35 Tage Mexiko Rundreise
Unsere Route, Erfahrungen & Kosten
Mexiko war das letzte Land unserer Reise durch Zentralamerika und gleichzeitig der Abschluss unserer achtmonatigen Reise durch den amerikanischen Kontinent. Nachdem wir im April 2022 zu unserer Weltreise aufgebrochen waren und Länder wie Costa Rica, Guatemala und Peru bereist hatten, führte uns unsere Route im Oktober und November 2022 schließlich nach Mexiko. Von Cancún aus flogen wir Anfang Dezember dann weiter nach Asien.
Insgesamt verbrachten wir 35 Tage im Süden Mexikos und reisten ausschließlich mit Fernbussen durch die Bundesstaaten Chiapas, Yucatán und Quintana Roo. Unsere Route führte uns von der Grenze zu Guatemala über die Maya-Ruinen von Palenque nach San Cristóbal de las Casas, weiter nach Mérida, Chichén Itzá und Valladolid bis an die Karibikküste mit Bacalar, Tulum und Cancún.
Besonders begeistert haben uns die Vielfalt des Landes und die unterschiedlichen Regionen. Wir erkundeten beeindruckende Maya-Stätten mitten im Dschungel, schlenderten durch koloniale Städte, paddelten über die türkisfarbene Lagune von Bacalar und ließen unsere Reise schließlich an der Karibikküste ausklingen. Gleichzeitig haben wir unterwegs alle Ausgaben dokumentiert – von Unterkünften über Busfahrten bis hin zu Restaurants und Eintrittspreisen.
In diesem Artikel nehmen wir Dich mit auf unsere 35-tägige Rundreise durch Mexiko, zeigen Dir unsere komplette Route, teilen unsere persönlichen Erfahrungen und legen alle Kosten für zwei Personen transparent offen. Vielleicht findest Du dabei Inspiration für Deine eigene Reise durch Mexiko.

Unsere Mexiko Rundreise auf einen Blick
Bevor wir ins Detail gehen, findest Du hier unsere komplette Route durch den Süden Mexikos. Während unserer 35 Tage reisten wir ausschließlich mit Fernbussen durch die Bundesstaaten Chiapas, Yucatán und Quintana Roo. Dabei kombinierten wir beeindruckende Maya-Stätten, koloniale Städte, Naturerlebnisse und entspannte Tage an der Karibikküste.
| Reiseziel | Nächte | Highlights |
| Palenque | 3 | Maya-Ruinen, Wasserfälle |
| San Cristóbal de las Casas | 5 | Altstadt, Tag der Toten, Ausflüge |
| Palenque | 3 | Ruinen von Palenque |
| Mérida | 4 | Kolonialstadt, Walking Tour |
| Piste | 1 | Chichén Itzá |
| Valladolid | 3 | Río Lagartos, Cenoten |
| Bacalar | 4 | Lagune, Kajak, Bootstour |
| Tulum | 9 | Karibik, Cenoten, Maya-Ruinen |
| Cancún | 1 | Abreise |
1. Warum genau diese Route?
Unsere Reise begann an der Grenze zu Guatemala und führte uns einmal quer durch den Süden Mexikos bis an die Karibikküste. Da uns für das riesige Land nur fünf Wochen zur Verfügung standen, entschieden wir uns bewusst gegen Inlandsflüge und konzentrierten uns auf drei Bundesstaaten: Chiapas, Yucatán und Quintana Roo.
Die Route bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Natur und Erholung. Wir erkundeten einige der bekanntesten Maya-Stätten des Landes, besuchten koloniale Städte wie San Cristóbal de las Casas und Mérida und ließen unsere Weltreise schließlich an den türkisfarbenen Lagunen von Bacalar und den Stränden rund um Tulum ausklingen.
Rückblickend würden wir diese Route fast genauso wieder reisen. Lediglich für Tulum würden wir heute etwas weniger Zeit einplanen und stattdessen länger in Bacalar oder Mérida bleiben.

