Peking Sehenswürdigkeiten
Die schönsten Highlights & Reisetipps für Chinas Hauptstadt
Peking, oder Beijing, ist eine der geschichtsträchtigsten Städte Asiens. Seit über 600 Jahren ist sie das politische Zentrum Chinas und blickt auf mehr als 3000 Jahre bewegte Geschichte zurück. Die Hauptstadt ist ein faszinierender Mix aus antiken Kaiserpalästen, Tempeln und traditionellen Hutongs einerseits – und modernen Hochhäusern, Megamalls und Technikzentren andererseits. Mit über 21 Millionen Einwohnern ist Peking riesig und lebendig. Wer diese Stadt bereist, sollte sich mehrere Tage Zeit nehmen, um zwischen alten Mauern und neuen Vierteln wirklich einzutauchen.
Peking war die letzte Station unserer allerersten großen Fernreise. 2015 waren wir 17 Tage mit einer Pauschalreise durch China unterwegs – von Shanghai über eine Yangtse-Flusskreuzfahrt und Chongqing bis nach Lhasa in Tibet, mit der Tibet-Bahn weiter nach Xi’an und schließlich nach Peking. Für uns beide war es der erste Kontakt mit einem Land, das uns komplett überfordert und gleichzeitig fasziniert hat: Hochhäuser, so weit das Auge reicht, und überall Menschen, die neugierig auf uns Westler schauten – speziell auf Nico mit seinen zwei Metern Körpergröße war das eine echte Attraktion. China war 2015 für die meisten noch kein Reiseland, und der Kulturschock hätte kaum größer sein können.
Zehn Jahre später waren wir wieder in China – dieses Mal 30 Tage individuell mit dem Zug quer durchs Land, allerdings ohne Peking auf der Route. Wie krass sich das Land seitdem weiterentwickelt hat, fließt an mehreren Stellen in diesen Artikel ein. Nach Peking selbst wollen wir aber definitiv nochmal zurück.

Peking auf einen Blick
📍 Region: Nordchina – eigenständige, regierungsunmittelbare Stadtregion, Hauptstadt der Volksrepublik China
🏛️ Perfekt für: Erstbesucher Chinas, Geschichts- und Kulturinteressierte, Individualreisende
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: mind. 3 volle Tage (1 Tag Himmelstempel & Verbotene Stadt, 1 Tag Sommerpalast, 1 Tag Große Mauer)
🚗 Fortbewegung/Anreise: Direktflug aus Europa (Flughafen PEK oder PKX), sonst Hochgeschwindigkeitszug; vor Ort U-Bahn oder DiDi
💰 Preisniveau: mittel (günstige Eintritte, Hotels je nach Kategorie)
☀️ Beste Reisezeit: Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober)
Visumfreie Einreise nach China
Eine der größten Änderungen seit unserem ersten Besuch: Für einen Kurztrip nach Peking brauchst du inzwischen gar kein Visum mehr. Seit November 2024 dürfen deutsche Staatsangehörige für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen. Stand jetzt gilt diese Regelung bis Ende 2026 – danach kann sie verlängert, angepasst oder auch wieder gestrichen werden, wie es in der Vergangenheit schon öfter der Fall war.
Wie die visumfreie Einreise genau funktioniert, was du dafür brauchst und wie du dich nach Ankunft registrierst, erklären wir ausführlich in unserem Artikel „China Reise planen“ – dort halten wir das auch aktuell, falls sich an der Regelung etwas ändert.
1. Anreise & Verkehr in Peking
Peking erreichst du direkt per Flug aus Europa. Die Stadt hat mittlerweile zwei internationale Flughäfen: den Beijing Capital International Airport (PEK), über den wir 2015 eingereist sind, und den neueren Beijing Daxing International Airport (PKX), der seit 2019 in Betrieb ist und rund 46 Kilometer südlich der Stadt liegt. Welcher für dich passt, hängt vor allem von deiner Fluggesellschaft und deinem Hotelviertel ab – PEK liegt näher an klassischen Touristenvierteln wie Wangfujing oder dem CBD, von PKX aus bist du mit der Daxing Airport Express-Linie in rund 20 Minuten am Umsteigebahnhof Caoqiao. Von beiden Flughäfen kommst du zügig mit Expresszug bzw. U-Bahn ins Zentrum.
Innerhalb Chinas ist Peking durch ein exzellentes Hochgeschwindigkeitsbahnnetz (bis 350 km/h) mit allen großen Städten verbunden. Am besten buchst du deine Zugtickets über Trip.com – wie das geht, zeigen wir dir ausführlich in unserem Artikel „China Reise planen“, inklusive der visumfreien Einreise und wie du dir Alipay oder WeChat Pay mit deiner eigenen Kreditkarte einrichtest. Das ist heute deutlich einfacher als noch vor ein paar Jahren – ausländische Karten werden inzwischen direkt akzeptiert, ganz ohne chinesisches Bankkonto. Auf Trip.com ansehen*
Vor Ort empfehlen wir die U-Bahn: günstig, schnell und durchgehend zweisprachig beschriftet (Chinesisch/Englisch). Taxis sind eine Alternative, aber Fahrer sprechen meist kein Englisch – daher Hotelnamen immer auf Chinesisch dabeihaben oder besser gleich die App DiDi nutzen. Sie funktioniert ähnlich wie Uber oder Grab, ist günstig und zuverlässig.
Bei unserer ersten China-Reise 2015 waren wir mit Reiseleiter unterwegs, der sich um die Kommunikation gekümmert hat – dadurch hatten wir kaum direkten Kontakt mit Einheimischen und mussten uns selbst nie mit der Sprachbarriere auseinandersetzen. Wer heute individuell reist, muss sich darüber trotzdem kaum Sorgen machen: Schilder sind zweisprachig, und Übersetzungs-Apps auf dem Handy funktionieren erstaunlich gut.


