3 Wochen Rundreise in Costa Rica mit dem Mietwagen
Die perfekte Route für 21 Tage durch Costa Rica
Costa Rica fasziniert mit einer überwältigenden Fülle an Naturschätzen, von karibischen Traumstränden über dichte Regenwälder und imposante Vulkane bis hin zu den wilden Pazifikstränden.
In dieser 3 Wochen Rundreise in Costa Rica kannst du tief in das „Pura Vida“-Lebensgefühl eintauchen, Faultiere in freier Wildbahn beobachten und an palmengesäumten Buchten entspannen. Ob du dich für Abenteuer wie Ziplining und Wildwasser-Rafting begeisterst, den Vulkanen so nah wie möglich kommen oder einfach nur die Seele am Strand baumeln lassen möchtest – Costa Rica bietet dir all das.

Tag 1: Ankunft in San José – Weiterfahrt nach Puerto Viejo (Karibikküste)
(Fahrzeit: ca. 5–6 Stunden ab San José)
Nach deiner Landung am internationalen Flughafen Juan Santamaría* beginnt deine 3 Wochen Rundreise in Costa Rica und du nimmst deinen Mietwagen in Empfang. Da San José selbst eher eine geschäftige Hauptstadt als eine malerische Touristenmetropole ist, kannst du dich sofort auf den Weg Richtung Karibik machen. Auf dem Highway 32 fährst du durch den dichten Regenwald des Braulio Carrillo Nationalparks. Nebelverhangene Berge, steile Hänge und rauschende Wasserfälle säumen hier die Straße. Besonders in der Regenzeit versprüht die üppige Vegetation eine fast mystische Atmosphäre.
Am späten Nachmittag erreichst du Puerto Viejo de Talamanca. Das Küstenstädtchen bezaubert mit seinen bunt bemalten Häusern, kleinen Cafés und einer unverwechselbaren Reggae-Atmosphäre.
Highlights in San José (falls du Zeit hast):
- Teatro Nacional – Architektonische Perle aus dem 19. Jahrhundert
- Mercado Central – Tropische Früchte, Street Food & Gewürze
- Museo del Oro (Goldmuseum) – Präkolumbianische Artefakte
Anfahrt & Tipps:
- Plane am Flughafen ca. 1–2 Stunden für Zoll und Mietwagenübernahme ein
- Die Straße nach Puerto Viejo führt durch den Braulio Carrillo NP – achte in der Regenzeit auf mögliche Erdrutsche
Unterkunft in Puerto Viejo:
- Casa Verde Lodge* (~90€): Kleines Lodge-Hotel, wenige Schritte zum Strand
- La Tica y La Gata* (~175€): Gemütliches Hotel, Pool & schöne große Zimmer im Grünen

Tag 2: Entspannen in Puerto Viejo
Puerto Viejo empfängt dich mit einem Mix aus karibischer Lebensfreude und afro-karibischer Kultur. Schlendere durch das Dorf und wirf einen Blick in kleine Handwerksläden, wo bunte Sarongs, Muschelschmuck und Holzschnitzereien angeboten werden. Möchtest du aktiv sein? Dann nutze die lokalen Surfschulen am Playa Cocles, wo du – je nach Könnerstufe – sanfte oder auch herausfordernde Wellen findest. Am Playa Chiquita und Playa Negra warten ruhigere Strandabschnitte auf dich.
Kulinarisch solltest du unbedingt „Rice and Beans“ (mit Kokosmilch gegarter Reis mit Bohnen) oder den würzigen Eintopf „Rondon“ kosten, den die Einheimischen aus frischem Fisch, Gemüse und Kokosmilch zubereiten. Die gemütlichen Strandbars servieren dazu eisgekühlte Fruchtsäfte mit tropischen Zutaten wie Ananas, Papaya oder Maracujá.
Highlights in Puerto Viejo:
- Playa Cocles: Surfkurse für Anfänger und Fortgeschrittene
- Fahrradtour an der Küste: Ab 5–10 USD pro Tag, vorbei an Puderzuckerstränden und dichten Palmenhainen
- Karibische Küche: Kokos-Reis, würzige Eintöpfe und frische Smoothies
Infos & Tipps
- Parkplätze sind in Puerto Viejo knapp, viele erkunden den Ort zu Fuß oder per Fahrrad.
- Surfstunden kosten je nach Schule 40–60 USD pro Person.