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Die besten Unterkünfte in Mexiko
Hostel Boutique 55* in San Cristobal
La Casa Casa* in Merida
La Casa de las Lunas* in Piste (Chichen Itza)
Aldea San Lam – Oasis of Tulum* in Tulum Stadt
Cancun Guest House* in Cancun
2. Unsere Kosten für 35 Tage in Mexiko für 2 Personen
Mexiko gilt oft als günstiges Reiseland. Während unserer 35-tägigen Rundreise haben wir jedoch schnell gemerkt, dass die Kosten je nach Region stark variieren. Besonders Chiapas war angenehm preiswert, während wir auf der Yucatán-Halbinsel, insbesondere in Tulum, deutlich mehr für Unterkünfte, Restaurants und Aktivitäten bezahlt haben.
Da wir während unserer Weltreise sämtliche Ausgaben dokumentiert haben, können wir Dir einen transparenten Einblick in unser Reisebudget geben. Die folgenden Kosten beziehen sich immer auf zwei Personen und umfassen Unterkünfte, Transport, Verpflegung, Sehenswürdigkeiten sowie kleinere Ausgaben wie Wäsche oder Geldautomatengebühren.
Natürlich hängen die tatsächlichen Kosten immer von Deinem Reisestil ab. Wer häufiger in Hostels übernachtet, Streetfood isst oder einen Mietwagen statt Fernbussen nutzt, wird andere Ausgaben haben. Unsere Zahlen sollen Dir deshalb vor allem als realistische Orientierung dienen, wenn Du eine ähnliche Route durch den Süden Mexikos planst.
Unsere Kosten für 35 Tage in Mexiko (2 Personen)
| Kategorie | Kosten |
| ✈️ Anreise (Guatemala → Mexiko) | 103 € |
| 🚌 Transport | 349 € |
| 🏨 Unterkünfte | 1.262 € |
| 🍽️ Essen & Getränke | 813 € |
| 🎟️ Sehenswürdigkeiten & Touren | 434 € |
| 🧺 Sonstige Ausgaben | 192 € |
| 💰 Gesamtkosten | 3.164 € |
Das entspricht:
| Kategorie | Kosten |
| Kosten pro Person | 1.582 € |
| Kosten pro Tag (2 Personen) | 90,40 € |
| Kosten pro Tag und Person | 45,20 € |
Während unserer 35-tägigen Rundreise durch Mexiko haben wir insgesamt 3.164 Euro für zwei Personen ausgegeben. Darin enthalten sind alle Ausgaben vor Ort sowie unsere Anreise von Guatemala nach Mexiko. Nicht enthalten ist hingegen unser Weiterflug von Cancún nach Asien. Mit durchschnittlich 45 Euro pro Person und Tag empfanden wir Mexiko insgesamt als ein Reiseziel im mittleren Preisbereich. Besonders Chiapas war vergleichsweise günstig, während Unterkünfte und Restaurants auf der Yucatán-Halbinsel, insbesondere in Tulum, deutlich teurer waren.

3. Bezahlen in Mexiko
Während unserer 35-tägigen Rundreise konnten wir in größeren Städten und touristischen Orten häufig mit Kreditkarte bezahlen. Trotzdem war Bargeld für uns unverzichtbar. Gerade kleinere Restaurants, Streetfood-Stände, Märkte oder Taxis akzeptierten oft ausschließlich mexikanische Pesos. Deshalb hatten wir unterwegs immer ausreichend Bargeld dabei.
Geld abheben war in Mexiko problemlos möglich, da es in allen größeren Orten zahlreiche Geldautomaten gibt. Allerdings erhoben nahezu alle Banken eine Abhebegebühr, deren Höhe je nach Anbieter deutlich variierte. Während wir bei BanCoppel oder HSBC nur rund 36 Pesos zahlten, verlangte BBVA teilweise bis zu 174 Pesos pro Abhebung. Meist konnten wir maximal 5.000 Pesos pro Vorgang abheben.
Unser Tipp: Vergleiche die Gebühren verschiedener Banken und hebe lieber größere Beträge auf einmal ab. So sparst Du unnötige Kosten während Deiner Reise.

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4. Kosten für Unterkünfte in Mexiko
Während unserer Rundreise übernachteten wir ausschließlich in privaten Doppelzimmern oder kleinen Apartments mit eigenem Bad. Insgesamt waren wir mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Unterkünfte sehr zufrieden.
Die günstigsten Unterkünfte fanden wir in Chiapas, insbesondere in Palenque und San Cristóbal de las Casas. Deutlich teurer wurde es dagegen auf der Yucatán-Halbinsel, vor allem rund um Chichén Itzá, Tulum und Cancún, wo die hohe touristische Nachfrage die Preise spürbar ansteigen lässt.
Für ein sauberes Doppelzimmer mit eigenem Bad zahlten wir meist zwischen 27 und 45 Euro pro Nacht. Frühstück war nur selten im Preis enthalten. Viele Unterkünfte boten jedoch eine Gemeinschaftsküche oder sogar eine eigene kleine Küche, sodass wir regelmäßig selbst kochen konnten und dadurch zusätzlich Geld sparten.

