Xian Sehenswürdigkeiten

Xi’an war einst unter der Qin-Dynastie die erste Hauptstadt des vereinten Kaiserreichs China und ist eine Stadt voller Geschichte und Geheimnisse. Als Ausgangspunkt der legendären Seidenstraße verband sie bereits vor über 2.000 Jahren das Reich der Mitte mit Europa. Heute ist Xi’an mit rund 8,7 Millionen Einwohnern eine pulsierende Metropole, die Antike und Moderne auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

Wir sind 2015 nach einer 32-stündigen Fahrt mit der Tibet-Bahn aus Lhasa in Xi’an angekommen, nach Tagen auf über 3.600 Metern Höhe fühlte sich die Stadt fast wie eine andere Welt an. Nur zwei Tage hatten wir Zeit, und wir haben sie randvoll gepackt: Terrakotta-Armee, Stadtmauer, Altstadt, Moschee, Pagode, abendliche Lichtertour. Dichter geht ein Xi’an-Besuch kaum, auch wenn wir im Rückblick gerne einen dritten Tag gehabt hätten.

Xian
Terrakotta Armee in Xian
Xian auf einen Blick

📍 Region: Provinz Shaanxi, Zentralchina
🏛️ Perfekt für: Geschichtsinteressierte, Erstbesucher Chinas, alle auf den Spuren der Seidenstraße
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: mind. 2–3 Tage
🚗 Fortbewegung/Anreise: Flug (XIY), Hochgeschwindigkeitszug, oder als Zwischenstopp der Tibet-Bahn; vor Ort U-Bahn oder DiDi
💰 Preisniveau: günstig bis mittel
☀️ Beste Reisezeit: Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober)


Visumfreie Einreise nach China

Eine der größten Änderungen seit unserem ersten Besuch: Für einen Kurztrip nach Peking brauchst du inzwischen gar kein Visum mehr. Seit November 2024 dürfen deutsche Staatsangehörige für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen. Stand jetzt gilt diese Regelung bis Ende 2026 – danach kann sie verlängert, angepasst oder auch wieder gestrichen werden, wie es in der Vergangenheit schon öfter der Fall war.

Wie die visumfreie Einreise genau funktioniert, was du dafür brauchst und wie du dich nach Ankunft registrierst, erklären wir ausführlich in unserem Artikel „China Reise planen“ – dort halten wir das auch aktuell, falls sich an der Regelung etwas ändert.

1. Die Stadt Xi’an

Xi’an ist eine der ältesten und bedeutendsten Städte Chinas und gilt als Wiege der chinesischen Zivilisation. Die Stadt liegt in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi und zählt heute rund 8,7 Millionen Einwohner im urbanen Raum. Damit gehört sie zu den mittelgroßen Großstädten Chinas, wirkt aber durch ihre historische Bedeutung und ihre lebendige Altstadt besonders eindrucksvoll.

  • Altstadt: vollständig von einer erhaltenen Stadtmauer umgeben (13,7 km Umfang), einzigartig in China
  • Fläche: ca. 10.100 km²
  • Einwohner im Stadtgebiet: rund 8,7 Millionen
Die Mauer umgibt die gesamte Altstadt und ist noch komplett erhalten

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2. Geschichte von Xi’an

Xi’an (damals unter dem Namen Chang’an) war Hauptstadt unter mehreren Dynastien, darunter:

  • Qin-Dynastie (221–206 v. Chr.) – Xi’an war die erste Hauptstadt des geeinten Kaiserreichs unter Qin Shihuangdi, dem Erbauer der Terrakotta-Armee.
  • Han-Dynastie (206 v. Chr.–220 n. Chr.) – Hier begann die Seidenstraße, über die China mit Zentralasien, Persien und Europa Handel trieb.
  • Tang-Dynastie (618–907) – In dieser Blütezeit war Xi’an die größte Stadt der Welt, multikulturell und Zentrum der Weltwirtschaft.

