Regionen in China
„Die schönsten Reiseziele in China nach Region geordnet im Überblick„
2015 war China unsere erste Fernreise überhaupt. Wir sind in Shanghai gelandet und hatten nach wenigen Stunden das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu stehen: Hochhäuser in Dimensionen, die wir bis dahin nur von Fotos kannten, Schriftzeichen, die wir nicht lesen konnten, und eine Menschenmenge, in der wir uns erst einmal sortieren mussten. Ein kleiner Kulturschock, ehrlich gesagt. Und trotzdem der Beginn einer Reiseleidenschaft, die uns seitdem nicht mehr losgelassen hat.
Insgesamt waren wir bisher dreimal im Land. 2015 haben wir im Juni 17 Tage genutzt, 2025 dann im Mai ganze 30 Tage und im März 2027 stand Shanghai noch einmal an, diesmal für sechs Tage, weil wir die Stadt nach zehn Jahren mit ganz anderen Augen sehen wollten.
Unterwegs waren wir mit Bus, Zug und Flugzeug, 2015 zusätzlich mit dem Schiff auf dem Jangtse. Bei den Entfernungen in China bleibt Dir sowieso kaum etwas anderes übrig, als Verkehrsmittel zu mischen. Zwischen zwei Regionen liegen schnell 1.000 Kilometer, und das ist noch kein Extremfall.
Genau deshalb ist es in China schwer, von den Regionen zu sprechen. Wir haben in Chongqing zwischen Hochhausschluchten und Nebelbergen gestanden, in Lhasa auf über 3.600 Metern nach Luft geschnappt, in Zhangjiajie zwischen Sandsteinsäulen gewandert und in Yangshuo auf Karstfelsen geblickt, die aussehen wie aus einem Tuschebild. Das alles in einem einzigen Land, und jede Region fühlt sich an, als hätte sie mit der nächsten nur den Reisepass gemeinsam.
Was uns positiv überrascht hat, ist vor allem die Freundlichkeit der Menschen und das Essen. In Deutschland hat China oft einen schlechten Ruf, geprägt von Nachrichten und Bildern, die man seit Jahren im Kopf herumträgt. Vor Ort haben wir das an keiner Stelle bestätigt gefunden. Was stimmt: China ist herausfordernd. Bezahlen läuft fast nur über Apps, mit der Sprache kommst Du ohne Übersetzer nicht weit, das Visum will geplant sein, und das Internet funktioniert nicht so, wie Du es gewohnt bist. In anderen Ländern Asiens kannst Du ankommen und Dich treiben lassen. In China klappt das nur mit Vorbereitung. Wer sich vorher damit beschäftigt, reist danach erstaunlich einfach. Unsere Tipps dazu findest Du in unserem großen China-Reise-planen-Artikel.

Die Regionen in China im Überblick
China lässt sich nicht in nur sechs Schubladen packen, aber diese sechs Regionen haben wir am intensivsten erlebt. Sie liegen weit auseinander und lassen sich auf einer Route von Nordost nach Südwest verbinden, so wie wir es 2015 und 2025 in Teilen gemacht haben:
- Nordchina: Xi’an & Peking – Terrakotta-Armee, Stadtmauer und Chinesische Mauer, die geschichtliche Seite des Landes. Mehr dazu in unseren Artikeln zu Xi’an und Peking.
- Shanghai – Skyline am Bund, Altstadtgassen und Hochhäuser in Pudong, unser Einstieg in China 2015 und Ziel im März 2027.
- Sichuan & Chongqing – Pandas in Chengdu, Hochhausschluchten in Chongqing und der Wulong Karst vor der Stadt.
- Hunan: Zhangjiajie & Fenghuang – Sandsteinsäulen im Zhangjiajie Forest Park, der Tianmen Mountain und die Altstadt von Fenghuang.
- Guangxi: Guilin & Yangshuo – Karstlandschaft am Li-Fluss, dazu Guilin, Yangshuo und der Ruyi Peak.
- Tibet: Lhasa – Potala-Palast, Klosterstadt und Hochland, ausführlich in unserem Tibet-Reisebericht.
Nicht als eigene Region aufgeführt, aber trotzdem Teil unserer Reisen: die Yangtse-Kreuzfahrt durch die Drei Schluchten und Hongkong, das einen eigenen Reiseblog bekommt. Wer eine fertige Route sucht, findet sie in unseren Artikeln zur 2-wöchigen und zur 3-wöchigen China-Rundreise.






