Regionen in Vietnam
„Die schönsten Reiseziele in Vietnam nach Region geordnet im Überblick„
2023 sind wir mit dem Flug nach Saigon gestartet und haben uns 30 Tage lang bis nach Hanoi durchgearbeitet: über Hoi An, Da Nang, Hue, Phong Nha und Ninh Binh bis nach Cat Ba, ganz am Ende Hanoi. 2027 waren wir noch einmal da, wieder ab Saigon, wieder über Hoi An und Da Nang, wieder mit Hanoi als Ziel – diesmal allerdings mit deutlich mehr Zeit für die einzelnen Städte im Gepäck. Vietnam ist kein Land, das man in drei Wochen abhakt.
Unterwegs waren wir mit allem, was zwischen Norden und Süden verkehrt: Bus für die kurzen und mittleren Strecken, Zug für die langen Etappen – eine der besseren Reiseerfahrungen, die wir in Südostasien gemacht haben, wenn auch keine schnelle –, und Inlandsflüge dort, wo die Entfernung sonst einen ganzen Tag gekostet hätte. Diese Mischung hat sich bewährt. Wer die Zeit hat, sollte den Zug nehmen, gerade zwischen Hue und Hanoi ist die Strecke an der Küste sehenswert. Wer sie nicht hat, bringt der Flug schnell von Süd nach Nord oder zurück.
Was uns beim zweiten Mal noch klarer wurde als beim ersten: Vietnam ist kein Land mit einem einheitlichen Charakter, sondern mit mehreren, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Saigon im Süden ist laut, schnell, tropisch heiß, eine Stadt im Dauerbetrieb. Zentralvietnam um Hoi An, Da Nang und Hue ist geschichtsträchtig und kulinarisch, mit einer eigenen kaiserlichen Vergangenheit. Phong Nha ist Karstlandschaft und Höhlen, eine Naturregion, die von allen, die wir bisher in Asien gesehen haben, einmalig ist. Ninh Binh und Cat Ba weiter im Norden bringen noch einmal eine andere Landschaft mit sich – Kalksteinfelsen, die aus Reisfeldern und aus dem Meer wachsen. Und Hanoi zum Schluss: chaotisch, geschichtsträchtig, mit einer Altstadt, die sich nach über tausend Jahren Stadtgeschichte auch so anfühlt.
Was uns dagegen noch komplett fehlt, ist der Norden um Sapa. Beide Male hat die Zeit dafür nicht gereicht, obwohl uns auf jedem Foto, das wir von den Reisterrassen dort gesehen haben, die Farbabstufungen zwischen den einzelnen Feldern aufgefallen sind. Eine der nächsten Reisen wird uns dort hinführen, so viel steht fest.
Wie sich die einzelnen Regionen für uns angefühlt haben und was Dich dort jeweils erwartet, liest Du im Detail weiter unten.

Die Regionen in Vietnam im Überblick
Vietnam lässt sich für uns in fünf große Reiseabschnitte einteilen, die sich in dieser Reihenfolge auch als Route von Süd nach Nord (oder umgekehrt) bereisen lassen:
- Süden – Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) – Die Wirtschaftsmetropole des Landes, laut und lebendig, unser Einstiegspunkt bei beiden Reisen.
- Zentralvietnam – Hoi An, Da Nang & Hue – UNESCO-Altstadt, moderne Küstenstadt und alte Kaiserstadt auf engem Raum, dazu Tempelruinen wie My Son.
- Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark – Höhlenlandschaft und unser persönliches Highlight der ganzen Reise.
- Ninh Binh & Cat Ba/Lan Ha Bay – Karstfelsen in Reisfeldern und im Meer, Bootsfahrten durch Tam Coc und Trang An.
- Hanoi – Die Hauptstadt und bei beiden Reisen unser Zielpunkt im Norden.
Zwei Routee inklusive Tagesplan findest Du in den Artikeln zur 2-wöchigen Vietnam-Rundreise und zur 4-wöchigen Vietnam-Rundreise. Alle fünf Regionen im Detail, inklusive dem, was uns überzeugt hat und was eher nicht, folgen jetzt.





