem Pegel die Reste eines versunkenen Tempels, Wat Saam Prasob, sichtbar werden, umgeben von schwimmenden Häusern und kleinen Booten. Wir waren selbst noch nicht dort, der Ort steht aber seit unserer letzten Reise auf unserer Liste, weil uns mehrere Thailand-Reisende unabhängig voneinander von der besonderen Stimmung am frühen Morgen erzählt haben, wenn Nebel über dem See liegt.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
Öffnungszeiten: ganztägig frei zugänglich
Eintritt: kostenlos
Anfahrt: Bus von Kanchanaburi, ca. 4 Stunden
Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: mit Übernachtung planen, die Anfahrt allein lohnt sich nicht für einen Tagesausflug
Unser Tipp: Bei niedrigem Wasserstand nach dem versunkenen Tempel Wat Saam Prasob Ausschau halten

Kurz & knapp
📍 Westen
(nicht selbst besucht)
🕒 1 Tag empfohlen
💰 kostenlos
🌉🛖🌫️🚌
Der Norden – Chiang Mai, Chiang Rai und die Berge
Der Norden fühlt sich an wie ein anderes Thailand: kühlere Temperaturen, Nebel über den Reisfeldern und eine Tempeldichte, die selbst Bangkok übertrifft.
13. Chiang Mai – Spirituelles Zentrum des Nordens
Chiang Mai zählt über 300 Tempel und gehört für uns zu den Städten, in die wir bei jeder Thailand-Reise wieder zurückkommen. Der bekannteste Tempel, Wat Phra That Doi Suthep, liegt auf einem Berg außerhalb der Stadt, doch schon in der Altstadt selbst reiht sich ein Tempeleingang an den nächsten. Dazu kommt eine Café- und Street-Food-Szene, die uns bei jedem Besuch aufs Neue überrascht, weil sich ständig etwas Neues zwischen den alten Gebäuden eröffnet. Samstags und sonntags verwandeln sich ganze Straßenzüge in Nachtmärkte, an denen man Stunden verbringen kann, ohne es zu merken.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: ganzjährig, einzelne Tempel und Märkte haben eigene Zeiten
- Eintritt: variiert je nach Tempel, meist zwischen 0 und 50 THB
- Anfahrt: Flug von Bangkok, Bus oder Nachtzug
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: mindestens 3 bis 4 Tage
- Unser Tipp: Die Reise so legen, dass Du an einem Samstag oder Sonntag in der Stadt bist, wegen der großen Nachtmärkte
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Chiang Mai

Kurz & knapp
📍 Norden
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 3-4 Tage
💰 variiert
🏮🍜🛕🚲
14. Pai – Das Hippie-Paradies in den Bergen
Pai hat sich vom kleinen Bergdorf zu einem der beliebtesten Backpacker-Ziele Nordthailands entwickelt, ohne dabei komplett seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Heiße Quellen, der Pai Canyon und Reisfelder, so weit das Auge reicht, dazu Yoga-Retreats, vegane Cafés und abends Live-Musik in kleinen Bars. Die Anfahrt aus Chiang Mai ist Teil des Erlebnisses, gut 300 Kurven auf einer Strecke von rund drei Stunden, weshalb wir jedem, der zu Reisekrankheit neigt, dringend zu Tabletten raten. Wer oben ankommt, versteht schnell, warum viele Reisende ihre geplanten zwei Tage in Pai spontan verlängern.
- Beste Reisezeit: November bis Februar, kühler in den Bergen
- Kosten: Heiße Quellen ca. 20–100 THB
- Anfahrt: Bus oder Motorrad von Chiang Mai, ca. 3 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Tage
- Unser Tipp: Bei der Rollerfahrt durch die Berge Zeit lassen, die Kurven sind eng und teils unübersichtlich

Kurz & knapp
📍 Norden
(nicht selbst besucht)
🕒 3-4 Tage
💰 ab 20 THB
🛵🌄♨️🎸
15. Wat Rong Khun – Der Weiße Tempel von Chiang Rai
Wat Rong Khun ist eines der ungewöhnlichsten Bauwerke, die wir in Thailand gesehen haben. Der Künstler Chalermchai Kositpipat hat einen Tempel entworfen, der aussieht wie eine Mischung aus Märchenschloss und moderner Skulptur, komplett in Weiß gehalten und mit Glasmosaiken besetzt, die in der Sonne funkeln. Im Inneren wird es dann überraschend: Zwischen klassischen buddhistischen Motiven tauchen moderne Wandmalereien mit Filmfiguren und popkulturellen Anspielungen auf, ein Kontrast, den wir so in keinem anderen Tempel im Land gesehen haben. Fotografieren ist im Innenraum meist nicht erlaubt, außen dafür umso mehr.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: 08:00–17:00 Uhr
- Eintritt: ca. 100 THB
- Anfahrt: Bus oder Taxi von Chiang Mai, ca. 3 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1,5 bis 2 Stunden, von Chiang Mai aus gibt es tolle Tagestouren nach Chiang Rai, wo du die schönsten Tempel an einem Tag siehst
- Unser Tipp: Fotografierverbote im Innenraum respektieren, draußen gibt es ohnehin genug Motive
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über die Tempeltour in Chiang Rai.

Kurz & knapp
📍 Norden (Chiang Rai)
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 1,5-2 Stunden
💰 ca. 100 THB
🤍📸🎨🛕
16. Das Goldene Dreieck – Thailands berühmte Opiumregion
Am Goldenen Dreieck treffen Thailand, Laos und Myanmar aufeinander, früher bekannt für den Opiumhandel, heute vor allem für Museen, die diese Vergangenheit aufarbeiten. Wir haben eine kurze Bootsfahrt auf dem Mekong unternommen, bei der man alle drei Länder gleichzeitig im Blick hat. Der Ort selbst ist eher unspektakulär, ein paar Restaurants, Souvenirstände, ein großer Buddha, der über den Fluss blickt. Interessant wird es vor allem durch die Geschichte und durch das Gefühl, tatsächlich an einer Landesgrenze zu drei Ländern gleichzeitig zu stehen.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: Museum meist 08:30–17:00 Uhr
- Eintritt: Opium-Museum ca. 200 THB
- Anfahrt: Bus von Chiang Rai, ca. 1,5 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: halber Tag
- Unser Tipp: Der Aussichtspunkt am Fluss eignet sich am besten, um alle drei Länder auf einem Foto festzuhalten

