Was kostet Costa Rica?
Unsere Kosten, Route und Tipps für 2 Monate Rundreise
Costa Rica gilt als Paradies für Naturliebhaber. Dichte Regenwälder, mystische Nebelwälder, zwei Küsten mit traumhaften Stränden und eine beeindruckende Tierwelt machen das kleine Land zu einem der beliebtesten Reiseziele Mittelamerikas.
Und wir können bestätigen: Costa Rica ist tatsächlich ein Paradies.
Gleichzeitig gehört das Land zu den teuersten Reisezielen Mittelamerikas – ein Punkt, den viele Reisende unterschätzen.
In diesem Artikel zeigen wir Dir unsere komplette Route durch Costa Rica, alle wichtigen Kosten sowie unsere persönlichen Erfahrungen aus zwei Monaten im Land.

Unsere Route auf einen Blick:
| Ort | Aufenthaltsdauer |
| San José | 2 Nächte |
| Puerto Viejo | 10 Nächte |
| Cahuita | 3 Nächte |
| Tortuguero | 6 Nächte |
| Drake Bay | 5 Nächte |
| Uvita | 3 Nächte |
| Manuel Antonio | Tagesausflug |
| Cabo Blanco / Cabano | 2 Nächte |
| Monteverde | 5 Nächte |
| La Fortuna | 5 Nächte |
| Puerto Viejo | 17 Nächte |

1. Unsere Kosten für zwei Monate Costa Rica
Wir waren insgesamt rund zwei Monate in Costa Rica unterwegs. Während dieser Zeit reisten wir überwiegend mit öffentlichen Bussen, nutzten für etwa elf Tage jedoch auch einen Mietwagen. Aufgrund einer Panne mussten wir unseren Roadtrip allerdings vorzeitig abbrechen und unsere Route spontan anpassen.
Unsere größten Kostenpunkte waren:
Unterkunft
- ca. 30–50 USD pro Nacht
- meist einfache Zimmer mit eigenem Bad oder kleine Bungalows mit Küche
Verpflegung
- ca. 20–25 USD pro Tag
- dank häufiger Selbstverpflegung und günstiger Restaurants
Transport
Öffentliche Busse
- 5–20 USD pro Person und Strecke
Mietwagen
- 50–70 USD pro Tag
- zuzüglich Benzin
Nationalparks & Touren
- meist 15–30 USD pro Person
- Spezialtouren oder mehrtägige Ausflüge deutlich teurer
Insgesamt haben wir während unserer zwei Monate in Costa Rica rund 6.600 Euro für zwei Personen ausgegeben. Darin enthalten sind sämtliche Unterkünfte, Transporte, Nationalpark-Eintritte, Touren sowie unsere Verpflegung.
Natürlich hängen die tatsächlichen Kosten stark von Deinem Reisestil ab. Mit Hostels und öffentlichen Bussen lässt sich das Budget deutlich reduzieren. Wer dagegen regelmäßig Touren bucht oder in komfortablen Lodges übernachtet, sollte entsprechend mehr einplanen.

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Die besten Unterkünfte in Costa Rica
Hostel Cecilia* in Puerto Viejo
Carribbean View* in Tortuguero
Cabanas Bajo Bosque Drake* in Drake Bay
Ballena Oasis Homes* in Uvita
2. Wie bezahlt man in Costa Rica?
Die Landeswährung in Costa Rica ist der Costa-Rica-Colón (CRC). In den touristischen Regionen kannst Du zwar häufig auch mit US-Dollar bezahlen, für den Alltag empfehlen wir Dir jedoch, Colones abzuheben. So vermeidest Du ungünstige Wechselkurse und bezahlst in der Regel etwas weniger.
Bankautomaten
In allen größeren Städten und touristischen Orten findest Du Geldautomaten. Je nach Bank gelten allerdings unterschiedliche Abhebelimits und Gebühren. Welche Banken wir empfehlen und wo Du möglichst gebührenfrei Geld abheben kannst, erklären wir Dir ausführlich in unserem separaten Artikel.
Kreditkarte
Mit einer Kreditkarte kannst Du in Costa Rica fast überall bezahlen – beispielsweise in Restaurants, Supermärkten, Hotels oder bei Tourenanbietern. In kleineren Orten, auf Märkten oder in abgelegenen Regionen solltest Du trotzdem immer etwas Bargeld dabeihaben.

