China Rundreise 3 Wochen
Pandas, Karstberge und Megacities abseits der Klassiker
Diese Route ist für alle gedacht, die China schon einmal in den Reiseplänen hatten oder Peking, Xi’an und Shanghai bewusst überspringen wollen. Statt der klassischen Nord-Süd-Achse führt sie durch den Westen und Südwesten des Landes – eine Gegend, die touristisch weniger erschlossen ist und dadurch auch anders wirkt.
Den Auftakt macht Chengdu, bekannt für seine Pandas und die feurige Sichuan-Küche. Von dort geht es weiter nach Chongqing, einer Stadt, deren Ausmaße kaum zu begreifen sind, bevor mit Zhangjiajie die erste große Naturkulisse der Reise folgt: Felsnadeln, die als Vorbild für die schwebenden Berge aus dem Film Avatar dienten. Über die kleine Wasserstadt Fenghuang und einen kurzen Zwischenstopp in Guilin führt die Route zur Li-Fluss-Kreuzfahrt und weiter ins ruhige Yangshuo mit seinen Karstformationen. Den Abschluss bildet Hongkong – ein Kontrastprogramm aus Wolkenkratzern, grünen Inseln und einer ganz eigenen Geschichte.
Die Reihenfolge folgt der Landkarte: von Sichuan über Chongqing in den Süden nach Hunan und Guangxi, am Ende über Shenzhen weiter nach Hongkong. Rückwege gibt es keine. Den Großteil der Strecke legst du mit dem Hochgeschwindigkeitszug zurück, ergänzt durch einen Inlandsflug zum Start und die Bootsfahrt auf dem Li-Fluss als eigenes Erlebnis. Länger als sechs Stunden sitzt du dabei zu keinem Zeitpunkt am Stück im Zug.
Drei Wochen sind für diese Strecke realistisch bemessen – eng genug, um nicht zu viele Tage in der Bahn zu verbringen, aber lang genug, um Chongqing und Zhangjiajie mit der nötigen Zeit zu bedenken. Wer weniger Zeit hat, kann einzelne Stationen kürzen; wer mehr Zeit hat, findet am Ende der Route Vorschläge zum Verlängern.
Geeignet ist die Route für Reisende, die bereits eine gewisse China-Erfahrung mitbringen oder sich auch ohne die üblichen Erstbesucher-Stationen sicher fühlen. Wer noch nie in China war und lieber mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten einsteigen möchte, ist mit einer klassischen Peking-Xi’an-Shanghai-Route besser bedient – diese hier zielt bewusst daran vorbei.

Die 3 Wochen Reiseroute auf einen Blick
📍 Reisedauer: 21 Tage
🏛️ Perfekt für: Individualreisende mit etwas China-Erfahrung, Paare, Naturfreunde
⏳ Reiseart: Rundreise
🚗 Transport Inlandsflug (An-/Abreise), Hochgeschwindigkeitszug und Bootsfahrt
💰 Budget: Mittelklasse
☀️ Highlight: Karstwelt von Zhangjiajie & Pandas in Chengdu
Visumfreie Einreise nach China
Eine der größten Änderungen seit unserem ersten Besuch: Für einen Kurztrip nach Peking brauchst du inzwischen gar kein Visum mehr. Seit November 2024 dürfen deutsche Staatsangehörige für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen. Stand jetzt gilt diese Regelung bis Ende 2026 – danach kann sie verlängert, angepasst oder auch wieder gestrichen werden, wie es in der Vergangenheit schon öfter der Fall war.
Wie die visumfreie Einreise genau funktioniert, was du dafür brauchst und wie du dich nach Ankunft registrierst, erklären wir ausführlich in unserem Artikel „China Reise planen“ – dort halten wir das auch aktuell, falls sich an der Regelung etwas ändert.
Die Route im Überblick
| Reisetag | Ort | Übernachtungen |
| Tag 1-3 | Chengdu | 3 |
| Tag 4-8 | Chongqing | 5 |
| Tag 9-12 | Zhangjiajie (Wulingyuan) | 4 |
| Tag 13 | Fenghuang | 1 |
| Tag 14 | Guilin | 1 |
| Tag 15-17 | Yangshuo (inkl. Li-Fluss-Kreuzfahrt) | 3 |
| Tag 18-20 | Hongkong | 3 |
| Tag 21 | Rückflug | – |

Tag 1-3: Chengdu – Pandas und Teehauskultur
Entspannter Auftakt in Sichuans Hauptstadt
Anreise: Direkter Flug von Deutschland nach Chengdu, ca. 11–12 Stunden.*
Chengdu ist ein ungewöhnlicher, aber naheliegender Startpunkt für diese Route: eine Millionenstadt, die sich trotzdem gemütlich anfühlt. Das liegt am Lebensstil, den Sichuan der Legende nach seit jeher pflegt – hier wird eher im Teehaus verweilt als gehetzt.
