China Rundreise 2 Wochen
Die Einsteiger-Route voller Highlights
Zwei Wochen sind knapp bemessen für ein Land, das flächenmäßig größer ist als ganz Europa. Trotzdem lässt sich in diesem Zeitraum ein Bogen durch die wichtigsten Gesichter Chinas schlagen – wenn die Route stimmt.
Diese Reiseroute ist für deinen ersten Besuch gedacht. Sie verzichtet auf entlegene Provinzen und Umwege, die dir eher bei einer zweiten oder dritten China-Reise etwas bringen, und konzentriert sich auf das, was das Land für Neulinge ausmacht: riesige Millionenstädte, Geschichte, die an jeder zweiten Straßenecke spürbar ist, und am Ende ein Stück Landschaft, das im Kopf bleibt, wenn der Rest der Reise schon wieder verblasst.
Los geht es in Shanghai. Die Skyline am Bund und die internationale Atmosphäre der Stadt sind ein ruhiger Einstieg, bevor es weiter ins Landesinnere geht. Von dort bringt dich der Hochgeschwindigkeitszug nach Xi’an, wo die Terrakotta-Armee wartet, und anschließend nach Peking mit der Verbotenen Stadt und der Großen Mauer. Zum Abschluss entscheidest du dich für eine von zwei Naturregionen – die senkrechten Felsnadeln von Zhangjiajie oder die Karstberge rund um Guilin und Yangshuo –, bevor die Reise über Shanghai oder Hongkong wieder zurück nach Deutschland führt.
Die Reihenfolge ist kein Zufall, sondern richtet sich nach den Zugverbindungen, die in China gut ausgebaut sind: von Ost nach West, dann in den Süden, am Ende zurück an die Küste. Fast die gesamte Strecke legst du mit dem Zug zurück – pünktlich, komfortabel und mit Blick auf die vorbeiziehende Landschaft. Nur für den letzten Abschnitt kann ein Kurzstreckenflug schneller sein als die Zugfahrt, je nachdem, für welche Naturregion du dich entscheidest.
Geeignet ist diese Route für Individualreisende und Paare, die selbst planen wollen, aber keine Lust auf komplizierte Logistik vor Ort haben. Chinesischkenntnisse oder Vorerfahrung mit dem Land brauchst du nicht. Die Strecke funktioniert mit öffentlichen Verkehrsmitteln, einen Mietwagen benötigst du zu keinem Zeitpunkt. Am ehesten lohnt sich die Reise im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen in Nord- und Südchina gleichermaßen angenehm sind – im Hochsommer wird es besonders in Xi’an und entlang der Naturrouten schnell schwül und heiß.

Die 2 Wochen Reiseroute auf einen Blick
📍 Reisedauer: 14 Tage
🏛️ Perfekt für: Individualreisende, Paare, China-Einsteiger
⏳ Reiseart: Rundreise
🚗 Transport Flug (An-/Abreise) und Hochgeschwindigkeitszug vor Ort
💰 Budget: Mittelklasse
☀️ Highlight: Terrakotta-Armee in Xi’an & Chinesische Mauer
Visumfreie Einreise nach China
Eine der größten Änderungen seit unserem ersten Besuch: Für einen Kurztrip nach Peking brauchst du inzwischen gar kein Visum mehr. Seit November 2024 dürfen deutsche Staatsangehörige für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen. Stand jetzt gilt diese Regelung bis Ende 2026 – danach kann sie verlängert, angepasst oder auch wieder gestrichen werden, wie es in der Vergangenheit schon öfter der Fall war.
Wie die visumfreie Einreise genau funktioniert, was du dafür brauchst und wie du dich nach Ankunft registrierst, erklären wir ausführlich in unserem Artikel „China Reise planen“ – dort halten wir das auch aktuell, falls sich an der Regelung etwas ändert.
Die Route im Überblick
| Reisetag | Ort | Übernachtungen |
| Tag 1–3 | Shanghai (inkl. Tagesausflug) | 3 |
| Tag 4–6 | Xi’an | 3 |
| Tag 7–9 | Peking | 3 |
| Tag 10–12 | Zhangjiajie oder Guilin/Yangshuo | 3 |
| Tag 13–14 | Shanghai oder Hongkong | 2 |

Tag 1–3: Shanghai – der ruhige Einstieg
Wolkenkratzer, Kolonialbauten und die erste Portion Streetfood
Direktflug ab Deutschland ca. 10 ½–11 ½ Stunden*
Deine Reise beginnt in Shanghai, und das aus gutem Grund: Die Stadt ist international, gut organisiert und dadurch ein sanfter Übergang, bevor es tiefer nach China geht. Wer zuvor noch nie in Asien war, atmet hier erst einmal durch, statt gleich ins volle Kulturprogramm zu springen.
