Vier Wochen Mexiko Rundreise
Eine Reiseroute mit dem Bus durchs ganze Land
Mexiko ist zu groß, um es in zwei Wochen abzuhaken. Mit 28 Tagen dagegen bleibt genug Zeit, um nicht nur die bekannten Stationen zu sehen, sondern zwischendurch auch mal einen Tag ohne festes Programm zu verbringen. Diese Route beginnt in Mexiko-Stadt, einer Metropole, die man erst einmal sacken lassen muss, führt weiter ins koloniale Hochland von Oaxaca, hinauf in die kühlen Berge von Chiapas und von dort in den Dschungel zu den Maya-Ruinen von Palenque. Danach wechselt das Bild komplett: Yucatán empfängt dich mit weißen Kolonialstädten, Cenoten und schließlich der Karibikküste.
Der Clou an dieser Strecke ist die Reihenfolge. Du arbeitest dich vom kühlen Hochland langsam Richtung Küste vor, sodass sich Klima und Höhenlage in kleinen Schritten anpassen, statt dich mit Jetlag-artigen Temperaturwechseln zu konfrontieren. Gleichzeitig ergibt sich daraus ein dramaturgischer Bogen: erst Geschichte und Kultur, dann Natur und Ruinen im Regenwald, am Ende Strand. Wer die Reihenfolge umdreht, verliert diesen Spannungsbogen und riskiert außerdem, die Karibikhitze zu früh und zu lange abzubekommen.
Unterwegs bist du fast ausschließlich mit ADO unterwegs, Mexikos größtem Fernbusunternehmen. Die Busse sind klimatisiert, pünktlich und für lateinamerikanische Verhältnisse komfortabel – Nachtbusse ersetzen bei den langen Strecken sogar eine Hotelnacht. Für ein paar Tagesausflüge kommen Collectivos (Sammeltaxis) oder kleine Minivan-Touren dazu, weil sie dorthin fahren, wo ADO nicht hinkommt.
Diese Route eignet sich für Individualreisende und Paare, die selbstständig unterwegs sein wollen, aber keine Lust auf einen Mietwagen und mexikanische Überlandstraßen haben. Wer lieber selbst fährt, kann Teile der Strecke problemlos durch eigene Etappen ersetzen – die Busverbindungen bleiben aber die entspanntere Variante, gerade bei Nachtfahrten.

Das erwartet Dich:
Reisedauer: 28 Tage
Route: Mexiko-Stadt – Oaxaca – San Cristobal de las Casas – Palenque – Mérida – Valladolid – Tulum – Bacalar – Playa del Carmen oder Cancún
Transport: Fernbusse (ADO), vereinzelt Collectivos und Minivan-Touren
Budget: ca. 2200 – 3000 (ohne Langstreckenflug)
Unterkünfte: Hotels, Boutiquehotels und Apartments
Geeignet für: Individualreisende, Paare, Backpacker ohne eigenes Fahrzeug
Beste Reisezeit: November bis April
Highlight: Chichén Itzá, Bacalar, Oaxaca, Mexiko-Stadt und die Cenoten der Yucatán-Halbinsel
Karte und Übersicht der Route
| Reisetag | Ort | Übernachtungen |
| Tag 1–2 | Mexiko-Stadt | 2 |
| Tag 3 | Teotihuacán (Tagesausflug), abends Nachtbus | – |
| Tag 4–6 | Oaxaca de Juárez | 3 |
| Tag 7 | Hierve el Agua (Tagesausflug ab Oaxaca) | 1 |
| Tag 8–9 | San Cristóbal de las Casas | 2 |
| Tag 10 | Cañón del Sumidero / Lagos de Montebello (Tagesausflug) | 1 |
| Tag 11–12 | Palenque | 2 |
| Tag 13–14 | Mérida | 2 |
| Tag 15–16 | Uxmal & Izamal (Tagesausflüge ab Mérida) | 2 |
| Tag 17–18 | Valladolid & Chichén Itzá | 2 |
| Tag 19–20 | Tulum | 2 |
| Tag 21–23 | Bacalar | 3 |
| Tag 24–26 | Cancún & Isla Mujeres | 3 |
| Tag 27 | Cancún (freier Tag) | 1 |
| Tag 28 | Abflug ab Cancún | – |

Anzeige*
Die besten Unterkünfte in Mexiko
Hostel Boutique 55* in San Cristobal
La Casa Casa* in Merida
La Casa de las Lunas* in Piste (Chichen Itza)
Aldea San Lam – Oasis of Tulum* in Tulum Stadt
Cancun Guest House* in Cancun
Tag 1–3: Mexiko-Stadt
Zwischen aztekischen Ruinen und Streetfood-Ständen
Mexiko-Stadt ist mit über 20 Millionen Einwohnern im Großraum eine der größten Metropolen der Welt, und man merkt das vom ersten Moment an: endloser Verkehr, ein Häusermeer bis zum Horizont, dazwischen aber immer wieder Plätze, an denen die Zeit stehen zu bleiben scheint. Das historische Zentrum rund um den Zócalo gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier stehen der Palacio Nacional, die Kathedrale und die Ausgrabungen des Templo Mayor, Überreste der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán, direkt nebeneinander – ein Nachmittag reicht kaum, um alles zu verarbeiten.