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📍 Norden
⭐⭐⭐ (3/5)
🕒 3-4 Stunden
💰 ca. 200 THB
🌏🚤🏞️📜
17. Wat Phra Singh – Der schönste Tempel von Chiang Mai
Wat Phra Singh liegt mitten in der Altstadt von Chiang Mai und beherbergt die verehrte Phra-Sing-Buddha-Statue. Uns haben vor allem die Wandmalereien im Inneren beeindruckt, die Szenen aus dem traditionellen thailändischen Alltag zeigen, nicht nur religiöse Motive. Wer während des Loy-Krathong-Festivals in der Stadt ist, sollte den Tempel unbedingt am Abend besuchen, wenn tausende Laternen die gesamte Anlage in warmes Licht tauchen. Wir waren zufällig zur richtigen Zeit dort und es gehört zu den Momenten, an die wir uns aus Chiang Mai am klarsten erinnern.
- Beste Reisezeit: ganzjährig, besonders zu Loy Krathong (meist November)
- Öffnungszeiten: 06:00–17:00 Uhr
- Eintritt: kostenlos
- Anfahrt: zu Fuß oder mit dem Tuk-Tuk in Chiang Mai
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1 Stunde
- Unser Tipp: Für eine traditionelle Segnung durch Mönche ist dieser Tempel einer der besten Orte in der Stadt
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Chiang Mai

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📍 Norden, in Chiang Mai
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 1 Stunde
💰 kostenlos
🛕🕯️🙏📸
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18. Doi Suthep – Der Bergtempel über Chiang Mai
Doi Suthep ist nicht nur ein Berg, sondern eines der wichtigsten spirituellen Wahrzeichen Nordthailands. Der Tempel liegt auf 1.676 Metern Höhe, erreichbar über eine 306-stufige Treppe, die von Naga-Schlangen gesäumt wird. Wir haben den Aufstieg bei knapp 33 Grad ziemlich unterschätzt, oben angekommen hat sich die Anstrengung aber sofort relativiert. Goldene Statuen, Mönche, die zwischen den Besuchern ganz selbstverständlich ihrem Alltag nachgehen, und ein Blick über Chiang Mai, der bei klarem Wetter bis weit in die umliegenden Täler reicht, das hat eine Atmosphäre, die wir so in keinem anderen Tempel in Thailand erlebt haben.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: 06:00–18:00 Uhr
- Eintritt: ca. 30 THB
- Anfahrt: Taxi, Tuk-Tuk oder Songthaew von Chiang Mai, ca. 40 Minuten
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 bis 3 Stunden
- Unser Tipp: Kurz vor Sonnenuntergang hochfahren, wenn die Tagesgruppen bereits wieder abreisen
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Doi Suthep

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📍 Norden bei Chiang Mai
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 2-3 Stunden
💰 ca. 30 THB
🛕🌄🐍📸
19. Der Blaue Tempel (Wat Rong Suea Ten) – Mystische Schönheit in Chiang Rai
Wat Rong Suea Ten ist deutlich jünger als die meisten Tempel Thailands, aber optisch nicht weniger auffällig: Die komplette Anlage ist in tiefem Blau gehalten, mit goldenen Akzenten, die im Sonnenlicht besonders leuchten. Im Inneren sitzt eine große weiße Buddha-Statue, umgeben von aufwendigen Wandgemälden. Weil er direkt in Chiang Rai liegt, lässt er sich gut mit dem Weißen Tempel kombinieren, auch wenn deutlich weniger Besucher hierherkommen. Uns hat gerade das gefallen, man kann sich in Ruhe umsehen, ohne sich um Selfie-Warteschlangen zu kümmern.
- Beste Reisezeit: ganzjährig
- Öffnungszeiten: 08:00–17:00 Uhr
- Eintritt: kostenlos
- Anfahrt: Taxi oder Fahrrad von Chiang Rai, ca. 15 Minuten
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 45 Minuten bis 1 Stunde
- Unser Tipp: Mit dem Weißen Tempel am selben Tag kombinieren, beide liegen nah beieinander, am einfachsten geht das mit einer Tagestour ab Chiang Mai

Kurz & knapp
📍 Norden (Chiang Rai)
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 1 Stunde
💰 kostenlos
💙🛕📸🐉
20. Mae Hong Son – Thailands abgelegenes Bergparadies
Mae Hong Son gehört zu den ruhigsten Provinzen Nordthailands, mit dichten Wäldern, hohen Bergen und Tälern, die morgens oft komplett im Nebel verschwinden. Der Wat Phra That Doi Kong Mu thront über der Provinzhauptstadt und bietet einen der schönsten Ausblicke, die wir im Norden gesehen haben. Bekannt ist die Region außerdem für die Longneck-Karen-Dörfer, in denen Frauen traditionell Messingringe um den Hals tragen. Die Straße von Chiang Mai hierher hat, wie wir aus eigener Erfahrung bestätigen können, tatsächlich über 1.800 Kurven.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: Tempel meist tagsüber frei zugänglich
- Kosten: Tempel kostenlos, private Touren zu den Dörfern ab ca. 500 THB
- Anfahrt: Flug oder Bus von Chiang Mai, ca. 6 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Tage
- Unser Tipp: Reisetabletten für die Anfahrt einpacken, die vielen Kurven machen manchem zu schaffen

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📍 Norden ⭐⭐⭐ (3/5)
🕒 3-4 Tage
💰 kostenlos bis 500 THB
🏔️🌫️🛕🚗
21. Wat Chalermprakiat – Ein Tempel in den Wolken
Dieser wenig bekannte Tempel liegt auf einem Berggipfel in der Provinz Lampang, mit weißen Chedis, die auf mehreren Bergspitzen verteilt sind und dadurch fast schwebend wirken. Weil die Anfahrt aufwendig ist, letzter Teil per Pick-up-Taxi und anschließendem Fußweg, bleibt der Ort abseits der üblichen Reiserouten. Wir selbst waren noch nicht dort, er steht aber auf unserer Liste für die nächste Reise, nachdem uns gleich mehrere davon vorgeschwärmt haben, wie leer und ruhig es dort oben zugeht, ganz anders als an den bekannten Tempeln in Chiang Mai oder Chiang Rai.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: keine offiziellen Angaben, meist tagsüber zugänglich
- Eintritt: ca. 200 THB
- Anfahrt: Bus oder Mietwagen von Chiang Mai, ca. 2 Stunden, letzter Abschnitt per Pick-up-Taxi
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 bis 3 Stunden
- Unser Tipp: Festes Schuhwerk für den abschließenden Fußweg einplanen