Entdecke Vietnam auf unserem Reiseblog:
Südvietnam: Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt)
Saigon war beide Male unser Startpunkt in Vietnam, und beide Male hat uns die Stadt auf die gleiche Art empfangen: mit einer Hitze, die sofort auf die Haut drückt, und einem Verkehr aus tausenden Rollern, der sich anfangs unmöglich zu durchqueren anfühlt. Nach ein, zwei Tagen bekommt man den Rhythmus mit – und merkt, dass hinter dem Chaos ein eigenes System steckt.
Saigon ist die größte Stadt Vietnams und wirtschaftliches Zentrum des Südens, mit einer Mischung aus Kolonialbauten wie der Notre-Dame-Kathedrale und der Zentralpost, Wolkenkratzern wie dem Bitexco Financial Tower und einem der bekanntesten Kriegsmuseen des Landes. Backpacker-Zentrum ist die Bui-Vien-Straße im Stadtteil Pham Ngu Lao, deutlich ruhiger geht es im ehemaligen Chinatown Cholon zu. Wer weiter raus will, kommt vom Süden der Stadt aus gut ins Mekong-Delta.
Unsere Erfahrungen:
Kulinarisch ist Saigon für uns eine der stärksten Städte in ganz Vietnam – Banh Mi vom Straßenstand hat uns hier so gut geschmeckt wie sonst nirgendwo im Land. Das Kriegsmuseum (War Remnants Museum) war für uns ein Pflichtprogramm, auch wenn es an manchen Stellen schwer auszuhalten ist – wer sich für die jüngere Geschichte des Landes interessiert, kommt an diesem Besuch nicht vorbei. Eine Tour ins Mekong-Delta kann man ab Saigon super machen und lohnt sich allemal.
Für wen lohnt sich Saigon?
Für Erstbesucher als Einstieg ins Land, für Foodies wegen der Streetfood-Szene, und für alle, die sich für vietnamesische Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren. Weniger geeignet für alle, die direkt zur Ruhe kommen wollen – dafür ist Saigon zu laut und zu schnell. Wer das sucht, ist in Hoi An oder Ninh Binh besser aufgehoben.

Ho Chi Minh City – die besten Sehenswürdigkeiten
Chiang Mai, die „Rose des Nordens“, ist eingebettet in die Berge Nordthailands und bietet eine Mischung aus alten Tempeln, lebhaften Märkten und modernen Cafés. Unser Herz hat Chiang Mai im Sturm erobert und sie sollte auf keinem Besuch in Thailand fehlen.
Hier sind die Highlights in Chiang Mai.

Foodguide für Ho Chi Minh City
Erlebe Thailands höchste Gipfel auf einer unvergesslichen Tagestour ab Chiang Mai. Entdecke den Doi Inthanon Nationalpark mit kühler Bergluft, atemberaubenden Aussichtspunkten, den berühmten Zwillingspagoden und spannenden Wanderwegen durch den nebelverhangenen Wald. Alle Infos findest Du hier.

Tagestour ins Mekong Delta
Entdecke den strahlend weißen Tempel, den tiefblauen Tempel, den eindrucksvollen roten Tempel und das faszinierende Black House – ein harmonischer Mix aus Kultur, Kunst und Geschichte in Nordthailand. Hier sind unsere Erfahrungen und Tipps für Deinen Besuch in Chiang Rei.
Zentralvietnam: Hoi An, Da Nang & Hue
Zwischen Hoi An, Da Nang und Hue liegen zusammen keine zwei Autostunden, und trotzdem hat jede der drei Städte einen komplett eigenen Charakter. Hoi An ist die Stadt, die uns beide Male am meisten verzaubert hat – bei der Rückkehr 2027 haben wir sie uns bewusst noch einmal für ein paar Tage extra gegönnt.
Hoi Ans Altstadt steht auf der UNESCO-Welterbeliste und ist bekannt für ihre gelben Fassaden, die japanische Brücke und die Laternen, die abends die ganze Stadt in warmes Licht tauchen. Da Nang, die drittgrößte Stadt des Landes, eine Autostunde nördlich, ist die moderne Großstadt der Region mit Strand direkt am Stadtrand und den Marble Mountains vor der Tür – Kalksteinhügeln mit Höhlentempeln und Aussicht übers Umland. Hue, noch einmal eine Stunde weiter nördlich, war jahrhundertelang Kaiserstadt und zeigt das bis heute an der Zitadelle und den Kaisergräbern am Stadtrand.
Unsere Erfahrungen
In Hoi An sind wir den ganzen Tag in der Altstadt unterwegs gewesen. Am Tag haben wir die süßen Souvenirläden und Cafes erkundet, am Abend die vielen bunten Lichter und Lampions genossen. Hoi An ist sehr touristisch, gerade am Abend wird es brechend voll auf den engen Gassen. Da Nang war für uns eher Durchgangsstation als Ziel, die Marble Mountains haben uns aber überrascht: Weniger wegen der Höhlentempel selbst, mehr wegen der Aussicht von oben über die Küste. Hue war für uns die geschichtlich dichteste Station der ganzen Reise. Die Zitadelle ist riesig, teils noch im Wiederaufbau nach den Zerstörungen im Vietnamkrieg, und die Kaisergräber außerhalb der Stadt – wir haben drei besucht – waren deutlich ruhiger und haben uns am Ende mehr gegeben als die Zitadelle selbst.
Für wen lohnt sich Zentralvietnam?
Hoi An für alle, die Architektur, Atmosphäre und etwas Ruhe suchen, dazu für Fotografen wegen der Laternenstimmung. Da Nang für einen kurzen Zwischenstopp oder als Standort mit besserer Infrastruktur und Strandnähe. Hue für Geschichtsinteressierte – wer sich nicht für vietnamesische Kaisergeschichte begeistern kann, kann die Stadt auch knapper einplanen als wir.