Zwei Tage sind ein realistisches Minimum, um dich an Höhe (2.240 m) und Tempo der Stadt zu gewöhnen, bevor die Reise weitergeht. Das Museo Nacional de Antropología solltest du fest einplanen: Es zeigt auf zwei Stockwerken die präkolumbianischen Kulturen Mexikos, vom aztekischen Sonnenstein bis zu Maya-Artefakten aus Chiapas und Yucatán – Orte, die du auf dieser Reise noch selbst besuchen wirst. Abends lohnt sich ein Spaziergang durch Roma und Condesa, wo sich Bars, Cafés und kleine Restaurants in Backsteinhäusern aus den 1920ern aneinanderreihen. Für Individualreisende, die gerne zu Fuß erkunden, ist CDMX ideal, auch wenn die schiere Größe der Stadt anfangs einschüchtern kann.
Highlights in Mexiko-Stadt
- Zócalo, Kathedrale und Templo Mayor – historisches Zentrum der Stadt
- Museo Nacional de Antropología – größte Sammlung präkolumbianischer Artefakte
- Palacio de Bellas Artes – Jugendstilgebäude mit wechselnden Ausstellungen
- Roma und Condesa – Cafés, Bars und Streetfood abseits der Touristenrouten
- Xochimilco – Kanäle und bunte Trajineras am Stadtrand
Anreise & Transport
Die meisten internationalen Flüge aus Europa landen am Aeropuerto Internacional Benito Juárez (AICM)*. Vom Flughafen erreichst Du die Innenstadt je nach Verkehr in etwa 20 bis 40 Minuten. Für die Fahrt empfehlen wir Uber, da die Preise transparent sind und die Nutzung unkompliziert funktioniert.
Metro, Metrobús und Uber bringen dich zuverlässig zu jedem Ziel in der Stadt; ein Mietwagen ist wegen des Verkehrs eher hinderlich als hilfreich.
Unsere Hotel-Empfehlungen
- Hotel Catedral* – modernes Hotel direkt am historischen Zentrum, Frühstück inklusive, ideal für die ersten Tage in Mexiko.
- Casa González* – charmantes Gästehaus im Stadtteil Reforma mit ruhiger Lage und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Anzeige*
Tag 3: Teotihuacán
Pyramiden vor den Toren der Stadt
Rund 50 km nordöstlich von Mexiko-Stadt liegt Teotihuacán, eine der größten Ruinenstädte Mesoamerikas. Zur Blütezeit lebten hier schätzungsweise über 100.000 Menschen – lange bevor die Azteken überhaupt existierten. Wer den Anlage betritt, sieht zunächst die Sonnenpyramide (Pirámide del Sol), mit 65 Metern eine der höchsten präkolumbianischen Bauten Amerikas, dahinter über die Straße der Toten (Calzada de los Muertos) die etwas kleinere Mondpyramide. Der Aufstieg auf die Sonnenpyramide ist anstrengend, besonders in der Höhe von über 2.000 m, wird aber mit einem Panorama über das ganze Tal belohnt.
Ein Tag genügt für die Anlage, wenn du früh startest. Spätvormittags füllen sich die Wege, und die Sonne steht dann bereits unangenehm hoch über dem offenen Gelände – Schatten gibt es kaum.
Highlights in Teotihuacán
- Sonnenpyramide – höchster Punkt der Anlage mit Panoramablick
- Mondpyramide – kleiner als die Sonnenpyramide, mit eigenem Vorplatz für Zeremonien
- Palacio de Quetzalpapálotl – gut erhaltene Reliefs und Wandmalereien
- Straße der Toten – zentrale Zeremonialachse der Stadt
- Museo de la Cultura Teotihuacana – Einordnung der Fundstücke vor Ort
Anreise & Transport
Die einfachste Möglichkeit ist der Linienbus vom Terminal Norte in Mexiko-Stadt*. Eintritt: ca. 80 MXN, geöffnet von 9 bis 17 Uhr. ADO-Busse fahren ab Terminal Norte etwa alle 30 Minuten, die Fahrt dauert rund eine Stunde. Wasser und Sonnenschutz sind Pflicht, Schatten gibt es auf dem Gelände kaum.
Unser Tipp:
Am Abend kannst du direkt vom Terminal Norte den Nachtbus Richtung Oaxaca nehmen und dir damit eine Hotelnacht in CDMX sparen. Wer lieber ausschläft, bricht am nächsten Morgen auf.

Tag 4–6: Oaxaca de Juárez
Kulinarisches Zentrum mit kolonialem Kern
Oaxaca gilt unter vielen Mexiko-Reisenden als heimlicher Favorit, und das liegt vor allem an der Küche. Auf den Märkten der Stadt duftet es nach geröstetem Mais, Mole und frisch gepresstem Mezcal, während in den Gassen des historischen Zentrums – ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe – barocke Kirchenfassaden auf farbenfrohe Häuserzeilen treffen. Die Kirche Santo Domingo mit ihrem goldverzierten Innenraum ist das architektonische Highlight, der Zócalo mit seinen Arkaden der soziale Treffpunkt der Stadt, an dem abends Marimba-Gruppen spielen.