Kurz & knapp
📍 Norden (Lampang)
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 2-3 Stunden
💰 ca. 200 THB
☁️🛕🚙📸
22. Doi Inthanon Nationalpark – Thailands höchster Gipfel
Mit 2.565 Metern ist der Doi Inthanon der höchste Punkt Thailands, und die Fahrt dorthin führt durch Nebelwälder, die sich deutlich von der tropischen Vegetation im restlichen Land unterscheiden. Oben angekommen, haben wir zum ersten Mal in Thailand tatsächlich fröstelnd im Pullover gestanden, was bei den sonstigen Temperaturen im Land fast surreal wirkt. Die beiden königlichen Pagoden auf dem Gelände sind gepflegte Gartenanlagen mit Ausblick, und auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Wasserfälle, an denen sich ein Zwischenstopp lohnt.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
Öffnungszeiten: 05:30–18:00 Uhr
Eintritt: 300 THB für Erwachsene, 150 THB für Kinder
Anfahrt: Mietwagen oder organisierte Tour von Chiang Mai, ca. 2 Stunden
Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: ein ganzer Tag
Unser Tipp: Warme Kleidung einpacken, oben kann es überraschend kühl werden
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über den Doi Inthanon Nationalpark

Kurz & knapp
📍 Norden
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 ganzer Tag
💰 300 THB
🏔️💦🌫️🥾
Der Isaan – Das unentdeckte Nordost-Thailand
Der Isaan ist die Region, die auf den wenigsten Thailand-Routen auftaucht, obwohl sie flächenmäßig einen großen Teil des Landes ausmacht. Wir haben bisher nur einzelne Ecken davon gesehen, deshalb schreiben wir bei den folgenden Orten bewusst zurückhaltender und stützen uns teilweise auf Recherche statt auf eigene Erfahrung.
23. Prasat Phanom Rung – Ein Hauch von Angkor Wat in Thailand
Dieser Khmer-Tempelkomplex thront auf einem erloschenen Vulkan in der Provinz Buriram und erinnert architektonisch stark an Angkor Wat in Kambodscha. An bestimmten Tagen im Jahr soll die Sonne exakt durch die 15 Türöffnungen des Haupttempels scheinen, ein Phänomen, das viele Fotografen gezielt anreisen lässt. Wir waren selbst noch nicht vor Ort, der Tempel gilt aber unter Reisenden, die sich für Khmer-Architektur interessieren, als deutlich weniger überlaufen als Ayutthaya oder Sukhothai.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: 06:00–18:00 Uhr
- Eintritt: ca. 100 THB
- Anfahrt: Bus oder Taxi von Buriram
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: halber Tag
- Unser Tipp: Vorab online prüfen, an welchen Tagen das Sonnenphänomen an den Türöffnungen stattfindet

Kurz & knapp
📍 Isaan
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 2-3 Stunden
💰 ca. 100 THB
🏯🌋📜📸
24. Der Buddha Park in Nong Khai – Skurrile Skulpturenwelt
Nahe der Grenze zu Laos liegt der Buddha Park, auch Sala Keoku genannt, eine Sammlung riesiger Betonskulpturen, die buddhistische und hinduistische Gottheiten darstellen. Der Künstler Luang Pu Bunleua Surirat hat einige der Figuren über 20 Meter hoch bauen lassen, was dem Park eine fast surreale Atmosphäre gibt. Diesen Ort kennen wir bislang nur aus Fotos und Berichten anderer Reisender.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: 08:00–18:00 Uhr
- Eintritt: ca. 40 THB
- Anfahrt: Bus oder Tuk-Tuk von Nong Khai
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1,5 Stunden
- Unser Tipp: Auf die Details der einzelnen Figuren achten, aus der Distanz betrachtet, geht viel davon verloren

Kurz & knapp
📍 Isaan
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 1,5 Stunden
💰 ca. 40 THB
🗿🎨🌊📸
25. Wat Pa Phu Kon – Der abgelegene Traumtempel im Isaan
In der Provinz Udon Thani liegt dieser wenig bekannte Tempel mit einer riesigen liegenden Buddha-Statue aus weißem Marmor, eingebettet in eine hügelige, bewaldete Landschaft. Weil er abseits der typischen Touristenrouten liegt, bekommt er von Reisenden, die dort waren, durchweg gute Rückmeldungen zur ruhigen Atmosphäre. Wir selbst zählen zu den vielen Thailand-Reisenden, die diesen Isaan-Tempel bislang nur auf der Liste stehen haben, deshalb an dieser Stelle bewusst ohne eigene Bewertung.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: keine offiziellen Angaben, meist tagsüber zugänglich
- Eintritt: kostenlos
- Anfahrt: Auto oder Minivan von Udon Thani, ca. 2,5 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: halber Tag
- Unser Tipp: Mit dem Mietwagen anreisen, öffentliche Verkehrsmittel sind in dieser Gegend selten

Kurz & knapp
📍 Isaan
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 2 Stunden
💰 kostenlos
🛕⛰️🕊️📸
26. Der Canyon in Thailand – Sam Phan Bok
Sam Phan Bok wird auch als „Grand Canyon Thailands“ bezeichnet, ein Feld aus tausenden runden Wasserlöchern in den Felsen des Mekong, die während der Trockenzeit sichtbar werden. Zwischen Dezember und April, wenn der Flusspegel niedrig genug ist, entsteht eine Landschaft, die mit dem Rest Thailands wenig gemeinsam hat. Ein Ort, den wir uns für eine kommende Reise in den äußersten Isaan vorgemerkt haben, aktuell aber noch nicht aus eigener Anschauung kennen.
- Beste Reisezeit: Trockenzeit von Dezember bis April
- Öffnungszeiten: frei zugänglich
- Kosten: kostenlos Anfahrt: Auto oder Bus von Ubon Ratchathani, ca. 2 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: halber Tag, am besten zum Sonnenauf- oder -untergang
- Unser Tipp: Vor der Anreise den aktuellen Mekong-Pegel online prüfen, außerhalb der Trockenzeit ist wenig zu sehen

Kurz & knapp
📍 Isaan
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 2-3 Stunden
💰 kostenlos
🪨🌅📷🚗
27. Die Red Lotus Sea – Ein Blütenteppich auf dem Wasser
Der Talay Bua Daeng in Udon Thani verwandelt sich zwischen Dezember und Februar in ein Meer aus rosa Seerosenblüten, am eindrucksvollsten bei einer frühmorgendlichen Bootsfahrt, solange die Blüten noch geöffnet sind. Nach der Mittagszeit schließen sie sich wieder, weshalb ein später Start hier wenig bringt. Auch dieser Ort gehört zu den Isaan-Highlights, die wir bislang nur aus Berichten anderer Reisender kennen, saisonal bedingt haben unsere bisherigen Thailand-Reisen nie in das kurze Zeitfenster gepasst.
- Beste Reisezeit: Dezember bis Februar, morgens
- Öffnungszeiten: Boote fahren meist ab 06:00 Uhr
- Eintritt: Bootstour ca. 300–500 THB
- Anfahrt: Flug oder Zug nach Udon Thani, dann Taxi zum See, ca. 45 Minuten
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 bis 3 Stunden am frühen Morgen
- Unser Tipp: Zwischen 06:00 und 09:00 Uhr dort sein, danach schließen sich die Blüten