5. Kosten für den Transport in Mexiko
Den größten Teil unserer Rundreise legten wir mit den komfortablen Fernbussen von ADO zurück. Die Busse waren zuverlässig, sicher und für uns die angenehmste Möglichkeit, den Süden Mexikos ohne Mietwagen zu bereisen.
Zwischen den einzelnen Städten nutzten wir fast ausschließlich ADO-Busse. Vor Ort fuhren wir je nach Ziel mit Collectivos, Taxis oder mieteten Fahrräder – beispielsweise in Tulum oder Bacalar. Die Busbahnhöfe lagen in allen größeren Städten zentral und waren gut organisiert. Tickets kauften wir meist direkt vor Ort, vereinzelt aber auch online.
Rückblickend würden wir diese Art zu reisen jederzeit wieder wählen. Gerade für Individualreisende ist das Busnetz in Mexiko hervorragend ausgebaut und eine entspannte Alternative zum Mietwagen.

6. Kosten für Essen & Getränke in Mexiko
Mexiko gehört für uns zu den Ländern mit der abwechslungsreichsten Küche unserer gesamten Weltreise. Fast überall fanden wir kleine Restaurants, Streetfood-Stände, Cafés und lebhafte Märkte mit regionalen Spezialitäten.
Die Preise unterschieden sich jedoch deutlich zwischen den einzelnen Regionen. Während wir in Chiapas oft sehr günstig essen konnten, lagen die Restaurantpreise in Yucatán und insbesondere in Quintana Roo häufig auf einem deutlich höheren Niveau. Vor allem in touristischen Orten wie Tulum bemerkten wir den Preisunterschied schnell.
Um unser Reisebudget im Blick zu behalten, kombinierten wir Restaurantbesuche mit selbst gekochten Mahlzeiten. Morgens bereiteten wir häufig unser Frühstück in der Unterkunft zu, mittags gab es einen kleinen Snack unterwegs und abends wechselten wir zwischen Restaurants und selbst gekochtem Essen. Zwischendurch gönnten wir uns immer wieder Streetfood-Klassiker wie Marquesitas oder frische Churros, die fast überall günstig erhältlich waren.

7. Kosten für Sehenswürdigkeiten in Mexiko
Auch bei den Sehenswürdigkeiten zeigte sich, wie unterschiedlich die Regionen in Mexiko sind. Viele Städte lassen sich hervorragend auf eigene Faust erkunden. Besonders gerne nahmen wir an den kostenlosen Walking Tours in San Cristóbal de las Casas und Mérida teil, bei denen am Ende lediglich ein freiwilliges Trinkgeld für die Guides üblich ist.
Bei organisierten Ausflügen waren die Preisunterschiede dagegen erheblich. Während wir in Chiapas für eine Tagestour teilweise nur rund 25 Euro bezahlten, kosteten vergleichbare Touren auf der Yucatán-Halbinsel häufig mehr als 100 Euro pro Person – oft sogar ohne Eintrittsgelder.
Zu unseren schönsten Erlebnissen gehörten der Besuch von Chichén Itzá, die Bootstour durch die Lagunen von Río Lagartos sowie unsere Kajak- und Bootstouren auf der traumhaften Lagune von Bacalar. Viele Cenoten oder kleinere Maya-Stätten konnten wir dagegen günstig und problemlos auf eigene Faust besuchen.


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8. Unsere 35 Tage Rundreise durch Mexiko im Detail
Tag 1–3: Ankommen in Mexiko – Palenque
Nach unserem Grenzübertritt von Guatemala erreichten wir am Nachmittag Palenque, unseren ersten Stopp in Mexiko. Die kleine Stadt im Bundesstaat Chiapas war für uns der ideale Einstieg, da sie sich unkompliziert von Flores erreichen lässt und gleichzeitig Ausgangspunkt für einige der beeindruckendsten Maya-Ruinen des Landes ist.
Eigentlich hatten wir geplant, bereits an den ersten Tagen die bekannten Wasserfälle in der Umgebung zu besuchen. Durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage führten diese jedoch statt türkisfarbenem Wasser nur braune Wassermassen. Deshalb entschieden wir uns spontan, den Besuch auf später zu verschieben und nutzten die Zeit, um erst einmal in Mexiko anzukommen.
Wir schlenderten durch das Zentrum von Palenque, organisierten eine mexikanische SIM-Karte, hoben Bargeld ab und kümmerten uns um unsere Wäsche. Besonders überrascht hat uns, wie wenige internationale Touristen unterwegs waren. Während unseres Spaziergangs wurden wir von vielen Einheimischen neugierig gemustert – ein großer Kontrast zu den späteren touristischen Orten auf der Yucatán-Halbinsel.
Da wir unsere Weiterfahrt erst sehr kurzfristig buchen wollten, machten wir außerdem eine Erfahrung, die uns aus Südamerika so nicht bekannt war: Viele Fernbusse waren bereits ausgebucht. Nach einer kleinen Planänderung konnten wir schließlich doch noch Tickets für den Nachtbus nach San Cristóbal de las Casas ergattern.
KOSTEN FÜR 3 TAGE PALENQUE (2 PERSONEN): 322,50 EURO
Transport:
- Shuttle Flores nach Palenque: 100 US-Dollar
- Einreisegebühr Mexiko: 1276 Pesos (36 Euro) – Beleg aufheben!!!
Unterkunft:
- Casa Janaab Palenque* (3 Nächte): 2151 Pesos / 108 Euro
Verpflegung:
- Supermarkt: 60 Euro
- Cafés: 11 Euro
Wäsche: 150 Pesos / 7,50 Euro