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2. Wo übernachten in Peking
In Peking findest du Unterkünfte für jedes Budget – von einfachen Hostels bis zu exklusiven Luxushotels. Beliebte Gegenden sind Wangfujing (zentral, Shopping & Sightseeing), Hutong-Viertel wie Nanluoguxiang (authentisch & charmant) oder das moderne CBD (Business District).
Achtung: Beim Einchecken musst du deinen Reisepass vorlegen. Das Hotel meldet deinen Aufenthalt automatisch bei den Behörden. Viele Hotels verlangen außerdem eine Kaution – bei Kreditkartenzahlung wird diese oft zwei Wochen geblockt.
Hier sind drei empfohlene Budget- bis Mittelklasse-Hotels in zentraler Lage – ideal für einen Erstbesuch:
- Howard Johnson Paragon Hotel Beijing*: Ein beliebter Klassiker nahe des Peking Hauptbahnhofs und nur wenige Gehminuten zur U-Bahn. Saubere, zweckmäßige Zimmer, freundlicher Service – hervorragendes Preis‑Leistungs‑Verhältnis.
- Inner Mongolia Grand Hotel*: Stilvolles Budget‑Hotel mit mongolischem Touch, zentral am Wangfujing-Einkaufsviertel gelegen.
- Beijing Zhong An Hotel (ehem. Edgar Snow Residence)*: Charmanter Innenhof‑Stil (Courtyard), ruhig und typisch Pekinger Hutong‑Flair, direkt neben Wangfujing und nah an U-Bahn.

3. Beste Reisezeit für Peking
Peking hat ein kontinentales Klima – heiße Sommer, eisige Winter. Ideal sind Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober), wenn es trocken, sonnig und angenehm warm ist. Im Winter sorgt Kohleheizung für schlechte Luft, im Sommer ist es heiß und regnerisch. Tipp: Im Herbst vertreibt Wind oft den Smog – ideale Bedingungen zum Sightseeing.

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Die besten Unterkünfte für Deine China – Reise
Mcsrh Hotel – Chunxi Road in Chengdu
Mcsrh Hotel – Jifangbei Chaotianmen in Chongqing
Guihua Road 106th Hostel in Wulingyuan
Yifangyan – Tingyuan Qingshe Hostel in Fenghuang
Wing Hotel Guilin – Pedestrian Street in Guilin
Dreamland Inn in Yangshuo
4. Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Peking
Die Verbotene Stadt
Die Verbotene Stadt war jahrhundertelang das Herz des kaiserlichen Chinas. 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien residierten in diesem gigantischen Palastkomplex mit über 900 Gebäuden. Betreten wurde sie früher nur von Hofbeamten – heute ist sie ein eindrucksvolles UNESCO-Welterbe. Du durchquerst prächtige Höfe, goldene Dächer, Marmortreppen und filigrane Schnitzarbeiten. Besonders eindrucksvoll: die Halle der Höchsten Harmonie, wo der Thron des Kaisers steht. Uns hat vor allem der schiere Maßstab überrascht – man rechnet mit einem Palast, betritt aber eine ganze kaiserliche Stadt für sich. Plane mindestens einen halben Tag ein, die Dimensionen sind gewaltig und der Andrang ebenso.
Der Ticketprozess hat sich inzwischen deutlich verschärft: Vor-Ort-Schalter gibt es nicht mehr, gebucht wird ausschließlich online über die offizielle Website oder das WeChat-Miniprogramm. Tickets werden exakt sieben Tage vorher um 20 Uhr Pekinger Zeit freigeschaltet und sind in der Hauptsaison (April/Mai, Juli/August, Oktober) oft innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Jedes Ticket ist namentlich an deinen Reisepass gebunden, der am Eingang gescannt wird – buche also möglichst früh und plane das in deine Reiseroute ein. Anleitung zur Ticketbuchung ansehen oder Auf Klook ansehen*
- Eintritt: 60 RMB in der Hauptsaison (April–Oktober), 40 RMB in der Nebensaison (November–März); Schatzgalerie und Uhrenausstellungshalle kosten extra
- Öffnungszeiten: 8:30 – 17:00 Uhr (montags geschlossen)
- Anfahrt: U-Bahn Linie 1 bis Tian’anmen Ost/West