Der Grund, warum die meisten Reisenden überhaupt herkommen, sind die Pandas. Die Panda-Aufzuchtstation am Stadtrand beherbergt neben den Großen Pandas auch die weniger bekannten Roten Pandas, die eher an Waschbären erinnern. Am besten besuchst du die Station früh am Morgen kurz nach der Öffnung, weil die Tiere dann noch aktiv sind und fressen – im Tagesverlauf verschlafen sie einen Großteil der Zeit. Rechne mit einer halbtägigen Unternehmung inklusive An- und Abfahrt.
Den zweiten Tag verbringst du am besten in der Stadt selbst. Die Jinli Ancient Street ist eine restaurierte Altstadtgasse mit roten Laternen, Garküchen und Souvenirläden – touristisch, aber trotzdem sehenswert, besonders abends bei Beleuchtung. Im People’s Park gehört eine Tasse Tee im Freiluft-Teehaus zum Pflichtprogramm, während drumherum Ohrenreiniger, Kartenspieler und Tai-Chi-Gruppen für Lokalkolorit sorgen. Wer es zeitlich einrichten kann, sollte sich eine Vorstellung der Sichuan-Oper mit ihrer berühmten Gesichter-Wechsel-Show (Face-Changing) nicht entgehen lassen – eine Kunstform, die es so nur in dieser Region gibt. Ruhiger geht es im Wenshu-Tempel zu, einem noch aktiven buddhistischen Kloster mitten in der Stadt.
Kulinarisch ist Chengdu das Zentrum der Sichuan-Küche und damit deutlich schärfer unterwegs als die meisten anderen Stationen dieser Reise. Hotpot mit der charakteristischen Sichuan-Pfefferschärfe und Dan-Dan-Nudeln gehören zum Pflichtprogramm, auch wenn die Schärfe gewöhnungsbedürftig sein kann – für empfindliche Mägen gibt es in den meisten Restaurants eine mildere Brühen-Variante.
Drei Tage reichen aus, um Pandas, Altstadt und Kulinarik in Ruhe zu verbinden, ohne dass Leerlauf entsteht. Chengdu passt zu Reisenden, die einen sanften Einstieg suchen, bevor es mit Chongqing intensiver wird, und zu allen, die Tierbeobachtung und Straßenleben gleichermaßen interessant finden.
Highlights in Chengdu:
- Panda-Aufzuchtstation, am besten am frühen Morgen
- Jinli Ancient Street
- People’s Park mit traditionellem Teehaus
- Sichuan-Oper mit Gesichter-Wechsel-Show
- Wenshu-Tempel und Kloster
Anreise: Direktflug ab Deutschland
- Flugzeit: ca. 11-12 Stunden (Direktflug) -> Aktuelle Flugpreise vergleichen*
- Buchungstipp: Direktverbindungen gibt es saisonal ab einzelnen deutschen Flughäfen; wer flexibel ist, findet über einen Zwischenstopp oft günstigere Alternativen
Unterkunftsempfehlungen
- Mcsrh Hotel Chunxi Road*: direkt im zentrum der Stadt, kleine und günstig aber ohne Fenster
- Wenjun Courtyard Hotel* – Traditioneller Stil, perfekte Altstadtlage
- Holiday Inn Chengdu Oriental Plaza* – Modern & metro-nah
- The Temple House* – Edles Designhotel im Boutique-Stil
Unser Tipp
Buche das Ticket für die Panda-Station wenn möglich vorab online und sei spätestens eine halbe Stunde nach Öffnung dort – die Busse mit Tagesausflüglern aus der Stadt treffen meist erst später ein. Mehr Details zu Anreise und allen Highlights findest du in unserem ausführlichen Chengdu-Artikel.

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Tag 4-8: Chongqing – Megacity und Tagesausflüge ins Umland
Eine Stadt, die man erst vor Ort begreift
Anreise: Schnellzug von Chengdu nach Chongqing, ca. 1,5 Stunden*
Chongqing lässt sich schwer in Zahlen fassen: Das Verwaltungsgebiet ist etwa so groß wie Österreich, was der Stadt gelegentlich den Titel der größten Stadt der Welt einbringt – auch wenn ein Großteil davon ländlich ist. Was zählt, ist der Kern: eine auf Hügeln gebaute Metropole, von zwei großen Flüssen durchzogen, mit Häusern, die sich über acht oder mehr Stockwerke an die Hänge klammern. Straßen verlaufen hier auf mehreren Ebenen übereinander, U-Bahnen fahren durch Wohnhäuser hindurch – Chongqing wirkt streckenweise wie eine Stadt aus einem Science-Fiction-Setting, ist aber ganz real.
Fünf Tage klingen nach viel für eine einzelne Station, ergeben aber Sinn: Zwei Tage gehören der Stadt selbst, zwei weitere zwei ausgewählten Tagesausflügen ins Umland, ein Tag bleibt als Puffer oder für die An- und Weiterreise.
Am ersten Tag lohnt sich der Eling Park mit der einzigen noch verbliebenen Seilbahn über den Jangtse – eine kurze, aber sehenswerte Fahrt mit Blick auf die Skyline. Den Abend verbringst du am besten bei Hotpot mit Flussblick, idealerweise in einem der Restaurants entlang der Uferpromenaden, wo sich die beleuchteten Hochhäuser im Wasser spiegeln. Am zweiten Tag bieten sich die Altstadtviertel Ciqikou oder Shibati an: enge Gassen, traditionelle Holzhäuser, dazwischen Teehäuser und Straßenstände. Wer eine ungewöhnliche Perspektive auf die Stadt sucht, findet sie im Chongqing-360-Grad-Theater.