Entdecke China auf unserem Reiseblog:
Nordchina: Xi’an & Peking
Nach der langen Zugfahrt aus Tibet kamen wir 2015 in Xi’an an, und das fühlte sich an wie ein Sprung in eine andere Welt: Nach Tagen zwischen Klosterstädten und Hochland plötzlich wieder Großstadt, Hitze im Juni, Stadtmauer, Gassen voller Essensstände. Von dort ging es weiter nach Peking, dem Ende unserer ersten China-Reise.
Xi’an ist die alte Kaiserstadt am Anfang der Seidenstraße und vor allem wegen der Terrakotta-Armee bekannt, dazu kommen die weitgehend erhaltene Stadtmauer und das muslimische Viertel mit seinen Streetfood-Gassen. Peking ist als Hauptstadt eine ganz andere Größenordnung: Verbotene Stadt, Tian’anmen-Platz, der Himmelstempel und die Chinesische Mauer, die sich in einem Tagesausflug erreichen lässt. Natur spielt in dieser Region eine untergeordnete Rolle, die Mauer in den Bergen nördlich von Peking ist die Ausnahme. Die Atmosphäre ist ernster und monumentaler als im Süden, wo vieles lockerer wirkt.
Unsere Erfahrungen:
Xi’an hat uns gezeigt, wie viel Geschichte in einer einzigen Stadt stecken kann, ohne dass sie museal wirkt. Peking war für uns nach Shanghai der zweite Moment, in dem wir die schiere Größe Chinas gemerkt haben. Die Verbotene Stadt ist riesig, mit vielen Höfen, die sich ähneln, und wer nicht früh da ist, teilt sie mit sehr vielen Menschen. Die Chinesische Mauer war dann das, wofür sich der weite Weg nach Peking allein schon gelohnt hat,
Für wen lohnt sich Nordchina?
Für Kultur- und Geschichtsinteressierte ist die Region Pflicht, hier liegt der Kern dessen, was viele mit China verbinden. Erstbesucher sind mit Xi’an und Peking gut bedient, weil die Infrastruktur für Touristen überdurchschnittlich ist. Wenn Du in erster Linie Natur, Strand oder Wanderungen suchst, bist Du weiter südlich besser aufgehoben.
Shanghai
Shanghai war 2015 unser erster Stopp in China und gleichzeitig unser erster Stopp auf einer Fernreise überhaupt. Wir sind gelandet, in die Stadt gefahren und hatten nach kurzer Zeit das Gefühl, dass hier alles eine Nummer größer ist als das, was wir kannten: die Hochhäuser, der Verkehr, die Menschenmengen und die Schriftzeichen, die wir nicht lesen konnten. Ein kleiner Kulturschock, der sich rückblickend als gute Schule erwiesen hat. Im März 2027 kamen wir für sechs Tage zurück, diesmal ganz bewusst, um zu sehen, was sich in zwölf Jahren verändert hat.
Shanghai ist die größte Stadt Chinas und zugleich die internationalste. Am Bund verläuft die Uferpromenade mit den historischen Bauten aus der Kolonialzeit, gegenüber ragt die Skyline von Pudong mit ihren Wolkenkratzern auf. Dazwischen liegen Viertel mit ganz eigenem Charakter: die Altstadt mit Yu-Garten und engen Gassen, die ehemalige Französische Konzession mit Platanen und Cafés, dazu Museen, Märkte und Einkaufsstraßen. Natur spielt in dieser Stadt keine große Rolle, dafür Architektur und Tempo.
Unsere Erfahrungen:
Shanghai hat uns als Einstieg in China vor allem gezeigt, wie sehr sich das Land von dem Bild unterscheidet, das man aus Nachrichten im Kopf hat. Die Skyline am Abend haben wir uns vom Bund aus angeschaut und viele Fotos gemacht, Ehrlich gesagt ist Shanghai keine Stadt, die man in einem Tag abhakt, aber auch keine, in der jede Sehenswürdigkeit einzeln überzeugt.
Für wen lohnt sich Shanghai?
Für Erstbesucher, weil die Stadt gut an internationale Reisende angepasst ist und der Einstieg leichter fällt als in kleineren Orten. Für Architektur- und Fotografiefans wegen der Kontraste zwischen Kolonialbauten und Wolkenkratzern. Für alle, die Großstadt-Atmosphäre und Streetfood mögen. Weniger geeignet für alle, die Ruhe und Natur suchen, dafür bist Du in Hunan oder Guangxi besser aufgehoben. Für Backpacker ist die Stadt gut machbar, allerdings teurer als andere Regionen.