3. Ist eine Reise nach Costa Rica teuer?
Kurz gesagt:
Ja.
Costa Rica gehört zu den teuersten Ländern Mittelamerikas. Besonders wenn Du zuvor Länder wie Guatemala, Nicaragua oder Honduras bereist hast, wirst Du den Preisunterschied deutlich merken.Vor allem Unterkünfte, Nationalparks und geführte Touren bewegen sich häufig auf einem Preisniveau, das eher an Nordamerika oder Europa erinnert.
Besonders teuer fanden wir:
- La Fortuna
- Manuel Antonio
- viele Thermalquellen
- geführte Touren
Deutlich günstiger war dagegen die Karibikküste rund um Puerto Viejo und Cahuita.
Unser Eindruck war, dass die Pazifikküste insgesamt stärker auf amerikanische Touristen ausgerichtet ist und sich das auch bei den Preisen bemerkbar macht.
Unser Tipp: Plane lieber etwas mehr Budget ein und freue Dich, wenn Du am Ende weniger ausgibst. Costa Rica ist zwar teuer, entschädigt dafür aber mit einer einzigartigen Natur, einer beeindruckenden Tierwelt und einer sehr guten touristischen InfrastrukturIst eine Reise nach Costa Rica teuer?
4. Kosten für die Übernachtung
Die Unterkunftspreise unterscheiden sich je nach Region teilweise deutlich. An der Karibikküste fanden wir immer wieder kleine Bungalows oder Gästehäuser zu fairen Preisen. Rund um La Fortuna oder Manuel Antonio musst Du dagegen meist etwas tiefer in die Tasche greifen.
Hostels & Guesthouses
- Doppelzimmer mit eigenem Bad: meist 30–50 USD pro Nacht
- Mehrbettzimmer sind günstiger, bieten aber deutlich weniger Privatsphäre.
Mittelklasse-Hotels
- meist 60–80 USD pro Nacht
- in der Hauptsaison teilweise deutlich mehr
Lodges
Wer mitten im Regenwald oder direkt an einem Nationalpark übernachten möchte, zahlt häufig 100 USD oder mehr pro Nacht. Dafür wirst Du oft schon beim Frühstück mit Affen, Tukanen oder Faultieren direkt vor Deiner Unterkunft belohnt.

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5. Kosten für den Transport
Je nachdem, wie Du Costa Rica bereisen möchtest, unterscheiden sich die Transportkosten erheblich. Wir waren sowohl mit öffentlichen Bussen als auch mit einem Mietwagen unterwegs und konnten dadurch beide Varianten gut miteinander vergleichen.
Öffentliche Busse
Die Busse sind die günstigste Möglichkeit, Costa Rica zu bereisen.
Vorteile
- 5–20 USD pro Strecke
- Verbindung zwischen fast allen größeren Orten
- ideal für Backpacker
Nachteile
- viele Verbindungen führen über San José
- Busfahrpläne sind oft schwer zu finden
- in der Regenzeit können Fahrzeiten deutlich länger sein
Unser Tipp: Frag einfach in Deiner Unterkunft nach den aktuellen Buszeiten. Hotel- und Hostelbesitzer kennen die Verbindungen meist besser als jede Website.
Mietwagen
Ein Mietwagen bietet deutlich mehr Flexibilität und spart auf vielen Strecken Zeit. Gerade abgelegenere Regionen wie Drake Bay oder Teile der Nicoya-Halbinsel erreichst Du damit wesentlich einfacher.
Kosten
- etwa 40–70 USD pro Tag
- inklusive Versicherung
- plus Benzin
Beachte jedoch, dass viele Straßen Schlaglöcher haben oder unbefestigt sind.
Außerdem mussten wir leider selbst erleben, dass es nach einem Schaden auf einer schlechten Straße zu Problemen mit der Versicherung kommen kann. Unser Roadtrip endete dadurch bereits nach zehn Tagen. Auch Google Maps würden wir nicht blind vertrauen. Mehrfach wurden uns Straßen vorgeschlagen, die eher für Quads oder Motorräder geeignet waren als für einen normalen Mietwagen.
Shuttle-Services
Zwischen vielen touristischen Orten verkehren private Shuttlebusse. Sie holen Dich meist direkt an Deiner Unterkunft ab und bringen Dich bis zum nächsten Hotel. Das ist deutlich komfortabler als der öffentliche Bus, kostet aber entsprechend mehr. Rechne mit etwa 15–40 USD pro Person und Strecke.