Das Zentrum jedes Shanghai-Besuchs ist der Bund, die Uferpromenade am Huangpu-Fluss. Auf der einen Seite reihen sich Kolonialbauten aus den 1920er-Jahren, auf der anderen Seite schießt die Skyline von Pudong in die Höhe – Shanghai Tower, Jin Mao Tower und der Oriental Pearl Tower stehen dort wie Requisiten aus einem Science-Fiction-Film. Der Kontrast zwischen beiden Ufern sagt mehr über das moderne China aus als jeder Reiseführer-Text.
Hinter dem Bund liegt die Altstadt mit dem Yu-Garten, einem klassischen chinesischen Garten aus der Ming-Zeit mit Teichen, Pavillons und verschlungenen Wegen. Drumherum drängen sich Garküchen und Souvenirläden, an Wochenenden auch viele Reisegruppen – wer es ruhiger mag, kommt am frühen Vormittag. Für Shopping ist die Nanjing Road die bekannteste Adresse, für zeitgenössische Kunst lohnt sich stattdessen ein Abstecher ins M50-Viertel mit umgebauten Fabrikhallen und kleinen Galerien.
Drei Tage für Shanghai mögen für eine 20-Millionen-Metropole knapp wirken, reichen aber, um die wichtigsten Ecken zu sehen und einmal ohne Zeitdruck durch ein Viertel zu schlendern. Wer direkt nach der Ankunft noch fit ist, kann den ersten Nachmittag bereits für den Bund nutzen; der Jetlag von 6 bis 7 Stunden ist beim Hinflug meist gut zu verkraften, weil man ihn in den Abend hinein verschiebt.
Shanghai eignet sich für so ziemlich jeden Reisetyp: Für Erstbesucher, die sich langsam herantasten wollen, für Städtereisende, die U-Bahn und Straßenleben genießen, und für alle, die gerne gut essen – von einfachen Garküchen bis zu Fine-Dining-Restaurants mit Skyline-Blick ist alles vorhanden. Wer eher auf Ruhe und Tempel steht, wird die Stadt dagegen als reinen Startpunkt sehen und schneller weiterziehen wollen – wofür die Route ohnehin sorgt.
Highlights in Shanghai:
- Spaziergang am Bund mit Blick auf die Skyline von Pudong
- Yu-Garten und die angrenzende Altstadt
- Nanjing Road zum Bummeln und Shoppen
- M50-Kunstviertel in ehemaligen Fabrikhallen
- Abendliche Bootsfahrt auf dem Huangpu-Fluss
Anreise: Direktflug ab Deutschland
Die meisten Reisenden fliegen direkt ab Deutschland nach Shanghai. Ein Direktflug dauert etwa 10,5 bis 11,5 Stunden, je nach Abflughafen und Windrichtung. Aktuelle Flugpreise vergleichen*
- Flugzeit: ca. 10,5–11,5 Stunden (Direktflug)
- Buchungstipp: Direktflüge gibt es unter anderem ab Frankfurt und München; wer flexibel ist, findet über Zwischenstopps in Doha, Istanbul oder Helsinki oft günstigere Tickets
- Alternative: Ankunft über Peking oder Hongkong, wenn du die Route umdrehen willst (siehe Abschnitt zur Rückreise)
Unterkunftsempfehlungen
Wähle nach Möglichkeit eine Unterkunft nahe der Metro-Linien 2 oder 10 – von dort erreichst du sowohl den Bund als auch Pudong ohne Umsteigen.
- The Yangtze Boutique Shanghai* – Stilvoll im Art-Deco-Stil, direkt an der Menschen-Platz/Uferpromenade. Elegante Zimmer, Rooftop-Bar, ideal für Sightseeing.
- W Shanghai – The Bund* – Luxushotel mit Panorama-Pool, ideales Design und spektakuläre Skyline-Blicke
- Campanile Shanghai Huaihai* – Gutes Mittelklasse-Hotel direkt an der trendigen Huaihai Road, ideal für Shopping und Metro-Zugang.
Unser Tipp
Plane einen der drei Tage für einen Ausflug außerhalb der Stadt ein (siehe nächster Abschnitt) und nutze die verbleibenden zwei für Shanghai selbst – ein Tag für den Bund und die Altstadt, ein Tag für Nanjing Road, M50 und ein ruhigeres Viertel wie die Former French Concession. Für den Sonnenuntergang lohnt sich die Promenade auf der Pudong-Seite, weil du von dort die klassische Kolonial-Skyline im Abendlicht vor dir hast – nicht umgekehrt.

Tagesausflug ab Shanghai
Einen der drei Shanghai-Tage kannst du gut für einen Ausflug ins Umland nutzen. Drei Optionen, die sich alle als Tagestrip mit dem Zug machen lassen:
- Zhujiajiao: ein Wasserdorf mit Kanälen, Steinbrücken und engen Gassen, etwa eine Stunde mit dem Bus oder Taxi von Shanghai entfernt. Deutlich kleiner und ruhiger als die bekannteren Wasserdörfer wie Wuzhen, dafür auch weniger überlaufen.