Tag 3: Tagesausflug Cahuita Nationalpark
(ca. 15–20 Minuten Fahrt, Eingang in Cahuita nutzen)
Nur eine kurze Autofahrt von Puerto Viejo entfernt liegt der Cahuita Nationalpark, der oft als einer der schönsten an der Karibikküste gilt. Ein rund 8 km langer Pfad schlängelt sich an palmengesäumten Buchten, Mangroven und durch dichten Regenwald. Mit etwas Glück sichtest du Brüllaffen, die durch das Blätterdach turnen, oder Kapuzineraffen, die oft neugierig am Wegesrand sitzen. Auch Leguane und bunte Vogelarten wie Trogons und Tukane kreuzen hier deinen Weg.
Die Strände Playa Blanca und Playa Vargas laden zum Baden ein, besonders wenn du eine Pause von der tropischen Hitze brauchst. Dank des vorgelagerten Korallenriffs gilt Cahuita zudem als beliebter Schnorchelspot, wo Riff-Fische in allen erdenklichen Farben durch das Wasser gleiten und Meeresschildkröten zu sichten sind.
Highlights im Cahuita Nationalpark:
- Küstenwanderung (8 km) – Strand, Regenwald & Tierbeobachtung
- Schnorcheln am Korallenriff* (farbenfrohe Unterwasserwelt) – nur mit Guide
- Playa Blanca – Traumstrand, häufig von Leguanen bewohnt
Infos & Tipps:
- Eintritt: Spendenbasis (5–10 USD empfohlen)
- Öffnungszeiten: ca. 06:00 – 17:00 Uhr
- Anfahrt: 15–20 Min. über Route 36 von Puerto Viejo
- Wer früh loszieht, hat bessere Chancen, mehr Tiere zu sehen
Unterkunft in Cahuita (falls du hier übernachten möchtest):
- Cabinas Cahuita* (~75€): Familiäre Atmosphäre, einfacher Standard, Pool und große Gemeinschaftsküche
- La Casa de las Flores* (~95€): Bungalows mit tropischem Garten

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Tag 4–5: Tortuguero Nationalpark
(Nur per Boot oder Flugzeug erreichbar, Anfahrt nach La Pavona – dort kannst Du dein Auto mehrere Tage parken und fährst mit dem Boot weiter)
Starte früh von Puerto Viejo Richtung La Pavona (ca. 2–3 Std. Fahrt), wo du dein Auto sicher (5–6 USD/Tag) parken kannst. Hier beginnt das Bootserlebnis durch die schmalen Kanäle, vorbei an Mangrovenwäldern und tiefgrünem Dschungel. Nach rund 1,5 Stunden Bootsfahrt erreichst du das Dorf Tortuguero.
Der Tortuguero Nationalpark ist ein Paradies für Tierbeobachtungen: Kaimane, Brüll- und Klammeraffen, farbenfrohe Eisvögel sowie Schildkröten tummeln sich in diesem wasserreichen Ökosystem. Zwischen Juli und Oktoberkommen Grüne Meeresschildkröten an den Strand, um ihre Eier abzulegen. Du kannst mit einem Ranger eine Nacht-Tour unternehmen (25–35 USD), um dieses Naturschauspiel live zu erleben.
Highlights in Tortuguero:
- Bootstour am frühen Morgen – Kaimane, Brüllaffen, Wasservögel
- Kanu-Tour – Noch leiser durch die Kanäle gleiten, ideale Tierbeobachtung
- Sea Turtle Conservancy Center – Infos zum Schildkrötenschutz
Infos & Tipps:
- Eintritt Nationalpark: 15 USD (Online)
- Öffnungszeiten: 06:00 – 18:00 Uhr
- Anreise: Auto bis La Pavona (Parken ~5 USD/Tag), Bootsfahrt (5–10 USD), ab Maun / Limon 40 USD Boot
- Für Schildkröten- oder Nachttouren musst du einen Guide buchen (ca. 25–35 USD)
Unterkunft in Tortuguero:
- Caribbean View* (~45€): Einfach, mitten im grünen Tropenwald
- Mawamba Lodge* (~90€): Direkt am Fluss, mit Pool & Garten