Kurz & knapp
📍 Isaan
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 2-3 Stunden
💰 300-500 THB
🌸🚤🌅📸
28. Die Isaan-Region – Das unentdeckte Thailand
Über die einzelnen Sehenswürdigkeiten hinaus lohnt sich der Isaan als Ganzes für alle, die genug von den bekannten Reiserouten haben. Traditionelle Dörfer, kaum touristisch erschlossene Nationalparks wie der Phu Kradueng, und kulinarisch eine der eigenständigsten Regionen des Landes, deutlich schärfer und erdiger als die Küche in Bangkok oder im Süden. Das Surin Elefanten-Festival, bei dem gerettete Elefanten in einem geschützten Rahmen gezeigt werden, ist eines der wichtigsten Ereignisse der Region.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: variiert je nach Ort
- Kosten: viele Sehenswürdigkeiten kostenlos, Tempeleintritt meist unter 100 THB
- Anfahrt: Bus oder Flug nach Ubon Ratchathani, Khon Kaen oder Nakhon Ratchasima
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: mindestens eine Woche für einen ersten Überblick
- Unser Tipp: Mit eigenem Auto oder Fahrer unterwegs sein, das öffentliche Netz ist in der Fläche dünn

Kurz & knapp
📍 Isaan
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 ab 1 Woche
💰 ab 0 THB
🌾🐘🍜🚗
Der Golf von Thailand
Auf der Ostseite der Halbinsel liegen die Inseln, die von Bangkok aus am einfachsten zu erreichen sind, mit guter touristischer Infrastruktur und einigen der besten Tauchspots des Landes.
29. Koh Tao – Das Taucherparadies
Koh Tao gilt zurecht als beste Insel Thailands, um mit dem Tauchen anzufangen. Wir haben dort unseren PADI Open Water Kurs gemacht, und im Vergleich zu den Preisen, die wir später anderswo in Südostasien gesehen haben, war Koh Tao deutlich günstiger, ohne dass die Qualität der Ausbildung darunter gelitten hätte. Die Sichtweiten schwanken je nach Saison, aber Korallenriffe, bunte Fischschwärme und mit etwas Glück Walhaie gehören zum festen Programm. Wer nicht tauchen will, kommt beim Schnorcheln trotzdem auf seine Kosten, die Insel selbst ist entspannt und übersichtlich.
- Beste Reisezeit: ganzjährig tauchbar, beste Sicht meist April bis September
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Tauchkurse ab ca. 9.000 THB
- Anfahrt: Fähre von Koh Samui oder Surat Thani
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 4 bis 5 Tage, mehr bei einem Tauchkurs
- Unser Tipp: Preise und Bewertungen mehrerer Tauchschulen vergleichen, bevor Du Dich festlegst
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Tauchen lernen auf Koh Tao

Kurz & knapp
📍 Golf von Thailand
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 4-5 Tage
💰 ab 9.000 THB für einen Tauchkurs
🤿🐠🏝️📜
30. Koh Samui – Luxus, Natur und Strände
Koh Samui gehört zu den bekanntesten Inseln Thailands, mit Stränden wie Chaweng oder Lamai auf der belebten Seite und dem ruhigeren Maenam Beach für alle, die es entspannter mögen. Neben den Stränden gibt es einige Naturkuriositäten, etwa den „Magic Garden“ im Dschungel, der voller skurriler Skulpturen steckt, oder die Felsformation Hin Ta & Hin Yai, deren Namen und Form in Thailand für das ein oder andere Schmunzeln sorgen. Der Big Buddha Tempel auf einer Anhöhe über der Insel eignet sich gut für einen kurzen Zwischenstopp mit Aussicht.
- Beste Reisezeit: Dezember bis April
- Öffnungszeiten: Magic Garden meist tagsüber zugänglich
- Kosten: Strände kostenlos, Magic Garden ca. 100 THB
- Anfahrt: Direktflüge von Bangkok, Fähre von Surat Thani
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 4 bis 5 Tage
- Unser Tipp: Für Ruhe eher Richtung Maenam oder Bophut ausweichen, Chaweng ist deutlich touristischer

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📍 Golf von Thailand
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 4-5 Tage
💰 ab 0 THB
🏖️🌴🛕🍹
31. Ang Thong Marine Nationalpark – Thailands schönste Inselwelt
42 kleine Inseln aus Kalkstein, dazwischen smaragdgrüne Lagunen und versteckte Höhlen, das ist der Ang Thong Marine Nationalpark. Wir haben eine Tagestour von Koh Phangan aus gebucht, mit Kajak und mehreren Stopps zum Schnorcheln. Highlight war für uns die „Emerald Lagoon“, ein durch Klippen fast komplett abgeschirmter Salzsee, den man über einen kurzen, aber steilen Weg erreicht. Der Aussichtspunkt auf Koh Wua Talap verlangt noch einmal einen Aufstieg, belohnt dafür mit einem der besten Panoramablicke, die wir im Golf von Thailand gesehen haben.
- Beste Reisezeit: Dezember bis April
- Öffnungszeiten: Täglich 08:00–16:00 Uhr
- Eintritt: ca. 300 THB
- Anfahrt: Bootsausflug von Koh Samui oder Koh Phangan
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: ein Tagesausflug
- Unser Tipp: Wanderschuhe oder feste Sandalen mitnehmen, der Weg zum Aussichtspunkt ist steiler als er aussieht
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über die Tour zum Angthong Marine Nationalpark.

Kurz & knapp
📍 Golf von Thailand
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 1 Tag
💰 ca. 300 THB
🛶⛰️🏝️📸
32. Der Khao Sam Roi Yot Nationalpark – Thailands geheimnisvolle Höhlenlandschaft
In der Provinz Prachuap Khiri Khan liegt dieser Nationalpark mit Karstformationen, Höhlen und Mangrovenwäldern, dessen bekannteste Attraktion die Phraya Nakhon Höhle ist. Durch eine natürliche Öffnung im Höhlendach fällt Licht auf einen kleinen königlichen Pavillon im Inneren, ein Bild, das man sonst kaum irgendwo in Thailand findet. Wir sind extra früh losgefahren, und der Aufwand hat sich gelohnt: Wer früh kommt, hat die Höhle noch fast ganz für sich allein.
- Beste Reisezeit: November bis Februar
- Öffnungszeiten: 08:00–16:30 Uhr
- Eintritt: ca. 200 THB
- Anfahrt: Mietwagen oder Taxi von Hua Hin, ca. 1,5 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: halber Tag
- Unser Tipp: Für den Sonnenaufgang in der Höhle lohnt sich ein sehr früher Start, danach wird es schnell voll
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über den Khao Sam Roi Yot Nationalpark