Anzeige*
Die besten Unterkünfte für Deine China – Reise
Mcsrh Hotel – Chunxi Road in Chengdu
Mcsrh Hotel – Jifangbei Chaotianmen in Chongqing
Guihua Road 106th Hostel in Wulingyuan
Yifangyan – Tingyuan Qingshe Hostel in Fenghuang
Wing Hotel Guilin – Pedestrian Street in Guilin
Dreamland Inn in Yangshuo
Sichuan & Chongqing
Chongqing haben wir zweimal gesehen, und das ist genau das Spannende daran. 2015 endete dort unsere Kreuzfahrt auf dem Jangtse, 2025 sind wir nach Chengdu direkt wieder hingefahren. Zehn Jahre liegen dazwischen, und die Stadt hat sich in dieser Zeit spürbar weiterentwickelt. Chengdu war 2025 unser Einstieg in die Reise, und die Stadt hat uns positiv überrascht.
Chengdu ist eine entspannte Großstadt, bekannt für scharfes Sichuan-Essen, Teehäuser und die Großen Pandas. Die Aufzuchtstation liegt am Stadtrand und ist der Hauptgrund, warum die meisten Reisenden herkommen. Chongqing, mehrere Stunden entfernt, ist das Gegenteil: eine Stadt auf und zwischen Hügeln, mit Hochhäusern, Brücken und Straßen auf mehreren Ebenen, die sich aus dem Zusammenfluss von Jangtse und Jialing in die Höhe schieben. Etwas außerhalb liegen der Wulong Karst mit riesigen Felsbrücken und Schluchten, und die Felsreliefs von Dazu, buddhistische Skulpturen, die über Jahrhunderte in den Stein gehauen wurden. Die Atmosphäre in Sichuan ist gemütlich, in Chongqing dagegen dicht und futuristisch.
Unsere Erfahrungen:
Die Pandas haben wir uns in Chengdu am frühen Morgen angeschaut, wenn sie am aktivsten sind. Chengdu selbst war eine der Stationen, bei denen wir am Ende mehr Zeit eingeplant haben, als geplant war, einfach weil die Stadt so gut zu erkunden ist. In Chongqing haben wir den Unterschied zu 2015 am deutlichsten gemerkt: Was damals noch wie eine sehr große Stadt am Fluss wirkte, ist heute eine der Skylines, die uns am stärksten in Erinnerung geblieben sind. Wer mit dem Auge eines Fotografen unterwegs ist, kommt hier auf seine Kosten. Der Wulong Karst war für uns dann der Kontrast zur Stadt, ruhiger, grüner und mit einer Landschaft, die man in dieser Form nicht so schnell vergisst.
Für wen lohnt sich Sichuan & Chongqing?
Für Erstbesucher ist Chengdu ein idealer Einstieg, weil die Stadt entspannter ist als Peking oder Shanghai. Tierfreunde und Familien haben mit den Pandas ein sicheres Highlight. Fotografen bekommen in Chongqing Motive, die in dieser Form nirgendwo sonst in China zu finden sind. Wer Natur sucht, fährt nach Wulong.
Hunan: Zhangjiajie & Fenghuang
Zhangjiajie stand 2025 schon lange auf unserer Liste, und wir hatten das Bild der schwebenden Berge aus dem Film Avatar im Kopf.
Der Zhangjiajie Forest Park ist ein Nationalpark mit tausenden hohen Sandsteinsäulen, die aus dem Wald ragen, und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der Forest Park ist das bekanntere Ziel, der Tianmen Mountain ein zweites, mit Seilbahn und einer Aussicht, die ganz anders wirkt. Zwei, drei Fahrtstunden entfernt liegt Fenghuang, eine kleine Altstadt mit Holzhäusern auf Stelzen am Fluss. Die Atmosphäre unterscheidet sich stark: Zhangjiajie ist Natur mit Massenbetrieb, Fenghuang eher stimmungsvoll und abends von Lichtern geprägt.