Der Kohlehügel (Jingshan Park)
Direkt nördlich der Verbotenen Stadt liegt der künstlich aufgeschüttete Jingshan Park. Der Hügel entstand aus dem Aushub des Kaiserkanals und erfüllt bis heute den Feng-Shui-Gedanken, dass ein Berg den Palast vor bösen Geistern schützt. Vom Aussichtspavillon oben hast du den besten Blick auf die Verbotene Stadt – besonders bei Sonnenuntergang ein fotografisches Highlight. Der Park ist auch bei Einheimischen beliebt – hier tanzen Senioren, machen Tai Chi oder spielen Musik.
- Eintritt: 2–10 RMB
- Öffnungszeiten: 6:00 – 21:00 Uhr
- Anfahrt: U-Bahn Linie 8, Station Shichahai + Fußweg

Der Himmelstempel (Tiantan)
Der Himmelstempel ist ein bedeutendes religiöses Bauwerk der Kaiserstadt. Hier beteten die Kaiser für reiche Ernten und himmlischen Beistand. Das Wahrzeichen ist die Halle des Erntegebets mit ihrem runden, dreistöckigen Dach aus blauen Ziegeln – komplett ohne Nägel gebaut. Die riesige Parkanlage lädt zum Spazieren ein. Morgens siehst du Pekinger beim Tai Chi, Singen oder Federballspielen – ein Alltagsbild, das neben der kaiserlichen Kulisse fast beiläufig wirkt und uns genauso in Erinnerung geblieben ist wie der Tempel selbst. Auf Klook ansehen*
- Eintritt: ca. 30 RMB (Parks & Hallen), Kombitickets erhältlich
- Öffnungszeiten: 6:00 – 21:00 Uhr (Hallen meist 8:00 – 17:00 Uhr)
- Anfahrt: U-Bahn Linie 5, Station Tiantandongmen


Der Tian’anmen-Platz
Der Platz des Himmlischen Friedens ist einer der größten Stadtplätze der Welt – geschichtsträchtig, monumental, politisch. Hier wurde 1949 die Volksrepublik China ausgerufen. Heute stehen am Platz die Große Halle des Volkes, das Nationalmuseum Chinas, das Mausoleum von Mao Zedong und das berühmte Tor mit seinem Porträt. Wenn du zum ersten Mal darauf stehst, wirkt die Fläche fast unwirklich groß – ein Gefühl von Weite, das wir sonst nur von den Hochhausschluchten Shanghais kannten. Besonders eindrucksvoll: das tägliche Hissen und Einholen der Flagge bei Sonnenaufgang und -untergang, immer begleitet von Soldaten in Paradeuniform.
- Eintritt: frei, manche Gebäude kostenpflichtig
- Öffnungszeiten: 24h zugänglich (Sicherheitskontrolle)
- Anfahrt: U-Bahn Linie 1 bis Tian’anmen Ost/West


Der Sommerpalast (Yiheyuan)
Der Sommerpalast ist die schönste Gartenanlage Pekings. Um den Kunming-See gruppieren sich Paläste, Pagoden, Tempel, Brücken und Wandelgänge. Ursprünglich als Rückzugsort der Kaiserfamilie gedacht, war er vor allem Residenz der mächtigen Kaiserinwitwe Cixi. Berühmt ist auch ihr Marmorboot – ein Symbol kaiserlicher Verschwendung. Hier kannst du durch Pavillons wandeln, Boot fahren oder einfach spazieren – nach den vollen Tagen in der Innenstadt war das für uns die ruhigste Sehenswürdigkeit in Peking. Auf Klook ansehen*
- Eintritt: ca. 30–60 RMB (je nach Bereich & Saison)
- Öffnungszeiten: 6:30 – 18:00 Uhr
- Anfahrt: U-Bahn Linie 4 bis Beigongmen