Tag 4–8: San Cristóbal de las Casas – Unser Lieblingsort in Mexiko
Mit dem Nachtbus ging es rund zehn Stunden durch die Berge von Chiapas nach San Cristóbal de las Casas. Da ADO aus Sicherheitsgründen überwiegend mautpflichtige Straßen nutzt, führte die Strecke zwar über einen längeren Umweg, unterwegs passierten wir dafür mehrere Militär- und Passkontrollen.
Schon nach den ersten Stunden war klar, dass San Cristóbal etwas Besonderes ist. Die bunten Kolonialhäuser, gemütlichen Cafés und die entspannte Atmosphäre haben uns sofort begeistert. Besonders glücklich waren wir darüber, genau während der Feierlichkeiten zum Día de los Muertos in der Stadt zu sein. Eigentlich wollten wir dieses Fest ursprünglich in Oaxaca erleben, doch die explodierenden Hotelpreise machten unsere Pläne zunichte. Rückblickend war das sogar ein Glücksfall, denn San Cristóbal hat uns vollkommen überzeugt.
Während unseres Aufenthalts erkundeten wir die Altstadt bei einer Free Walking Tour, nahmen an einem traditionellen Kochkurs teil und unternahmen Ausflüge zum Cañón del Sumidero sowie zu den Wasserfällen von El Chiflón und den Lagos de Montebello. Dazwischen blieb genügend Zeit, um durch die vielen kleinen Cafés und Restaurants zu schlendern und die besondere Atmosphäre der Stadt zu genießen.
Rückblickend würden wir heute sogar noch länger in San Cristóbal bleiben. Für uns war die Stadt das absolute Highlight unserer Mexiko-Reise und der Ort, an den wir jederzeit zurückkehren würden.
KOSTEN FÜR 5 TAGE IN SAN CRISTOBAL (2 PERSONEN): 622 EURO
Transport:
- Bus Palenque nach San Cristobal: 870 Pesos / 44 Euro
Unterkunft:
- Hostal Boutique 55* (4 Nächte): 2710 Pesos / 179,50 Euro
Verpflegung:
- Supermarkt / Markt: 34,50 Euro
- Restaurants: 37 Euro
- Cafés & Streetfood: 45 Euro
Sightseeing:
- Free Walking Tour: 12 Euro
- Canyon del Sumidero Tagestour*: 840 Pesos / 42 Euro
- El Tzitz Kochkurs: 97 US-Dollar / 98 Euro
- El Chiflon und Montebello Lake Tagestour*: 700 Pesos / 36 Euro
Weitere Ausgaben:
- Bankgebühren: 8,80 Euro
- Shopping: 85 Euro

Tag 9–11: Zurück nach Palenque – Die beeindruckenden Maya-Ruinen
Nach fünf wunderschönen Tagen in San Cristóbal de las Casas ging es mit dem Nachtbus zurück nach Palenque. Der Abstecher in den Süden von Chiapas hatte sich für uns absolut gelohnt, doch nun wollten wir endlich eines der größten Highlights unserer Mexiko-Reise besuchen – die berühmten Maya-Ruinen von Palenque.
Die Ruinen liegen mitten im tropischen Regenwald und gehören für uns zu den schönsten archäologischen Stätten, die wir während unserer gesamten Weltreise besucht haben. Anders als später in Chichén Itzá verteilen sich die Tempel auf einem weitläufigen Gelände, sodass man viele Bereiche in aller Ruhe erkunden kann. Besonders die Kombination aus dichtem Dschungel, den Geräuschen der Brüllaffen und den gewaltigen Tempeln machte den Besuch für uns unvergesslich.
Für die Fahrt vom Stadtzentrum nutzten wir ein günstiges Collectivo, das regelmäßig zwischen Palenque und den Ruinen verkehrt. So konnten wir die Anlage bequem auf eigene Faust erkunden.
Nach drei Tagen hieß es schließlich Abschied von Chiapas nehmen. Mit dem Fernbus ging es weiter Richtung Norden in den Bundesstaat Yucatán, wo mit Mérida bereits die nächste völlig andere Seite Mexikos auf uns wartete.
Unser Fazit zu Palenque: Wenn Du nur eine Maya-Stätte in Chiapas besuchen möchtest, ist Palenque aus unserer Sicht die beste Wahl. Die Tempel sind hervorragend erhalten und die Lage mitten im Regenwald sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre.
KOSTEN FÜR 3 TAGE IN PALENQUE (2 PERSONEN): 237,50 EURO
Transport:
- Bus San Cristobal nach Palenque: 870 Pesos / 44 Euro
- Collectivo zu den Ruinen (Hin und zurück): 80 Pesos / 4 Euro
Unterkunft:
- Casa Janaab Palenque* (3 Nächte): 2150 Pesos / 108 Euro
Verpflegung:
- Restaurants und cafes: 27,50 Euro
- Supermarkt: 30 Euro
Sehenswürdigkeiten:
- Palenque Ruinen Ticket 1: 194 Pesos / 10 Euro
- Palenque Ruinen Ticket 2 / Nationalparkgebühr: 170 Pesos / 9 Euro
Wäsche: 100 Pesos / 5 Euro