Unsere Erfahrungen:
Im Zhangjiajie-Nationalpark braucht man an einem Tag Ausdauer, weil viele Wege lang sind und man sich mit vielen anderen Besuchern arrangieren muss. Hier zahlt sich Planung aus: früh da sein, Aufzug und Busse gezielt nutzen, nicht alles in einen Tag pressen. Wir haben beide Berge besucht und würden diese Kombination wieder wählen, weil sie unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Region bieten. Fenghuang haben wir als Kontrast zum Park erlebt: ruhiger, kleiner, mit Details, die man erst beim Schlendern bemerkt. Ehrlich gesagt ist die Altstadt touristisch stark aufbereitet und tagsüber sehr voll. Die schönsten Stunden hatten wir am Abend und am frühen Morgen. Wer ein authentisches, unberührtes Dorf erwartet, wird sie so nicht finden.
Für wen lohnt sich Hunan?
Naturliebhaber und Wanderer kommen im Zhangjiajie Forest Park voll auf ihre Kosten, Fotografen ebenfalls, vor allem bei Nebel oder Regen, wenn die Säulen aus den Wolken auftauchen. Für Backpacker ist die Region gut erreichbar, Familien kommen wegen der Seilbahnen und Busse ebenfalls zurecht. Kulturinteressierte finden in Fenghuang ein Ziel, das man an einem Tag gut abhaken kann.
Guangxi: Guilin & Yangshuo
Die Karstberge um Guilin und Yangshuo kennt man aus hundert Fotos, bevor man dort ankommt. Genau deshalb waren wir gespannt, ob die Landschaft im echten Leben mithalten kann. Nach Zhangjiajie ging es 2025 für uns weiter Richtung Süden, und diese Etappe gehört zu denen, die wir am schnellsten wiederholen würden.
Die Region liegt im Süden Chinas und ist geprägt von steilen Kalksteinkegeln, die aus Reisfeldern, Flüssen und Dörfern aufragen. Guilin ist die größere Stadt und Ausgangspunkt für Touren auf dem Li-Fluss. Yangshuo liegt einige Kilometer flussabwärts, kleiner, mit einer Altstadtgasse, in der es entspannter zugeht, und mit vielen Möglichkeiten, die Umgebung per Rad, Boot oder zu Fuß zu erkunden.
Unsere Erfahrungen:
Die Karstfelsen von Yangshuo sind uns am stärksten in Erinnerung geblieben, weil sie im Zusammenspiel mit dem Fluss eine Landschaft erzeugen, die man eher aus Gemälden kennt. Guilin war für uns die Durchgangsstation, Yangshuo das eigentliche Ziel. Yangshuo ist auf Touristen eingestellt, das merkst Du an vielen Stellen, und es wird abends laut. Tagsüber, sobald man die Straße verlässt und Richtung Felder und Fluss geht, wird es sehr schnell ruhiger.
Für wen lohnt sich Guangxi?
Für Fotografen, Naturfans und alle, die gern aktiv unterwegs sind. Backpacker finden hier eine gut ausgebaute Infrastruktur und einen entspannten Ton, Paare und Freunde ebenso. Wanderer und Radfahrer haben in Yangshuo viele Möglichkeiten. Für Kulturinteressierte ist die Region weniger ergiebig als Xi’an oder Peking.
Tibet: Lhasa
Tibet war 2015 der Teil unserer ersten China-Reise, der am wenigsten nach „China“ aussah. Von Chongqing sind wir nach Lhasa geflogen, und schon beim Aussteigen war klar: Das hier ist eine andere Welt. Dünne Luft, ein anderes Licht, Gebetsfahnen statt Leuchtreklame.
Lhasa liegt auf rund 3.650 Metern Höhe und ist das religiöse Zentrum Tibets. Der Potala-Palast thront über der Stadt und ist das Bild, das die meisten mit Tibet verbinden. Dazu kommen Klöster wie der Jokhang-Tempel mit dem Barkhor-Viertel, in dem Pilger den Tempel im Uhrzeigersinn umrunden. Im Umland liegen weitere Klöster und Hochebenen. Natur ist hier weniger Wanderziel als Kulisse: Berge, weite Ebenen, sehr viel Himmel. Die Atmosphäre ist ruhig, spirituell und stark von den Menschen geprägt, die ihren Glauben im Alltag leben. Zugleich ist die Kontrolle durch die Behörden spürbar.