- Hangzhou: bekannt für den Westsee, der von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet ist, sowie für Teeplantagen im Umland. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug bist du in etwa einer Stunde dort.
- Suzhou: berühmt für seine klassischen chinesischen Gärten – kompakter und weniger überlaufen als der Yu-Garten in Shanghai. Ebenfalls gut eine Stunde Zugfahrt.
Für Hangzhou oder Suzhou nimmst du am besten den Hochgeschwindigkeitszug ab Shanghai Hongqiao; Tickets gibt es am Bahnhof oder online, und die Verbindungen fahren im 20- bis 30-Minuten-Takt.
Wer lieber eine geführte Tour mit Abholung bucht, findet über Klook passende Tagesausflüge ab Shanghai.
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Klook.comTag 4–6: Xi’an – auf den Spuren der Kaiser
Terrakotta-Armee, Stadtmauer und Basar-Atmosphäre
Per Schnellzug Shanghai nach Xian: 7-8h alle 20-30min*
Xi’an war über mehrere Dynastien hinweg Hauptstadt Chinas und der Ausgangspunkt der Seidenstraße. Die Stadt hat einen anderen Rhythmus als Shanghai: kleiner, geschichtsträchtiger, mit einer Altstadt, die tatsächlich noch als Ganzes erhalten ist.
Die Terrakotta-Armee ist der Grund, warum die meisten Reisenden überhaupt hierherkommen, und sie hält, was die Bilder versprechen. Über 8.000 lebensgroße Tonkrieger, jeder mit individuellem Gesicht, stehen seit gut 2.200 Jahren in Grabungshallen etwas außerhalb der Stadt – entdeckt 1974 von Bauern, die einen Brunnen graben wollten. Für den Besuch solltest du drei bis vier Stunden einplanen, inklusive der etwa einstündigen Fahrt vom Zentrum aus. Wer möchte, bucht einen lokalen Guide dazu, weil die Infotafeln vor Ort nur auf Chinesisch sind und ohne Erklärung viel vom Kontext verloren geht.
Zurück in der Stadt lohnt sich die Stadtmauer, die komplett erhalten ist und sich auf 13,7 Kilometern Länge mit dem Leihfahrrad umrunden lässt – eine der wenigen chinesischen Großstädte, in denen das überhaupt noch möglich ist. Am späten Nachmittag wird das Licht auf der Mauer besonders schön, weil die tief stehende Sonne die Wehrtürme in warmes Licht taucht. Direkt im Zentrum liegen Glocken- und Trommelturm, zwei der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, und wenige Gehminuten weiter beginnt das muslimische Viertel: enge Gassen, Gewürzstände, gegrilltes Hammelfleisch und Nudeln, die vor Ort gezogen werden. Abends ist hier deutlich mehr los als tagsüber, was das Viertel zur naheliegenden Anlaufstelle für ein spätes Abendessen macht.
Drei Tage reichen aus, um Terrakotta-Armee, Stadtmauer und Altstadt in Ruhe zu sehen, ohne durchzuhetzen. Wer zusätzlich Zeit hat, kann einen Ausflug zum Berg Huashan einplanen, einem der fünf heiligen Berge Chinas mit teils senkrechten Wanderpfaden entlang der Felskante – für die Zwei-Wochen-Route allerdings ein Programmpunkt, den man eher streichen sollte, weil er einen ganzen Tag beansprucht.
Xi’an passt zu Reisenden, die sich für Geschichte interessieren, ohne dabei auf pulsierendes Straßenleben verzichten zu wollen. Wer ausschließlich auf Natur oder Nachtleben aus ist, wird hier weniger finden als in Shanghai oder Peking – für den historischen Teil der Reise ist die Stadt aber praktisch konkurrenzlos.
Highlights in Xi’an:
- Terrakotta-Armee (3–4 Stunden einplanen)
- Stadtmauer, komplett erhalten und mit dem Fahrrad umrundbar
- Muslimisches Viertel mit Streetfood und Basar-Atmosphäre
- Glocken- und Trommelturm im Stadtzentrum
- Optional: Tagesausflug zum Berg Huashan
Anreise von Shanghai
Der Hochgeschwindigkeitszug verbindet Shanghai und Xi’an mehrmals täglich.
- Zugzeit: ca. 7–8 Stunden, Abfahrten alle 20–30 Minuten -> Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Buchungstipp: Sitzplätze in der 2. Klasse sind komfortabel genug, ein Upgrade auf die 1. Klasse lohnt sich vor allem bei Reisen über 6 Stunden
- Alternative: Ein Inlandsflug dauert nur gut 2 Stunden, kostet aber inklusive Anreise zum Flughafen und Check-in am Ende oft nicht weniger Zeit als der Zug
Unterkunftsempfehlungen
Wähle eine Unterkunft in oder nahe der Altstadt, idealerweise nahe der Stadtmauer oder dem muslimischen Viertel.