Tag 12–15: Mérida – Kolonialstadt mit besonderem Flair
Nach mehreren Stunden im Fernbus erreichten wir Mérida, die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Schon nach den ersten Minuten merkten wir, dass sich die Atmosphäre deutlich von Chiapas unterscheidet. Die Straßen wirkten moderner, das Stadtbild europäischer und insgesamt war deutlich mehr Tourismus spürbar.
Unser kleines Guesthouse mit Gemeinschaftsküche wurde schnell zu einem Ort, an dem wir uns richtig wohlfühlten. Besonders schön war, dass wir dort Menschen trafen, die wir zuvor über Social Media kennengelernt hatten. Gemeinsam kochten wir an einem Abend sogar das Menü nach, das wir wenige Tage zuvor während unseres Kochkurses in San Cristóbal gelernt hatten – einer dieser ungeplanten Momente, die eine Reise besonders machen.
Tagsüber erkundeten wir die historische Altstadt bei einer kostenlosen Walking Tour und genossen die entspannte Atmosphäre rund um den Plaza Grande. Eigentlich wollten wir von Mérida aus bereits einen Ausflug nach Río Lagartos unternehmen, verschoben diesen aber auf Valladolid, weil die Strecke kürzer erschien. Rückblickend war das allerdings keine gute Entscheidung, denn die Touren waren dort deutlich teurer.
Unser Fazit zu Mérida: Mérida hat uns mit ihrer entspannten Atmosphäre, der schönen Altstadt und den vielen Restaurants sehr gut gefallen. Wenn wir die Reise noch einmal machen würden, würden wir hier wahrscheinlich sogar einen zusätzlichen Tag einplanen.
KOSTEN FÜR 4 TAGE IN MERIDA (2 PERSONEN): EURO
Transport:
- Bus Palenque nach Merida: 1437 Pesos / 73 Euro
Unterkunft:
- Guesthouse Merida – AirBNB (4 Nächte): 146 Euro
Verpflegung:
- Restaurants & Cafes: 83 Euro
- Supermarkt: 37 Euro
Sehenswürdigkeiten:
- Free Walking Tour (über Guru Walks): 21 Euro

Tag 16: Chichén Itzá – Eines der neuen sieben Weltwunder
Nach vier Tagen in Mérida ging es für uns weiter nach Piste, einem kleinen Ort direkt neben Chichén Itzá. Wir entschieden uns bewusst für eine Übernachtung dort, um die berühmte Maya-Stätte direkt am nächsten Morgen besuchen zu können. So hofften wir, den größten Besucherandrang zumindest teilweise zu umgehen.
Schon kurz nach 7 Uhr standen wir vor dem Eingang. Obwohl die Anlage erst um 8 Uhr öffnete, hatte sich bereits eine lange Warteschlange gebildet. Trotzdem war es die richtige Entscheidung, so früh dort zu sein. In den ersten Stunden ließ sich Chichén Itzá noch vergleichsweise entspannt erkunden, bevor immer mehr Reisegruppen eintrafen.
Piste selbst hat uns dagegen kaum überzeugt. Der kleine Ort lebt fast ausschließlich vom Tourismus rund um Chichén Itzá und bietet abgesehen von einigen Hotels und Restaurants nur wenige Sehenswürdigkeiten. Die Übernachtung war für uns deshalb reine Zweckmäßigkeit – würden wir die Reise noch einmal machen, würden wir trotzdem wieder dort schlafen, einfach um morgens möglichst früh an den Ruinen zu sein.
Unser Fazit zu Chichén Itzá: Auch wenn Chichén Itzá zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos gehört und entsprechend gut besucht ist, hat sich der Besuch für uns absolut gelohnt. Die Maya-Stadt gehört nicht ohne Grund zum UNESCO-Weltkulturerbe und zu den neuen sieben Weltwundern. Wer früh am Morgen kommt, kann die beeindruckende Atmosphäre noch am ehesten genießen.
KOSTEN FÜR PISTE / CHICHEN ITZA (2 PERSONEN): 182,50 EURO
Transport:
- Bus Merida nach Piste (CAME): 19 Euro
- Taxi nach Piste: 50 Pesos / 2,50 Euro
- Taxi Chichen Itza nach Piste und wieder zurück: 100 Pesos / 5 Euro
Unterkünfte:
- *La Casa de las Lunas (1 Nacht): 44 Euro
Verpflegung:
- Restaurants & Cafés: 36 Euro
- Supermarkt und Märkte: 7 Euro
Sehenswürdigkeiten:
- Souvenirs: 10 Euro
- Eintritt Chichen Itza: 972 Pesos / 50 Euro
- Nationalparkgebühr: 170 Pesos / 9 Euro