In keiner anderen Stadt Chinas spiegelt sich die Kaiserzeit so intensiv wider wie hier. Xi’an war über 1000 Jahre lang Hauptstadt von 13 Dynastien. Trotz ihrer historischen Bedeutung ist Xi’an heute eine moderne Metropole mit gut ausgebautem U-Bahn-Netz, schnellen Zugverbindungen und lebendiger Kulturszene.

Xian ist bekannt für die Terrakotta Armee

3. Wie kommst du nach Xian

Mit dem Flugzeug

Xi’an besitzt einen internationalen Flughafen, den Xi’an Xianyang International Airport (XIY), etwa 40 km nordwestlich vom Stadtzentrum. Hier findest du zahlreiche Inlandsflüge (u. a. von Peking, Shanghai, Chengdu, Guilin) sowie internationale Verbindungen aus Europa, meist mit Umstieg in Peking, Shanghai oder Guangzhou. Vom Flughafen ins Zentrum brauchst du ca. 1 Stunde mit dem Taxi (~100 RMB), dem Flughafen-Shuttlebus (~25 RMB) oder der Metro Linie 14 + 1.

Mit dem Schnellzug (CRH/High-Speed Train)

Das beliebteste und bequemste Verkehrsmittel innerhalb Chinas ist der Zug, der an der Xi’an North Railway Station (Xi’anbei) hält. Am besten buchst du deine Zugverbindungen über Trip.com*, wie das geht, erklären wir dir hier im Artikel „China Reise planen“.

Wichtige Verbindungen sind zum Beispiel:

  • Peking – Xi’an: ca. 4,5–6 Stunden
  • Shanghai – Xi’an: ca. 6–7 Stunden
  • Chengdu – Xi’an: ca. 3–4 Stunden
  • Luoyang – Xi’an: ca. 1,5 Stunden

Zugfahren in China ist komfortabel, zuverlässig, und die Züge sind sehr sauber. Mit der Metro Linie 2 kommst du vom Bahnhof direkt ins Zentrum von Xi’an. Eine besonders eindrucksvolle Strecke ist die mit der Tibet-Bahn ab Lhasa. Über das tibetische Hochland, vorbei an Gletschern, Yakherden und endlosen Steppen, geht es in rund 32 Stunden langsam hinunter nach Xi’an. Wir haben diese Fahrt selbst gemacht, direkt bevor wir in Xi’an ankamen, und die Bilder aus dem Zugfenster gehören zu den stärksten der ganzen Reise. Mehr dazu und wie du die Tibet-Bahn planst, liest du in unserem Tibet-Artikel.

Fernbusse

Nicht zu empfehlen für Langstrecken, zu langsam und nicht besonders bequem. Wenn du aber aus nahegelegenen Orten wie Huashan oder kleinen Städten anreist, sind sie eine günstige Option.

Innerstädtischer Transfer

Wenn du am Bahnhof oder Flughafen ankommst, kommst du per U-Bahn, DiDi oder Hotelabholung schnell und einfach weiter.

Xi’an North Railway Station (Xi’anbei)

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4. Übernachten in Xi’an – Unsere Empfehlungen

5. Fortbewegung in Xi’an – So kommst du gut durch die Stadt

  • U-Bahn: Xi’an verfügt über ein modernes U-Bahn-Netz, das die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut abdeckt. Stationen sind zweisprachig (Chinesisch/Englisch), Fahrkarten günstig (meist unter 1 Euro).
  • Busse: Preiswert, aber schwierig zu nutzen, wenn du kein Chinesisch liest. Für einfache Strecken gut geeignet, aber eher mit App-Navigation (z. B. Baidu Maps oder Apple Maps) zu empfehlen.
  • Taxis & DiDi: Preiswert und zuverlässig. DiDi ist das chinesische Pendant zu Uber, du kannst es mit der App auch auf Englisch nutzen. Achtung: Fahrer sprechen selten Englisch, das Ziel gibst du direkt beim Buchen ein.
  • Fahrradverleih: Besonders auf der Stadtmauer beliebt, hier kannst du einfache Citybikes mieten (Buchung per App, meist mit QR-Code-Scan).
Am besten in der Stadt zu Fuss – so entdeckst du das Interessante am Wegesrand