- Eastern House Boutique Hotel*: Modernes Boutiquehotel in perfekter Lage in der Nähe zum Glockenturm und Muslimischen Viertel.
- Xi’an Dajing Castle Hotel Bell Tower*: Gehobenes Hotel mit Top-Lage direkt an der Stadtmauer (Südtor).
- Hantang Inn Hostel*: Zentrale Lage. Perfekt für Backpacker oder Reisende mit kleinerem Budget.
Unser Tipp
Besuche die Terrakotta-Armee möglichst am frühen Morgen direkt nach Öffnung – die Reisebusse aus den Hotels treffen meist erst gegen 10 Uhr ein, und in Halle 1 lässt sich das Ausmaß der Anlage dann noch ohne Gedränge auf sich wirken lassen.

Tag 7–9: Peking – Hauptstadt mit Geschichte
Verbotene Stadt, Große Mauer und moderne Hutong-Cafés
Schnellzug Xian – Peking: 5h, alle 30min*
Peking ist der historische und politische Schwerpunkt jeder China-Reise, und für einen ersten Besuch praktisch nicht verhandelbar. Im Gegensatz zu Xi’an, wo sich die Geschichte auf wenige Orte konzentriert, ist sie hier über die ganze Stadt verteilt.
Im Zentrum liegt die Verbotene Stadt, fast 200 Jahre lang Sitz der Kaiser und mit über 8.000 Räumen die größte Palastanlage der Welt. Ein kompletter Rundgang dauert locker einen halben Tag; wer nur die Höhepunkte sehen will, kommt auch in zwei bis drei Stunden durch. Direkt davor liegt der Tian’anmen-Platz, einer der größten öffentlichen Plätze weltweit und Schauplatz zentraler Ereignisse der jüngeren chinesischen Geschichte. Sicherheitskontrollen gehören hier zum Alltag – Pass nicht vergessen.
Im Süden der Stadt liegt der Himmelstempel, eine Tempelanlage, in der die Kaiser einst für eine gute Ernte beteten. Der runde Hauptbau mit seinem dreistufigen Dach gilt als eines der harmonischsten Bauwerke Chinas, und der umliegende Park ist frühmorgens ein guter Ort, um lokalen Tai-Chi-Gruppen und Kartenspielern zuzusehen. Im Westen wartet der Sommerpalast mit seinem großen künstlichen See – im Sommer lässt sich hier rudern, im Winter zeigt sich die Anlage winterlich-still.
Der eigentliche Höhepunkt für viele ist aber der Tagesausflug zur Großen Mauer. Der Abschnitt bei Mutianyu ist landschaftlich reizvoller und deutlich weniger überlaufen als das nähergelegene Badaling, das vor allem von Reisegruppen aus Peking angefahren wird. Mit Fahrtzeit und Besichtigung solltest du dafür einen ganzen Tag einplanen.
Drei Tage sind für Peking eher knapp bemessen, reichen aber, um die genannten Highlights zu sehen, ohne jeden Programmpunkt zur Pflichtübung werden zu lassen. Wer mehr Zeit hat, kann einen weiteren Tag für die Hutongs im Zentrum einplanen, die kleinen Gassenviertel mit traditioneller Wohnbebauung, in denen inzwischen auch unabhängige Cafés und Design-Läden aufgetaucht sind.
Peking eignet sich vor allem für Reisende mit Interesse an Geschichte und Architektur, hat mit seinem dichten Metronetz aber auch für alle etwas, die einfach gerne durch eine Großstadt laufen. Wer schnelles, oberflächliches Sightseeing sucht, wird an der Stadtgröße scheitern – Peking erschließt sich eher über mehrere fokussierte Tage als über ein Sightseeing-Marathon.
Highlights in Peking:
- Verbotene Stadt und Tian’anmen-Platz
- Himmelstempel mit umliegendem Park
- Sommerpalast mit See und Gärten
- Tagesausflug zur Großen Mauer bei Mutianyu
- Hutongs im Zentrum abseits der Hauptattraktionen
Anreise von Xi’an
- Zugzeit: ca. 5 Stunden mit dem Hochgeschwindigkeitszug, Abfahrten etwa alle 30 Minuten -> Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Buchungstipp: Fensterplätze auf der linken Seite (in Fahrtrichtung Peking) bieten die besseren Ausblicke auf die Landschaft nördlich von Xi’an
- Alternative: Inlandsflug in gut 2 Stunden, wegen der guten Zugverbindung aber selten die bessere Wahl
Unterkunftsempfehlungen
Suche dir eine Unterkunft in Dongcheng oder Xicheng, nahe der Metro-Linien 1 oder 2 – von dort sind Verbotene Stadt und Tian’anmen-Platz fußläufig oder in wenigen Metro-Minuten erreichbar.