Die Altstadt von Hoi An
Egal, ob du ein Abenteurer, Kulturfreund, Shopping-Fan oder Feinschmecker bist, Bangkok wird dich in seinen Bann ziehen. In diesem Artikel entdeckst du die 48 besten Sehenswürdigkeiten in Bangkok und Du erfährst, warum sie auf deiner Reiseliste stehen sollten.

Da Nang
Bangkoks verstecktes Juwel!
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Die besten Unterkünfte in Vietnam – hier haben wir übernachtet:
Song Lua (Silk River Villa) in Hoi An
Nguyen Shack – Phong Nha Eco Resort in Phong Nha
Tam Coc Lake View Homestay in Tam Coc
Botanik House Saigon in Ho Chi Minh
Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark
Phong Nha war die Region, die uns von der ganzen Vietnam-Reise am längsten im Kopf geblieben ist. Auf dem Weg von Hue nach Ninh Binh liegt der Nationalpark fast wie ein Umweg auf der Landkarte. Für uns war er der eigentliche Grund weiterzufahren.
Phong Nha-Ke Bang gehört zu den größten und ältesten Karstgebieten Asiens und beherbergt einige der größten Höhlensysteme der Welt, darunter die Son-Doong-Höhle, für deren Besuch man Monate im Voraus ein limitiertes Permit braucht. Für den Großteil der Reisenden – auch für uns – sind zwei andere Höhlen der eigentliche Anlaufpunkt: die Phong-Nha-Höhle, die man per Boot durch einen unterirdischen Fluss befährt, und die Paradise Cave, durch die ein Holzsteg mehrere hundert Meter tief ins Höhlensystem führt. Das kleine Örtchen Phong Nha selbst ist unspektakulär, aber ein guter, entspannter Ausgangspunkt für Motorradtouren durchs Umland.
Unsere Erfahrungen
Die Bootsfahrt in die Phong-Nha-Höhle hinein war für uns einer der stillsten und gleichzeitig eindrücklichsten Momente der ganzen Reise – der Motor wird an einer Stelle abgestellt, und man treibt im Dunkeln nur mit dem Paddel weiter, während sich über einem Stalaktiten auftürmen. Die Paradise Cave ist touristischer aufbereitet mit Beleuchtung und Steg, aber allein die Dimensionen der Höhle – teilweise über 70 Meter hoch – haben uns die Sprache verschlagen.
Für wen lohnt sich Phong Nha?
Für Naturfans und alle, die Höhlen und Karstlandschaften interessieren, für Fotografen wegen der besonderen Lichtstimmung in den Höhlen, und für alle, die zwischendurch eine Region ohne großes Sightseeing-Programm suchen. Weniger geeignet, wenn Zeit knapp ist – die Anreise von Hue oder Ninh Binh dauert jeweils mehrere Stunden, und ohne mindestens zwei Tage vor Ort lohnt sich der Umweg kaum.

