Die 19 besten Sehenswürdigkeiten in Tokio
Die Must See and Do’s und dazu die besten Übernachtungs- und Restauranttipps
Tokio, die pulsierende Hauptstadt Japans, ist eine Stadt, in der sich Tradition und Moderne auf beeindruckende Weise vereinen. Mit über 13 Millionen Einwohnern ist Tokio nicht nur eine der größten Metropolen der Welt, sondern auch ein Schmelztiegel aus Kultur, Innovation und Geschichte.
Von hochmodernen Wolkenkratzern und geschäftigen Einkaufsvierteln bis hin zu historischen Tempeln und ruhigen Gärten – Tokio bietet eine endlose Vielfalt an Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten für dich. Die Stadt ist auch ein Paradies für Feinschmecker, bekannt für ihre erstklassige Küche, die von Michelin-Sterne-Restaurants bis hin zu köstlichem Street Food reicht.
In diesem Artikel findest du einen umfassenden Guide zu den 19 besten Vierteln und Sehenswürdigkeiten in Tokio, mit ausführlichen Beschreibungen, Eintrittspreisen und Öffnungszeiten, sowie Übernachtungs- und Restauranttipps, um deinen Aufenthalt unvergesslich zu machen. Ein Hinweis vorab: Viele Attraktionen arbeiten inzwischen mit Zeitfenster- und Wochentagspreisen, die Beträge unten sind aktuelle Richtwerte – prüfe kurz vor der Reise nochmal die offiziellen Seiten.

Tokio in Japan auf einen Blick
- Tokio ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Japans. Die Stadt besteht aus 23 Stadtbezirken, die jeweils ihren eigenen Charakter und Charme haben. Tokio ist bekannt für seine Effizienz, Sauberkeit und Sicherheit, was es zu einem angenehmen Reiseziel macht.
- Die öffentlichen Verkehrsmittel sind erstklassig, sodass du die Stadt leicht erkunden kannst.
- Tokio bietet eine einzigartige Mischung aus traditioneller japanischer Kultur und modernster Technologie, was sich in der Architektur, den Veranstaltungen und dem täglichen Leben widerspiegelt.
Die 19 besten Sehenswürdigkeiten in Tokio
1. Shibuya
Shibuya ist eines der lebendigsten und bekanntesten Viertel Tokios und gilt als Symbol für die moderne Kultur Japans. Das Viertel ist vor allem für die Shibuya Crossing bekannt, die als die verkehrsreichste Kreuzung der Welt gilt. Bei jeder Grünphase strömen Hunderte von Fußgängern aus allen Richtungen auf die Straße, was ein beliebtes Fotomotiv ist.
Direkt an der Kreuzung befindet sich die Hachiko-Statue, ein Denkmal für den treuen Akita-Hund Hachiko, der jeden Tag am Bahnhof auf die Rückkehr seines verstorbenen Herrchens wartete. Die Statue ist ein beliebter Treffpunkt und ein Symbol für Loyalität und Treue in Japan.
Shibuya ist ein Paradies für Shopping-Enthusiasten. Das berühmte Kaufhaus Shibuya 109 ist ein ikonischer Turm nahe der Kreuzung, der sich über zehn Stockwerke erstreckt und eine Vielzahl von Boutiquen beherbergt, die die neuesten Modetrends anbieten. Hier findest du alles von trendiger Kleidung über Accessoires bis hin zu Kosmetikprodukten.
Neben dem Shopping ist Shibuya auch ein Hotspot für Nachtleben und Unterhaltung. Zahlreiche Bars, Clubs und Live-Musikveranstaltungen bieten ein abwechslungsreiches Angebot für Nachtschwärmer. Die Straßen sind gesäumt von Neonlichtern und digitalen Werbetafeln, die dem Viertel eine futuristische Atmosphäre verleihen.