Für Oaxaca lohnen sich mindestens zwei bis drei Nächte: ein Tag für die Stadt selbst, ein zweiter für die Ruinen von Monte Albán auf dem Berg über der Stadt, ein dritter optional für Ausflüge wie Hierve el Agua. Wer isst, sollte Mole probieren, eine komplexe Chili-Schokoladen-Sauce mit über 20 Zutaten, oder sich an Chapulines herantasten, geröstete Grashüpfer, die auf jedem Markt verkauft werden. Die Stadt eignet sich besonders für kulinarisch interessierte Reisende und alle, die Handwerk und Textilkunst mögen – die umliegenden Dörfer sind auf Weberei, Töpferei und Alebrijes-Schnitzereien spezialisiert.
Highlights in Oaxaca
- Zócalo und Kathedrale – koloniales Zentrum mit Straßenmusik am Abend
- Santo Domingo und Museo de las Culturas – Geschichte der Region im ehemaligen Kloster
- Mercado Benito Juárez – Streetfood, Mole-Pasten, Kunsthandwerk
- Monte Albán – Ruinenstadt auf einem Bergplateau mit Blick über das Tal
- Mezcalerías in der Altstadt – Verkostung des regionalen Nationalgetränks
Transport & Tipps
ADO-Busse fahren ab Mexiko-Stadt* (Terminal TAPO) direkt nach Oaxaca, die Fahrt dauert 6 bis 7 Stunden. Der Eintritt für Monte Albán liegt bei rund 80 MXN.
Unterkunft in Oaxaca (50–100 Euro)
- Hotel Parador San Agustín*: koloniales Gebäude nahe dem Zentrum
- La Noria Centro Histórico*: ehemaliges Kloster mit ruhigem Innenhof
Unser Tipp:
Geh am frühen Abend zum Mercado 20 de Noviembre, dem „Grillfleisch-Markt“: Du wählst dein Fleisch selbst aus, es wird direkt vor dir gegrillt und mit Tortillas serviert – günstiger und authentischer als jedes Restaurant am Zócalo.

Tag 7: Hierve el Agua
Versteinerte Wasserfälle und ein Pool mit Panoramablick
Hierve el Agua liegt in den Bergen östlich von Oaxaca-Stadt und besteht aus Kalkformationen, die über Jahrtausende wie erstarrte Wasserfälle aus dem Fels gewachsen sind. Oben, am Rand der Klippe, liegen zwei natürliche Pools mit mineralreichem, leicht warmem Wasser – der Blick von dort reicht über das gesamte Tal. Ein kurzer Wanderweg führt hinunter zu den Kalkterrassen, wo die Formationen aus der Nähe noch bizarrer wirken als von oben. Die meisten Touren kombinieren den Besuch mit einem Stopp bei einer kleinen Mezcal-Destillerie oder in Teotitlán del Valle, bekannt für handgewebte Wollteppiche.
Highlights in Hierve el Agua
- Natürlicher Infinity-Pool mit Panoramablick über das Tal
- Versteinerte Wasserfälle – geologische Formation aus Kalkablagerungen
- Wanderweg zu den unteren Terrassen (ca. 1–2 Stunden)
- Mezcal-Verkostung in einer traditionellen Palenque-Destillerie
- Teotitlán del Valle – Dorf der Teppichweber
Transport & Tipps
Von Oaxaca per Bus oder Collectivo nach Mitla (ca. 1 Stunde), von dort per Pick-up weiter (ca. 45 Minuten). Eintritt rund 50 MXN plus Parkgebühr.
Unser Tipp:
Fahr möglichst früh los. Ab Mittag füllen sich die Pools, und die Pick-ups von Mitla aus warten dann teils über eine Stunde, bis sie voll besetzt sind.

Tag 8–9: San Cristóbal de las Casas
Kühles Hochland und starke indigene Kultur
Nach dem Nachtbus aus Oaxaca* (10–11 Stunden) erreichst du San Cristóbal de las Casas auf rund 2.200 m Höhe – ein spürbarer Klimawechsel, oft mit Morgennebel und kühlen Abenden. Die Kleinstadt hat eine der stärksten indigenen Präsenzen Mexikos, vor allem der Tzotzil- und Tzeltal-Gemeinschaften, was sich auf den Märkten in handgewebten Textilien und traditioneller Kleidung zeigt. In der Fußgängerzone Real de Guadalupe reihen sich Cafés und kleine Galerien, während die Kathedrale und die Kirche Santo Domingo vom Zusammenspiel spanischer und indigener Baukunst erzählen.
Zwei Nächte reichen für die Stadt selbst und einen Ausflug in die umliegenden Dörfer San Juan Chamula und Zinacantán, wo sich Maya-Traditionen und katholische Riten auf ungewöhnliche Weise vermischen – in der Kirche von Chamula etwa werden bis heute Hühner geopfert und Coca-Cola als rituelles Getränk verwendet. Das ist nichts für jeden Geschmack, aber ein seltener Einblick in gelebte, nicht museal aufbereitete Kultur.
Highlights in San Cristóbal
- Real de Guadalupe – Fußgängerzone mit Cafés und Kunsthandwerk
- Museo de los Altos im Ex-Konvent Santo Domingo
- San Juan Chamula – Kirche mit synkretistischen Ritualen
- Zinacantán – Textilhandwerk und Blumenzucht
- Cerro San Cristóbal – Aussichtspunkt über die Stadt
Transport & Tipps
Nachtbus ADO ab Oaxaca*, 10–11 Stunden, Ankunft frühmorgens. Nimm einen Pullover mit an Bord – die Klimaanlage ist auf Nachtbussen oft kompromisslos kalt.