Phong Nha Ke Bang Nationalpark
Mit seinen dramatischen Kalksteinbergen, üppigen Mangrovenwäldern und idyllischen Stränden ist der Khao Sam Roi Yot Nationalpark einmalig. Das Highlight ist aber definitiv die Phraya Nakhon Höhle mit ihrem königlichen Tempel, auf den durch ein Loch in der Höhlendecke einzelne Sonnenstrahlen hereinfallen.
Die Region Ninh Binh & Cat Ba und die Lan Ha Bay / Halong Bucht
Ninh Binh wird oft als „Halong Bay an Land“ beschrieben, und auch wenn wir diesen Vergleich mittlerweile etwas abgenutzt finden, trifft er den Kern: Die gleichen Kalksteinfelsen, die weiter nordöstlich aus dem Meer wachsen, stehen hier mitten in Reisfeldern. Von Ninh Binh aus sind wir 2023 weiter nach Cat Ba gefahren, der Insel am Rand der Lan Ha Bay, die deutlich weniger überlaufen ist als das bekanntere Halong Bay direkt nebenan.
Kernstücke von Ninh Binh sind die Bootsfahrten durch Tam Coc und Trang An, beide auf kleinen Ruderbooten durch Flusstunnel und zwischen Karstfelsen hindurch, dazu der Aufstieg zum Hang Mua Viewpoint mit Blick über die gesamte Landschaft und die Bai-Dinh-Pagode, einer der größten Tempelanlagen Vietnams. Cat Ba bringt dazu noch einmal eine andere Kulisse: Von der Insel aus lassen sich Bootstouren durch die Lan Ha Bay unternehmen, mit Kalksteininseln, versteckten Buchten und deutlich weniger Touristenbooten als in der Halong Bay selbst.
Unsere Erfahrungen
Tam Coc war für uns der Ort, den wir am Ende am häufigsten in Erinnerung rufen, wenn wir an Vietnam zurückdenken – bei der Bootsfahrt steuert die Ruderin das Boot streckenweise mit den Füßen, während man selbst nur noch die Landschaft an sich vorbeiziehen lässt. Trang An ist die größere, offiziellere Variante mit mehr Grotten auf der Route, aber für uns etwas weniger persönlich als Tam Coc. Der Aufstieg zum Hang Mua lohnt sich vor allem am späten Nachmittag, wenn das Licht über den Reisfeldern weicher wird – dafür muss man die Treppenstufen mit vielen anderen teilen, ganz für sich allein ist man dort nicht. Cat Ba selbst war für uns eher Zwischenstopp als Ziel, die Bootstour durch die Lan Ha Bay am nächsten Tag dafür umso mehr: ruhiges Wasser, kaum andere Boote, ein deutlicher Kontrast zu den vollgepackten Touren, von denen man aus Halong Bay hört.
Für wen lohnt sich die Region?
Für Fotografen und alle, die Bootsfahrten und Karstlandschaften mögen, für Naturfans generell, und für alle, die Halong Bay erleben wollen, ohne sich die überlaufensten Touren anzutun. Weniger geeignet für Wanderer im klassischen Sinn – die Region lebt vom Wasser, nicht vom Trail.

Bootsfahrt in der Halong Bucht mit Übernachtung
Ao Nang, an der malerischen Andamanensee in der Provinz Krabi ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände, kristallklares Wasser und beeindruckenden Kalksteinfelsen, die dramatisch aus dem Meer emporragen. Alle Infos für Deinen Besuch in
der Region findest du hier!
Hanoi und Nordvietnam
Hanoi war bei beiden Reisen unser Schlusspunkt, nie der Anfang. Das hat unseren Blick auf die Stadt vermutlich geprägt: Nach mehreren Wochen unterwegs kommt man dort eher müde als aufgeregt an, und trotzdem hat sich die Altstadt beide Male noch einmal neu angefühlt.
Die Altstadt (Old Quarter) mit ihren 36 nach Handwerken benannten Straßen ist das Herzstück Hanois, dicht bebaut, dicht befahren, mit Streetfood-Ständen an praktisch jeder Ecke. Rund um den Hoan-Kiem-See wird es etwas ruhiger, mit der roten Huc-Brücke zum kleinen Ngoc-Son-Tempel als bekanntestem Motiv der Stadt. Wer es geschichtlich mag, findet im Ho-Chi-Minh-Mausoleum und im ehemaligen französischen Kolonialviertel weiteren Stoff, kulinarisch ist Hanoi als Ursprungsort der Pho-Suppe bekannt – im Gegensatz zum süßeren, kräftigeren Süden schmeckt sie hier klarer und schlichter gewürzt.
Unsere Erfahrungen
Der Verkehr in der Altstadt ist noch einmal eine Stufe chaotischer als in Saigon, gefühlt kommt man nur über die Straße, wenn man einfach gleichmäßig weitergeht und den Rollern die Berechnung überlässt. Nach den ersten Malen gewöhnt man sich daran. Kulinarisch war Hanoi für uns die Bestätigung, dass Pho im Norden anders schmeckt als im Süden – schlichter. Weil Hanoi bei uns immer am Ende der Reise stand, hatten wir dort nie ganz so viel Energie übrig wie zu Beginn in Saigon. Das ist kein Vorwurf an die Stadt, eher eine ehrliche Einschätzung: Wer kann, sollte Hanoi nicht ausgerechnet als letzten Programmpunkt einer langen Reise einplanen.
Für wen lohnt sich Hanoi?
Für Geschichts- und Kulturinteressierte, für Foodies wegen der Streetfood-Dichte in der Altstadt, und als Ausgangspunkt für Touren Richtung Ninh Binh, Cat Ba oder Sapa. Weniger geeignet als Ankunftsort, wenn man sich erst an Vietnam gewöhnen will – dafür ist die Stadt vom ersten Moment an zu dicht und zu laut.