6. Organisierte Touren & Tagesausflüge

Terrakotta-Armee

Liegt ca. 45 Minuten außerhalb des Stadtzentrums. Du kannst die Anlage auf eigene Faust mit Bus, Taxi oder inzwischen auch der Metro Linie 9 bis Station „Huaqing Pool“ (plus kurzem Taxi/Bus) erreichen, aber wir empfehlen eine geführte Halbtagestour, so bekommst du fundierte Infos und sparst Zeit. Es gibt deutschsprachige Guides oder Audioguides vor Ort.

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Tagesausflug zum Hua Shan (Huashan-Berg)

Etwa 2 Stunden mit dem Schnellzug. Einer der fünf heiligen Berge Chinas, mit spektakulärer Aussicht und abenteuerlichen Wanderpfaden, darunter der berühmte „Plankenweg“. Früh starten, da Auf- und Abstieg (oder Fahrt mit der Seilbahn) einige Zeit dauern. Bei nur zwei Tagen in Xi’an haben wir es selbst nicht mehr geschafft, wer mehr Zeit hat, sollte diesen Tag fest einplanen. Auf Klook ansehen*

Abendliche Lichtertour durch Xi’an

Viele Anbieter fahren dich in Kleinbussen zu den schönsten abendlich beleuchteten Monumenten, Stadtmauer, Glockenturm, Wildganspagode inklusive Musikfontäne. Diese Tour haben wir gemacht und können sie besonders empfehlen, wenn du wie wir nur wenig Zeit in der Stadt hast. Auf Klook ansehen*


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Baedeker Reiseführer China
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.

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Eine schöne Alternative zum Baedeker ist der Reiseführer von Dumont. Er ist ebenfalls sehr ausführlich und bietet alles was man für eine Reise durch China braucht. 

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Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig. Auf witzige und spannende Art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.

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7. Die besten Sehenswürdigkeiten in und um Xian

Die Terrakotta-Armee – Chinas 8.000 Krieger aus Ton

1974 stieß ein Bauer beim Brunnenbau zufällig auf eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts: die Terrakotta-Armee. Bis heute wurden über 8.000 lebensgroße Tonkrieger, dazu Pferde, Streitwagen und Waffen ausgegraben, alle individuell gestaltet. Kein Gesicht gleicht dem anderen. Die Armee sollte das Grab des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi schützen, der das Land im 3. Jahrhundert v. Chr. einte. Besonders spannend ist, dass du live beobachten kannst, wie Archäologen neue Figuren aus dem Erdreich freilegen und rekonstruieren. Die Hauptgrabkammer des Kaisers selbst ist bis heute ungeöffnet, nicht zuletzt, weil die einst bunt bemalten Figuren beim Kontakt mit Luft ihre Farbe verlieren.

Wir waren überwältigt, als wir 2015 zum ersten Mal davorstanden. Schon damals war es voll, aber im Vergleich zu heute war es ein Bruchteil des Andrangs, den die Anlage inzwischen hat. Wir hatten den ganzen Vormittag Zeit, konnten in Ruhe von Grube zu Grube gehen und uns die Dimension wirklich auf uns wirken lassen, ein Once-in-a-lifetime-Besuch, an den wir uns bis heute genau erinnern.

Der Eintritt für die Terrakotta-Armee* liegt bei 120 CNY (etwa 16 €) pro Erwachsener für das Gesamtgelände inklusive Museum und Shuttlebus. Auf Klook ansehen*

✅ Empfehlungen für deine Planung

  • Buchung: mind. sieben Tage im Voraus online* sichern, besonders in der Hauptreisezeit. Pro Tag dürfen 65.000 Menschen auf das Gelände.
  • Preis: 120 CNY/Person, Kinder & Studenten 60 CNY, teils freier Eintritt für kleinere Kinder.
  • Passpflicht: Du musst beim Einlass deinen Reisepass vorzeigen, er wird gescannt und ersetzt das Ticket.
  • Zeitfenster beachten: Gebuchte Öffnungszeiten einhalten, Einlass nur innerhalb deines Zeitfensters.