Unterkunft in San Cristóbal (50–100 Euro)
- Casa Lum*: Boutique-Hotel, zentral gelegen
- Hotel Boutique 55*: koloniales Gebäude, große Gemeinschaftsküche
Unser Tipp:
Buche den Ausflug nach Chamula und Zinacantán mit einem lokalen Guide statt auf eigene Faust – in der Kirche von Chamula ist Fotografieren strikt verboten, und ein Guide erklärt dir die Hintergründe der Rituale, die sonst schwer verständlich bleiben.n folgenden beiden Reisetagen besuchen.

Tag 10: Cañón del Sumidero oder Lagos de Montebello
Zwei Naturziele, eine Entscheidung
Von San Cristóbal aus lassen sich zwei sehr unterschiedliche Tagesausflüge machen. Der Cañón del Sumidero bei Tuxtla Gutiérrez ist eine steile Schlucht, deren Wände teils 1.000 Meter senkrecht aus dem Río Grijalva aufragen. Eine Bootstour von anderthalb bis zwei Stunden bringt dich nah an die Felswände heran, vorbei an Krokodilen, Brüllaffen und gelegentlich auch Pelikanen. Die Lagos de Montebello dagegen, nahe der Grenze zu Guatemala, bestehen aus über 50 Bergseen in Türkis-, Grün- und Blautönen, eingebettet in Pinienwälder – ruhiger und weniger spektakulär als der Canyon, dafür ideal für alle, die lieber wandern oder rudern als eine geführte Bootstour zu machen.
Highlights
- Cañón del Sumidero – Bootstour zwischen bis zu 1.000 m hohen Felswänden
- Wildtierbeobachtung: Krokodile, Affen, Vögel
- Lagos de Montebello – über 50 Bergseen in unterschiedlichen Blautönen
- Möglichkeit zum Rudern oder Schwimmen an ausgewählten Seen
- Chiapa de Corzo – koloniales Städtchen als Ausgangspunkt der Bootstour
Transport & Tipps
Organisierte Touren ab San Cristóbal kosten etwa 20–30 USD inklusive Bootstour oder Transfer. Eintritt Lagos de Montebello: rund 30 MXN.
Unser Tipp:
Bei unsicherem Wetter lohnt sich der Cañón del Sumidero mehr als die Lagos de Montebello – die Seen verlieren bei bewölktem Himmel deutlich an Farbe, während die Felswände des Canyons auch im Regen ihre Wirkung behalten.

Tag 11–12: Palenque
Maya-Ruinen mitten im Regenwald
Nach acht bis neun Busstunden aus San Cristóbal* wechselt die Landschaft komplett: Statt Hochlandnebel empfängt dich in Palenque tropische Schwüle. Die Ruinenstadt liegt am Rand des Dschungels, und schon am frühen Morgen hört man Brüllaffen aus den Baumwipfeln, bevor man sie zu Gesicht bekommt. Palenque ist kleiner als Chichén Itzá, aber architektonisch feiner gearbeitet – die Reliefs am Tempel der Inschriften, unter dem das Grab des Herrschers Pakal gefunden wurde, zählen zu den detailreichsten der Maya-Welt. Der Palast-Komplex mit seinem vierstöckigen Turm ist begehbar und bietet von oben einen Blick über die gesamte Anlage bis zum Dschungel dahinter.
Außerhalb des eigentlichen Ruinenbereichs führt ein Pfad zu kleineren Wasserfällen, den Cascadas de Motiepa. Wer Zeit hat, sollte für einen der Tage auch die größeren Wasserfälle Agua Azul oder Misol-Ha einplanen, beide gut als Tagesausflug erreichbar.
Highlights in Palenque
- Templo de las Inscripciones – Fundort des Sarkophags von Pakal
- El Palacio – Turmkomplex mit feinen Stuckreliefs
- Cascadas de Motiepa – kleine Wasserfälle im Dschungel bei der Ruinenstadt
- Agua Azul und Misol-Ha – größere Wasserfälle als Tagesausflug
- Museo de Sitio – archäologische Funde direkt am Eingang
Transport & Tipps
Eintritt: 90 MXN (70 für die Ruinen, 20 für das Naturschutzgebiet, Preise können sich ändern). Geöffnet von 8 bis 17 Uhr. Bus ab ADO Station aus Palenque Stadt.
Unterkunft in Palenque
- Hotel Xibalba*: im Ortszentrum, rustikaler Stil
- Chan-Kah Resort Village*: Dschungel-Bungalows mit Pool
Unser Tipp:
Geh gleich bei Öffnung um 8 Uhr in die Ruinen. Die Hitze wird ab dem Vormittag drückend, und die Brüllaffen sind in den frühen Morgenstunden am aktivsten und am besten zu hören.