Die beiden Tagesausflüge zeigen ein ganz anderes Chongqing. Der Wulong-Karstpark, UNESCO-Weltnaturerbe, besteht aus gewaltigen Natursteinbrücken, Höhlen und Schluchten – eine der spektakulärsten Karstlandschaften Chinas, die deutlich weniger Besucher anzieht als vergleichbare Ziele im Süden. Die Dazu-Felskunst wiederum zeigt buddhistische Reliefs aus dem 9. bis 13. Jahrhundert, in grüner Hügellandschaft verteilt – ruhiger und kontemplativer als die meisten anderen Programmpunkte dieser Reise.
Chongqing eignet sich für Reisende, die urbane Extreme mögen und bereit sind, sich auf eine Stadt einzulassen, die sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer schnelles Sightseeing sucht, wird von der Größe eher überfordert – wer sich Zeit nimmt, findet hier eine der eigenwilligsten Städte Chinas.
Highlights in Chongqing:
- Yangtse-Seilbahn und Aussichtspunkt Eling Park
- Altstadt Ciqikou
- Wulong Karst (UNESCO-Welterbe)
- Dazu-Felskunst (UNESCO-Welterbe)
- Hotpot-Essen mit Skylineblick am Fluss
Anreise von Chengdu
- Zugzeit: ca. 1,5 Stunden mit dem Hochgeschwindigkeitszug -> Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Buchungstipp: Die Strecke ist kurz und gut getaktet, eine Reservierung am Vortag reicht in der Regel aus
Unterkunftsempfehlungen
- Mcsrh Hotel – Chaotianmen*: dierkt neben dem Raffles Center und der MRT Chaotianmen
- Glenview ITC Plaza* – Mit Aussicht und Toplage
- Rezen Select Hotel* – Modern, gutes Frühstück
- Banyan Tree Chongqing* – Entspannung mit eigenem Spa
Unser Tipp
Plane die beiden Tagesausflüge nach Wulong und Dazu an unterschiedlichen Tagen ein und nicht direkt hintereinander – beide Fahrten dauern je nach Verkehr zwei bis drei Stunden pro Richtung, und nach zwei langen Ausflugstagen in Folge fehlt meist die Energie für die Stadt selbst. Alle Details zu Transport, Eintritt und Touren findest du in unserem Chongqing-Artikel.

Tag 9-12: Zhangjiajie (Wulingyuan) – Chinas spektakulärster Nationalpark
Felsnadeln, Seilbahnen und die längste Glasbrücke der Welt
Anreise: Zug Chongqing nach Zhangjiajie, ca. 6 Stunden* + Transfer nach Wulingyuan (ca. 40 Minuten) per Bus ab Banhof.
Nach zwei intensiven Städtestationen wird es Zeit für Natur – und Zhangjiajie liefert davon mehr, als sich in Fotos einfangen lässt. Über 3.000 schmale Sandsteinsäulen ragen hier teils über 200 Meter aus dem Wald, umgeben von Nebelschwaden, die je nach Tageszeit und Wetter kommen und gehen. Dass die Landschaft als Vorlage für die schwebenden Berge im Film Avatar diente, ist inzwischen fast schon ein Klischee – aber ein zutreffendes.
Zwei volle Tage solltest du für den Zhangjiajie National Forest Park einplanen. Praktischerweise gilt das Eintrittsticket vier Tage lang, sodass du die Route in aller Ruhe aufteilen kannst, statt an einem einzigen Tag durchzuhetzen. Der Bereich Yuanjiajie mit den sogenannten Avatar Hallelujah Mountains gehört zu den fotogensten Ecken des Parks, erreichbar über den Bailong-Aufzug, den höchsten Außenaufzug der Welt. Von der Tianzi-Plattform reicht der Blick bei klarem Wetter über ein ganzes Meer aus Felsnadeln, während die 10-Mile-Gallery auf Bodenhöhe eine andere, aber ebenso beeindruckende Perspektive bietet. Wer die Hauptrouten hinter sich lässt, findet in den ruhigeren Talwegen Platz zum Durchatmen, oft nur begleitet vom Rauschen der Bäche und gelegentlichen wildlebenden Affen.
Am dritten Tag steht der Tianmen Mountain auf dem Programm, geografisch getrennt vom eigentlichen Nationalpark und mit eigenem Eintritt. Die Seilbahn hinauf gilt als längste der Welt, der Glasweg entlang der Felskante ist nichts für schwache Nerven, und die 999 Stufen der berühmten Himmelsleiter zum Naturtor führen direkt durch einen Felsbogen, durch den bei gutem Wetter der Himmel sichtbar ist. Ein vierter Tag bleibt als Puffer – sinnvoll investiert entweder in eine weitere Runde durch den Forest Park oder als Ruhetag nach den vorangegangenen Etappen.