- Hilton Beijing Wangfujing* – Zentral, ideal für Sightseeing (Tian’anmen, Verbotene Stadt) und Shopping
- Park Plaza Hotel Beijing Wangfujing* – Komfortables Stadthotel, gute Verkehrsanbindung
- Happy Dragon Saga Hotel – Stilvolles Boutique-Hotel mit Chinadekor und Charme
Unser Tipp
Für die Große Mauer solltest du möglichst unter der Woche fahren – am Wochenende füllen sich auch die Seilbahnen und Aussichtsplattformen bei Mutianyu spürbar. Wer die Verbotene Stadt besucht, kauft das Ticket vorab online, weil vor Ort oft keine Tageskarten mehr verfügbar sind; und plane die Reihenfolge so, dass du am Vormittag durch die Verbotene Stadt gehst und den Nachmittag im ruhigeren Himmelstempel-Park verbringst, statt umgekehrt.

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Die besten Unterkünfte für Deine China – Reise
Mcsrh Hotel – Chunxi Road in Chengdu
Mcsrh Hotel – Jifangbei Chaotianmen in Chongqing
Guihua Road 106th Hostel in Wulingyuan
Yifangyan – Tingyuan Qingshe Hostel in Fenghuang
Wing Hotel Guilin – Pedestrian Street in Guilin
Dreamland Inn in Yangshuo
Tag 10–12: Natur erleben – Zhangjiajie oder Guilin
Schnellzug Peking – Zhangjiajie: ab 8/9h mit Umstieg*
Schnellzug Peking – Guilin: ab 8/9h direkt oder mit Umstieg*
Nach drei Städten in Folge wird es Zeit für Landschaft. Hier hast du die Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen Naturregionen – beide lassen sich in der Zwei-Wochen-Route unterbringen, beide brauchen etwa gleich viel Anreisezeit ab Peking. Wofür du dich entscheidest, hängt vor allem davon ab, ob dich schroffe Felsformationen oder sanfte Flusslandschaft mehr reizen.
Option 1: Zhangjiajie Nationalpark
Der Zhangjiajie Nationalpark in der Provinz Hunan besteht aus über 3.000 schmalen Sandsteinsäulen, die teils über 200 Meter senkrecht aus dem Wald ragen. Die Ähnlichkeit zu den schwebenden Bergen aus dem Film Avatar ist kein Zufall – die Filmemacher haben sich hier sichtbar bedient, auch wenn der Park selbst schon lange vorher existierte.
Durch den Park führen Wege auf mehreren Ebenen: Wer hoch hinaus will, nimmt den Bailong-Aufzug, mit 326 Metern der höchste Außenaufzug der Welt, oder die Seilbahn auf die Tianzi-Plattform. Von dort reicht der Blick über ein Meer aus Felsnadeln, das bei Nebel besonders surreal wirkt und bei klarem Wetter seine ganze Tiefe zeigt. Der Glaspfad an der Klippe des Yuanjiajie-Bereichs ist nichts für schwache Nerven, aber ein Erlebnis, das man in dieser Form nur selten findet. Wer nach dem Park noch Zeit hat, kann einen Abstecher zur Glasbrücke im nahegelegenen Grand Canyon von Zhangjiajie machen, die mit 430 Metern Länge über eine tiefe Schlucht führt.
Drei Tage sind für den Park realistisch: ein Tag für die Hauptrouten rund um Tianzi und Yuanjiajie, ein zweiter für die weniger überlaufenen Wanderwege im Talgrund, ein dritter als Puffer oder für die Glasbrücke. Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk einpacken, da viele Wege aus Treppen bestehen.
Highlights in Zhangjiajie:
- Bailong-Aufzug, der höchste Außenaufzug der Welt
- Tianzi- und Yuanjiajie-Plattformen mit Fernblick
- Glaspfad entlang der Klippen
- Wanderungen im Talgrund entlang der Flüsse
- Optional: Glasbrücke im Grand Canyon von Zhangjiajie
Anreise ab Peking:
Hochgeschwindigkeitszug in 8-9 Stunden mit Umstieg. Zugverbindung recherchieren und buchen*. Alternativ verkürzt ein Inlandsflug (meist mit Umstieg in Changsha oder Wuhan) die Fahrzeit auf etwa 3-4 Stunden – bei dieser Strecke oft die sinnvollere Wahl, da die Zugverbindung wenig direkt ist.
Unterkunft:
Guihua Road 106th, Wulingyuan* – familiär geführtes Gästehaus direkt im Parkumfeld, ideal nach langen Wandertagen. Ca. 20-35 Euro pro Nacht.

Option 2: Guilin und Yangshuo
Guilin und das benachbarte Yangshuo zeigen ein anderes China: sanfte Karstberge, ein smaragdgrüner Fluss und Reisterrassen, die sich in Kurven durch die Hügel ziehen. Die Region gilt seit Jahrhunderten als Vorbild der chinesischen Landschaftsmalerei – wer die Tuschebilder mit den spitzen Bergen kennt, hat hier das Original vor Augen.
