Manzanillo Nationalpark in Costa Rica
Alle Infos für das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge
Wenn Du in Costa Rica einen möglichst ursprünglichen Nationalpark erleben möchtest, dann solltest Du das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge nicht verpassen.
Für uns gehört das Schutzgebiet zu den schönsten Orten an der gesamten Karibikküste. Während viele Nationalparks in Costa Rica inzwischen sehr bekannt und entsprechend gut besucht sind, wirkt es hier noch angenehm ursprünglich. Statt breiter Holzstege oder großer Besuchergruppen erwarten Dich riesige Regenwaldbäume, naturbelassene Wanderwege und eine beeindruckende Tierwelt.
Eigentlich wollten wir den Park nur einmal besuchen. Weil er uns aber so gut gefallen hat und der Eintritt auf freiwilligen Spenden basiert, kamen wir gleich ein zweites Mal zurück. Genau das würden wir heute wieder genauso machen.
Das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge liegt nur wenige Kilometer südlich von Puerto Viejo direkt an der Grenze zu Panama. Es schützt auf über 90 Quadratkilometern Regenwald, Mangroven, Feuchtgebiete, Korallenriffe und traumhafte Karibikstrände. Gerade diese unterschiedlichen Lebensräume sorgen dafür, dass hier eine außergewöhnlich große Vielfalt an Wildtieren lebt.

Das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge
Genau genommen handelt es sich beim Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge nicht um einen Nationalpark, sondern um ein nationales Wildtierschutzgebiet. Im Sprachgebrauch wird es jedoch häufig als Manzanillo Nationalpark bezeichnet – deshalb findest Du beide Namen immer wieder.
Für uns spielt diese Unterscheidung allerdings kaum eine Rolle. Entscheidend ist vielmehr, dass das Schutzgebiet zu den ursprünglichsten Orten gehört, die wir in Costa Rica besucht haben.
Schon wenige Minuten nach dem Eingang verändert sich die Atmosphäre komplett. Der breite Wanderweg führt wie eine Schneise mitten durch den dichten Regenwald. Links und rechts ragen riesige Urwaldbäume in den Himmel, Lianen hängen zwischen den Baumkronen und überall hörst Du die Geräusche des Dschungels. Je weiter Du läufst, desto mehr hast Du das Gefühl, mitten in einer nahezu unberührten Wildnis unterwegs zu sein.
An einigen Stellen geht es über Wurzeln oder matschige Abschnitte. Genau das hat uns aber gefallen. Der Park wirkt dadurch nicht künstlich angelegt, sondern wie ein echter Regenwald, den man auf eigene Faust entdecken darf.
Ein weiterer großer Vorteil ist das Eintrittskonzept. Anders als viele bekannte Nationalparks Costa Ricas gibt es hier keinen festen Eintrittspreis. Stattdessen basiert der Besuch auf freiwilligen Spenden. Wir empfehlen etwa fünf US-Dollar pro Person, denn mit Deiner Spende trägst Du direkt zum Erhalt dieses einzigartigen Schutzgebiets bei.
Gerade weil der Besuch so unkompliziert und vergleichsweise günstig ist, konnten wir den Park gleich mehrfach erkunden. Und das hat sich gelohnt – denn jede Wanderung war völlig anders.




Was kann man im Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge unternehmen?
Das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge ist kein Nationalpark, den Du möglichst schnell durchläufst. Im Gegenteil: Je mehr Zeit Du Dir nimmst, desto mehr wirst Du entdecken.
Wir waren gleich zweimal hier. Einmal sind wir mit dem öffentlichen Bus nach Manzanillo gefahren und anschließend die rund 13 Kilometer lange Küste zurück nach Puerto Viejo gelaufen. Beim zweiten Besuch haben wir Fahrräder ausgeliehen und so die verschiedenen Strände entlang der Karibikküste erkundet. Beide Varianten können wir Dir uneingeschränkt empfehlen.
Zum Mirador Manzanillo wandern
Direkt vom Parkeingang führt ein gut ausgebauter Weg in wenigen Minuten zum Mirador Manzanillo. Von hier hast Du einen wunderschönen Blick über die Karibikküste und auf den markanten Roca Manzanillo, der vor der Küste aus dem Meer ragt. Gerade morgens oder am späten Nachmittag lohnt sich der kurze Abstecher besonders. Auch wenn viele Besucher nach dem Aussichtspunkt wieder umkehren, beginnt für uns genau dahinter der spannendste Teil des Nationalparks.
Der Strand und die kleine Höhle
Direkt unterhalb des Aussichtspunkts liegt ein kleiner, ruhiger Sandstrand. Hier kannst Du eine Pause einlegen, schwimmen oder einfach den Blick auf das türkisfarbene Meer genießen. Wenn Du aufmerksam zwischen den Felsen schaust, entdeckst Du außerdem eine kleine Höhle, die viele Besucher gar nicht wahrnehmen. Sie ist zwar kein großes Highlight, macht den kurzen Abstecher aber noch etwas spannender.