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Tag 6–7: Fahrt ins Landesinnere – Arenal & La Fortuna
(ca. 3–4 Stunden Fahrt von La Pavona, plus Bootsrückfahrt)
Nach dem Dschungelerlebnis kehrst du zurück nach La Pavona, steigst in deinen Mietwagen und fährst Richtung La Fortuna. Die Straßen führen durch ländliche Gebiete mit Bananen- und Ananasplantagen, bevor du das Städtchen am Fuße des Vulkan Arenal erreichst. Der Arenal, einer der berühmtesten Vulkane Costa Ricas, ist mit seiner perfekten Kegelform besonders fotogen. In der Vergangenheit war er sehr aktiv und spuckte regelmäßig Lava, heute kannst du auf sicheren Pfaden um seine alten Lavafelder wandern.
Highlights in La Fortuna & Arenal:
- Arenal Nationalpark* (Eintritt ~10 USD): Wanderwege durch Lavafelder, Aussichtspunkte mit Blick auf den Vulkan
- La Fortuna Wasserfall (~18 USD): 70 m hoher Fall, umgeben von üppigem Regenwald und einem natürlichen Badebecken
- Heiße Quellen: Baldi, Tabacón oder EcoTermales bieten dir mineralische Thermalpools inmitten tropischer Gärten
Anfahrt & Tipps:
- Tortuguero → La Pavona (Boot), dann ca. 3–4 Stunden Landstraße Richtung La Fortuna
- Für Adrenalinjunkies: Ziplining (25–50 USD), Rafting (ab Klasse III) oder Canyoning in Schluchten
Unterkunft in La Fortuna:
- Arenal Xilopalo* (~70€): Bungalows nah am Zentrum
- Casa Luna Hotel & Spa* (~95€): Tolle Gartenanlage, Blick auf Vulkan
➡️ Mehr Infos für La Fortuna findest du in unserem ausführlichen Artikel dazu!

Tag 8–9: Monteverde Nebelwald
(ca. 3–4 Stunden Fahrt ab La Fortuna)
Der Weg nach Monteverde führt dich über kurvige Landstraßen und hinauf in die kühleren Höhen des Zentralgebirges. Die Gegend ist bekannt für den sogenannten Nebelwald, in dem feuchte Wolken durch das Blätterdach ziehen und die Bäume mit Moos, Farnen und Orchideen überziehen.
Highlights in Monteverde:
- Monteverde Cloud Forest Reserve (Eintritt ~15 USD): Wanderungen durch den dichten Nebelwald, mit etwas Glück sichtest du den farbenprächtigen Quetzal.
- Selvatura Park (35–50 USD): Hängebrücken in 30–50 m Höhe, Zipline über die Baumkronen, Schmetterlingshaus.
- Nachtwanderung* (25 USD): Viele Tiere wie Olingos, Kinkajous und Frösche sind erst im Dunkeln aktiv.
Anfahrt & Tipps:
- La Fortuna → Tilarán → Monteverde; die Strecke ist kurvig und oft unbefestigt, alternativ Jeep-Boot-Jeep Taxi über den See (ohne Mietwagen)
- Regenjacke nicht vergessen
Unterkunft in Monteverde:
- Camino Verde B&B* (~75€): Zentral gelegen, gemütliche Atmosphäre
- Monteverde Country Lodge* (~100€): Rustikal, nahe dem Zentrum
➡️ Mehr Infos zu Monteverde und dem Nebelwald findest du in unserem ausführlichen Artikel dazu!