Kurz & knapp
📍 Golf-Küste (Hua Hin)
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 3-4 Stunden
💰 ca. 200 THB
🕳️⛰️🌅🥾
Die Andamanenküste und der Süden
Dies ist der größte Block in diesem Artikel, und das aus gutem Grund: An der Andamanenküste liegen die Kalksteininseln, Höhlen und Tauchspots, die für viele erst Thailand zu Thailand machen.
33. Phuket – Strände und lebendiges Nachtleben
Phuket ist Thailands größte Insel und für viele der erste Kontakt mit dem Süden des Landes. Von den belebten Ufern des Patong Beach bis zu den ruhigeren Buchten von Kata Noi oder Nai Harn Beach ist die Bandbreite groß, dazu kulturelle Punkte wie der Big Buddha, der Wat Chalong Tempel oder das historische Phuket Town mit seiner portugiesisch-chinesischen Architektur. Gut nutzen kann man die Insel vor allem als Ausgangspunkt, weniger als Ziel für sich, weil von hier aus fast jede Bootstour zu den umliegenden Inseln startet. Wer Nachtleben sucht, findet es in der Bangla Road in Patong, wer eher Ruhe will, sollte sich in den Süden der Insel orientieren.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Strandzugang kostenlos, Bootstouren ab 500 THB
- Anfahrt: Direktflüge von Bangkok, Chiang Mai oder international
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 4 bis 5 Tage, gut als Basis fürs Inselhopping
- Unser Tipp: Für Ruhe eher den Süden der Insel wählen, Patong ist auf Party ausgelegt

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 4-5 Tage
💰 ab 0 THB
🏖️🎉🛕⛵
34. Khao Sok Nationalpark – Ein Paradies für Naturliebhaber
Khao Sok gehört zu den ältesten Regenwäldern der Welt, mit dichtem Dschungel, steilen Kalksteinfelsen und dem türkisfarbenen Cheow Lan See. Wir haben dort in einem schwimmenden Bungalow direkt auf dem Wasser übernachtet, ein Erlebnis, das wir so noch nirgendwo sonst hatten: nachts völlige Stille, morgens Nebel über dem Wasser und Gibbons, die man von Weitem rufen hört, bevor man sie überhaupt sieht. Tagsüber sind wir mit dem Kajak über den See gepaddelt, vorbei an Kalksteinwänden, die fast senkrecht aus dem Wasser aufragen. Wer Zeit hat, sollte unbedingt mindestens eine Nacht direkt im Park bleiben statt nur einen Tagesausflug zu machen.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: 08:00–18:00 Uhr
Eintritt: ca. 300 THB - Anfahrt: Bus von Surat Thani, ca. 2 Stunden, dann Taxi oder Minivan
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 Tage mit Übernachtung im schwimmenden Bungalow
- Unser Tipp: Die Kajaktour auf dem Cheow Lan See fest einplanen, nicht nur den Nationalpark am Ufer besuchen
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über den Khao Sok Nationalpark

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste / Inland
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 2 Tage
💰 ca. 300 THB
🌳🛶🐒🏕️
35. Koh Phi Phi – Postkartenidylle mit türkisblauem Wasser
Koh Phi Phi ist bekannt für dramatische Felsformationen, türkisfarbene Lagunen und die Maya Bay, die durch den Film „The Beach“ berühmt wurde. Wir sagen es offen: In der Hochsaison ist die Insel deutlich überlaufener, als es die Fotos vermuten lassen, und die Maya Bay selbst wird inzwischen zeitweise für den Tourismus gesperrt, damit sich die Natur erholen kann. Wer die Insel wirklich genießen will, sollte übernachten statt nur einen Tagestrip zu buchen.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Fähre ca. 400 THB, Nationalparkgebühr 200 THB
- Anfahrt: Fähre von Phuket oder Krabi, ca. 2 Stunden
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 bis 3 Tage
- Unser Tipp: Den Viewpoint direkt zur Öffnung besuchen, bevor die Tagestouren ankommen

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 2-3 Tage
💰 ab 400 THB
🏝️🤿📸⛴️
36. Koh Lipe – Die Malediven Thailands
Koh Lipe liegt so weit im Süden, dass die Insel schon näher an Malaysia als am thailändischen Festland liegt, mit Stränden wie Pattaya Beach, Sunrise Beach und Sunset Beach, die ihrem Ruf gerecht werden. Verglichen mit Phuket oder Koh Samui ist hier deutlich weniger los. Die Korallenriffe beginnen fast direkt vor der Küste, sodass sich Schnorcheln schon ohne Bootstour lohnt. Ein Nachttauchgang mit fluoreszierendem Plankton gehört zu den ungewöhnlicheren Erlebnissen, die es in Thailand gibt.
- Beste Reisezeit: November bis April, außerhalb dieser Zeit ist die Insel schwer erreichbar
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Nationalparkgebühr ca. 200 THB
- Anfahrt: Fähre von Koh Lanta, Phuket oder Langkawi (Malaysia)
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Tage
- Unser Tipp: Einen Nachttauchgang buchen, das fluoreszierende Plankton ist selten so gut zu sehen wie hier

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste (Süden)
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 3-4 Tage
💰 ca. 200 THB
🏝️🤿🌙🍹
37. Koh Yao Noi – Die versteckte Perle in der Phang Nga Bucht
Koh Yao Noi liegt praktisch zwischen Phuket und Krabi, wird touristisch aber von beiden Seiten übersehen, was der Insel bis heute eine ungewöhnliche Ruhe verschafft. Traditionelle Stelzenhäuser der lokalen Fischerfamilien stehen neben kleinen Guesthouses, drumherum die charakteristischen Kalksteinformationen der Phang Nga Bucht.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Strände kostenlos, Bootsausflüge ca. 1.000–2.000 THB
- Anfahrt: Boot von Phuket oder Krabi
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 Tage
- Unser Tipp: Eine Kajaktour direkt ab der Insel buchen statt eine Gruppentour ab Phuket

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 2 Tage
💰 ab 0 THB
🛶🏝️🎣🌅
38. Ranong – Heiße Quellen und unberührte Natur
Ranong liegt an der Grenze zu Myanmar und ist vor allem für seine heißen Quellen, die Raksa Warin Hot Springs, sowie als Ausgangspunkt für Bootstouren zu den Mergui-Inseln bekannt. Wir waren bislang nicht selbst dort, die Provinz taucht aber zunehmend in Berichten von Reisenden auf, die abseits der üblichen Andaman-Route unterwegs sein wollen. Da die Infrastruktur dort noch deutlich weniger auf Touristen ausgelegt ist als in Phuket oder Krabi, würden wir für einen Besuch etwas Zeitpuffer und Flexibilität einplanen.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: Quellen frei zugänglich
- Kosten: heiße Quellen kostenlos, Bootstouren ab ca. 1.500 THB
- Anfahrt: Bus oder Flug von Bangkok
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1 bis 2 Tage
- Unser Tipp: Vor Ort nach aktuellen Bootstouren zu den Mergui-Inseln fragen, das Angebot ändert sich je nach Saison