Durch den ursprünglichen Regenwald wandern
Hinter dem Strand verändert sich die Landschaft plötzlich. Der breite Weg führt wie eine Schneise mitten durch den tropischen Regenwald. Links und rechts wachsen riesige Bäume, deren Kronen sich weit über Dir schließen. Teilweise verlaufen die Wege über freiliegende Wurzeln oder durch matschige Abschnitte. Gerade nach einem Regenschauer fühlt sich die Wanderung noch ursprünglicher an.
Genau dieser Abschnitt hat uns am meisten beeindruckt. Es gibt keine Holzstege, keine aufwendig angelegten Wege und kaum touristische Infrastruktur. Stattdessen läufst Du durch einen Regenwald, der sich noch erstaunlich ursprünglich anfühlt. Genau dieses Gefühl hatten wir in kaum einem anderen Nationalpark Costa Ricas. Bleib unterwegs immer wieder stehen, höre in den Wald hinein und schaue regelmäßig in die Baumkronen. Viele Tiere entdeckst Du erst auf den zweiten Blick.
Wildtiere beobachten
Wer möglichst viele Tiere sehen möchte, sollte hier nicht einfach nur durchlaufen. Unsere Erfahrung ist: Langsam gehen lohnt sich. Viele Besucher laufen zügig durch den Park und übersehen dabei einen Großteil der Tierwelt. Wir haben immer wieder angehalten, in die Baumkronen geschaut und auch den Waldboden aufmerksam beobachtet. Genau dadurch konnten wir deutlich mehr Tiere entdecken.
Ein Tipp, den wir selbst erst vor Ort gelernt haben: Nach einem tropischen Regenschauer steigen Deine Chancen auf Tierbeobachtungen sogar. Während unseres zweiten Besuchs regnete es längere Zeit. Genau dann wurden die Faultiere deutlich aktiver und bewegten sich durch die Baumkronen. Gleichzeitig entdeckten wir zahlreiche rote Erdbeerfrösche, die nach dem Regen überall am Wegrand unterwegs waren. Natürlich gibt es keine Garantie, Wildtiere zu sehen. Aber Geduld und Aufmerksamkeit werden hier oft belohnt.



Die 13 Kilometer lange Küstenwanderung nach Puerto Viejo
Unser persönliches Highlight war allerdings gar nicht der Nationalpark selbst, sondern die Wanderung zurück nach Puerto Viejo. Von Manzanillo kannst Du immer entlang der Karibikküste laufen und wanderst dabei von Strand zu Strand. Immer wieder wechseln sich dichter Regenwald, kleine Buchten und lange Sandstrände ab. Diese rund 13 Kilometer gehören für uns zu den schönsten Küstenwanderungen, die wir bisher gemacht haben. Wenn Du gerne zu Fuß unterwegs bist, können wir Dir diese Strecke wirklich ans Herz legen. Plane dafür genügend Zeit ein und nimm ausreichend Wasser mit.

Mit dem Fahrrad zum Schutzgebiet
Eine weitere tolle Möglichkeit ist es, Dir in Puerto Viejo ein Fahrrad auszuleihen. Die Straße nach Manzanillo ist flach und angenehm zu fahren. Unterwegs kommst Du an Playa Cocles, Punta Uva und vielen weiteren schönen Stränden vorbei und kannst jederzeit anhalten. Genau so haben wir unseren zweiten Besuch gestaltet. Morgens mit dem Fahrrad nach Manzanillo, anschließend durch den Nationalpark und später ganz entspannt wieder zurück nach Puerto Viejo. Für uns war das die perfekte Kombination aus Bewegung, Natur und Karibikfeeling.