Sehenswürdigkeiten in Hanoi
Ao Nang, an der malerischen Andamanensee in der Provinz Krabi ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände, kristallklares Wasser und beeindruckenden Kalksteinfelsen, die dramatisch aus dem Meer emporragen. Alle Infos für Deinen Besuch in
der Region findest du hier!

Foodguide für Hanoi
Thailands schönster Strand? Der Railay Beach begeistert mit türkisblauem Wasser, spektakulären Kalksteinfelsen und feinem Sandstrand. Egal, ob du klettern, schnorcheln oder einfach die tropische Kulisse genießen willst – dieser Ort muss man gesehen haben. Hier sind alle Infos für deine Reise zum Railay Beach!
Unsere Reiserouten durch Vietnam
Unsere Vietnam-Reisen führten uns auf über 6 Wochen zweimal von Süden nach Norden durchs ganze Land. Hier zeigen wir die unsere bisherigen 2 großen Reisen durch Vietnam, mit den einzelnen Stationen.
Unsere Route 223:
Ho Chi Minh City (Einreise über Land aus Phnom Penh)
↓
Hoi An
↓
Da Nang
↓
Hue
↓
Phong Nha Ke Bang Nationalpark
↓
Tam Coc / Ninh Binh
↓
Cat Ba und Bootsfahrt in der Lan Ha Bay
↓
Hanoi (Weiterreise mit dem Flugzeug nach Japan)
Unsere Route 2025:
Ho Chi Minh City (Anreise Flugzeug aus Thailand)
↓
Hoi An
↓
Da Nang
↓
Hanoi (Weiterreise mit Flugzeug nach Laos)
Häufig gestellte Fragen zu den Regionen in Vietnam
Welche Region eignet sich für den ersten Besuch in Vietnam?
Saigon oder Hanoi, je nachdem, aus welcher Richtung die Reise beginnt – beide Städte haben internationale Flughäfen und eine gute touristische Infrastruktur, um sich an Land, Klima und Verkehr zu gewöhnen. Wir würden für den Start mindestens zwei, drei Tage einplanen, bevor es in ruhigere Regionen wie Hoi An oder Ninh Binh weitergeht. Die klassische Route führt von Süd nach Nord (oder umgekehrt) durch alle fünf Regionen, die wir oben beschrieben haben. Unsere komplette Route für zwei beziehungsweise vier Wochen haben wir in eigenen Artikeln festgehalten, verlinkt in der Übersicht weiter oben.
Welche Region war für euch persönlich die schönste?
Der Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark, ganz klar. Die Bootsfahrt in die Phong-Nha-Höhle und der Besuch der Paradise Cave haben uns mehr beeindruckt als jede andere Station der Reise, und das, obwohl wir vorher kaum Erwartungen an die Region hatten. Dicht dahinter die Bootsfahrten in Ninh Binh, vor allem Tam Coc, und die Altstadt von Hoi An mit ihrer Abendstimmung. Das heißt nicht, dass die anderen Regionen weniger wert wären – aber wenn wir sortieren müssten, wäre das unsere Top drei.
Wo lohnt sich eine Zugfahrt am meisten?
Die Strecke von Hue nach Hanoi, mit einem Zwischenstopp, den viele Reisende einlegen: Der Zug folgt über weite Teile der Küste und durch die Hai-Van-Pass-Region zwischen Hue und Da Nang einer der schönsten Bahnstrecken, die wir in Südostasien gefahren sind. Wir sind auf beiden Reisen für die längeren Etappen mit dem Zug gefahren und würden das wieder so machen – langsamer als der Flug, aber deutlich mehr Landschaft. Für kürzere Strecken zwischen benachbarten Städten wie Hoi An und Hue nehmen wir dagegen lieber den Bus, der ist dort oft schneller und flexibler getaktet.