Ehrlich gesagt: Uns hat die Kreuzung selbst weniger vom Hocker gerissen, als wir erwartet hatten. Am Ende sind es sechs Fußgängerüberwege, die gleichzeitig grün haben, während alle Autos kurz stillstehen – ein cleveres Konzept, aber kein Spektakel, das man unbedingt lange anschauen muss. Sehenswert ist es trotzdem, allein wegen der Menschenmassen zur Rushhour ab etwa 17 Uhr. Am besten siehst du das Ganze von der Shibuya Station gegenüber, direkt an der Fensterscheibe – kostenlos und ohne die lange Warteschlange, die sich für den Blick aus dem Starbucks im QFRONT-Gebäude bildet.
Eintrittspreise:
- Shibuya Crossing und Hachiko-Statue: Kostenlos.
- Bunkamura Museum: Eintritt variiert je nach Ausstellung, durchschnittlich 1.500 Yen.
- Shibuya Sky (Aussichtsplattform im Shibuya Scramble Square): Online ab 2.700 Yen (bis 14:59 Uhr) bzw. ab 3.400 Yen (ab 15:00 Uhr) pro Erwachsener, an der Tageskasse etwas teurer.
Öffnungszeiten:
- Geschäfte und Kaufhäuser: In der Regel von 10:00 bis 21:00 Uhr.
- Restaurants und Bars: Variiert, oft bis spät in die Nacht geöffnet.
- Bunkamura: Meist von 10:00 bis 19:00 Uhr, abhängig von Veranstaltungen.
- Shibuya Sky: Täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr (letzter Einlass um 22:00 Uhr).
Tipp: Besuche die Shibuya Crossing bei Nacht, wenn die Neonlichter erstrahlen. Für den besten Blick ohne Wartezeit stellst du dich an die Fensterfront der Shibuya Station gegenüber der Kreuzung – der Blick aus dem Starbucks im QFRONT-Gebäude ist zwar bekannter, dafür wartest du dort oft lange.k.

2. Asakusa und der Senso-ji-Tempel
Asakusa ist ein historisches Viertel im Taito-Bezirk von Tokio und bietet einen faszinierenden Einblick in das alte Edo (der frühere Name von Tokio). Das Herzstück von Asakusa ist der Senso-ji-Tempel, der älteste und einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel in Tokio.
Der Zugang zum Tempel erfolgt über das imposante Kaminarimon (Donnertor), das mit einer riesigen roten Papierlaterne verziert ist und von den Statuen des Donnergottes Raijin und des Windgottes Fujin bewacht wird.
Hinter dem Kaminarimon erstreckt sich die Nakamise-dori, eine belebte Einkaufsstraße, die zum Hozomon (Schatztor) führt. Die Nakamise-dori ist gesäumt von über 90 Ständen, die traditionelle japanische Souvenirs, Handwerkskunst, Kimonos, Fächer und lokale Snacks wie Ningyo-yaki (gebackene Kuchen mit süßer Füllung) und Senbei (Reiskekse) verkaufen.
Der Senso-ji-Tempel selbst wurde im Jahr 645 n. Chr. erbaut und ist reich an Geschichte und Legenden. Die Haupthalle beherbergt eine goldene Statue der Kannon, die der Legende nach von zwei Fischern im Sumida-Fluss gefunden wurde.
Es gibt auch einen Omikuji-Stand, an dem du dein Glück durch das Ziehen von Losen vorhersagen lassen kannst. Wenn das gezogene Los ein schlechtes Omen enthält, binde es an die dafür vorgesehenen Gestelle, um das Pech abzuwehren.
Neben dem Senso-ji-Tempel befindet sich der Asakusa-Schrein, ein Shinto-Schrein, der im Jahr 1649 erbaut wurde und die drei Männer ehrt, die an der Gründung des Senso-ji beteiligt waren. Dies zeigt die Koexistenz von Shintoismus und Buddhismus in Japan.
Eintrittspreise:
- Senso-ji-Tempel: Eintritt frei.