Tag 10–11: Manuel Antonio Nationalpark
(ca. 3–4 Stunden Fahrt von Monteverde)
Die Straße an die zentrale Pazifikküste führt dich zum Manuel Antonio Nationalpark, der trotz seiner überschaubaren Größe zu den beliebtesten Parks gehört. Er ist berühmt für seine prachtvollen Strände und die reiche Tierwelt: Kapuzineraffen, Faultiere, Nasenbären und zahlreiche Vogelarten bewohnen das dichte Grün rund um die paradiesische Küste.
Highlights in Manuel Antonio:
- Wanderwege & Strände: Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur gelten als einige der schönsten Strände des Landes.
- Eingang: 18 USD, Online-Vorbuchung deines Zeitslots wird empfohlen.
- Kajak- oder Bootstour*: Erkunde die Mangroven oder die Küste, oft werden Delfine gesichtet.
Anfahrt & Tipps:
- Guides mit Teleskopen zeigen dir verborgene Tiere wie winzige Baumfrösche oder schlafende Faultiere.
- Parkplätze kosten ~3–6 USD pro Tag
Unterkunft in Manuel Antonio:
- Hotel Verde Mar* (~85€): Direkt am Playa Espadilla
- Jungle Beach Hotel* (~90€): Nahe am Strand, viel Grün
➡️ Alle Infos zum Manuel Antonio Nationalpark findest du in unserem ausführlichen Artikel dazu!

Tag 12–13: Uvita & Marino Ballena Nationalpark
(ca. 1–1,5 Stunden Fahrt südlich von Manuel Antonio)
Uvita punktet mit einer entspannten Atmosphäre und großartigen Naturerlebnissen. Der Marino Ballena Nationalparkschützt Meeresgebiete, in denen Buckelwale regelmäßig Halt machen, um sich zu paaren oder ihre Kälber zur Welt zu bringen (Juli–Oktober und Dezember–März). Der Strand formt bei Ebbe eine auffällige Sandbank, die einer Walschwanzflosse ähnelt.
Highlights in Uvita:
- Wal- & Delfinbeobachtung* (Bootstour ~60 USD)
- Catarata Uvita – Wasserfall mit Rutsche
- Sandbank „Walschwanz“ – Bei Ebbe zu Fuß erreichbar
Anfahrt & Tipps:
- Manuel Antonio → Küstenstraße (ca. 60–80 Min.)
- Ebbe-Zeiten checken, um wirklich bis zur Flosse laufen zu können
Unterkunft in Uvita:
- Hotel Canto de Ballenas* (~70€): Gemütlich, nah am Strand
- Hotel Marino Ballena* (~80€): Pool & zentrale Lage

Tag 14–16: Drake Bay & Corcovado Nationalpark
(Fahrt von Uvita nach Sierpe ~1,5–2 Std., Boot nach Drake Bay)
Dein Weg führt nun in den wilden Süden. Fahre nach Sierpe, wo du dein Auto sicher abstellen kannst (6–8 USD/Tag). Von hier aus bringt dich ein Boot (1–1,5 Std.) durch ein verzweigtes Mangrovensystem nach Drake Bay auf der Halbinsel Osa. Alternativ kannst Du auch mit dem Auto nach Drake Bay fahren aber die Straßen sind teils nicht so gut aber machbar.
Der Corcovado-Nationalpark ist für seine Artenvielfalt berühmt und zählt zu den „ökologisch intensivsten Plätzen der Erde“. In den ausgedehnten Regenwäldern leben Tapire, Pekaris, Ameisenbären, vier Affenarten (Brüll-, Klammer-, Totenkopf- und Kapuzineraffen) und mit viel Glück kannst du sogar Pumas oder Jaguar-Spuren sehen.
Highlights in Drake Bay & Corcovado
- Geführte Tagestouren zur Ranger-Station Sirena* oder San Pedrillo (90–120 USD). Early-Morning-Start!
- Isla del Caño* (optionaler Bootsausflug): Schnorcheln oder Tauchen in klaren Gewässern, mit Meereschildkröten und Rochen.
- Wandern entlang der Küste von Drake Bay: Kleine Strände und Buchten, in denen du dich abkühlen kannst. Auch hier kannst Du viel Wildlife sehen.
Infos & Tipps
- Mindestens 3 Nächte in Drake Bay einplanen, um Corcovado richtig zu erleben. Es gibt auch Mehr-Tages-Touren in den Corcovado NP
- Beim Bootstransfer kann es nasse Füße geben – am besten Flip-Flops oder Barfuß an Bord gehen.
Unterkunft in Drake Bay:
- Cabanas Baio Bosque Drake* (~100 €): Naturerlebnis pur, super schöner Bungalow, ruhig, 2km bis zum Dorf Drake
- Casa Jade* (~70 €): Schlicht, im Dorf Drake Bay gelegen, schöne Aussicht
➡️ Noch mehr Tipps und Infos zu Drake Bay findest du hier in unserem ausführlichen Beitrag.