Die Stadtmauer von Xi’an – Ein Spaziergang auf 14 Kilometern Geschichte

Xi’ans Stadtmauer zählt zu den besterhaltenen in ganz China. Sie stammt aus der Ming-Dynastie (14. Jh.) und umschließt den historischen Stadtkern auf fast 14 Kilometern Länge. Mit 12 Metern Höhe und bis zu 18 Metern Breite ist sie ein mächtiges Bauwerk, das du komplett zu Fuß oder per Fahrrad umrunden kannst. Oben auf der Mauer erlebst du das Nebeneinander von Tradition und Moderne: Innerhalb der Mauern sind Hochhäuser verboten, während außerhalb die Skyline wächst. Vier große Stadttore führen in die Altstadt.

Wir sind 2015 ein Stück zu Fuß gelaufen, bei nur zwei Tagen in der Stadt hat die Zeit für die komplette Runde nicht gereicht. Das würden wir beim nächsten Besuch definitiv nachholen, denn schon das kurze Stück hat gezeigt, wie besonders der Blick von oben auf die Dächer der Altstadt ist, gerade bei Sonnenuntergang.

Glockenturm & Trommelturm – Herz der Altstadt

Der Glockenturm (Zhonglou) bildet das geografische Zentrum der Altstadt. Er stammt aus dem Jahr 1384 und diente einst der Zeitmessung und als Alarmanlage bei Gefahr. Mit seiner traditionellen Architektur und dem grün glasierten Dach zählt er zu den schönsten Beispielen klassischer chinesischer Baukunst. Gleich nebenan steht der Trommelturm (Gulou), der als Partnerbau fungierte. Jeden Tag werden hier noch traditionelle Trommelvorführungen veranstaltet. Wir haben beide besucht, besonders am Abend, wenn sie beleuchtet sind, wird die historische Bedeutung mitten im geschäftigen Treiben des modernen Xi’an spürbar.

Xi’ans Parks – Das öffentliche Wohnzimmer der Stadt

Die öffentlichen Parks in Xi’an sind weit mehr als Grünflächen, sie sind soziale Treffpunkte und Ausdruck chinesischer Alltagskultur. Besonders morgens siehst du hier ältere Menschen beim Tai-Chi, Kraftübungen oder Gruppentanz, andere spielen Mahjong oder musizieren gemeinsam. Ein Spaziergang durch die Parks bietet eine schöne Gelegenheit, die Seele der Stadt abseits der Touristenpfade zu entdecken. Der Xingqing-Park oder der Revolution Park sind besonders beliebt, beide waren auch bei uns Teil des Programms.

Das Muslimische Viertel & Große Moschee – Eine kulturelle Reise durch Gassen & Gewürze

Das muslimische Viertel westlich des Glockenturms ist eines der lebendigsten Viertel Xi’ans. Hier triffst du auf Garküchen, kleine Märkte, traditionelle Snacks und Gewürzstände, besonders abends ist die Atmosphäre dicht und lebendig. Mitten in diesem Trubel steht die Große Moschee, die bereits im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Anders als arabische Moscheen ist sie im chinesischen Baustil erbaut, ein Zeugnis kultureller Verschmelzung. Die Moschee liegt in einem ruhigen Innenhof mit gepflegtem Garten. Der Gebetssaal darf nur von Muslimen betreten werden, der restliche Komplex ist aber ein friedlicher Rückzugsort, den wir uns in Ruhe angesehen haben, bevor wir uns zurück ins Gewusel der Gassen gestürzt haben.