Übernachten solltest du in Wulingyuan statt im weiter entfernten Zentrum von Zhangjiajie-Stadt: Der Ort liegt fußläufig zum Osteingang des Forest Parks, was dir Anfahrtszeit spart und dir erlaubt, schon vor den großen Reisegruppen im Park zu sein.
Zhangjiajie passt zu allen, die für Landschaft auch anstrengendere Wege in Kauf nehmen – viele Treppen, teils steile Auf- und Abstiege. Wer lieber gemütlich spaziert, sollte die Seilbahnen und den Bailong-Aufzug konsequent nutzen, um die Distanzen zu verkürzen.
Highlights in Zhangjiajie:
- Zhangjiajie National Forest Park (Ticket 4 Tage gültig)
- Yuanjiajie und die Avatar Hallelujah Mountains
- Bailong-Aufzug, Tianzi Mountain und die 10-Mile-Gallery
- Tianmen Mountain: Seilbahn, Glasweg und Himmelstor
Anreise von Chongqing
- Zugzeit: ca. 6 Stunden, plus Bustransfer ab Bahnhof nach Wulingyuan (ca. 40 Minuten) -> Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Buchungstipp: Die Busse ab Bahnhof fahren regelmäßig, ein Taxi ist bei Gepäck aber oft die entspanntere Alternative
Unterkunftsempfehlungen
- Guihua Road 106th Hostel in Wulingyuan*: direkt am Osttor des Zhangjiajie Forest Park und damit in 15min zur Parköffnung da sein
- Pullman Zhangjiajie* – Komfort & Pool
- Destination Youth Hostel* – Budgetfreundlich & charmant
Unser Tipp
Starte an beiden Forest-Park-Tagen so früh wie möglich – die Nebeldecke, die den Felsnadeln ihre geheimnisvolle Stimmung gibt, lichtet sich im Tagesverlauf oft, und ab Mittag füllen sich Aufzug und Seilbahnen merklich. Ausführlichere Guides zu Parkrouten und Tickets findest du in unserem Zhangjiajie-Artikel, alle Infos zum Tianmen Mountain in unserem eigenen Artikel dazu.

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Die besten Unterkünfte für Deine China – Reise
Mcsrh Hotel – Chunxi Road in Chengdu
Mcsrh Hotel – Jifangbei Chaotianmen in Chongqing
Guihua Road 106th Hostel in Wulingyuan
Yifangyan – Tingyuan Qingshe Hostel in Fenghuang
Wing Hotel Guilin – Pedestrian Street in Guilin
Dreamland Inn in Yangshuo
Tag 13: Fenghuang – historische Altstadtidylle
Ein kurzer, romantischer Zwischenstopp
Anreise: Transfer von Zhangjiajie per Schnellzug (ca. 1 Stunde)*
Nach den anstrengenden Wandertagen in Zhangjiajie ist Fenghuang die richtige Verschnaufpause. Die kleine Wasserstadt liegt am Fluss Tuojiang, gesäumt von Holzhäusern auf Stelzen, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Steinerne Brücken und ein Abschnitt der alten Stadtmauer runden das Bild ab.
Die Altstadt selbst ist überschaubar und lässt sich in wenigen Stunden zu Fuß erkunden. Am Tag wirkt Fenghuang beschaulich, teils auch touristisch mit Souvenirläden und Fotostudios, die Kostümverleih anbieten. Richtig zeigt sich der Ort erst nach Einbruch der Dunkelheit, wenn rote Lampions die Stelzenhäuser und ihre Spiegelung im Wasser beleuchten – dann ist auch am meisten Betrieb, mit Musik aus kleinen Bars entlang des Ufers. Eine kurze Bootsfahrt auf dem Fluss zeigt die Häuserzeilen aus einer anderen Perspektive und lohnt sich vor allem in der Abenddämmerung.
Ein halber Tag reicht für Fenghuang völlig aus, da außerhalb der Altstadt nicht viel zu entdecken ist. Die Station eignet sich deshalb gut als Zwischenstopp auf dem Weg von Zhangjiajie in den Süden, nicht als eigenständiges Reiseziel für mehrere Tage.
Highlights in Fenghuang:
- Stelzenhäuser entlang des Tuojiang-Flusses
- Stadtmauer und historische Brücken
- Nachtstimmung mit beleuchteten Lampions
- Kurze Bootsfahrt und lokale Snacks
Anreise von Zhangjiajie
- Zugzeit: ca. 1 Stunde mit dem Schnellzug -> Zugverbindung recherchieren und buchen
Unterkunftsempfehlungen
- Yifangyan – Tingyuan Qingshe Hostel*: ruhige Lage in zweiter Reihe vom Fluss
- Nian Wo Inn* – Direkt am Fluss, tolle Aussicht
- Jiuqi Tongnian High-end River View B&B* – Komfortabel, gute Lage
Unser Tipp
Komme am späten Nachmittag an und nutze die Zeit vor Sonnenuntergang für einen ersten Rundgang, bevor du für die abendliche Beleuchtung noch einmal an den Fluss zurückkehrst – der Unterschied zwischen Tag- und Nachtstimmung ist in Fenghuang größer als anderswo. Tipps zu Anreise, Tickets und Spaziergängen findest du in unserem Fenghuang-Artikel.