Tag 17–20: Valladolid – Flamingos statt teurer Touren
Noch am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus weiter nach Valladolid, einer kleinen Kolonialstadt im Osten der Halbinsel Yucatán. Schon bei unserem ersten Spaziergang durch die Altstadt gefielen uns die farbenfrohen Häuser, die entspannte Atmosphäre und die vielen kleinen Straßenstände mit Churros und Marquesitas.
Neben der hübschen Altstadt gibt es in Valladolid einige interessante Sehenswürdigkeiten. Besonders schön fanden wir das ehemalige Kloster mit seiner kostenlosen Lichtshow am Abend. Eigentlich wollten wir auch die bekannte Cenote mitten in der Stadt besuchen, diese war während unseres Aufenthalts jedoch leider geschlossen.
Das eigentliche Highlight war für uns allerdings der Ausflug nach Río Lagartos. Die angebotenen Tagestouren waren uns mit fast 100 Euro pro Person deutlich zu teuer. Deshalb planten wir den Ausflug kurzerhand selbst. Mit einer Mischung aus Bus, Taxi und etwas Geduld erreichten wir den kleinen Küstenort schließlich auf eigene Faust. Vor Ort buchten wir nur noch die Bootstour und konnten dadurch fast die Hälfte der Kosten sparen. Gleichzeitig waren wir deutlich flexibler unterwegs als mit einer organisierten Tour.
Unser Fazit zu Valladolid: Valladolid eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Chichén Itzá, Río Lagartos oder zu den zahlreichen Cenoten der Umgebung. Uns hat die entspannte Atmosphäre deutlich besser gefallen als in den großen Touristenorten an der Karibikküste.
KOSTEN FÜR 4 TAGE IN VALLADOLID (2 PERSONEN): 366 EURO
Transport:
- Bus Piste – Valladolid: 10 Euro
- Transport nach Rio Lagartos: 39 Euro
Unterkünfte:
- *Hostel Tunich Naj (4 Nacht): 3027 Pesos / 151 Euro
Verpflegung:
- Restaurants: 43 Euro
- Cafes und Streetfood: 30 Euro
- Supermarkt: 31 Euro
Sehenswürdigkeiten:
- Bootstour Rio Lagartos: 1200 Pesos / 60 Euro
Wäsche: 45 Pesos / 2 Euro

Tag 21–24: Bacalar – Die Lagune der sieben Farben
Nach den kulturellen Höhepunkten der vergangenen Tage freuten wir uns auf etwas Entspannung. Mit dem Bus ging es über Tulum weiter nach Bacalar, einem kleinen Ort direkt an der berühmten Lagune der sieben Farben. Schon bei unserer Ankunft verstanden wir, warum Bacalar in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Reiseziele im Süden Mexikos geworden ist. Das türkisfarbene Wasser erinnerte uns eher an die Karibik als an einen Süßwassersee.
Wir hatten eine kleine Ferienwohnung mit eigener Küche gemietet und nutzten die nächsten Tage, um etwas langsamer zu reisen. Statt jeden Tag ein neues Ziel anzusteuern, verbrachten wir viel Zeit auf und am Wasser. Wir erkundeten die Lagune bei einer Bootstour, paddelten selbst mit dem Kajak durch die verschiedenen Kanäle und besuchten die Cenote Azul. Die Fahrräder brachten uns außerdem bequem zu weiteren Aussichtspunkten entlang der Lagune.
Gerade dieser ruhige Reisestil machte Bacalar für uns zu einem der schönsten Orte der gesamten Mexiko-Reise.
Unser Fazit zu Bacalar: Bacalar war für uns der perfekte Ort, um nach den vielen Städten und Maya-Stätten etwas zur Ruhe zu kommen. Wenn wir unsere Reise heute noch einmal planen würden, würden wir hier sogar ein oder zwei Nächte länger bleiben.
KOSTEN FÜR 5 TAGE IN BACALAR (2 PERSONEN): 312,50 EURO
Transport:
- Bus Valladolid nach Tulum: 260 Pesos / 13 Euro
- Bs Tulum nach Bacalar: 432 Pesos / 22 Euro
Unterkünfte:
- Ferienwohnung in Bacalar (4 Nacht): 127 Euro
Verpflegung:
- Restaurants: 24 Euro
- Cafes und Streetfood: 8 Euro
- Supermarkt und Märkte: 56 Euro
Sehenswürdigkeiten:
- Cenote Azul Eintritt: 50 Pesos / 2,50 Euro
- Lagunen Tour mit Boot: 800 Pesos / 40 Euro
- Kajaks: 400 Pesos / 20 Euro