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 1-2 Tage
💰 ab 0 THB
♨️🌿🛥️🗺️
39. Ao Nang & Railay Beach – Traumstrände in Krabi
Ao Nang ist das touristische Zentrum von Krabi und gleichzeitig der Startpunkt für Boote nach Railay Beach, das für uns zu den schönsten Ecken der ganzen Reise zählt. Railay ist nur per Boot erreichbar, weil hohe Kalksteinwände die Halbinsel vom Festland abschneiden, und genau das gibt dem Ort seine Ruhe. Wir sind dort kajaken gegangen, sind aber auch einfach nur zwischen Phra Nang Beach und Railay East hin und her spaziert. Abends, wenn die Tagesausflügler mit den letzten Booten zurück nach Ao Nang fahren, wird es auf einmal still, und genau dann zeigt sich Railay von seiner schönsten Seite.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Bootsfahrt von Ao Nang nach Railay ca. 100–200 THB
- Anfahrt: Flug nach Krabi, dann Taxi und Boot nach Railay
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Tage
- Unser Tipp: Am späten Nachmittag bleiben, wenn die Tagesgäste mit den letzten Booten zurückfahren
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Ao Nang

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste (Krabi)
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 3-4 Tage
💰 ab 100 THB
🧗🏖️🚤📸
40. Die Similan-Inseln – Ein Paradies für Taucher
Der Similan Islands Nationalpark zählt zu den besten Tauch- und Schnorchelgebieten weltweit, mit kristallklarem Wasser, ausgedehnten Korallenriffen und, je nach Saison, Mantas oder Walhaien. Die Inseln sind streng geschützt, feste Hotels gibt es hier nicht, übernachtet wird höchstens auf Liveaboard-Booten. Am besten erkundet man die Inseln auf einem Tagesausflug von Khao Lak oder Phuket aus.
- Beste Reisezeit: November bis Mai, außerhalb dieser Zeit sind die Inseln geschlossen
- Öffnungszeiten: saisonal, meist 08:00–16:00 Uhr
- Eintritt: Nationalparkgebühr ca. 500 THB
- Anfahrt: Bootstour von Khao Lak oder Phuket
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Tagesausflug, besser eine mehrtägige Liveaboard-Tour
- Unser Tipp: Wenn möglich, eine Tour mit Übernachtung an Bord buchen statt nur einen Tagesausflug

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (noch nicht selbst besucht)
🕒 1 Tag (mehr bei Liveaboard)
💰 ca. 500 THB
🤿🐋🏝️⛵
41. Phang Nga Bucht – Die Heimat von James Bond Island
Die Phang Nga Bucht ist voller Kalksteinfelsen, die senkrecht aus smaragdgrünem Wasser aufragen, mittendrin die kleine Insel Ko Tapu, bekannt als „James Bond Island“ aus dem Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“. Die Bootstour dorthin ist inzwischen ziemlich touristisch organisiert, mit vielen Gruppen, die zur gleichen Zeit ankommen. Deutlich lohnender finden wir die Kajaktour durch die versteckten Lagunen und Höhlen der Bucht, bei der du zeitweise ganz allein zwischen den Felsen unterwegs sein kannst, fernab der großen Bootsgruppen am Hauptpunkt.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Bootstouren ab ca. 1.000 THB
- Anfahrt: Bootsausflug von Phuket oder Krabi
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: ein Tagesausflug
- Unser Tipp: Eine Kajaktour zu den versteckten Lagunen dazubuchen, statt nur am James-Bond-Felsen zu fotografieren

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (noch nicht selbst besucht)
🕒 1 Tag
💰 ab 1.000 THB
🚣🏞️📸🎬
42. Koh Muk & die Smaragd-Höhle (Morakot Cave)
Koh Muk ist eine kleine Insel in der Andamanensee, deren Hauptattraktion man erst erreicht, nachdem man durch eine gut 80 Meter lange, komplett dunkle Höhle geschwommen ist. Auf der anderen Seite öffnet sich dann die Morakot Cave, eine versteckte Lagune mit smaragdgrünem Wasser, umgeben von steilen Klippen. Am besten bewusst früh morgens hinfahren, vor den größeren Bootsgruppen, um die Lagune zumindest kurz fast komplett für dich allein zu haben.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: abhängig von Tide und Bootsanbietern
- Kosten: Bootstour ca. 500–1.000 THB
- Anfahrt: Boot von Koh Lanta oder Trang
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1 bis 2 Tage
- Unser Tipp: So früh wie möglich zur Höhle, danach füllt sich die Lagune schnell mit weiteren Booten

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 1-2 Tage
💰 ab 500 THB
🏊♀️🕳️🌊🏝️
43. Koh Phayam – Die Alternative zu Koh Phangan
Koh Phayam ist fast autofrei, mit Bambushütten statt Bettenburgen und einer Grundstimmung, die stark an ältere Beschreibungen von Koh Phangan erinnert, bevor dort der Massentourismus einzog. Der Ao Yai Beach eignet sich gut zum Surfen, während die Buffalo Bay mit ruhigerem Wasser eher zum Entspannen taugt. Als wir dort waren, gab es weder große Resorts noch laute Partys, dafür lange Strandspaziergänge, bei denen man kaum jemandem begegnet ist, was für eine so gut erreichbare Insel ungewöhnlich ruhig war.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Fähre ca. 300 THB
- Anfahrt: Fähre von Ranong, ca. 1 Stunde
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 bis 3 Tage
- Unser Tipp: Ein Fahrrad leihen, die Insel ist klein genug, um sie in wenigen Stunden zu umrunden

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 2-3 Tage
💰 ca. 300 THB
🌴🚲🏖️🧘
44. Das Höhlentempel-Kloster Wat Tham Sua (Tiger Cave Temple)
In Krabi führt eine Treppe mit 1.260 Stufen zu einem Aussichtspunkt, der zu den anstrengendsten, aber auch lohnendsten Aufstiegen gehört, die wir in Thailand gemacht haben. Oben wartet eine goldene Buddha-Statue und ein 360-Grad-Blick über Krabi und die umliegenden Kalksteinberge. Wir sind früh am Morgen losgegangen, um der Mittagshitze zu entgehen, und selbst dann kamen wir am oberen Ende ziemlich außer Puste an. Unten am Fuß des Tempels liegt zusätzlich eine Höhle, in der Mönche meditieren, ein deutlich ruhigerer Kontrast zum Trubel oben.
- Beste Reisezeit: November bis April, früh morgens oder spät nachmittags
- Öffnungszeiten: 08:00–17:00 Uhr
- Eintritt: kostenlos, Spenden willkommen
- Anfahrt: Taxi oder Roller von Krabi-Stadt, ca. 15 Minuten
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 Stunden
- Unser Tipp: Genug Wasser mitnehmen, auf dem Weg nach oben gibt es keine Verkaufsstände
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über den Tiger Cave Tempel