6. Kosten für Verpflegung
Die Lebensmittelpreise in Costa Rica haben uns teilweise überrascht. Während einheimische Produkte wie Obst oder Gemüse oft günstig erhältlich sind, kosten viele importierte Lebensmittel ähnlich viel wie in Europa oder sogar mehr. Besonders Produkte wie Müsli, Erdnussbutter oder Käse können mit 7 bis 8 US-Dollar pro Packung schnell ins Geld gehen.
Lokale Restaurants (Sodas)
Die günstigste Möglichkeit, in Costa Rica essen zu gehen, sind die sogenannten Sodas. Dabei handelt es sich um kleine, meist familiengeführte Restaurants, in denen typische Gerichte wie Casado oder Gallo Pinto serviert werden. Rechne hier mit etwa 5 bis 8 US-Dollar pro Mahlzeit.
Restaurants in touristischen Orten
In beliebten Orten wie La Fortuna oder Manuel Antonio liegen die Preise deutlich höher. Hier kosten Hauptgerichte häufig 10 bis 15 US-Dollar pro Person oder mehr.
Selbst kochen
Wenn Deine Unterkunft über eine Küche verfügt, lohnt sich Selbstverpflegung fast immer. Wir haben regelmäßig selbst gekocht und dadurch einen großen Teil unseres Reisebudgets gespart. Frisches Obst und Gemüse kaufst Du am besten auf Wochenmärkten oder in kleineren Supermärkten abseits der touristischen Zentren.

7. Kosten für Sehenswürdigkeiten
Ein großer Teil unseres Reisebudgets floss in Nationalparks und Touren. Fast jede größere Sehenswürdigkeit in Costa Rica kostet Eintritt. Dafür sind die Parks hervorragend gepflegt und bieten oft sehr gute Infrastruktur.
Nationalparks
Die meisten Nationalparks kosten zwischen 15 und 20 US-Dollar pro Person.
Geführte Touren
Geführte Touren – beispielsweise nach Corcovado, zur Caño Island, Nachtwanderungen in Monteverde oder Kanutouren in Tortuguero – kosten meist zwischen 25 und 50 US-Dollar pro Person. Spezielle Touren oder englischsprachige Guides können entsprechend teurer sein.
Thermalquellen
Die bekannten Thermalquellen rund um La Fortuna gehören zu den teuersten Sehenswürdigkeiten Costa Ricas. Je nach Anlage musst Du mit 20 bis 40 US-Dollar, teilweise sogar deutlich mehr, rechnen.
Wasserfälle
Auch viele Wasserfälle sind kostenpflichtig. Der Eintritt liegt häufig zwischen 10 und 15 US-Dollar. Teilweise kommen zusätzliche Kosten für Shuttle- oder Traktorfahrten hinzu.

8. Unsere Route durch Costa Rica
Unsere Rundreise durch Costa Rica dauerte insgesamt knapp zwei Monate und führte uns einmal quer durch das Land – von der Karibikküste über die Nationalparks im Norden und Süden bis an die Pazifikküste.
Rückblickend würden wir die Route fast genauso wieder wählen. Lediglich unser geplanter Abstecher auf die Nicoya-Halbinsel fiel aufgrund einer Autopanne leider aus. Vielleicht hilft Dir unsere Route als Inspiration für Deine eigene Costa-Rica-Reise.
Tag 1–3: San José
Unsere Reise begann am 12. August in San José. Da wir erst spät am Abend ankamen, verbrachten wir zunächst zwei Nächte in der Hauptstadt. Die Zeit nutzten wir, um Geld abzuheben, eine SIM-Karte zu kaufen und uns an das Land zu gewöhnen. Außerdem nahmen wir an einer Free Walking Tour teil. Unser persönliches Fazit fiel allerdings eher ernüchternd aus. San José konnte uns nicht wirklich begeistern und rückblickend hätten wir die Stadt wahrscheinlich komplett ausgelassen.
Kosten
🏨 Unterkunft*: 35–50 USD/Nacht
⭐ Unser Fazit: Praktisch zum Ankommen – für uns aber kein Muss.