Tag 25–34: Tulum – Traumstrände, Cenoten und der touristischste Ort unserer Reise
Nach den entspannten Tagen in Bacalar ging es mit dem Fernbus zurück Richtung Norden nach Tulum. Für die letzten zehn Tage unserer Mexiko-Reise hatten wir bewusst einen längeren Aufenthalt eingeplant. Nach vielen Ortswechseln wollten wir vor unserem Weiterflug nach Asien etwas zur Ruhe kommen und die vergangenen Monate unserer Weltreise Revue passieren lassen.
Statt eines Hotels am Strand entschieden wir uns für ein Apartment im Stadtzentrum. Die Unterkünfte direkt am Meer waren uns schlicht zu teuer und hätten unser Budget deutlich gesprengt. Dank der kostenlosen Fahrräder unserer Unterkunft waren wir trotzdem flexibel unterwegs und erreichten sowohl den Strand als auch die Maya-Ruinen und verschiedene Cenoten problemlos.
Im Vergleich zu allen anderen Orten unserer Reise war Tulum deutlich touristischer. Das spiegelte sich nicht nur in den Preisen wider, sondern auch in der Atmosphäre. Während Orte wie San Cristóbal oder Mérida noch sehr authentisch wirkten, hatte Tulum für uns eher den Charakter eines internationalen Urlaubsortes. Trotzdem genossen wir die entspannte Zeit, erkundeten die berühmten Maya-Ruinen direkt am Meer, besuchten die Cenote Escondido und verbrachten viele Stunden an den traumhaften Stränden der Karibik.
Da wir in einem Apartment mit Küche wohnten, kochten wir während unseres Aufenthalts häufig selbst. Nach mehreren Monaten auf Weltreise tat es gut, für einige Tage einen festen Ort zu haben und nicht ständig weiterzureisen.
Unser Fazit zu Tulum: Tulum hat uns landschaftlich sehr gut gefallen. Die Kombination aus Karibikstrand, Cenoten und den Ruinen direkt am Meer ist einzigartig. Gleichzeitig war Tulum aber auch der mit Abstand teuerste und touristischste Ort unserer Mexiko-Reise. Rückblickend würden wir wahrscheinlich fünf bis sechs Nächte statt zehn einplanen und die gewonnene Zeit lieber in Bacalar, Mérida oder San Cristóbal de las Casas verbringen.
KOSTEN FÜR 10 TAGE TULUM (2 PERSONEN): 702 EURO
Transport:
- Bus Bacalar nach Tulum: 700 Pesos / 35 Euro
- Taxi Supermarkt zur Unterkunft: 100 Pesos / 4 Euro
- Fahrräder von der Unterkunft (200 Pesos pro Tag): 600 Pesos / 30 Euro
Unterkünfte:
- Ferienwohnung in Tulum* (9 Nächte): 8100 Pesos / 405 Euro
Verpflegung:
- Restaurants: 38
- Cafes und Streetfood: 5 Euro
- Supermarkt und Märkte: 151 Euro
Sehenswürdigkeiten:
- Ruinen von Tulum: 220 Pesos / 11 Euro
- Cenote Escondido Eintritt: 300 Pesos / 15 Euro
Wäsche mit Lieferung: 155 Pesos / 8 Euro