Welche Region eignet sich am besten für Bootstouren?
Ninh Binh und Cat Ba/Lan Ha Bay, ohne Frage. In Ninh Binh sind es die Ruderboote durch Tam Coc und Trang An, die durch Flusstunnel zwischen Karstfelsen hindurchführen, in der Lan Ha Bay größere Boote, die zwischen Kalksteininseln unterwegs sind. Wer Halong Bay selbst mit den bekannten Kalksteinformationen sehen möchte, aber die überlaufenen Touren dort meiden will, ist mit Lan Ha Bay ab Cat Ba gut beraten. Auch der Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark bietet mit der Bootsfahrt in die Phong-Nha-Höhle ein eigenes, sehr unterschiedliches Bootserlebnis, das eher in Richtung Höhlenexpedition als Landschaftstour geht.
Welche Region ist geschichtlich am dichtesten?
Hue, die frühere Kaiserstadt Vietnams. Die Zitadelle und die Kaisergräber am Stadtrand zeigen, wie viel Geschichte auf relativ kleinem Raum zusammenkommt, von der Nguyen-Dynastie bis zu den Zerstörungen im Vietnamkrieg. Wer sich stärker für die jüngere Geschichte des Landes interessiert, findet in Saigon mit dem War Remnants Museum ein Gegenstück, das einen anderen, deutlich näheren Blickwinkel auf den Vietnamkrieg bietet. Beide Städte zusammen geben aus unserer Sicht ein gutes Bild davon, wie unterschiedlich sich Geschichte in Vietnam von Norden nach Süden erzählen lässt.
Wie viele Tage sollte man für eine Vietnam-Reise einplanen?
Mindestens zwei, besser drei bis vier Wochen, wenn alle fünf Regionen aus diesem Artikel auf der Route stehen sollen. Wir hatten bei unserer ersten Reise 30 Tage und haben die Zeit fast vollständig gebraucht. Praktisch kommt dazu, dass das visumsfreie Kontingent für deutsche Reisende inzwischen bei 45 statt 30 Tagen liegt – aus eigener Erfahrung würden wir empfehlen, diese zusätzliche Zeit auch zu nutzen, statt das Programm einfach enger zu takten. Wer weniger Zeit hat, sollte eher weniger Regionen wählen, statt alle anzureißen. Unsere konkreten Routenvorschläge für zwei Wochen und vier Wochen haben wir in eigenen Artikeln ausformuliert.
Gibt es Regionen, die ihr in Vietnam noch nicht besucht habt?
Ja, den Norden um Sapa. Beide Male hat die Zeit dafür nicht gereicht, obwohl uns die Reisterrassen und die Bergwelt dort auf Fotos immer wieder aufgefallen sind. Es ist die größte Lücke, die wir in unserer bisherigen Vietnam-Erfahrung sehen, und einer der Hauptgründe, warum wir sicher noch einmal zurückkommen werden. Sobald wir dort waren, ergänzen wir diesen Artikel um eine sechste Region.
Wo isst man in Vietnam am besten?
Für uns liegen Saigon und Hanoi kulinarisch vorn, allerdings mit unterschiedlichem Charakter. In Saigon hat uns vor allem Banh Mi vom Straßenstand überzeugt, dazu die Streetfood-Dichte rund um die Backpacker-Viertel. In Hanoi ist es die Pho-Suppe, die hier schlichter und klarer gewürzt ist als im Süden – für uns die bessere Variante. Hoi An punktet daneben mit einigen eigenen Spezialitäten wie Cao Lau, die man außerhalb der Region kaum findet.

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