Tag 3–13: Puerto Viejo
Nach rund fünf Stunden Busfahrt erreichten wir die Karibikküste und damit einen unserer absoluten Lieblingsorte in Costa Rica. Wir wohnten in einem kleinen Bungalow nur wenige Meter vom Meer entfernt und verbrachten insgesamt zehn Tage in Puerto Viejo. Fast täglich konnten wir Faultiere, Brüllaffen und zahlreiche Vögel beobachten. Dazu kamen traumhafte Strände wie Playa Cocles sowie Ausflüge nach Cahuita und Manzanillo. Für uns war Puerto Viejo der perfekte Ort, um entspannt in Costa Rica anzukommen.
➡️ Mehr über Puerto Viejo erfährst Du in unserem ausführlichen Reiseführer.
Kosten
🏨 Unterkunft*: ca. 30 USD/Nacht
💰 Tagesbudget (2 Personen): ca. 60–70 USD
⭐ Unser Highlight: Die tägliche Tierwelt direkt rund um unsere Unterkunft.

Tag 13–16: Cahuita
Von Puerto Viejo aus ging es weiter nach Cahuita. Der kleine Ort entwickelte sich schnell zu einem unserer Lieblingsorte in Costa Rica. Der Cahuita Nationalpark bietet einen wunderschönen Küstenwanderweg, auf dem wir Brüllaffen, Kapuzineraffen, Waschbären und viele weitere Tiere beobachten konnten. Da unsere Unterkunft über eine Gemeinschaftsküche verfügte, kochten wir während unseres Aufenthalts meist selbst.
Kosten
🏨 Unterkunft*: 46 Euro/Nacht
🎟️ Nationalpark: Spendenbasis (wir spendeten 5 USD pro Person)
⭐ Unser Highlight: Einer der besten Orte für Wildlife in ganz Costa Rica.




Tag 16–22: Tortuguero
Nach einer längeren Anreise mit Bus und Boot erreichten wir den Tortuguero Nationalpark. Schon die Bootsfahrt machte deutlich, dass Tortuguero völlig anders ist als alle bisherigen Reiseziele. Autos gibt es hier nicht – stattdessen bestimmen Kanäle und Boote das Leben. Zu den schönsten Erlebnissen gehörten unsere Kanutour am frühen Morgen sowie die nächtliche Schildkrötentour. Grüne Meeresschildkröten bei der Eiablage zu beobachten, war ein unvergesslicher Moment.
Kosten
🚤 Anreise (Bus & Boot): ca. 60 USD/Person
🏨 Unterkunft*: ca. 40 Euro/Nacht
🎟️ Nationalpark: 15 USD/Person
🛶 Kanutour: 25–30 USD/Person
🐢 Schildkrötentour: 25–30 USD/Person
🚍 Rückfahrt: 13,50 Euro/Person
⭐ Unser Highlight: Die nächtliche Schildkrötentour.

📖 Unsere Artikel zu dieser Region
Tag 22–33: Roadtrip durch den Süden Costa Ricas
Für die nächsten elf Tage mieteten wir in San José einen Geländewagen und starteten unseren Roadtrip Richtung Süden. Geplant waren Drake Bay, Corcovado, Uvita, Manuel Antonio und anschließend die Nicoya-Halbinsel. Leider machte uns später eine Autopanne einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem gehörte dieser Abschnitt zu den schönsten unserer gesamten Reise.
Drake Bay & Corcovado Nationalpark
Drake Bay war für uns das Tor zum Corcovado Nationalpark. Hier erlebten wir Buckelwale vor der Küste, beobachteten einen Tamandua im Regenwald und unternahmen eine wunderschöne 13 Kilometer lange Küstenwanderung.
➡️ Hier findest Du unsere ausführlichen Guides zu Drake Bay und dem Corcovado Nationalpark.
Kosten
🏨 Unterkunft*: 40 Euro/Nacht
🎟️ Corcovado-Tour: 110 USD/Person
⭐ Unser Highlight: Die Tierwelt im Corcovado Nationalpark.