Tag 35: Cancún – Abschied von Mittelamerika
Unsere letzte Busfahrt führte uns von Tulum nach Cancún. Da unser Flug bereits am nächsten Morgen startete, entschieden wir uns bewusst für eine Unterkunft in der Nähe des ADO-Busbahnhofs. So konnten wir den Flughafen am nächsten Tag bequem mit dem Flughafenbus erreichen.
Für Sightseeing blieb dieses Mal keine Zeit – und ehrlich gesagt hatten wir auch nicht das Bedürfnis dazu. Nach fünf Wochen in Mexiko und acht Monaten auf dem amerikanischen Kontinent freuten wir uns auf den nächsten Abschnitt unserer Weltreise.
Von Cancún aus flogen wir Anfang Dezember 2022 über Kanada weiter nach Asien, wo mit Thailand das nächste große Abenteuer auf uns wartete.
KOSTEN FÜR CANCUN (2 PERSONEN): 66 EURO
Transport:
- Bus Tulum nach Cancun: 376 Pesos / 19 Euro
- Bus Cancun zum Flughafen: 114 Pesos / 6 Euro
Unterkünfte:
- Cancun Guesthouse* (1 Nacht): 36 Euro
Verpflegung:
- Supermarkt: 5 Euro
Unser Fazit zu unserer Mexiko-Rundreise
Mexiko war für uns der perfekte Abschluss unserer Reise durch Zentralamerika und gleichzeitig unserer ersten acht Monate auf Weltreise.
In den 35 Tagen haben wir unglaublich viele unterschiedliche Facetten des Landes kennengelernt: beeindruckende Maya-Ruinen, koloniale Städte, dichten Regenwald, türkisfarbene Lagunen und die Karibikküste. Besonders überrascht hat uns, wie unterschiedlich die einzelnen Regionen sind. Während Chiapas mit seiner authentischen Atmosphäre und vergleichsweise günstigen Preisen überzeugte, zeigte sich die Yucatán-Halbinsel deutlich touristischer und teilweise auch spürbar teurer.
Wenn wir heute auf die Reise zurückblicken, denken wir als Erstes an die entspannte Stimmung in San Cristóbal de las Casas, die gewaltigen Tempel von Palenque und die leuchtenden Farben der Lagune von Bacalar. Genau diese Mischung aus Kultur, Natur und Erholung machte unsere Route für uns so besonders.
Würden wir die Reise noch einmal unternehmen? Auf jeden Fall. Lediglich die Zeit in Tulum würden wir etwas verkürzen und stattdessen länger in Bacalar oder Mérida bleiben. Ansonsten würden wir diese Route genauso wieder wählen – sie war für uns ein gelungener Abschluss unserer Reise durch Mittelamerika und ein unvergesslicher Übergang in den nächsten Abschnitt unserer Weltreise in Asien.

FAQ – Häufige Fragen zu unserer Mexiko-Rundreise
Wie lange sollte man für eine Rundreise durch Mexiko einplanen?
Wir waren insgesamt 35 Tage in Mexiko unterwegs und hatten das Gefühl, die Route in einem angenehmen Tempo bereisen zu können. So blieb genügend Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, entspannte Tage in Bacalar und Tulum sowie Ausflüge in die Umgebung. Wenn Du zusätzlich Zentral- oder Nordmexiko erkunden möchtest, solltest Du allerdings deutlich mehr Zeit einplanen.
Wie viel kostet eine 35-tägige Mexiko-Rundreise?
Unsere Rundreise kostete 3.164 € für zwei Personen, also rund 1.582 € pro Person beziehungsweise etwa 45 € pro Person und Tag. Darin enthalten sind Unterkünfte, Verpflegung, Transport, Sehenswürdigkeiten und sonstige Ausgaben. Der internationale Flug nach Mexiko sowie der Weiterflug nach Asien sind nicht enthalten.
Kann man Mexiko ohne Mietwagen bereisen?
Ja, definitiv. Wir haben unsere komplette Rundreise ausschließlich mit den Fernbussen von ADO, Collectivos und gelegentlich mit Taxis zurückgelegt. Das Busnetz ist hervorragend ausgebaut und verbindet alle größeren Städte auf unserer Route zuverlässig miteinander.
Welche Orte haben uns in Mexiko am besten gefallen?
Unsere persönlichen Highlights waren San Cristóbal de las Casas, die Maya-Ruinen von Palenque und die traumhafte Lagune von Bacalar. Jeder dieser Orte bietet eine völlig andere Seite Mexikos und gehört für uns auf jede Rundreise durch den Süden des Landes.
Ist Mexiko ein teures Reiseland?
Das hängt stark von der Region ab. Chiapas gehört zu den günstigsten Regionen Mexikos, während die Preise auf der Yucatán-Halbinsel, insbesondere in Tulum und Cancún, deutlich höher sind. Insgesamt empfanden wir Mexiko als günstiger als Europa, aber teurer als viele andere Länder in Mittelamerika.
Würden wir unsere Route noch einmal genauso planen?
Fast. Mit unserer Route waren wir insgesamt sehr zufrieden. Lediglich den Aufenthalt in Tulum würden wir etwas verkürzen und die gewonnenen Tage lieber in Bacalar, Mérida oder San Cristóbal de las Casas verbringen.
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