Die Fahrt auf dem Li-Fluss, am besten als Tageskreuzfahrt von Guilin nach Yangshuo, ist der klassische Einstieg. Vier bis fünf Stunden geht es an Bambushainen, Wasserbüffeln und immer neuen Karstformationen vorbei. In Yangshuo selbst wird es entspannter: Radtouren oder Wanderungen entlang des Yulong-Flusses, Bambusfloßfahrten auf ruhigerem Wasser, oder ein Aufstieg zum Ruyi Peak mit Hängebrücken und einem gläsernen Panoramaweg. Wer noch etwas außerhalb der Stadt sein möchte, sollte einen Ausflug zu den Longji-Reisterrassen bei Longsheng einplanen – allerdings kostet die Fahrt dorthin allein schon zwei bis drei Stunden pro Richtung, was den Tagesplan entsprechend eng macht.
Am angenehmsten wohnt es sich etwas außerhalb des Zentrums von Yangshuo, mit Blick auf die umliegenden Berge statt auf die belebte West Street. Wer die Wahl zwischen Guilin-Stadt und Yangshuo hat: Yangshuo ist kleiner, ruhiger und näher an der Landschaft, während Guilin mehr städtische Infrastruktur bietet.
Highlights in Guilin und Yangshuo:
- Li-Fluss-Kreuzfahrt von Guilin nach Yangshuo
- Radtour oder Wanderung entlang des Yulong-Flusses
- Bambusfloßfahrt auf ruhigem Wasser
- Ruyi Peak mit Hängebrücke und Panoramaweg
- Optional: Longji-Reisterrassen bei Longsheng
Anreise ab Peking:
Hochgeschwindigkeitszug direkt oder mit Umstieg in 8-9 Stunden. Zugverbindung recherchieren und buchen*. Alternativ ein Inlandsflug nach Guilin in gut 3 Stunden, von dort per Bus oder Taxi weiter nach Yangshuo (ca. 1,5 Stunden).
Unterkunftstipp Guilin:
- Shangri‑La Hotel Guilin* – Luxushotel mit Blick auf den Li-Fluss und nahe der Altstadt
- Wing Hotel* – Nahe der Flussuferpromenade und Altstadt
Unterkunftstipp Yangshuo:
- Dreamland Inn* – Sehr beliebt, direkt am Yulong River, ruhige Lage außerhalb der Stadt – ideal für Naturfreunde
- Guilin Jora Hotel Yangshuo, TUI Blue Yangshuo Xiangheli* – Hochwertige 5‑Sterne-Unterkünfte für entspannte Optionen mit Flussblick

Unser Tipp
Bei Zhangjiajie lohnt sich der frühe Vormittag für die Tianzi-Plattform, weil sich die Wolken über den Felsnadeln im Tagesverlauf oft verdichten und die Fernsicht nachmittags schlechter wird. Bei Guilin und Yangshuo gilt umgekehrt: Die Li-Fluss-Fahrt ist am Vormittag am ruhigsten, bevor die großen Ausflugsboote aus Guilin eintreffen. Für welche Option du dich auch entscheidest – beide lassen sich nicht an einem Tag nebenbei mitnehmen, du solltest bewusst nur eine davon in die Zwei-Wochen-Route packen.
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Tag 13-14: Rückkehr nach Shanghai oder Hongkong
Ein moderner Ausklang vor dem Rückflug
Schnellzug Guilin – Shanghai: ab 8h, Zhangjiajie – Shanghai: ab 7,5h*
Schnellzug Guilin – Hongkong: 3h , Zhangjiajie-Hongkong: ab 7h*
Zum Ende der Reise geht es zurück an die Küste – entweder nach Shanghai, wo die Route begonnen hat, oder nach Hongkong, das noch einmal ein ganz anderes Stadtbild zeigt. Beide Optionen funktionieren als Abschluss gut, weil sie internationaler und schneller getaktet sind als Xi’an oder die Naturregionen, und damit einen sanften Übergang zurück in den Alltag bilden.
Wer sich für Shanghai entscheidet, kann Programmpunkte nachholen, die am Anfang der Reise noch keine Zeit hatten – ein letzter Einkaufsbummel, ein Abschiedsblick vom Bund, vielleicht noch ein Restaurant, das beim ersten Aufenthalt nicht mehr auf den Plan gepasst hat. Der Vorteil: Du kennst dich in der Stadt bereits aus, was gerade am Ende einer Reise, wenn die Energie nachlässt, angenehm ist.
Hongkong dagegen ist für die meisten Erstbesucher komplettes Neuland und lohnt sich, wenn du am Ende noch Lust auf einen weiteren Kontrast hast. Die Stadt wirkt britischer, dichter und vertikaler als alles, was du zuvor gesehen hast – Wolkenkratzer direkt am Wasser, dahinter grüne Berge, an denen sich Wanderwege entlangziehen. Wer möchte, hängt hier noch zwei bis drei zusätzliche Tage an die Route an, statt Hongkong nur als kurzen Zwischenstopp zu nutzen.