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 2-3 Tage
💰 ca. 300 THB
🌴🚲🏖️🧘
45. Koh Lao Lading – Die geheime Lagune
Koh Lao Lading wird in Bootstour-Beschreibungen gern als „geheime Lagune“ angepriesen, eine kleine Insel, deren Strand nur durch eine schmale Öffnung zwischen hohen Felsen zugänglich ist. Wir kennen den Ort bislang nur aus Berichten anderer Reisender und aus Fotos von Bootsanbietern, die ihn oft als ruhigere Alternative zu Koh Phi Phi bewerben. Ob der Ort diesem Ruf wirklich gerecht wird, können wir erst nach einem eigenen Besuch beurteilen.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Bootstour ca. 800–1.500 THB
- Anfahrt: Bootsausflug von Krabi oder Phuket
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: ein Tagesausflug
- Unser Tipp: Vorab Bewertungen des jeweiligen Bootsanbieters prüfen, das Angebot rund um die Insel ist wenig standardisiert

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ – (nicht selbst besucht)
🕒 1 Tag
💰 ab 800 THB
🏝️🌊🚤📷
46. Koh Kradan – Der perfekte weiße Sandstrand
Koh Kradan gehört zu den ruhigeren Inseln der Andamanensee, mit wenigen Resorts, keinen befestigten Straßen und einem Sand, der tatsächlich so weiß ist wie auf den Fotos, die uns dorthin gelockt haben. Das Wasser ist so klar, dass du beim Schwimmen ohne Schnorchel bunte Fische zwischen deinen Füßen beobachten kannst. Wer nach den belebteren Stationen wie Phuket oder Koh Phi Phi eine ruhige letzte Insel sucht, bevor die Reise zurückgeht, findet hier genau das.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Nationalparkgebühr ca. 200 THB
- Anfahrt: Fähre von Koh Lanta oder Trang
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2 Tage
- Unser Tipp: Für Ruhe eher außerhalb der Ferienzeiten reisen, die wenigen Resorts sind dann schnell ausgebucht

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 2 Tage
💰 ca. 200 THB
🏖️🐠💍🌅
Der Osten – Trat und die ruhigen Inseln
Nur wenige Stunden von Bangkok entfernt liegen zwei Inseln, die von den meisten Reiserouten übersprungen werden, weil sie weder am Golf von Thailand noch an der klassischen Andamanenküste liegen.
47. Koh Chang – Die Elefanteninsel
Koh Chang ist die zweitgrößte Insel Thailands, mit dichten Regenwäldern, mehreren Wasserfällen und Stränden, die deutlich leerer sind als vergleichbare Ziele im Süden. White Sand Beach ist der bekannteste und entsprechend touristischste Abschnitt, während Lonely Beach und Kai Bae Beach uns persönlich besser gefallen haben, gerade weil dort abends kein Partylärm die Stille durchbricht. Was Koh Chang für uns besonders macht: Man ist von Bangkok aus in rund sechs Stunden dort, ideal, wenn die restliche Reisezeit knapp ist, aber trotzdem ein echter Inselstrand dazugehören soll.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Fähre ca. 80 THB, Nationalparkgebühr vor der Insel ca. 200 THB
- Anfahrt: Fähre von Trat, ca. 45 Minuten
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 bis 4 Tage
- Unser Tipp: Für einen kürzeren Inselbesuch ohne Flug ist Koh Chang die naheliegendste Wahl ab Bangkok
➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Artikel über Koh Chang

Kurz & knapp
📍 Osten
⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 3-4 Tage
💰 ab 80 THB
🐘🌊🥾🏖️
48. Koh Kood – Die unberührte Insel
Koh Kood gehört zu den letzten Inseln Thailands ohne große Resortketten, ohne durchgehendes Straßennetz und mit einer Ruhe, die uns nach der Rundreise durch Bangkok und den Norden genau richtig kam. Der Ao Phrao Beach zählt zu den schönsten Stränden, den du in Thailand finden kannst, während der Klong Chao Wasserfall eine willkommene Abwechslung zum Salzwasser bietet. Wer nach einer dichten Reiseroute noch ein paar Tage zum Ausklingen sucht, ohne dabei komplett auf Infrastruktur zu verzichten, ist auf Koh Kood gut aufgehoben.
- Beste Reisezeit: November bis April
- Öffnungszeiten: –
- Kosten: Bootstransfer ca. 600 THB
- Anfahrt: Fähre von Trat, ca. 1 Stunde
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3 Tage
- Unser Tipp: Als Abschluss einer längeren Rundreise einplanen, statt als eigenständiges Ziel anzureisen