Tag 13–14: Mérida
Die weiße Stadt mit kolonialem Erbe
Mérida, Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán, wirkt nach den Bergen von Chiapas fast mediterran: breite Boulevards, weiß getünchte Fassaden, ein spürbar entspannteres Tempo. Um den Zócalo (Plaza Grande) gruppieren sich die Kathedrale de San Ildefonso, eine der ältesten Kathedralen des amerikanischen Kontinents, und der Palacio de Gobierno mit Wandgemälden zur Geschichte Yucatáns. Die Paseo de Montejo, angelehnt an die Champs-Élysées, zeigt mit ihren herrschaftlichen Villen den einstigen Reichtum aus der Zeit des Sisal-Booms im 19. Jahrhundert.
Zwei Nächte reichen für die Stadt und einen ersten Ausflugstag. Abends lohnt sich ein Besuch im Parque Santa Lucía, wo regelmäßig die Serenata Yucateca stattfindet, ein kleines Konzert mit traditioneller Trova-Musik. Kulinarisch ist Mérida ein guter Ausgangspunkt, um sich durch die yukatekische Küche zu probieren: Cochinita Pibil (in Bananenblättern gegartes Schweinefleisch), Papadzules oder die knusprigen Marquesitas als süßer Snack für zwischendurch.
Highlights in Mérida
- Plaza Grande und Kathedrale – historisches Zentrum mit Abendprogramm
- Gran Museo del Mundo Maya – umfangreiche Ausstellung zur Maya-Kultur
- Paseo de Montejo – herrschaftliche Villen und Museen
- Serenata Yucateca im Parque Santa Lucía
- Mercado Lucas de Gálvez – lokaler Markt abseits der Touristenpfade
Anreise & Transport
ADO-Bus ab Palenque*, 8–9 Stunden, oft als Nachtfahrt buchbar. Innerhalb Méridas lassen sich die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß oder mit Uber erreichen.
Unsere Hotel-Empfehlungen
- Hotel Caribe* – zentrale Lage direkt an der Plaza Grande mit Pool und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Casa del Balam* – stilvolles Kolonialhotel am Paseo de Montejo mit viel Charme und großzügigen Zimmern.
Unser Tipp
Mérida ist eine der sichersten Großstädte Mexikos – nutze das für einen Abendspaziergang durch die Altstadt, den du dir in Mexiko-Stadt oder Tuxtla eher sparen würdest.

Tag 15–16: Uxmal und Izamal
Puuc-Architektur und eine Stadt in Ockergelb
Uxmal gehört zu den architektonisch beeindruckendsten Maya-Stätten der Puuc-Region, auch wenn sie deutlich weniger besucht ist als Chichén Itzá. Die Pyramide des Zauberers mit ihrem ungewöhnlich abgerundeten Grundriss und der Gouverneurspalast mit seinen feinen Steinmetzarbeiten zählen zu den technisch anspruchsvollsten Bauten der Maya überhaupt. Die Anlage liegt in hügeligem Gelände, was ihr im Vergleich zu Chichén Itzá ein weniger monumentales, dafür intimeres Flair gibt.
Als Kontrastprogramm bietet sich Izamal an, die „gelbe Stadt“, in der praktisch jede Fassade im selben Ockerton gestrichen ist – eine Auflage aus der Kolonialzeit, die bis heute gilt. Das Franziskanerkloster San Antonio de Padua steht auf den Fundamenten einer Maya-Pyramide, und die frei zugängliche Pyramide Kinich Kakmó lässt sich noch besteigen, ohne dass du dafür mit Menschenmassen konkurrieren musst.
Highlights
- Pirámide del Adivino in Uxmal – ungewöhnlicher runder Grundriss
- Gouverneurspalast – detaillierte Steinmetzarbeiten der Puuc-Architektur
- Licht- und Tonshow in Uxmal am Abend
- Kloster San Antonio de Padua in Izamal auf einer Maya-Pyramide
- Pyramide Kinich Kakmó – frei begehbar, kaum Touristen
Anreise & Transport
Busse ab Terminal in Mérida*, Fahrzeit jeweils 1 bis 1,5 Stunden. Eintritt Uxmal: 465 MXN. Nimm ausreichend Wasser mit, auf dem Gelände gibt es wenig Schatten.
Unsere Hotel-Empfehlungen
Da beide Ziele problemlos als Tagesausflug erreichbar sind, empfehlen wir, weiterhin in Mérida zu übernachten. So sparst Du einen Unterkunftswechsel und kannst die Stadt auch am Abend genießen.
Unser Tipp:
Kombiniere beide Orte nicht an einem Tag, wenn du es entspannt angehen willst. Uxmal verdient einen ganzen Vormittag, Izamal lässt sich gut mit einem ruhigen Nachmittag und Kaffee auf der Plaza verbinden.

Tag 17–18: Valladolid und Chichén Itzá
Die berühmteste Maya-Stätte Mexikos
Valladolid liegt genau zwischen Mérida und der Karibikküste und eignet sich deshalb ideal als Basis für Chichén Itzá. Die Stadt selbst ist deutlich kleiner und ruhiger als Mérida, mit pastellfarbenen Fassaden und der Cenote Zací mitten im Zentrum, in der du direkt nach der Anreise schwimmen kannst. Chichén Itzá selbst ist eines der neuen sieben Weltwunder und entsprechend gut besucht – die Kukulkán-Pyramide (El Castillo) mit ihrer präzisen astronomischen Ausrichtung ist das Herzstück, umgeben vom großen Ballspielplatz, dem Tempel der Krieger und dem runden Observatorium El Caracol.