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Uvita
Anschließend ging es weiter nach Uvita. Hier standen für uns gleich mehrere Highlights auf dem Programm. Wir beobachteten Buckelwale vor der Küste, besuchten den wunderschönen Marino Ballena Nationalpark und unternahmen einen Ausflug zu den Nauyaca Wasserfällen.
➡️ Mehr dazu findest Du in unseren Artikeln über Uvita und die Nauyaca Wasserfälle.
Kosten
🏨 Unterkunft*: 30 Euro/Nacht
🐋 Whale Watching: 85 USD/Person
🎟️ Marino Ballena Nationalpark: 7 USD/Person
⭐ Unser Highlight: Mehrere Buckelwale direkt neben unserem Boot.
Manuel Antonio
Von Uvita aus machten wir einen Tagesausflug in den Manuel Antonio Nationalpark. Hier sahen wir Faultiere, Kapuzineraffen, Leguane und Waschbären – so viele Tiere auf engem Raum wie kaum irgendwo sonst in Costa Rica.
➡️ Alle Tipps findest Du in unserem Manuel-Antonio-Reiseführer.
Kosten
🎟️ Nationalpark: ca. 18 USD/Person
⭐ Unser Highlight: Faultiere und Kapuzineraffen aus nächster Nähe.
Cabo Blanco & Cabano
Eigentlich wollten wir anschließend mehrere Tage auf der Nicoya-Halbinsel verbringen.
Durch eine Autopanne mussten wir unseren Roadtrip jedoch vorzeitig abbrechen und auf öffentliche Busse umsteigen.
Den Cabo Blanco Nationalpark konnten wir glücklicherweise trotzdem noch besuchen.
➡️ Mehr dazu liest Du in unserem Artikel über den Cabo Blanco Nationalpark.
Kosten
🏨 Unterkunft Cabo Blanco*: 40 Euro/Nacht
🎟️ Nationalpark: 13,50 USD/Person
🏨 Unterkunft Cabano*: 55 Euro/Nacht




📖 Unsere Artikel zu dieser Region
Tag 33–38: Monteverde
Mit Bus und Fähre erreichten wir schließlich Monteverde. Der Nebelwald gehörte landschaftlich zu den außergewöhnlichsten Orten unserer Reise. Besonders der Blick vom Aussichtsturm auf den Arenal Vulkan blieb uns in Erinnerung.
➡️ Mehr über den Nebelwald findest Du in unserem Artikel zum Santa Elena Reserve.
Kosten
🚍 Bus & Fähre: 5,50 Euro/Person
🏨 Unterkunft*: 30 Euro/Nacht
🎟️ Santa Elena Reserve: 15 USD/Person
⭐ Unser Highlight: Der wolkenfreie Blick auf den Vulkan Arenal.

Tag 38–43: La Fortuna
Von Monteverde ging es mit dem Jeep-Boot-Jeep-Shuttle weiter nach La Fortuna. Unser persönliches Highlight war ganz klar der Mistico Arenal Hanging Bridges Park, in dem wir zahlreiche Tiere beobachten konnten. Da wir ohne Mietwagen unterwegs waren, verzichteten wir allerdings auf einige weitere kostenpflichtige Ausflüge.
➡️ Mehr dazu findest Du in unseren Artikeln über La Fortuna und den Mistico Arenal Hanging Bridges Park.
Kosten
🚐 Jeep-Boot-Jeep: 27 Euro/Person
🏨 Unterkunft*: 25 Euro/Nacht
🎟️ Mistico Park: 30 Euro/Person
🚐 Easy Hop Shuttle: 5 Euro/Person
⭐ Unser Highlight: Der Mistico Hanging Bridges Park.

📖 Unsere Artikel zu dieser Region
Tag 43–60: Zurück nach Puerto Viejo
Zum Abschluss unserer Costa-Rica-Reise kehrten wir noch einmal für rund zwei Wochen nach Puerto Viejo zurück. Hier ließen wir die vergangenen Wochen Revue passieren, beobachteten weiterhin täglich Tiere und schmiedeten bereits Pläne für unsere anschließende Weltreise. Der perfekte Abschluss einer Reise, die uns bis heute in bester Erinnerung geblieben ist.
Kosten
🚌 Bus: 20 Euro/Person
🏨 Unterkunft*: 30 Euro/Nacht
🛏️ Flughafenhotel San José*: 37 Euro
⭐ Unser Highlight: Noch einmal zwei entspannte Wochen an unserem Lieblingsort in Costa Rica.