Tag 14: Guilin – Stadt der Pagoden
Ein Zwischenstopp vor dem Fluss
Anreise: Transfer per Zug von Fenghuang nach Guilin* mit Umstieg in Changsha* (ca. 6–7 Stunden).
Guilin ist das Tor zur Karstregion im Süden Chinas, dient auf dieser Route aber vor allem als Übernachtungsstation vor der Bootsfahrt nach Yangshuo am nächsten Tag. Wer etwas ruhiger und näher an der Natur übernachten möchte, verbringt hier bewusst nur eine Nacht, statt die Stadt zum eigenen Reiseziel zu machen.
Das heißt nicht, dass sich der kurze Aufenthalt nicht lohnt. Die Sun and Moon Twin Pagodas am Shan Lake sind bei Nacht beleuchtet und spiegeln sich dann im Wasser – einer der wenigen Programmpunkte in Guilin, die tatsächlich einen Abendspaziergang wert sind. Der Central Park und die Fußgängerzone rund um die Zhengyang-Straße laden zum Bummeln ein, mit kleinen lokalen Restaurants, in denen sich der Tag entspannt ausklingen lässt. Wer noch Zeit und Energie hat, kann einen Abstecher zum Elephant Trunk Hill machen, dem bekannten Felsformation-Wahrzeichen der Stadt direkt am Li-Fluss – allerdings eher ein netter Zusatz als ein Muss.
Ein Tag beziehungsweise eine Übernachtung reicht für Guilin in dieser Route völlig aus. Wer die Stadt selbst ausführlicher erkunden möchte, etwa mit einem Abstecher zur Reed-Flute-Höhle oder in den Seven-Star-Park, sollte einen zusätzlichen Tag einplanen.
Highlights in Guilin:
- Twin Pagodas am Shan Lake, besonders schön bei Nacht
- Fußgängerzone und Nachtmarkt
- Elephant Trunk Hill (optional)
Anreise von Fenghuang
- Zugzeit: ca. 6-7 Stunden mit Umstieg in Changsha -> Zugverbindung recherchieren und buchen* / Umstieg in Changsha*
Unterkunftsempfehlungen
- Wing Hotel Guilin* – direkt in der verkehrsberuhigten Zone mit Shops und vielen Restaurants
- Jolie Vue Boutique Hotel* – Stilvoll mit Seeblick
- Lijiang Waterfall Hotel* – Direkt an der Promenade
Unser Tipp
Organisiere dein Ticket für die Li-Fluss-Kreuzfahrt bereits am Ankunftstag in Guilin – viele Hotels helfen dabei kostenlos, und du sparst dir am Abreisetag unnötige Wartezeit. Ein ausführlicherer Artikel zur Region Guilin mit weiteren Ausflugstipps findet sich auf unserem Blog.

Tag 15: Li River Cruise – Bootsfahrt ins Postkartenmotiv
Der Übergang von Guilin nach Yangshuo als eigenes Erlebnis
Anreise: Boot von Guilin nach Yangshuo*, Dauer: ca. 4–5 Stunden. Preis ab 350 CNY, dann per DiDi Taxi zum Hotel (ca. 15–30 Minuten, je nach Lage).
Die Fahrt auf dem Li-Fluss ist einer der Programmpunkte, die man von China-Fotos kennt, bevor man je dort war: Karstfelsen, die sich im ruhigen Wasser spiegeln, Fischer mit ihren Bambusflößen, dazwischen Bambushaine und Wasserbüffel am Ufer. Anders als viele Fotomotive hält die Fahrt tatsächlich, was die Bilder versprechen.
Die Kreuzfahrt dauert vier bis fünf Stunden und endet nicht in Guilin, sondern direkt in Yangshuo – der Bootstag ist damit gleichzeitig der Umzugstag zur nächsten Station. Tickets bekommst du am einfachsten vorab über dein Hotel in Guilin organisiert; größeres Gepäck wird an Bord sicher verstaut, sodass du die Aussicht ohne Ablenkung genießen kannst. Der Höhepunkt der Strecke liegt kurz vor dem Ziel bei Xingping, wo sich das wohl berühmteste Flussmotiv Chinas zeigt – dieselbe Ansicht, die auf dem 20-Yuan-Schein abgebildet ist.
In Yangshuo angekommen, geht es per Taxi oder DiDi weiter zum Hotel, je nach Lage 15 bis 30 Minuten.
Highlights unterwegs:
- Karstberge entlang der gesamten Strecke
- Xingping, das Flussmotiv vom 20-Yuan-Schein
- Entspannte Fahrt mit Blick auf Bambushaine und Fischer
Transport und Kosten
- Dauer: ca. 4-5 Stunden von Guilin nach Yangshuo
- Preis: ab ca. 350 CNY (ca. 45 Euro) pro Person, plus Taxi/DiDi zum Hotel in Yangshuo (ca. 15-30 Minuten) -> Kreuzfahrt-Optionen ansehen und buchen*
- Buchungstipp: Reserviere das Ticket möglichst am Vortag über dein Hotel in Guilin – so entfällt eigenes Anstehen am Pier
Unterkunft in Yangshuo
- Dreamland Inn* – ruhige Lage direkt am Yulong-Fluss außerhalb der Stadt. Ca. 30-45 Euro pro Nacht.