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Welche Tiere kannst Du im Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge sehen?
Einer der Hauptgründe für einen Besuch im Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge ist die beeindruckende Tierwelt. Allerdings solltest Du nicht erwarten, dass die Tiere direkt neben dem Weg auf Dich warten. Gerade das macht den Reiz dieses Schutzgebiets aus.
Der Regenwald ist dicht, die Baumkronen reichen weit nach oben und viele Tiere sind hervorragend getarnt. Deshalb gilt hier mehr als in vielen anderen Nationalparks Costa Ricas: Je langsamer Du läufst, desto mehr wirst Du entdecken. Wir haben den Park zweimal besucht und jedes Mal andere Tiere gesehen. Oft reicht es schon, stehen zu bleiben und einige Minuten aufmerksam in die Baumkronen oder ins Unterholz zu schauen.
Faultiere
Faultiere gehören natürlich zu den Tieren, die fast jeder in Costa Rica sehen möchte. Im Manzanillo Nationalpark hast Du gute Chancen, ihnen zu begegnen – allerdings brauchst Du etwas Geduld. Die Tiere schlafen bis zu 18 Stunden am Tag und bewegen sich oft kaum. Dadurch verschmelzen sie regelrecht mit den Ästen.
Ein Tipp aus unserer eigenen Erfahrung: Nach einem Regenschauer werden Faultiere häufig aktiver. Während unseres zweiten Besuchs regnete es längere Zeit und plötzlich bewegten sich mehrere Faultiere durch die Baumkronen. Genau dadurch konnten wir sie deutlich leichter entdecken als an sonnigen Tagen. Wenn Du siehst, dass andere Besucher nach oben schauen, lohnt es sich übrigens immer, ebenfalls einen Blick in dieselbe Richtung zu werfen.
Brüllaffen
Bevor Du Brüllaffen siehst, wirst Du sie wahrscheinlich hören. Ihr tiefes Brüllen gehört zu den eindrucksvollsten Geräuschen des tropischen Regenwaldes und ist mehrere Kilometer weit zu hören. Uns ging es mehrfach so, dass wir minutenlang das laute Gebrüll hörten und erst anschließend die Affengruppe hoch oben in den Bäumen entdeckten. Gerade morgens und nach Regen waren sie besonders aktiv.

Kapuzineraffen
Kapuzineraffen gehören zu den neugierigsten Bewohnern des Nationalparks. Meist sind sie in kleinen Gruppen unterwegs und kommen den Wanderwegen manchmal erstaunlich nah. Trotzdem solltest Du niemals versuchen, sie zu füttern. Die Affen sind sehr clever und nutzen jede Gelegenheit, unbeaufsichtigte Rucksäcke oder Essen zu stibitzen. Wir empfehlen deshalb, Lebensmittel immer gut im Rucksack zu verstauen.
Waschbären
Auch Waschbären triffst Du im Nationalpark regelmäßig an. Vor allem in Strandnähe durchsuchen sie gerne Taschen oder Picknickplätze nach Essensresten. Lass Deinen Rucksack deshalb nie unbeaufsichtigt stehen – auch wenn der Waschbär auf den ersten Blick noch so niedlich aussieht.
Nasenbären
Nasenbären gehören ebenfalls zu den typischen Bewohnern des Schutzgebiets. Mit ihrer langen Schnauze stöbern sie ständig im Laub nach Insekten, Früchten oder kleinen Tieren. Meist sind sie friedlich und ziehen schnell weiter, wenn Du genügend Abstand hältst.
Tukane
Für viele Besucher gehört ein Tukan zu den absoluten Wunschmotiven. Ganz einfach ist das allerdings nicht. Die Vögel sitzen oft weit oben in den Baumkronen und sind trotz ihres auffälligen Schnabels erstaunlich gut getarnt. Ein Fernglas lohnt sich deshalb besonders.
Rote Pfeilgiftfrösche
Die kleinen roten Erdbeerfrösche gehören zu unseren persönlichen Highlights. Während unseres ersten Besuchs entdeckten wir keinen einzigen. Beim zweiten Besuch hatte es vorher stark geregnet – und plötzlich saßen überall entlang des Weges die leuchtend roten Frösche. Wenn Du diese faszinierenden Tiere sehen möchtest, lohnt sich ein Besuch nach einem Regenschauer besonders. Natürlich solltest Du die giftigen Frösche niemals anfassen.

Goldene Seidenspinnen
Spätestens nach wenigen Minuten im Regenwald wirst Du ihnen begegnen. Die Goldenen Seidenspinnen bauen riesige Netze zwischen den Bäumen und sind kaum zu übersehen. Unser Tipp: Schaue nicht nur nach oben, sondern auch immer wieder nach vorne. Sonst läufst Du schneller in ein Spinnennetz, als Dir lieb ist.