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Tag 17–18: Nicoya-Halbinsel
(Rückfahrt per Boot → Sierpe, dann ca. 3–5 Std. je nach Ziel)
Verabschiede dich vom wilden Süden und mache dich auf den Weg zur Nicoya-Halbinsel an der nördlichen Pazifikküste. Endlose Sandstrände, Surfbuchten und ein deutlich trockeneres Klima erwarten dich. Ob du dich für das gemütliche Sámara, das trendige Santa Teresa oder das alternative Montezuma entscheidest, bleibt deinem Geschmack überlassen. Verpasse nicht unterwegs an der berühmten Tarcoles Bridge zu halten und nach den amerikanischen Krokodilen Ausschau zu halten.
Highlights auf Nicoya
- Sámara: Flacher Strand, ideal für Surf-Anfänger, viele kleine Cafés und Tico-Restaurants
- Santa Teresa: Längere Wellen für fortgeschrittene Surfer, hippe Strandbars und Yoga-Studios
- Montezuma: Bekannter Hippie-Ort, Wasserfälle im Hinterland, kleine Restaurants mit Live-Musik
Infos & Tipps
- Fährverbindung von Puntarenas nach Paquera (falls du abkürzen möchtest), sonst Umweg über die Panamericana.
- Straßen auf Nicoya sind teils schlaglochreich und staubig, Allrad von Vorteil.
Unterkunft auf Nicoya
- Funky Monkey Lodge, Santa Teresa* (~90 €): Surferparadies, Yoga-Sessions
- Hotel Giada, Sámara* (~70 €): Pool, zentral, Strandnah

Tag 19-20: Vulkan Poás & Rückreise nach San José
(Ab Nicoya ca. 4–5 Std. Fahrt, ggf. mit Fähr- oder Landroute)
Zum Abschluss wartet noch der imposante Vulkan Poás im Zentraltal, einer der aktivsten Vulkane Costa Ricas. Nach einer kurvigen Auffahrt erreichst du das Rangerhaus, wo du ein zeitgebundenes Ticket (15 USD) vorzeigen musst. Am Aussichtspunkt erblickst du bei klarem Wetter einen türkisfarbenen Kratersee, aus dem Schwefeldämpfe aufsteigen. Meist darfst du nur 20 Min. bleiben, da der Vulkan immer wieder ausgasen kann.
Highlights am Vulkan Poás:
- Krater-Aussichtsplattform* (Eintritt 15 USD): Blau-grüne Lagune, oft rauchende Fumarolen
- Wanderpfad durch Nebelwald – sehr kurz, aber eindrucksvoll
- La Paz Waterfall Gardens in der Nähe (Eintritt ab ~45 USD)
Anfahrt & Tipps:
- Von Uvita aus ca. 4–5 Stunden über die Küstenstraße, dann nach Alajuela & Poás
- Parköffnung Poas meist 07:00–14:00 Uhr, wetterabhängig
Unterkunft in San José:
- Hotel Aranjuez* (~70€): Koloniales Flair, zentrumsnah
- Adventure Inn* (~85€): Kostenfreier Flughafenshuttle, Pool & Jacuzzi