Unser Tipp
Sichere dir nach Möglichkeit einen Platz auf dem Oberdeck – dort ist die Sicht auf die Landschaft ungehindert, während die unteren Decks teils verglast sind. Alle Infos zur Li River Cruise findest du auch in unserem Yangshuo-Artikel.

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Tag 16-17: Yangshuo – Radfahren, Bambusflöße und Gipfelblicke
Zwei Tage reine Natur nach der Bootsfahrt
Yangshuo ist der ruhigste Programmpunkt dieser Route, und nach den vorangegangenen Städtestationen genau der richtige Kontrast. Die Karstberge, die du bereits von der Li-Fluss-Fahrt kennst, umgeben hier auch das Umland – man muss nur ein paar Kilometer aus dem Zentrum fahren, um mitten in der Landschaft zu stehen.
Am Yulong River führen gut ausgebaute Wege am Wasser entlang, ideal zum Wandern oder mit dem Fahrrad. Wer es entspannter mag, steigt stattdessen auf ein Bambusfloß und lässt sich über ruhige Flussabschnitte staken – eine deutlich langsamere und stillere Erfahrung als die große Li-Fluss-Kreuzfahrt vom Vortag. Für einen Blick über die gesamte Region lohnt sich der Aufstieg zum Ruyi Peak: eine Kombination aus Seilbahn und Panoramawegen mit einer Glasbrücke, die über die Bergkante hinausragt.
Das Stadtzentrum von Yangshuo selbst, vor allem die West Street, ist quirlig, laut und touristisch – Bars, Straßenverkäufer und abendliche Musik ziehen sich hier über mehrere Blocks. Zum Übernachten empfiehlt sich trotzdem eher die Umgebung außerhalb der Stadt: Wer direkt am Yulong-Fluss oder mit Blick auf die Berge wohnt, hat abends Ruhe und ist morgens sofort in der Natur, statt erst aus dem Trubel herausfahren zu müssen.
Zwei Tage reichen für Yangshuo aus, um sowohl aktive als auch entspannte Programmpunkte unterzubringen, ohne dass Zeitdruck entsteht. Die Station passt zu allen, die nach den urbanen und historischen Stationen der Reise noch einmal richtig durchatmen wollen, bevor mit Hongkong das Finale ansteht.
Highlights in Yangshuo:
- Spaziergang oder Radtour und Bambusfloßfahrt am Yulong River
- Ruyi Peak mit Seilbahn und Panoramawegen
- Stadtzentrum und Markt am Abend
Ankunft und Lage
Du kommst bereits am Vortag per Bootsfahrt in Yangshuo an (siehe vorheriger Abschnitt), sodass für Tag 16 und 17 der volle Tag für Aktivitäten zur Verfügung steht.
Unterkunftsempfehlungen
- Dreamland Inn Guesthouse* – Direkt am Yulong Fluss, traumhaft ruhig
- Mountain Nest Hotel* – Familiär & im Grünen
- Yangshuo Sudder Street Guesthouse* – Backpacker-Style mit Flair
Unser Tipp
Miete dir für einen der beiden Tage ein Fahrrad und fahre die Strecke am Yulong River in Richtung Süden – dort wird es deutlich ruhiger als in Zentrumsnähe, und die Aussicht auf die umliegenden Karstberge ist ungestörter. Mehr zur Region, den Preisen und Aktivitäten findest du in unserem Yangshuo-Artikel.

Tag 18-20: Hongkong – Weltstadt mit Kontrasten
Das große Finale nach drei Wochen China
Anreise: Bus von Yangshuo nach Guilin (1h), Schnellzug Guilin nach Hongkong (3h) über Shenzhen*
Hongkong ist der bewusste Bruch zum Rest der Reise, und genau deshalb der richtige Abschluss. Nach den ländlicheren Stationen der letzten Tage wirkt die Dichte hier fast überwältigend: Wolkenkratzer direkt am Wasser, Doppeldeckerbusse, Straßenschilder auf Englisch und Chinesisch, dazwischen Märkte, die aussehen, als hätten sie sich seit Jahrzehnten kaum verändert. Gleichzeitig liegen grüne Inseln und buddhistische Klöster nur eine kurze Fährfahrt entfernt – Hongkong hat mehr Facetten, als der erste Eindruck vermuten lässt.
Ein Tag gehört der Stadt selbst. Die Fahrt mit der Peak Tram auf den Victoria Peak ist touristisch, aber zurecht ein Klassiker – der Blick über die Skyline und den Hafen ist am eindrücklichsten kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Häuser nach und nach beleuchtet werden. Die historische Star Ferry über den Victoria Harbour zwischen Hongkong Island und Kowloon kostet nur wenige Hongkong-Dollar und bietet trotzdem einen der besten Skyline-Blicke der Stadt. Abends lohnt sich der Mong-Kok-Nachtmarkt in Kowloon, eng, laut und voller Straßenküchen, ein deutlicher Kontrast zu den Glasfassaden auf der Insel.