Die Große Wildganspagode – Religiöses Erbe & Aussichtspunkt

Die Große Wildganspagode ist das Wahrzeichen Xi’ans. Errichtet im Jahr 652 n. Chr., diente sie dem berühmten Mönch Xuanzang zur Aufbewahrung buddhistischer Sutren, die er nach einer 17-jährigen Reise aus Indien mitgebracht hatte. Die Pagode ist heute 60 Meter hoch und besteht aus sieben Etagen, über eine steile Holztreppe erreichbar. Von oben genießt du einen fantastischen Blick auf Xi’an. Wir waren abends dort, als Teil unserer Lichtertour, und genau dann zeigt sich die Anlage von ihrer schönsten Seite: Die Pagode ist beleuchtet, und auf dem Vorplatz tanzt die große Musikfontäne zu klassischer Musik, ein Moment, der uns bis heute im Gedächtnis geblieben ist.

Das Maultaschen-Bankett – Xi’ans kulinarisches Markenzeichen

Xi’an ist berühmt für seine Jiaozi, Maultaschen in unterschiedlichsten Variationen. Beim traditionellen Jiaozi-Bankett werden bis zu 18 Gänge serviert, bei denen jede Teigtasche eine eigene Form, Füllung und Geschichte hat. Ob süß oder herzhaft, mit Fisch, Fleisch oder Gemüse, alles ist möglich. Besonders kunstvoll: Teigtaschen in Form von Fischen, Igeln oder kleinen Schweinchen. Wir haben an einem Buffet mit 12 Sorten teilgenommen, ein echtes Erlebnis für Auge und Gaumen.

Xi’an bei Nacht – Musik, Licht & Menschen

Xi’an verwandelt sich nach Sonnenuntergang in ein Lichtermeer. Die Stadt ist voller Leben, Menschen tanzen in Parks, flanieren auf Märkten oder besuchen die nächtlich beleuchteten Monumente. Auch die Stadtmauer, Glocken- und Trommelturm sind am Abend effektvoll beleuchtet. Unsere Lichtertour durch die Stadt war einer der Programmpunkte, die sich am meisten gelohnt haben, gerade weil wir nur zwei Tage Zeit hatten und so an einem Abend gleich mehrere Monumente in ihrer schönsten Version gesehen haben.


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FAQ: Häufige Fragen zu Xian

Braucht man ein Visum für Xian?

Deutsche Staatsangehörige können seit November 2024 für bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen (Stand: gültig bis Ende 2026). Details in „China Reise planen“.

Wie viele Tage sollte man für Xian einplanen?

Mindestens 2 Tage für Terrakotta-Armee, Stadtmauer und Altstadt. Mit einem Tagesausflug zum Hua Shan solltest du eher 3 Tage einplanen.

Wie kommt man am besten zur Terrakotta-Armee?

Per Bus, Taxi, Metro Linie 9 bis „Huaqing Pool“ (plus kurzer Anschlussfahrt) oder als organisierte Halbtagestour ab Xi’an. Die Tour lohnt sich vor allem, wenn du fundierte Erklärungen willst und Zeit sparen möchtest.

Was ist die Tibet-Bahn, und fährt sie auch nach Xian?

Ja, die Qinghai-Tibet-Bahn verbindet Lhasa unter anderem mit Xi’an. Die Fahrt dauert rund 32 Stunden und führt über das höchste Eisenbahnplateau der Welt. Mehr dazu in unserem Tibet-Artikel.

Lohnt sich Xian?

Zwei Tage waren für uns 2015 spürbar zu wenig für Xi’an, auch wenn wir in dieser Zeit erstaunlich viel gesehen haben. Die Terrakotta-Armee allein rechtfertigt schon die Reise hierher, aber die Kombination aus Stadtmauer, Altstadt und dem Muslimischen Viertel macht Xi’an zu mehr als nur einem Abstecher zu den Tonkriegern. Wer die Zeit hat, sollte einen dritten Tag für den Hua Shan einplanen, wir bereuen es bis heute ein bisschen, das ausgelassen zu haben.


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