Kurz & knapp
📍 Andamanenküste
⭐ (nicht selbst besucht)
🕒 2 Tage
💰 ca. 200 THB
🏖️🐠💍🌅
Welche Thailand-Rundreise passt zu Dir?
Thailand lässt sich nach drei Reisen für uns immer noch nicht auf eine Handvoll Highlights reduzieren, und genau deshalb ist dieser Artikel am Ende auf 48 Orte angewachsen. Zwischen Bangkoks Tempeln, den Ruinen von Sukhothai, dem Nebel über Mae Hong Son und den Kalksteininseln vor Krabi liegt eine Bandbreite, die man in Südostasien so selten in einem einzigen Land findet.
Wer zum ersten Mal nach Thailand reist, ist mit einer Kombination aus Bangkok, einer historischen Stadt, Chiang Mai und einer Insel an der Andamanenküste gut beraten, das deckt die wichtigsten Facetten des Landes ab, ohne die Reise zu überfrachten. Wer schon einmal dort war, lohnt es sich, gezielt in eine Richtung zu vertiefen, den Isaan zu erkunden, mit dem Roller durch den Norden zu fahren oder eine der ruhigeren Inseln wie Koh Kood oder Koh Yao Noi anzusteuern statt der bekannten Ziele.
Für Individualreisende und Backpacker ist Thailand nach wie vor eines der einfachsten Länder Südostasiens, mit guter Infrastruktur, viel Erfahrung im Umgang mit Reisenden und einer Bandbreite an Unterkünften für praktisch jedes Budget. Naturfreunde kommen über die Nationalparks im Zentrum und Norden auf ihre Kosten, während Kulturinteressierte zwischen Khmer-Ruinen, buddhistischen Tempeln und traditionellen Märkten kaum eine Pause einlegen müssen.
Die folgende Übersicht hilft Dir bei der Planung Deiner Thaialnd-Rundreise. Ausführliche Tagesetappen, Karten und viele praktische Tipps findest Du anschließend in unseren detaillierten Routenartikeln.
Unsere Empfehlung:
| Reisedauer | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| 10–14 Tage | Bangkok + Nordthailand oder Südthailand |
| 3 Wochen | Von Chiang Mai über Bangkok runter in den Süden |
| 4 Wochen+ | + weitere Inseln und Nationalparks |
FAQ zu den Highlights in Thailand
Was muss man in Thailand gesehen haben?
Wenn wir uns auf eine kleine Auswahl beschränken müssten, wären es der Große Palast in Bangkok, die Ruinen von Ayutthaya oder Sukhothai, ein Tempel in Chiang Mai wie Doi Suthep und mindestens eine Insel an der Andamanenküste, etwa Railay Beach oder Koh Phi Phi. Diese Kombination zeigt Stadt, Geschichte, Bergregion und Küste in vier bis fünf Stationen. Wer mehr Zeit hat, sollte den Norden um Pai oder Mae Hong Son dazunehmen, weil sich Landschaft und Tempo dort spürbar vom restlichen Land unterscheiden. Für Naturfans lohnt sich zusätzlich ein Nationalpark wie Khao Sok oder Khao Yai. Die 48 Highlights in diesem Artikel decken so ziemlich jede Interessenrichtung ab, von Tempeln über Nationalparks bis zu Inseln, sodass sich daraus je nach Reisezeit eine eigene Auswahl treffen lässt.
Wie viele Tage braucht man für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Thailand?
Für einen ersten Überblick über Bangkok, eine historische Stadt wie Ayutthaya, den Norden um Chiang Mai und mindestens eine Inselregion würden wir mindestens drei Wochen einplanen, eher vier. Wer nur zwei Wochen Zeit hat, sollte sich auf zwei bis drei Regionen konzentrieren statt zu versuchen, alles in eine Route zu quetschen. Wir haben das bei unserer ersten Reise selbst falsch eingeschätzt und sind am Ende gehetzt von Ort zu Ort gereist, ohne wirklich anzukommen. Mit mehr als vier Wochen lässt sich zusätzlich der Isaan oder eine ruhigere Inselgruppe wie Koh Kood einbauen, ohne dass die Reise in Stress ausartet.
Wann ist die beste Reisezeit für Thailand?
Die Trockenzeit von November bis Februar gilt als beste Reisezeit für fast das ganze Land, mit angenehmen Temperaturen und wenig Regen. März bis Mai wird an der Andamanenküste und im Landesinneren spürbar heißer, während der Golf von Thailand rund um Koh Samui eine leicht verschobene Regenzeit hat und im Oktober und November eher nass ist. Wer speziell die Similan-Inseln besuchen will, muss die Öffnungszeiten von November bis Mai im Blick behalten, außerhalb davon sind sie komplett geschlossen. Für den Norden empfehlen wir zusätzlich, die sogenannte Burning Season zwischen Februar und April im Blick zu behalten, wenn durch Feldbrände zeitweise Dunst über Chiang Mai liegt.
Welche Sehenswürdigkeiten in Thailand eignen sich für Familien?
Bangkok mit dem Grand Palace, Erawan-Wasserfall mit seinen Badebecken, ruhigere Inseln wie Koh Yao Noi oder Koh Kood sowie der Chatuchak Markt für einen lebhaften, aber übersichtlichen Nachmittag eignen sich aus unserer Erfahrung gut für Familien. Von langen Bootstouren zu abgelegenen Inseln oder sehr steilen Aufstiegen wie zum Tiger Cave Temple würden wir bei kleineren Kindern eher absehen, bei älteren Kindern und Jugendlichen sind das dagegen oft die Highlights der ganzen Reise. Wasserfälle und Nationalparks wie Khao Yai bieten außerdem genug Abwechslung, um auch längere Autofahrten mit Kindern aufzulockern, weil sich unterwegs immer wieder Stopps einbauen lassen.
Ist Thailand auch für Alleinreisende geeignet?
Ja, und zwar sehr gut. Orte wie Pai, Koh Tao oder Koh Lipe sind bei Alleinreisenden traditionell beliebt, weil sich dort leicht Anschluss an andere Backpacker findet, sei es beim Tauchkurs oder in einem der zahlreichen Hostels mit gemeinsamen Küchen. Auch größere Städte wie Chiang Mai oder Bangkok lassen sich problemlos allein bereisen, das touristische Netz aus Transport und Unterkünften ist gut ausgebaut. Etwas mehr Vorsicht würden wir bei abgelegeneren Orten wie im Isaan oder bei späten Bootstouren zu wenig besuchten Inseln empfehlen, dort lohnt es sich, vorab mit anderen Reisenden oder der Unterkunft abzusprechen, wie man am besten unterwegs ist.
Wie kommt man am besten zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten in Thailand herum?
Für längere Strecken, etwa zwischen Bangkok und Chiang Mai, nutzen wir meist Inlandsflüge oder den Nachtzug, beides spart im Vergleich zum Bus deutlich Zeit. Innerhalb einer Region sind Busse, Minivans und Songthaews günstig und ausreichend häufig, auf den Inseln kommt man mit Fähren, Longtail-Booten und, sofern man sich zutraut, im Linksverkehr zu fahren, mit dem Roller weiter. Für abgelegenere Nationalparks oder Tempel wie Wat Pa Phu Kon im Isaan empfiehlt sich ein Mietwagen oder ein gebuchter Fahrer, weil der öffentliche Nahverkehr dort deutlich dünner ist als rund um Bangkok oder Chiang Mai.
Was kostet eine Reise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Thailand?
Die Eintrittspreise selbst sind meist überschaubar, zwischen 30 und 500 THB pro Sehenswürdigkeit, umgerechnet also selten mehr als 13 Euro. Größere Kostenblöcke entstehen eher durch Bootstouren, Tauchkurse oder Inlandsflüge, ein Tauchkurs auf Koh Tao etwa kostet ab rund 9.000 THB. Insgesamt lässt sich Thailand für Reisende mit begrenztem Budget genauso gut bereisen wie mit gehobenem Standard, die Spannbreite bei Unterkünften reicht von einfachen Guesthouses ab wenigen Euro bis zu Luxusresorts auf Koh Samui oder Phuket. Wer die großen Ausgabenposten Flug, Bootstouren und ein bis zwei besondere Unterkünfte realistisch einplant, kommt bei den reinen Sehenswürdigkeiten meist deutlich günstiger weg, als vorher gedacht.