Der Olympiapark & das Vogelnest
Für die Olympischen Spiele 2008 entstanden in Peking ikonische Bauwerke wie das „Vogelnest“ – das Nationalstadion – und der Wasserwürfel. Heute ist der Park ein Symbol für Chinas Moderne. Abends wird das Gelände bunt beleuchtet. Es gibt Sportanlagen, ein Olympia-Museum und viele Möglichkeiten zum Flanieren oder Fotografieren. Tipp: Vom Turm im Olympiapark hast du bei gutem Wetter einen tollen Ausblick.
- Eintritt: Park frei, Stadioneintritt ca. 50 RMB
- Öffnungszeiten: täglich 9:00 – 20:00 Uhr
- Anfahrt: U-Bahn Linie 8 bis Olympic Sports Center

Die Hutongs von Gulou
Hutongs sind die Seele des alten Pekings – enge Gassen mit grauen Hofhäusern, Teehäusern, alten Handwerksläden und viel Atmosphäre. Besonders schön: das Viertel rund um Gulou & Nanluoguxiang. Hier spazierst du durch verwinkelte Gassen, triffst auf kreative Shops und bekommst ein Gefühl für das alte Peking – gerade im Kontrast zu den Hochhäusern und Malls, an denen du kurz vorher noch vorbeigelaufen bist.
- Tipp: Miete dir ein Fahrrad oder schließe dich einer geführten Hutong-Tour an – viele Anbieter kombinieren das mit Teezeremonien oder Streetfood.
- Eintritt: frei
- Öffnungszeiten: jederzeit zugänglich
- Anfahrt: U-Bahn Linie 2 oder 8 bis Gulou Dajie


5. Die Große Mauer bei Peking – Abschnitte, Tipps & Anreise
Die Chinesische Mauer zählt zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Weltgeschichte. Sie schlängelt sich über Tausende Kilometer durch Berge, Täler und Wüsten – doch nicht alle Abschnitte sind gleich. Rund um Peking kannst du verschiedene Mauersegmente besuchen. Hier ist, was du wissen solltest:

Die besten Abschnitte bei Peking im Vergleich
Mutianyu – Der schönste Mix aus Aussicht und Ruhe
Mutianyu ist der am besten restaurierte Mauerabschnitt nordöstlich von Peking – landschaftlich reizvoll, gut zugänglich und deutlich weniger überlaufen als Badaling. Die Mauer verläuft hier über bewaldete Hügel, gesäumt von 23 originalgetreu restaurierten Wachtürmen. Du kannst bequem mit der Seilbahn oder einem Sessellift hinauf und mit der Sommerrodelbahn hinunter – besonders bei Familien beliebt.
- Ideal für Erstbesucher, Fotograf:innen & Familien
- Weniger überlaufen, gut organisiert
- Perfekte Mischung aus Natur und Mauererlebnis
- Rund 1,5–2 Stunden von Peking entfernt
Anfahrt: per DiDi, privatem Fahrer oder direktem Shuttle-Bus von Dongzhimen
Eintritt: ca. 45 RMB + Seilbahn/Rodelbahn (je 100–140 RMB hin & zurück)
Badaling – Der meistbesuchte Abschnitt
Badaling ist der bekannteste und touristischste Mauerabschnitt – komplett restauriert, mit breiten Wegen, barrierefreiem Zugang und guter Infrastruktur. Viele Gruppenreisen und Schulklassen kommen hierher, daher ist es oft sehr voll, besonders am Wochenende oder in Ferienzeiten. Wir waren 2015 im Rahmen unserer Pauschalreise selbst hier – damals gab es für uns keine Seilbahn oder ähnliche Aufstiegshilfe, wir sind über die steilen Treppen zu Fuß hoch. Der Andrang war schon damals spürbar, was die Erfahrung trubeliger macht, als man sich das bei der „Großen Mauer“ vielleicht vorstellt. Trotzdem war der Moment, oben auf der Mauer zu stehen und sie sich in beide Richtungen über die Berge schlängeln zu sehen, beeindruckend.
- Sehr nah an Peking (~1 Stunde)
- Einfach erreichbar mit Zug, Bus oder Tour
- Stark frequentiert und manchmal überlaufen
- Weniger authentisches Gefühl
Anfahrt: mit Zug S2 vom Bahnhof Huangtudian oder als Tagestour
Eintritt: ca. 40 RMB
Jinshanling – Für Wanderer & Naturliebhaber
Jinshanling liegt weiter entfernt (~2,5–3 Stunden), bietet dafür aber weite Landschaften und kaum Touristen. Hier findest du restaurierte sowie wilde Abschnitte, was ideal für Mauerwanderungen ist. Du läufst von Turm zu Turm mit spektakulären Aussichten. Wer will, kann bis nach Simatai weiterwandern – allerdings ist der Durchgang manchmal gesperrt.
- Perfekt für Abenteuerlustige und Fotografen
- Viel ursprüngliche Mauer mit echter Atmosphäre
- Anstrengender und weniger Infrastruktur
- Früh losfahren oder mit Tour
Anfahrt: nur mit Tour, Mietwagen oder organisiertem Transport
Eintritt: ca. 65 RMB
Jiankou – Wild, spektakulär und nur für Erfahrene
Dieser Abschnitt ist nicht restauriert und gilt als der wildeste und fotogenste Teil der Großen Mauer. Die Mauer windet sich dramatisch über schroffe Bergkämme. Der Auf- und Abstieg ist anspruchsvoll und erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition. Beliebt ist die Wanderung von Jiankou nach Mutianyu (ca. 4–5 Stunden).
- Beeindruckende Natur & authentisches Mauererlebnis
- Geheimtipp für Abenteuerlustige
- Nur für erfahrene, sportliche Besucher geeignet
- Keine Infrastruktur, kein offizieller Zugang
Anfahrt: auf eigene Faust mit Taxi oder privatem Fahrer + Wanderung
Eintritt: keine offizielle Gebühr, aber Anwohner verlangen manchmal Eintritt auf ihren Grundstücken
Auf eigene Faust oder Tour?
- Organisierte Touren über Plattformen wie Trip.com*, Klook* oder GetYourGuide* sind sinnvoll, wenn du kein Chinesisch sprichst oder keine Lust auf Logistik hast. Achte darauf, ob freie Zeit auf der Mauer eingeplant ist oder ob es nur ein kurzer Stopp ist.
- Mutianyu & Badaling kannst du gut auf eigene Faust besuchen. Shuttlebusse, öffentlicher Nahverkehr oder DiDi machen es einfach.
- Jinshanling & Jiankou sind schwerer erreichbar. Hier lohnt sich eine geführte Tour oder ein privater Fahrer.