Unsere Erfahrungen:
Der Potala-Palast hat uns in seiner Größe beeindruckt, von außen wie von innen. Im Inneren geht es in vorgegebenen Zeitfenstern und in Gruppen durch die Räume, Fotografieren ist dort nicht erlaubt, Im Barkhor-Viertel haben wir uns einfach eine Zeit lang treiben lassen und den Pilgern zugeschaut. Nach den Tagen in Lhasa und Umgebung ging es mit der Tibetbahn weiter Richtung Xi’an, eine der höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt und für uns ein Erlebnis für sich. Aus dem Zugfenster zog eine Landschaft vorbei, die wir vorher noch nie gesehen hatten. Ehrlich gesagt ist Tibet die aufwendigste Region in China: Du brauchst eine Sondergenehmigung, die Du nicht selbst beantragen kannst, sondern über eine Agentur organisieren musst, und Du reist dort meist mit gebuchtem Führer. Das kostet mehr, macht Tibet aber nicht weniger lohnenswert.
Für wen lohnt sich Tibet?
Für Kultur- und Geschichtsinteressierte, die Klosterstädte und Religion im Alltag erleben möchten. Fotografen finden zahlreiche Motive, müssen aber die Vorgaben vor Ort beachten. Als Backpacker-Ziel ist Tibet wegen der Genehmigungspflicht ungeeignet, für Familien mit kleinen Kindern wegen der Höhe nur bedingt. Wer Strand, Roadtrip oder Bewegungsfreiheit sucht, ist hier falsch.
Unsere Reiserouten durch China
Unsere bisherigen China-Reisen führten uns auf gut 2 Monate kreuz und quer durchs ganze Land. Hier zeigen wir die unsere bisherigen 3 Reisen durch China, mit den einzelnen Stationen.
Unsere Route 2015:
Shanghai
↓
Yangtsekiang Kreuzfahrt
↓
Chongquing
↓
Lhasa
↓
Tibetbahn
↓
Xian
↓
Peking
Unsere Route 2025:
Chengdu
↓
Chongqing
↓
Zhangjiajie
↓
Fenghuang
↓
Guilin
↓
Yangshuo
↓
Hongkong
Unsere Route 2027:
Shanghai
Häufig gestellte Fragen zu den Regionen in China
Welche Region eignet sich für den ersten Besuch in China?
Für Erstbesucher würden wir mit Chengdu und Sichuan anfangen. Die Stadt ist entspannter als Peking oder Shanghai, das Essen ist hervorragend, und mit den Pandas hast Du gleich ein Erlebnis, das sich lohnt. Von dort ist Chongqing gut erreichbar. Wer die klassischen Sehenswürdigkeiten sehen will, plant Peking und Xi’an ein, zum Beispiel mit der Chinesischen Mauer und der Terrakotta-Armee. Wir selbst sind 2015 mit Shanghai eingestiegen, das war ein kleiner Kulturschock. Er hat sich gelegt, aber mit ein bisschen mehr Vorbereitung hätte er uns weniger getroffen. Lies vor der Reise unseren China-Reise-planen- Artikel, damit Du bei Bezahlen, Internet und Visum nichts übersiehst.
Welche Region in China ist die schönste?
Das lässt sich für uns nicht mit einer Region beantworten, weil China zu vielfältig ist. Landschaftlich haben uns Zhangjiajie und die Karstfelsen von Yangshuo am meisten beeindruckt. Kulturell und emotional bleibt Tibet mit dem Potala-Palast in Erinnerung. Chongqing ist für uns die faszinierendste Stadt, Chengdu die sympathischste. Wenn Du nur eine Region auswählen willst, entscheide nach Deinem Reisestil: Natur und Fotografie in Hunan und Guangxi, Geschichte in Nordchina, Stadtatmosphäre in Sichuan und Chongqing. Unsere ehrliche Antwort ist: Fahr mehrmals hin.
Welche Region eignet sich am besten zum Wandern?
Hunan mit dem Zhangjiajie Forest Park und dem Tianmen Mountain bietet die spektakulärsten Wege, viele davon mit Treppen und Aussichtspunkten. Yangshuo in Guangxi ist ruhiger, dort lässt sich die Karstlandschaft zu Fuß oder per Rad erkunden. Der Wulong Karst bei Chongqing ist ein dritter Kandidat, wenn Du eine Naturkulisse ohne großen Trubel suchst. Rechne in Zhangjiajie mit vielen Besuchern und plane die Wege früh am Tag. Wanderungen im klassischen Sinn, mit Mehrtagesrouten und Rucksäcken, sind in China deutlich seltener als in Europa, weil die meisten Naturziele auf befestigte Wege und Aussichtspunkte ausgelegt sind.