Wer die Menschenmassen umgehen will, sollte kurz nach Öffnung um 8 Uhr da sein oder erst am späten Nachmittag kommen, wenn die meisten Tagestouren aus Cancún bereits abgereist sind.
Highlights
- Kukulkán-Pyramide – astronomisch ausgerichtetes Wahrzeichen der Maya
- Großer Ballspielplatz – größte bekannte Anlage dieser Art
- El Caracol – rundes Observatorium
- Cenote Ik Kil – nahe Chichén Itzá, gut zum Baden
- Cenote Zací – mitten in Valladolid, ohne zusätzliche Anfahrt
Anreise & Transport
Von Mérida fahren regelmäßig ADO-Busse nach Valladolid*. Bus Mérida–Valladolid: 2–3 Stunden. Valladolid–Chichén Itzá: rund 45 Minuten. Eintritt Chichén Itzá: 614 MXN, Cenote Ik Kil: ca. 100 MXN.
Unsere Hotel-Empfehlungen
- Hotel Colonial La Aurora* – ruhiges Hotel mit Pool in zentraler Lage.
- Casa Valladolid Boutique Hotel* – stilvolles Boutiquehotel mit schönem Innenhof und Pool.
Unser Tipp
Auch wenn viele Reisende Chichén Itzá als Tagesausflug von Cancún oder Playa del Carmen besuchen, würden wir immer empfehlen, in Valladolid zu übernachten. Du erreichst die Ruinen deutlich früher, vermeidest die größten Besuchergruppen und kannst gleichzeitig eine der schönsten Kolonialstädte Yucatáns kennenlernen.


Anzeige*
Baedeker Reiseführer Mexiko
Das Handbuch führt hin zu den spektakulären Naturschauspielen und verborgenen Geheimnissen von Mexikos. Es vereint aktuelle, praktische Informationen mit spannender Reiselektüre und vermittelt mit vielen interessanten Exkursen Wissenswertes über Land und Leute. Der Allrounder sozusagen.
DuMont Reisehandbuch Mexiko
Im Reise-Handbuch von DuMont findest Du Alles zu den bekannten Sehenswürdigkeiten ebenso wie zu versteckten Kleinoden abseits der ausgetretenen Touristenpfade.
Fettnäpfchenführer für Mexiko
Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig. Auf witzige und spannende art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.
Tag 19–20: Tulum
Ruinen mit Meerblick und Cenoten im Umland
Tulum ist die einzige größere Maya-Stätte direkt am Meer, auf einer Klippe über dem türkisfarbenen Wasser der Karibik gelegen. Ein schmaler Pfad führt von den Ruinen direkt zum Strand darunter – eine Kombination aus Archäologie und Badespot, die es in dieser Form sonst nirgends in Mexiko gibt. Die Stadt selbst teilt sich in das „Pueblo“, das eigentliche Zentrum, und die „Beach Zone“ mit Boutique-Hotels, Yogastudios und gehobenen Restaurants, die sich in den letzten Jahren merklich verteuert hat.
Sehenswerter als der Strand sind für viele die Cenoten im Umland: Der Gran Cenote ist gut erschlossen und familienfreundlich, Dos Ojos mit seinem Höhlensystem eher etwas für erfahrenere Schwimmer und Schnorchler.
Highlights
- Tulum-Ruinen mit direktem Meerblick
- Gran Cenote – zugängliches Schwimmen in kristallklarem Süßwasser
- Dos Ojos – Höhlensystem mit zwei verbundenen Cenoten
- Cenote Calavera – kleiner, unkomplizierter Sprung ins kühle Wasser
- Playa Paraíso – einer der ruhigeren Strandabschnitte
Anreise & Transport
Von Valladolid fahren mehrmals täglich komfortable ADO-Busse nach Tulum*. Die Fahrt dauert rund zwei Stunden.
Vor Ort empfehlen wir, für einen oder zwei Tage ein Fahrrad zu mieten. Damit erreichst Du sowohl den Strand als auch viele Cenoten unkompliziert und deutlich günstiger als mit dem Taxi.
Die Ruinen liegen etwa 3 km nördlich vom Pueblo, ein Taxi kostet rund 70–80 MXN.
Unsere Hotel-Empfehlungen
- Mango Tulum* – modernes Hotel im Stadtzentrum mit Pool und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Azura Boutique Hotel* – stilvolles Boutiquehotel mit großzügigen Zimmern und Dachterrasse.
Unser Tipp
Wohn im Pueblo statt in der Beach Zone. Du sparst deutlich, bist mit dem Fahrrad in 15 Minuten am Strand und isst abends in echten mexikanischen Restaurants statt in überteuerten Beach Clubs.

Tag 21–23: Bacalar
Die Lagune der sieben Farben
Bacalar liegt abseits der großen Touristenrouten im Süden von Quintana Roo und ist deutlich ruhiger als Tulum oder Playa del Carmen. Namensgebend ist die riesige Süßwasserlagune, deren Farbe zwischen Türkis, Petrol und tiefem Blau wechselt, je nachdem wie tief das Wasser an der jeweiligen Stelle ist und wie die Sonne steht. Mit Kajak oder Stand-up-Paddle-Board lässt sich die Lagune in Ruhe erkunden, ganz ohne den Trubel, den man von der Karibikküste kennt.