Highlights bei Rückkehr nach Shanghai:
- Letzter Bummel über die Nanjing Road
- Abschiedsspaziergang am Bund, diesmal bei Nacht
Highlights in Hongkong:
- Fahrt mit der Peak Tram zum Victoria Peak
- Überfahrt mit der historischen Star Ferry
- Streetfood und Nachtmärkte in Mong Kok
Anreise ab der Naturregion
- Nach Shanghai: ab Guilin ca. 8 Stunden, ab Zhangjiajie ca. 7,5 Stunden mit dem Zug. Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Nach Hongkong: ab Guilin ca. 3 Stunden, ab Zhangjiajie ca. 7 Stunden mit dem Zug. Zugverbindung recherchieren und buchen*
- Rückflug: von Shanghai oder Hongkong aus gibt es zahlreiche Direktflüge nach Deutschland*, meist über Nacht
Unser Tipp
Wenn du dich für Hongkong entscheidest und noch etwas Puffer in deiner Reisezeit hast, hänge zwei bis drei zusätzliche Tage an – die Stadt lohnt sich nicht nur als Durchgangsstation. Für den letzten Abend in Shanghai empfiehlt sich eine der Bars mit Blick auf den Bund; die besten Plätze sind gegen 18 Uhr, kurz bevor die Skyline beleuchtet wird, meist noch nicht überlaufen.


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Baedeker Reiseführer China
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.
DuMont Reisehandbuch – Reiseführer China
Eine schöne Alternative zum Baedeker ist der Reiseführer von Dumont. Er ist ebenfalls sehr ausführlich und bietet alles was man für eine Reise durch China braucht.
Fettnäpfchenführer China: Der Wink mit dem Hühnerfuß
Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig. Auf witzige und spannende Art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.
Unterwegs in China – Das große Reisebuch
Mit wunderschönen Fotografien zeigt dieser Bildband all die Schönheit des Landes. Ein perfekter Einstieg um sich die schönsten Orte für Deine Reise heraus zu suchen.
Zwei Wochen China – ideal für Einsteiger
Diese Route funktioniert, weil sie keine Kompromisse bei den Klassikern macht und trotzdem realistisch fahrbar bleibt. Du siehst die drei Städte, ohne die kaum ein Erstbesuch in China auskommt – Shanghai, Xi’an und Peking -, und ergänzt sie um einen bewussten Kontrast aus Natur, statt die komplette Reise in Millionenstädten zu verbringen. Die Reihenfolge folgt dabei konsequent den Zugverbindungen: von der Küste ins Landesinnere, weiter in den Süden oder Westen, am Ende zurück ans Meer. Umwege oder Rückfahrten gibt es nicht.
Zu den Highlights zählen die Skyline am Bund, die Terrakotta-Armee, die Verbotene Stadt und die Große Mauer bei Mutianyu – dazu, je nach gewählter Option, entweder die Felsnadeln von Zhangjiajie oder die Karstlandschaft um Guilin und Yangshuo. Damit deckt die Route die wichtigsten Facetten des Landes ab: Großstadt, Kaisergeschichte, Hauptstadt und Landschaft.
Geeignet ist sie für Individualreisende und Paare, die selbstständig planen wollen, aber keine Lust auf komplizierte Logistik haben – die gesamte Strecke lässt sich mit dem Zug und gelegentlichen Inlandsflügen bewältigen, ein Mietwagen wird zu keinem Zeitpunkt benötigt. Wer bereits Chinaerfahrung hat oder gezielt abgelegenere Regionen sucht, wird mit dieser Route weniger anfangen können; für den ersten Besuch ist sie dagegen genau richtig bemessen.
Erweiterungsmöglichkeiten
Hast du mehr Zeit zur Verfügung, lässt sich diese Route gut ausbauen, ohne die Grundstruktur zu verändern.
- +3 Tage: Häng die jeweils andere Naturregion an – wenn du dich für Zhangjiajie entschieden hast, ergänzt ein kurzer Abstecher nach Guilin die Reise um einen zweiten Landschaftstyp. Alternativ: zwei bis drei zusätzliche Tage in Hongkong am Ende der Route.
- +1 Woche: Chengdu bietet sich an, vor allem wegen der Panda-Aufzuchtstation und der Nähe zum Jiuzhaigou-Nationalpark mit seinen türkisfarbenen Seen. Auch Yunnan mit Städten wie Kunming, Dali und Lijiang lässt sich in dieser Zeit sinnvoll einbauen und zeigt eine ganz andere, von ethnischen Minderheiten geprägte Seite Chinas.
- +2 Wochen: Mit einem Monat Gesamtreisezeit rückt Tibet in greifbare Nähe – der Potala-Palast in Lhasa und die Fahrt Richtung Everest-Basislager sind allerdings mit zusätzlicher Genehmigung und höherer Reiseorganisation verbunden. Auch die Seidenstraße im Nordwesten, mit Stationen wie Dunhuang und den Mogao-Grotten, passt gut in eine deutlich längere Route und lässt sich an Xi’an anschließen.