Welche Region ist für Geschichte und Kultur am interessantesten?
Nordchina steht hier ganz vorn. In Xi’an findest Du die Terrakotta-Armee und die Stadtmauer, in Peking die Verbotene Stadt, den Himmelstempel und die Chinesische Mauer. Tibet mit Lhasa und dem Potala-Palast zeigt eine andere kulturelle Welt mit buddhistischer Prägung, die sich stark vom Rest Chinas unterscheidet. Auch Dazu bei Chongqing mit seinen Felsreliefs gehört in diese Kategorie und ist weniger bekannt. Wer Geschichte mit Landschaft verbinden möchte, kombiniert Xi’an mit Sichuan und Chongqing.
Wie viele Regionen sollte man in China besuchen?
Weniger, als man denkt. 2015 hatten wir 17 Tage und haben Shanghai, den Jangtse, Chongqing, Lhasa, Xi’an und Peking geschafft. Das war ein straffes Programm mit viel Bewegung. 2025 waren es 30 Tage, und das war deutlich entspannter, auch wenn wir immer noch viel Strecke gemacht haben. Als Faustregel gilt für uns: zwei bis drei Regionen in zwei Wochen, vier bis fünf in einem Monat. Die Entfernungen sind größer, als sie auf der Karte aussehen. Unsere Routenvorschläge findest Du in den Artikeln zur 2-wöchigen und 3-wöchigen Rundreise.
Wie kommt man zwischen den Regionen voran?
Wir sind mit Bus, Zug und Flugzeug gereist, 2015 zusätzlich mit dem Schiff auf dem Jangtse und mit der Tibetbahn. Auf längeren Strecken sind Flüge und Züge die praktischste Lösung. Der Zug ist meist bequemer als erwartet und für Reisende eine gute Möglichkeit, das Land zu sehen. Busse haben wir vor allem für kürzere Strecken und den Weg zu den Sehenswürdigkeiten genutzt. Wichtig: Tickets für Züge und Flüge solltest Du vor der Reise recherchieren, weil Buchungen ohne Kenntnisse der Apps und der Sprache schwierig werden können. Rechne außerdem in den chinesischen Ferienzeiten mit ausgebuchten Verbindungen.
Ist China für Individualreisende schwierig?
Es ist anspruchsvoller als andere Länder Asiens, aber gut machbar. Bezahlt wird vor Ort meist über Apps, Bargeld wird nicht überall akzeptiert. Sprachbarrieren sind real, ein Übersetzer auf dem Handy hilft weiter. Das Internet funktioniert anders, als Du es gewohnt bist, weil viele westliche Dienste gesperrt sind. Und das Visum musst Du vorher klären, die aktuellen Einreisebestimmungen findest Du beim Auswärtigen Amt. Kurz gesagt: Ohne Vorbereitung wird es mühsam, mit Vorbereitung erstaunlich einfach. Alles Wichtige dazu haben wir in unserem China-Reise-planen-Artikel zusammengefasst.
Wann ist die beste Reisezeit für China?
Das hängt stark von der Region ab. Wir waren im Juni 2015 und im Mai 2025 unterwegs und haben beide Zeiten als gut machbar empfunden. Im Süden und in Chongqing kann es in den Sommermonaten sehr heiß und schwül werden, in Tibet ist die Höhe das eigentliche Thema, unabhängig von der Jahreszeit. Berücksichtige außerdem die chinesischen Feiertage, zum Beispiel die Goldene Woche im Mai und Oktober und das Neujahrsfest, wenn im Land extrem viel Verkehr herrscht.

Anzeige*
Baedeker Reiseführer China
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.
DuMont Reisehandbuch – Reiseführer China
Eine schöne Alternative zum Baedeker ist der Reiseführer von Dumont. Er ist ebenfalls sehr ausführlich und bietet alles was man für eine Reise durch China braucht.
Fettnäpfchenführer China: Der Wink mit dem Hühnerfuß
Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig. Auf witzige und spannende Art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.
Unterwegs in China – Das große Reisebuch
Mit wunderschönen Fotografien zeigt dieser Bildband all die Schönheit des Landes. Ein perfekter Einstieg um sich die schönsten Orte für Deine Reise heraus zu suchen.