Ein beliebtes Ziel innerhalb der Lagune sind die Los Rapidos, ein Abschnitt mit leichter Strömung, durch den man sich einfach treiben lassen kann. Am Ufer steht außerdem das Fort San Felipe, eine kleine Festung aus der Kolonialzeit, die heute ein bescheidenes Piratenmuseum beherbergt und einen freien Blick über die Lagune bietet.
Highlights in Bacalar
- Lagune der sieben Farben – Schwimmen, Kajak, Stand-up-Paddling
- Los Rapidos – Strömungsabschnitt zum Treibenlassen
- Fort San Felipe – kleines Piratenmuseum mit Aussicht
- Cenote Azul – tiefe Cenote direkt an der Lagune
- Sonnenuntergang am Ufer, deutlich ruhiger als an der Küste
Transport & Tipps
ADO-Bus Tulum–Bacalar*: 3–4 Stunden, auch direkte Verbindungen ab Cancún oder Playa del Carmen. Kajak- oder SUP-Verleih ab etwa 150 MXN pro Stunde, geführte Bootstouren 300–400 MXN.
Unterkunft in Bacalar
- Hotel Laguna Bacalar*: direkt an der Lagune, Pool und Restaurant
- Yak Lake House*: Hostel-Charme mit Privatzimmeroption, direkter Seezugang
Unser Tipp:
Buche eine Bootstour für den späten Nachmittag statt am Vormittag. Das Licht steht dann flacher, und die Farbunterschiede der Lagune kommen deutlich intensiver zur Geltung als in der Mittagssonne.

Tag 24–26: Cancún und Isla Mujeres
Von Partystadt zur ruhigen Nachbarinsel
Cancún hat den Ruf einer reinen Partydestination, und in der Hotel Zone stimmt das auch weitgehend: große Resorts, Shopping-Malls, laute Clubs. Weniger bekannt ist das Centro, die eigentliche Stadt abseits der Hotelzone, die deutlich mexikanischer und günstiger ist. Interessanter für die meisten Reisenden ist aber ohnehin die kurze Überfahrt zur Isla Mujeres, einer kleinen Insel mit spürbar entspannterer Atmosphäre. Playa Norte gehört zu den bekanntesten Stränden Mexikos, mit flach abfallendem, türkisfarbenem Wasser. Die Insel lässt sich am besten mit einem Golf Cart erkunden, vorbei an kleinen Beach Bars und guten Schnorchel-Spots. Wer tauchen möchte, findet im Unterwassermuseum MUSA Skulpturen, die inzwischen von Korallen bewachsen sind.
Highlights
- Playa Norte auf Isla Mujeres – flacher, ruhiger Strand
- Unterwassermuseum MUSA – Skulpturen im Riff
- Erkundung der Insel per Golf Cart
- Centro Cancún – lokaleres Stadtleben abseits der Hotelzone
- Schnorcheln an den Riffen vor Isla Mujeres
Anreise & Transport
Zwischen Tulum, Playa del Carmen und Cancún verkehren den ganzen Tag über komfortable ADO-Busse*. Die Fahrzeiten sind kurz:
- Tulum → Playa del Carmen: ca. 1 Stunde
- Playa del Carmen → Cancún: ca. 1 Stunde
Zum internationalen Flughafen Cancún gelangst Du ebenfalls bequem mit dem ADO-Bus.
Unsere Hotel-Empfehlungen
- Hotel Playa Palms* – direkt am Strand mit Studios und kleiner Küchenzeile.
- La Pasion Hotel Boutique* – ruhiges Boutiquehotel mit Pool und zentraler Lage.
Unser Tipp
Übernachte, wenn möglich, direkt auf Isla Mujeres statt in Cancún. Die letzte Fähre zurück fährt schon am frühen Abend, und ein Sonnenuntergang auf der Insel ist deutlich schöner als einer aus der Hotel Zone.

Anzeige*
Tag 27: Freier Tag
Nach fast vier Wochen unterwegs lohnt sich ein Tag ohne festen Plan. Möglich sind ein Bummel über den Mercado 28 in Cancún für letzte Souvenirs, ein weiterer Strandtag oder ein spontaner Ausflug zur Insel Holbox, die für ihre Walhai-Saison zwischen Juni und September bekannt ist. Wer noch nicht genug von Cenoten hat, kann auch einen ruhigen Tag am Xpu-Ha Beach einlegen, der deutlich weniger überlaufen ist als die Strände direkt in Cancún.
Tag 28: Abflug
Der Rückflug geht in der Regel ab Cancún International Airport (CUN), einem der größten Flughäfen Lateinamerikas mit guten Verbindungen in die USA, nach Europa und Südamerika. Wer die Reise verlängern möchte, kann von hier aus nach Belize weiterreisen oder zurück ins Landesinnere fahren – etwa an die Pazifikküste nach Puerto Escondido, die sich als Ergänzung zu dieser Route anbietet.