Tag 21: Abreise oder letzte Erkundungen in San José
Nutze den letzten Tag, um in San José noch einmal durch den Mercado Central zu bummeln und eventuell Kaffee oder Gewürze als Souvenir zu besorgen. Das Goldmuseum oder das Jade-Museum sind ebenfalls interessante Anlaufstellen für Kulturfans. Anschließend geht es zum Flughafen, wo du deinen Mietwagen abgibst und deinen Heim- oder Weiterflug antrittst.
3 Wochen Pura Vida & Abenteuer
Mit dieser 21-tägigen Route bereist du alle Facetten, die Costa Rica so einzigartig machen: Die Karibikküste mit Puerto Viejo und Cahuita begeistert durch afro-karibischen Flair, tolle Strände und den entspannten Reggae-Rhythmus. Der Tortuguero-Dschungel ist ein Paradies für Tierfreunde, die durch Mangroven und Kanäle gleiten möchten. Rund um den Vulkan Arenal kannst du auf Lavafeldern wandern, Wasserfälle besuchen und in heißen Quellen ausspannen, während in Monteverde der Nebelwald für ganz besondere Naturerlebnisse sorgt.
An der Pazifikküste erlebst du die berühmten Postkarten-Strände im Manuel Antonio Nationalpark, die ruhige Atmosphäre in Uvita und das wilde Abenteuer im Corcovado-Nationalpark auf der Halbinsel Osa, wo dir die ursprüngliche Artenvielfalt den Atem raubt. Auf der Nicoya-Halbinsel erwarten dich schließlich endlose Sandstrände, Surfer-Spots und traumhafte Sonnenuntergänge. Ein Abstecher zum Vulkan Poás liefert dir am Ende deiner Reise noch einmal spektakuläre Kraterlandschaften und runde Blicke auf das grüne Herz Costa Ricas.
Dank Mietwagen bist du flexibel, kannst unterwegs spontan an Aussichtspunkten halten, einen leckeren Obststand ausprobieren oder dich in einen unentdeckten Wasserfall stürzen. Beachte nur, dass die Straßen teils rau sein können und sich Fahrzeiten bei Regen verlängern. Doch genau das macht Costa Rica aus: Das Gefühl von Abenteuer, Vielfalt und Naturnähe bei jedem Kilometer.


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Stefan Loose Reiseführer
Das Handbuch führt hin zu den spektakulären Naturschauspielen und verborgenen Geheimnissen des mittelamerikanischen Tropenparadieses. Es vereint aktuelle, praktische Informationen mit spannender Reiselektüre und vermittelt mit vielen interessanten Exkursen Wissenswertes über Land und Leute. Der Allrounder sozusagen.
DuMont Reisehandbuch Costa Rica
Im Reise-Handbuch von DuMont findest Du Alles zu den bekannten Sehenswürdigkeiten ebenso wie zu versteckten Kleinoden abseits der ausgetretenen Touristenpfade.
Costa Rica – Reiseführer von Iwanowski
Der Reiseführer für die perfekte Individualreise. Fünf interessante Routenvorschläge von 2 bis 3 Wochen, die größtenteils auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden können, führen durch das Land. Zu den Hauptattraktionen gehören natürlich die vielen Nationalparks und ihre exotische Tier- und Pflanzenwelt – ein Eldorado für Naturfans und Outdoor-Enthusiasten.

Warum wir Costa Rica lieben?
Zwei Monate lang haben wir Costa Rica mit dem Mietwagen und dem Bus bereist und dabei einen Großteil des Landes kennengelernt.
Was uns bis heute besonders in Erinnerung geblieben ist, sind die unzähligen Begegnungen mit Wildtieren. Nirgendwo sonst auf unserer Weltreise konnten wir so viele Tiere in freier Wildbahn beobachten wie hier – von Faultieren und Tukanen über Brüllaffen bis hin zu Krokodilen und bunten Pfeilgiftfröschen.
Gleichzeitig begeistert uns die unglaubliche Vielfalt des Landes. Morgens durch den Nebelwald wandern, nachmittags an einem Wasserfall baden und den Sonnenuntergang am Pazifik genießen – all das liegt oft nur wenige Stunden voneinander entfernt. Genau diese Mischung aus Natur, Abenteuer und Entschleunigung macht Costa Rica für uns zu einem der schönsten Reiseziele weltweit.