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Unser Fazit nach zwei Monaten Costa Rica
Costa Rica hat uns landschaftlich und tierisch mehr begeistert, als wir es vorher erwartet hatten. Kaum ein anderes Land bietet auf so kleiner Fläche eine derart große Vielfalt. Zwischen Karibik und Pazifik liegen nur wenige Stunden Fahrt, trotzdem unterscheiden sich beide Küsten völlig voneinander. Dazu kommen beeindruckende Nebelwälder, aktive Vulkane, unberührte Regenwälder und eine Tierwelt, die wir so bisher nirgendwo sonst erlebt haben.
Gleichzeitig ist Costa Rica aber auch eines der teuersten Reiseziele Mittelamerikas. Gerade Nationalparks, Touren und Mietwagen können das Reisebudget schnell deutlich erhöhen. Deshalb würden wir Dir empfehlen, bereits bei der Planung genügend finanziellen Spielraum einzuplanen.
Rückblickend würden wir unsere Reise fast genauso wieder machen. Lediglich auf den Mietwagen würden wir heute verzichten. Die öffentlichen Busse funktionieren überraschend gut und sind deutlich günstiger. Dort, wo keine Busverbindung existiert, kannst Du meist problemlos auf Shuttle-Services zurückgreifen. Insgesamt war der Mietwagen für uns den Aufpreis und das Risiko auf schlechten Straßen nicht wert.
Unser persönlicher Favorit blieb die Karibikküste rund um Puerto Viejo. Dort fanden wir die entspanntere Atmosphäre, günstigere Unterkünfte und einige der schönsten Tierbeobachtungen unserer gesamten Reise.
Unsere größten Highlights in Costa Rica
Wenn wir unsere Reise auf zehn Erlebnisse reduzieren müssten, wären es diese:
- Buckelwale vor Uvita beobachten
- Schildkröten bei der Eiablage in Tortuguero
- Der Corcovado Nationalpark
- Cahuita Nationalpark und seine Tierwelt
- Mistico Arenal Hanging Bridges Park
- Puerto Viejo und die Karibikküste
- Der Nebelwald von Monteverde
- Nauyaca Wasserfälle
- Manuel Antonio Nationalpark
- Die riesigen Krokodile an der Tárcoles Bridge


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Der Reiseführer für die perfekte Individualreise. Fünf interessante Routenvorschläge von 2 bis 3 Wochen, die größtenteils auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden können, führen durch das Land. Zu den Hauptattraktionen gehören natürlich die vielen Nationalparks und ihre exotische Tier- und Pflanzenwelt – ein Eldorado für Naturfans und Outdoor-Enthusiasten.
Würden wir Costa Rica noch einmal bereisen?
Ganz klar: Ja.
Beim nächsten Mal würden wir allerdings einiges entspannter angehen.
Statt möglichst viele Orte in kurzer Zeit zu besuchen, würden wir länger an einzelnen Stationen bleiben und noch mehr Zeit in den Nationalparks verbringen.
Vor allem Puerto Viejo, Corcovado und Uvita würden wir jederzeit wieder besuchen.

FAQ
Was kostet eine Rundreise durch Costa Rica?
Wir haben für unsere zweimonatige Rundreise rund 6.600 Euro für zwei Personen ausgegeben. Darin enthalten waren Unterkünfte, Verpflegung, Transporte, Nationalparks und Touren.
Ist Costa Rica teuer?
Ja. Costa Rica gehört zu den teuersten Ländern Mittelamerikas. Besonders Nationalparks, Touren und Mietwagen können das Reisebudget deutlich erhöhen.
Braucht man einen Mietwagen?
Nicht unbedingt. Wir waren sowohl mit Mietwagen als auch mit öffentlichen Bussen unterwegs. Rückblickend würden wir komplett auf den Mietwagen verzichten und stattdessen Busse und Shuttle-Services kombinieren.
Wie lange sollte man für Costa Rica einplanen?
Mindestens drei Wochen. Wenn Du auch die Karibikküste, Tortuguero, Corcovado und Monteverde besuchen möchtest, empfehlen wir eher vier bis sechs Wochen. Mit zwei Monaten hatten wir genügend Zeit, viele Regionen ohne großen Zeitdruck kennenzulernen.
Welche Region hat uns am besten gefallen?
Das ist schwer zu beantworten, weil jede Region ihren eigenen Reiz hatte. Unsere persönlichen Favoriten waren:
- Puerto Viejo für die entspannte Karibik-Atmosphäre.
- Corcovado für die beeindruckende Tierwelt.
- Uvita für Buckelwale und Sonnenuntergänge.
- Cahuita für den Nationalpark.
- Monteverde für den einzigartigen Nebelwald.
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