Routenzusammenfassung
Diese Route funktioniert, weil sie Mexiko nicht nur abklappert, sondern in einer sinnvollen Reihenfolge zeigt: erst die Hochkultur in Mexiko-Stadt und Oaxaca, dann die kühleren Berge von Chiapas mit ihrer starken indigenen Prägung, danach der Dschungel um Palenque und schließlich Yucatán mit seinen Maya-Stätten und der Karibikküste. Wer sich für Geschichte, Kultur und am Ende auch für Strand interessiert, findet hier alles in einem Programm, ohne dass ein Teil zu kurz kommt. Für Individualreisende ohne Mietwagen ist die Strecke gut machbar, da ADO nahezu jede Station direkt oder mit einmal Umsteigen verbindet.
Erweiterungsmöglichkeiten
Mit mehr Zeit lässt sich die Route sinnvoll ausbauen:
- +3 Tage: Puerto Escondido an der Pazifikküste, bekannt für Surfen und ein ruhigeres Strandleben als an der Karibikküste
- +1 Woche: San Miguel de Allende und Guanajuato im kolonialen Bajío, beide gut per Bus ab Mexiko-Stadt erreichbar
- +2 Wochen: Weiterreise nach Belize (Ambergris Caye, Great Blue Hole) oder Guatemala (Tikal, Antigua), beides von der Yucatán-Route aus gut anschließbar
Spartipps für Deine Mexiko Rundreise
- Nachtbusse statt Hotelübernachtungen auf den langen Strecken nutzen, spart gleich eine Übernachtung
- ADO-Tickets frühzeitig online buchen, die Preise steigen kurzfristig deutlich an
- Cochinita Pibil, Tacos und Mole auf Märkten statt in Touristenrestaurants essen
- In Tulum im Pueblo statt in der Beach Zone übernachten
- Nationalpark- und Ruineneintritte nach Möglichkeit mit dem INAH-Kombiticket bündeln, wo verfügbar
- Cenoten außerhalb der großen Namen wie Dos Ojos oder Ik Kil besuchen – kleinere, weniger bekannte Cenoten kosten oft nur einen Bruchteil
- In der Nebensaison reisen (Mai/Juni oder September/Oktober), Unterkünfte sind dann spürbar günstiger
FAQ – Häufige Fragen zur 2 Wochen Rundreise durch Mexiko
Wie viele Tage sollte man für Mexiko einplanen?
Für die hier beschriebene Route sind 28 Tage realistisch. Wer weniger Zeit hat, kann sich auf eine Region konzentrieren, etwa nur Yucatán und die Karibikküste in zwei Wochen.
Wann ist die beste Reisezeit für Mexiko?
Die Trockenzeit von November bis April ist am angenehmsten, mit stabilem Wetter und moderaten Temperaturen im Hochland. Von Juni bis Oktober ist Regenzeit, was vor allem in Chiapas und im Dschungel um Palenque spürbar wird.
Braucht man einen Mietwagen für diese Route?
Nein. ADO deckt praktisch die gesamte Strecke ab, für die restlichen Tagesausflüge reichen Collectivos oder organisierte Touren.
Sind Inlandsflüge auf dieser Route sinnvoll?
Bei 28 Tagen nicht notwendig. Wer weniger Zeit hat, kann einzelne lange Strecken wie Palenque–Cancún per Inlandsflug abkürzen.
Wie teuer ist eine solche Reise?
Mit Mittelklasse-Unterkünften, Bussen und normalem Essen solltest du für 28 Tage mit etwa 2.200 bis 3000 Euro pro Person rechnen, ohne Flug nach Mexiko.
Kann man die Route auch andersherum fahren?
Grundsätzlich ja, allerdings verliert man dann den langsamen Übergang vom kühlen Hochland zur Karibikhitze und startet stattdessen direkt mit hoher Luftfeuchtigkeit an der Küste.
Ist die Route für Reiseanfänger geeignet?
Ja. Die ADO-Busse sind zuverlässig und einfach zu buchen, größere Städte wie Mérida gelten als sicher, und Englisch kommt man in den touristischen Zentren gut durch.
Welche Kreditkarte eignet sich für Mexiko?
Eine Reisekreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühren (z. B. von DKB, N26 oder Revolut) spart bei den vielen kleinen Bargeldabhebungen unterwegs deutlich Gebühren.
Ist die Höhenlage in Mexiko-Stadt oder San Cristóbal ein Problem?
Für die meisten Reisenden nicht. Leichte Kurzatmigkeit in den ersten ein bis zwei Tagen ist normal, verschwindet aber schnell. Wer empfindlich reagiert, sollte die ersten Tage bewusst ruhiger angehen.
☕ Hat dir dieser Artikel geholfen?
Wir hoffen, dass dir unsere Tipps bei deiner Reiseplanung weiterhelfen.
Alle Inhalte auf In X Tagen um die Welt entstehen aus unseren eigenen Reisen und unserer persönlichen Erfahrung. Wir investieren viel Zeit in Recherche, Fotografie, Videos und das Schreiben unserer Reiseberichte – damit du kostenlos von unseren Erfahrungen profitieren kannst.
Wenn dir unsere Arbeit gefällt und du unseren Reiseblog unterstützen möchtest, freuen wir uns über einen virtuellen Kaffee. 💚
Jeder Beitrag hilft uns dabei, auch in Zukunft unabhängige Reiseberichte, praktische Tipps und neue Reiseziele mit dir zu teilen.
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Nico & Katja