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Baedeker Reiseführer China
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.
DuMont Reisehandbuch – Reiseführer China
Eine schöne Alternative zum Baedeker ist der Reiseführer von Dumont. Er ist ebenfalls sehr ausführlich und bietet alles was man für eine Reise durch China braucht.
Fettnäpfchenführer China: Der Wink mit dem Hühnerfuß
Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig. Auf witzige und spannende Art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.
Unterwegs in China – Das große Reisebuch
Mit wunderschönen Fotografien zeigt dieser Bildband all die Schönheit des Landes. Ein perfekter Einstieg um sich die schönsten Orte für Deine Reise heraus zu suchen.
FAQ: Häufige Fragen zu Peking
Braucht man für Peking ein Visum?
Seit November 2024 können deutsche Staatsangehörige für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen. Die Regelung gilt aktuell bis Ende 2026. Details zur Registrierung und den Voraussetzungen findest du in unserem Artikel „China Reise planen“.
Wie viele Tage sollte man für Peking einplanen?
Mindestens 3 volle Tage: ein Tag für Himmelstempel und Verbotene Stadt, ein Tag für den Sommerpalast, ein Tag für die Große Mauer. Mehr Zeit lohnt sich immer, auf einer 2- bis 3-wöchigen China-Reise ist das aber meist der realistische Rahmen.
Welcher Abschnitt der Chinesischen Mauer eignet sich am besten für Erstbesucher?
Mutianyu bietet die beste Mischung aus guter Infrastruktur, schöner Aussicht und moderatem Andrang. Badaling ist am einfachsten zu erreichen, aber deutlich voller.
Spricht man in Peking Englisch?
Nicht überall, aber U-Bahn und wichtige Sehenswürdigkeiten sind zweisprachig beschriftet. Mit einer Übersetzungs-App auf dem Handy kommst du problemlos zurecht.
Wie bezahlt man in Peking als Tourist?
Bargeld spielt kaum noch eine Rolle. Alipay und WeChat Pay akzeptieren mittlerweile ausländische Kredit- und Debitkarten direkt, ganz ohne chinesisches Bankkonto. Wie du das einrichtest, erklären wir in „China Reise planen“.
Braucht man in Peking ein VPN?
Google, WhatsApp und Instagram sind in China blockiert. Wer diese Dienste nutzen will, braucht ein VPN oder eine internationale eSIM mit Roaming, die über ausländische Server läuft.
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