Den zweiten Tag verbringst du am besten auf einer der vorgelagerten Inseln. Lamma Island bietet Wanderwege mit Meerblick, kleine Fischerdörfer und deutlich weniger Tempo als die Innenstadt – ein guter Ausgleich nach den Städtetagen. Alternativ oder ergänzend lohnt sich der Besuch beim Tian-Tan-Buddha und dem Po-Lin-Kloster auf Lantau Island, erreichbar über eine Seilbahn mit Blick auf die umliegenden Berge und das Wasser.
Drei Tage reichen aus, um Stadt, Inseln und Nachtleben in einem entspannten Tempo zu verbinden. Wer noch mehr Zeit hat, sollte hier eher verlängern als kürzen – Hongkong lohnt sich für einen längeren Aufenthalt mehr als die meisten anderen Stationen dieser Route.
Hongkong passt zu allen, die zum Abschluss noch einmal internationales Flair und gute Küche wollen, ohne auf Natur ganz verzichten zu müssen. Wer lieber die letzten Tage ruhig ausklingen lassen möchte, kann die Stadtprogramme reduzieren und sich mehr Zeit auf den Inseln nehmen.
Highlights in Hongkong:
- Victoria Peak mit Peak Tram
- Star Ferry über den Victoria Harbour
- Big Buddha und Po-Lin-Kloster mit Seilbahn
- Lamma Island: Wanderung und Strand
- Mong-Kok-Nachtmarkt
Anreise von Yangshuo und Rückflug
- Nach Hongkong: Bus von Yangshuo nach Guilin (ca. 1 Stunde), anschließend Hochgeschwindigkeitszug über Shenzhen nach Hongkong (ca. 3 Stunden) -> Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Rückflug: ab Hongkong nach Deutschland, ca. 11,5 Stunden. Aktuelle Flugpreise vergleichen*
Unterkunftsempfehlungen
- BP International*: großes Hotel, direkt an Knowloon Station und 15min zu Fuss zum Fluss
- Hotel Stage* – Stylisch & zentral in Kowloon
- Butterfly on Wellington* – Charmant & gut gelegen
- The Salisbury YMCA* – Top Preis-Leistung mit Aussicht
Unser Tipp
Buche das Ticket für die Peak Tram vorab online, um die oft langen Wartezeiten an der Talstation zu umgehen, und plane die Fahrt bewusst für die Stunde vor Sonnenuntergang ein – dann siehst du Hongkong sowohl bei Tageslicht als auch beleuchtet. Alle Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Verkehr und Fähren findest du in unserem Hongkong-Artikel.


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Baedeker Reiseführer China
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.
DuMont Reisehandbuch – Reiseführer China
Eine schöne Alternative zum Baedeker ist der Reiseführer von Dumont. Er ist ebenfalls sehr ausführlich und bietet alles was man für eine Reise durch China braucht.
Fettnäpfchenführer China: Der Wink mit dem Hühnerfuß
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Unterwegs in China – Das große Reisebuch
Mit wunderschönen Fotografien zeigt dieser Bildband all die Schönheit des Landes. Ein perfekter Einstieg um sich die schönsten Orte für Deine Reise heraus zu suchen.
Drei Wochen China abseits der Klassiker
Diese Route funktioniert, weil sie bewusst einen anderen Weg durch China nimmt, ohne dabei beliebig zu werden. Pandas in Chengdu, die kaum greifbaren Ausmaße von Chongqing, die Felsnadeln von Zhangjiajie, die Ruhe in Fenghuang und Yangshuo, und zum Schluss der urbane Kontrast in Hongkong – jede Station zeigt ein anderes Gesicht des Landes, ohne dass die Reihenfolge dabei unnötige Umwege verursacht.
Zu den Highlights zählen die Panda-Station in Chengdu, die Seilbahn über den Jangtse in Chongqing, der Zhangjiajie National Forest Park mit dem Tianmen Mountain, die Li-Fluss-Kreuzfahrt und der Ausklang in Hongkong mit seinen vorgelagerten Inseln. Zusammen ergeben diese Stationen ein Bild von China, das über die üblichen Postkartenmotive hinausgeht.
Geeignet ist die Route für Reisende, die bereits eine gewisse China-Erfahrung mitbringen, sich zutrauen, auch abseits der Hauptrouten zurechtzukommen, und Lust auf eine Mischung aus Megacities, Natur und kleineren, ruhigeren Stationen haben. Wer zum ersten Mal in China ist und lieber mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten einsteigen möchte, findet in unserer Zwei-Wochen-Route mit Shanghai, Xi’an und Peking den passenderen Einstieg.
Erweiterungsmöglichkeiten
- +3 Tage: Verlängere den Aufenthalt in Hongkong um zwei bis drei Tage – die Stadt verträgt deutlich mehr Zeit, als der Standardaufenthalt am Ende dieser Route vorsieht, gerade wenn du noch weitere Inseln wie Cheung Chau besuchen willst.
- +1 Woche: Ergänze die klassische Route mit Peking, Xi’an und Shanghai, sofern du sie noch nicht kennst – über einen Inlandsflug ab Chengdu oder Chongqing lassen sich diese Städte gut vor oder nach dieser Route einbauen. Alternativ bietet sich ein Abstecher nach Guiyang und in die Provinz Guizhou an, die für ihre Wasserfälle und ethnischen Minderheitendörfer bekannt ist und touristisch noch weniger erschlossen ist als die hier beschriebene Strecke.