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Unser Fazit zur Tierbeobachtung
Wenn Du möglichst viele Tiere sehen möchtest, solltest Du Dir für den Nationalpark ausreichend Zeit nehmen. Laufe langsam, bleibe immer wieder stehen und richte Deinen Blick regelmäßig in die Baumkronen. Gerade weil der Regenwald hier so ursprünglich ist, musst Du die Tiere oft erst entdecken. Genau das macht den Reiz dieses Parks aus.
Während andere Nationalparks stärker erschlossen sind, fühlt sich jede Tierbeobachtung im Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge wie eine kleine Belohnung an.
Der kleine Ort Manzanillo
Direkt neben dem Eingang des Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge liegt das kleine Küstendorf Manzanillo. Viel Trubel solltest Du hier allerdings nicht erwarten – und genau das macht den Ort so sympathisch.
Manzanillo besteht aus wenigen Restaurants, kleinen Unterkünften und einigen Häusern, die sich entlang der Küste verteilen. Alles wirkt ruhig und entschleunigt. Wenn Du dem touristischen Puerto Viejo für ein paar Stunden entfliehen möchtest, bist Du hier genau richtig. Wir haben den Ort gleich zweimal besucht. Einmal mit dem Bus und anschließend zu Fuß zurück nach Puerto Viejo, beim zweiten Mal mit dem Fahrrad. Beide Ausflüge gehören für uns zu den schönsten Tagen an der Karibikküste.

Die Playa Manzanillo
Direkt vor dem Nationalpark wartet einer der schönsten Strände der Region. Der Playa Manzanillo wirkt deutlich ursprünglicher als viele andere Strände rund um Puerto Viejo. Feiner heller Sand, türkisfarbenes Wasser und dichter Regenwald direkt hinter dem Strand schaffen genau das Karibikbild, das man sich vor einer Reise nach Costa Rica vorstellt.
Da der Strand etwas abgelegener liegt, geht es hier meist angenehm ruhig zu. Während viele Besucher nach Punta Uva oder Playa Cocles fahren, findest Du hier oft deutlich mehr Platz. Nach einer Wanderung durch den Nationalpark gibt es kaum einen schöneren Ort, um die Füße ins Meer zu halten und die Eindrücke des Tages auf sich wirken zu lassen.
Das Schiffswrack am Playa Manzanillo
Ein kleines Highlight ist das alte Schiffswrack am Strand von Manzanillo. Es gehört zwar nicht zu den großen Sehenswürdigkeiten Costa Ricas, verleiht dem Strand aber seinen ganz eigenen Charakter. Zwischen den Überresten des ehemaligen Fischerbootes haben sich inzwischen zahlreiche Pflanzen und Meerestiere angesiedelt. Gerade bei Sonnenuntergang ist das Wrack ein beliebtes Fotomotiv.

Anreise zum Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge
Das Schutzgebiet liegt rund 20 Kilometer südlich von Puerto Viejo und ist auch ohne Mietwagen problemlos erreichbar.
Mit dem öffentlichen Bus
Für uns ist der Bus die beste Möglichkeit, um nach Manzanillo zu gelangen. Die Busse des Unternehmens MEPE verkehren regelmäßig zwischen Limón, Cahuita, Puerto Viejo und Manzanillo. Genau diese zuverlässigen Verbindungen haben uns an der Karibikküste besonders überrascht. Von der Bushaltestelle in Manzanillo läufst Du anschließend nur noch etwa zehn Minuten bis zum Eingang des Schutzgebiets.
Unser Tipp: Fahre morgens mit dem Bus nach Manzanillo und wandere anschließend die rund 13 Kilometer lange Küste zurück nach Puerto Viejo. Diese Kombination gehört für uns zu den schönsten Tagesausflügen an der gesamten Karibikküste.
Mit dem Fahrrad
Wenn Du gerne Rad fährst, können wir Dir auch diese Variante empfehlen. In Puerto Viejo gibt es zahlreiche Fahrradverleihe. Die Strecke nach Manzanillo ist angenehm flach und führt immer entlang der Karibikküste. Unterwegs kommst Du an Playa Cocles, Punta Uva und vielen weiteren traumhaften Stränden vorbei und kannst jederzeit anhalten. Genau so haben wir unseren zweiten Besuch gestaltet und würden es jederzeit wieder machen.

Wichtige Informationen für Deinen Besuch
Öffnungszeiten
Das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge ist täglich geöffnet. Vor Deiner Reise solltest Du die aktuellen Öffnungszeiten noch einmal überprüfen, da sich diese ändern können.
Eintritt
Der Besuch erfolgt auf Spendenbasis. Es gibt keinen festen Eintrittspreis. Wir empfehlen jedoch, mindestens etwa 5 US-Dollar pro Person zu spenden. Mit Deiner Spende unterstützt Du den Erhalt dieses außergewöhnlichen Schutzgebiets. Gerade dieses Konzept hat uns sehr gefallen. Es ermöglicht auch Reisenden mit kleinerem Budget, den Park mehrfach zu besuchen.
Gibt es Parkplätze?
Ja. Direkt am Eingang befindet sich ein großer Parkplatz. Außerdem gibt es ausreichend Möglichkeiten, Fahrräder sicher abzustellen.