Spartipps für deine China-Reise
- Nachtzug statt Hotel: Auf längeren Strecken sparst du dir mit einer Nachtzugfahrt eine Hotelnacht – Schlafwagen-Tickets sind in China günstig und deutlich komfortabler als ihr Ruf.
- Frühzeitig buchen: Zugtickets werden 15 Tage im Voraus freigeschaltet und sind zu diesem Zeitpunkt am günstigsten, besonders auf beliebten Strecken wie Peking-Xi’an.
- Nebensaison nutzen: Reist du im November oder im zeitigen Frühjahr statt in den Sommerferien oder rund um das chinesische Neujahr, sinken die Hotelpreise spürbar.
- Einheimisch essen: Garküchen und kleine Nudelläden kosten oft nur einen Bruchteil dessen, was Restaurants in Hotelnähe verlangen, und schmecken meist besser.
- Metro statt Taxi: In allen vier Städten der Route gibt es ein gut ausgebautes U-Bahn-Netz – günstiger und in der Rushhour oft schneller als ein Taxi.
- Eintrittskombis prüfen: Für die Terrakotta-Armee und einige Sehenswürdigkeiten in Peking gibt es Kombitickets, die einzeln gebucht teurer wären.
- Unterkünfte etwas außerhalb wählen: Ein Hotel zwei bis drei Metrostationen vom Zentrum entfernt kostet oft deutlich weniger, ohne dass du bei der Erreichbarkeit Abstriche machst.
- Alipay oder WeChat Pay einrichten: Bargeld wird in China kaum noch akzeptiert, und Aufpreise für Kartenzahlung an Touristen-Kassen lassen sich mit einer lokalen Zahlungs-App vermeiden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur 2 Wochen Reise durch China
Braucht man ein Visum für China?
Ja, entweder ein reguläres China-Visum oder die visumfreie Einreise (für Deutsche seit November 2024 bis zu 30 Tage möglich, Stand: gültig bis Ende 2026), plus in jedem Fall zusätzlich das Tibet Travel Permit. Details zur visumfreien China-Einreise in „China Reise planen“.
Reichen zwei Wochen für eine China-Rundreise aus?
Für einen ersten Überblick ja. Zwei Wochen erlauben vier bis fünf Stationen in angenehmem Tempo, wie in dieser Route beschrieben. Wer tiefer eintauchen oder entlegenere Regionen wie Tibet besuchen möchte, sollte eher drei Wochen einplanen.
Wann ist die beste Reisezeit für China?
April bis Juni sowie September und Oktober bieten in den meisten Regionen der Route angenehme Temperaturen. Der Hochsommer wird besonders in Xi’an und im Süden schwül und heiß, der Winter in Peking und Xi’an dagegen kalt und trocken.
Braucht man einen Mietwagen für diese Route?
Nein. Die gesamte Strecke lässt sich mit Zug, Inlandsflug und den städtischen Metro-Systemen zurücklegen. Ein Mietwagen ist in China für Touristen ohnehin nur mit chinesischem Führerschein oder speziellen Genehmigungen möglich.
Sind Inlandsflüge auf dieser Route sinnvoll?
Für die Kernstrecke Shanghai-Xi’an-Peking ist der Zug meist die bessere Wahl, da er ohne Anfahrt zum Flughafen und Sicherheitskontrollen oft nicht langsamer ist. Für die Strecke nach Zhangjiajie oder Guilin kann ein Inlandsflug dagegen deutlich Zeit sparen.
Wie teuer ist eine zweiwöchige China-Reise?
Für Übernachtungen im Mittelklasse-Segment, Zugtickets und Verpflegung solltest du mit ungefähr 100 bis 150 Euro pro Tag und Person rechnen, ohne den internationalen Flug. Wer bei Unterkünften und Restaurants konsequent spart, kommt auch mit deutlich weniger aus.
Lässt sich die Route auch umgekehrt fahren?
Ja, die Reihenfolge funktioniert in beide Richtungen. Wer über Hongkong einreist, beginnt sinnvollerweise mit der Naturregion und endet in Shanghai.
Ist diese Route für China-Einsteiger geeignet?
Genau dafür ist sie konzipiert. Sie deckt die bekanntesten Highlights ab, vermeidet komplizierte Logistik und lässt sich komplett ohne Chinesischkenntnisse bewältigen.
Welche Kreditkarte eignet sich für China?
Visa oder Mastercard ohne Auslandseinsatzentgelt sind eine gute Grundlage, werden vor Ort aber seltener akzeptiert als Alipay oder WeChat Pay. Beide Zahlungs-Apps lassen sich inzwischen auch mit ausländischen Kreditkarten verknüpfen und sind für den Alltag praktisch unverzichtbar.
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