- +2 Wochen: Mit einem Monat Gesamtreisezeit lässt sich Tibet anschließen, etwa über einen Flug ab Chengdu nach Lhasa – allerdings mit zusätzlicher Genehmigung und höherem Organisationsaufwand verbunden. Auch Yunnan mit Kunming, Dali und Lijiang passt gut in eine deutlich längere Route und zeigt noch einmal eine andere, von Minderheitenkulturen geprägte Seite Chinas.

Spartipps für deine China-Reise
- Nachtzug statt Hotel: Auf den längeren Teilstrecken, etwa zwischen Fenghuang und Guilin, sparst du dir mit einem Nachtzug eine Hotelnacht.
- Frühzeitig buchen: Zugtickets werden 15 Tage im Voraus freigeschaltet und sind zu diesem Zeitpunkt am günstigsten.
- Vier-Tage-Ticket in Zhangjiajie nutzen: Das Eintrittsticket für den Forest Park gilt vier Tage – so lässt sich der Besuch flexibel aufteilen, ohne mehrfach zu zahlen.
- Hotel bei der Li-Fluss-Buchung einbeziehen: Viele Unterkünfte in Guilin organisieren Kreuzfahrt-Tickets ohne Aufpreis mit, was dir eigene Recherche und teils höhere Preise am Pier erspart.
- Nebensaison wählen: Reist du außerhalb der Sommerferien und des chinesischen Neujahrs, sinken Hotelpreise und Besucherzahlen in Zhangjiajie und Yangshuo spürbar.
- Einheimisch essen: Hotpot- und Nudelläden abseits der Touristenmeilen kosten oft nur einen Bruchteil dessen, was Restaurants in Hotelnähe verlangen.
- Metro und Bus statt Taxi: In Chongqing und Hongkong gibt es ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, das günstiger und oft auch schneller ist als ein Taxi.
- Alipay oder WeChat Pay einrichten: Bargeld wird in China kaum noch akzeptiert, eine lokale Zahlungs-App vermeidet Aufpreise für Kartenzahlung an Touristen-Kassen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur 3 Wochen Reise durch China
Braucht man ein Visum für China?
Ja, entweder ein reguläres China-Visum oder die visumfreie Einreise (für Deutsche seit November 2024 bis zu 30 Tage möglich, Stand: gültig bis Ende 2026), plus in jedem Fall zusätzlich das Tibet Travel Permit. Details zur visumfreien China-Einreise in „China Reise planen“.
Reichen drei Wochen für diese Route aus?
Ja, drei Wochen sind für die acht Stationen dieser Route realistisch bemessen. Sie erlauben genug Zeit für Chongqing und Zhangjiajie, ohne dass zu viele Tage für Transfers verloren gehen.
Ist diese Route auch für China-Einsteiger geeignet?
Bedingt. Die Route verzichtet bewusst auf die bekanntesten Stationen wie Peking und Xi’an und führt stattdessen durch weniger besuchte Regionen. Wer zum ersten Mal in China ist, ist mit einer klassischen Route über Shanghai, Xi’an und Peking oft besser bedient.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Strecke?
April bis Juni sowie September und Oktober bieten in den meisten Regionen der Route angenehme Temperaturen. Der Hochsommer wird in Chongqing und Chengdu sehr schwül und heiß, was die Städtestationen anstrengender macht.
Braucht man einen Mietwagen für diese Route?
Nein. Die gesamte Strecke lässt sich mit Inlandsflug, Hochgeschwindigkeitszug, Bus und der Bootsfahrt auf dem Li-Fluss zurücklegen. Ein Mietwagen ist für Touristen in China ohnehin nur eingeschränkt möglich.
Wie teuer ist eine dreiwöchige China-Reise?
Für Übernachtungen im Mittelklasse-Segment, Transport und Verpflegung solltest du mit ungefähr 90 bis 140 Euro pro Tag und Person rechnen, ohne den internationalen Flug. Wer bei Unterkünften konsequent spart, kommt auch mit weniger aus.
Sitzt man auf dieser Route lange in Zügen?
Nein, die längste einzelne Zugfahrt dauert rund sechs bis sieben Stunden. Die meisten Strecken sind deutlich kürzer, sodass die Reise insgesamt entspannt bleibt.
Lässt sich die Route auch umgekehrt fahren?
Ja, die Reihenfolge funktioniert auch von Hongkong nach Chengdu. Wer über Hongkong einreist, beginnt dann mit dem urbanen Kontrastprogramm und lässt die Reise in Chengdu gemütlich ausklingen.
Welche Kreditkarte eignet sich für China?
Visa oder Mastercard ohne Auslandseinsatzentgelt sind eine gute Grundlage, werden vor Ort aber seltener akzeptiert als Alipay oder WeChat Pay. Beide Zahlungs-Apps lassen sich mit ausländischen Kreditkarten verknüpfen und sind für den Alltag praktisch unverzichtbar.
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