Unser Fazit zum Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge
Für uns gehört das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge zu den schönsten Naturerlebnissen an der Karibikküste Costa Ricas. Nicht, weil hier die meisten Tiere zu sehen sind oder die Wege besonders komfortabel ausgebaut wurden. Sondern weil sich der Park noch ursprünglich anfühlt. Die gewaltigen Regenwaldbäume, die ruhigen Wanderwege und die wenigen Besucher vermitteln das Gefühl, wirklich mitten durch einen tropischen Regenwald zu laufen.
Dass wir den Park gleich zweimal besucht haben, spricht wahrscheinlich am deutlichsten für sich. Einmal mit dem Bus und der anschließenden Küstenwanderung zurück nach Puerto Viejo, ein zweites Mal mit dem Fahrrad entlang der Karibikküste. Beide Tage gehören bis heute zu unseren schönsten Erinnerungen an Costa Rica.
Wenn Du genügend Zeit mitbringst, aufmerksam durch den Wald gehst und auch einmal nach oben in die Baumkronen schaust, wirst Du mit etwas Glück unvergessliche Tierbeobachtungen erleben. Genau deshalb würden wir jedem empfehlen, neben dem Cahuita Nationalpark auch das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge zu besuchen. Die beiden Schutzgebiete ergänzen sich perfekt und zeigen zwei ganz unterschiedliche Seiten der Karibikküste.




FAQ zum Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge
Ist das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge ein Nationalpark?
Genau genommen nicht. Offiziell handelt es sich um das Refugio Nacional de Vida Silvestre Gandoca-Manzanillo, also ein nationales Wildtierschutzgebiet. Viele Reisende und Reiseblogs bezeichnen es jedoch als Manzanillo Nationalpark, weshalb beide Namen gebräuchlich sind.
Welche Tiere kann man im Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge sehen?
Mit etwas Geduld kannst Du hier Faultiere, Brüllaffen, Kapuzineraffen, Nasenbären, Waschbären, Tukane, Pelikane, Pfeilgiftfrösche und viele weitere Vogelarten beobachten. Gerade weil der Regenwald sehr ursprünglich ist, lohnt es sich, langsam zu laufen und regelmäßig in die Baumkronen zu schauen.
Lohnt sich das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge?
Ja, absolut. Für uns gehört das Schutzgebiet zu den schönsten Naturerlebnissen an der Karibikküste Costa Ricas. Besonders gefallen haben uns die ursprünglichen Wanderwege, die beeindruckenden Regenwaldbäume, die wenigen Besucher und die vielen Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.
Wie hoch ist der Eintritt?
Das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge hat keinen festen Eintrittspreis. Der Besuch erfolgt auf freiwilliger Spendenbasis. Wir empfehlen etwa 5 US-Dollar pro Person, damit der Schutz des Gebiets unterstützt werden kann.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Für den Nationalpark selbst solltest Du mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Wenn Du anschließend noch den Playa Manzanillo genießen oder die Küstenwanderung nach Puerto Viejo machen möchtest, solltest Du einen ganzen Tag dafür reservieren.
Kann man den Nationalpark ohne Mietwagen besuchen?
Ja. Genau das würden wir sogar empfehlen. Zwischen Puerto Viejo und Manzanillo verkehren regelmäßig öffentliche Busse. Vom Ortszentrum in Manzanillo läufst Du anschließend nur etwa zehn Minuten bis zum Parkeingang.
Lohnt sich die Wanderung von Manzanillo nach Puerto Viejo?
Für uns war sie eines der Highlights unserer gesamten Costa-Rica-Reise. Die rund 13 Kilometer lange Strecke führt immer wieder direkt an der Karibikküste entlang und verbindet traumhafte Strände mit kleinen Regenwaldabschnitten. Wenn Du gerne wanderst, solltest Du diese Tour unbedingt einplanen.
Sollte man Cahuita oder Manzanillo besuchen?
Unsere Empfehlung lautet ganz klar: Beide.
Die beiden Schutzgebiete liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, unterscheiden sich aber deutlich. Der Cahuita Nationalpark ist leichter zugänglich und eignet sich hervorragend für Tierbeobachtungen entlang des Küstenwegs. Das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge wirkt dagegen ursprünglicher und wilder. Wenn Du genügend Zeit hast, solltest Du beide Nationalparks besuchen.

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