- Asakusa-Schrein: Eintritt frei.
Öffnungszeiten:
- Senso-ji-Tempel Haupthalle: Täglich von 6:00 bis 17:00 Uhr (Oktober bis März ab 6:30 Uhr).
- Nakamise-dori: Geschäfte meist von 9:00 bis 19:00 Uhr.
- Asakusa-Schrein: Rund um die Uhr zugänglich.
Tipp: Besuche Asakusa am frühen Morgen, um die Menschenmassen zu vermeiden, oder am Abend, wenn die Tempelanlagen beleuchtet sind, was eine besondere Atmosphäre schafft. Probiere unbedingt lokale Spezialitäten wie Melonpan (süßes Gebäck) und die Street-Food-Stände rund um den Tempel.

3. Shinjuku
Shinjuku ist eines der dynamischsten und vielfältigsten Viertel Tokios, bekannt für seine Wolkenkratzer, Neonlichter und das geschäftige Nachtleben. Als wichtiges Verkehrsdrehkreuz beherbergt Shinjuku den Shinjuku Bahnhof, den verkehrsreichsten Bahnhof der Welt, durch den täglich mehr als 3,6 Millionen Menschen strömen.
Eines der Highlights von Shinjuku ist der Shinjuku Gyoen Nationalgarten, ein weitläufiger Park, der eine Oase der Ruhe inmitten des städtischen Trubels bietet. Der Park erstreckt sich über 58 Hektar und umfasst verschiedene Gartenstile, darunter einen traditionellen japanischen Landschaftsgarten, einen französischen formalen Garten und einen englischen Landschaftsgarten. Besonders im Frühling während der Kirschblütenzeit ist der Park ein beliebter Ort für Hanami (Kirschblütenbetrachtung). Im Herbst verwandeln sich die Bäume in Rot- und Goldtöne, was den Park zu jeder Jahreszeit sehenswert macht.
Das Kabukicho-Viertel ist Japans größtes Rotlicht- und Unterhaltungsviertel. Trotz seines Rufs ist es ein sicherer Ort, der eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten bietet, darunter Bars, Clubs, Karaoke und Theater. Das früher hier ansässige Robot Restaurant ist mittlerweile geschlossen; am selben Standort hat inzwischen das Samurai Restaurant mit einer ähnlichen, schrillen Bühnenshow übernommen.
Unser Geheimtipp: Tokyo Metropolitan Government Building
Das Tokyo Metropolitan Government Building ist ein beeindruckender Wolkenkratzer aus zwei Türmen mit Aussichtsplattformen in der 45. Etage – und im Gegensatz zu praktisch jeder anderen Aussichtsplattform Tokios komplett kostenlos zugänglich. Wir waren dort oben und der 360-Grad-Blick über die Stadt bis zum Horizont war für uns eines der eindrucksvollsten Erlebnisse in ganz Tokio, ganz ohne Eintrittsticket. An klaren Tagen siehst du sogar den Fuji-san in der Ferne. Ein Wermutstropfen: Bei Regen oder schlechter Sicht ist von der Aussicht wenig übrig – dann lohnt sich ein zweiter Versuch an einem klareren Tag.
Für Kunst- und Kulturinteressierte bietet das Samurai Museum einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Samurai. Hier kannst du traditionelle Rüstungen und Waffen sehen und sogar an einer Samurai-Schwertvorführung teilnehmen.
Eintrittspreise:
- Shinjuku Gyoen Nationalgarten: 500 Yen pro Erwachsener.
- Tokyo Metropolitan Government Building Aussichtsplattform: Kostenlos.
- Samurai Museum: 1.900 Yen pro Erwachsener.
Öffnungszeiten:
- Shinjuku Gyoen: Täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr (letzter Einlass um 16:00 Uhr), montags geschlossen (außer während der Kirschblüten- und Herbstlaubzeit).
- Tokyo Metropolitan Government Building: Täglich von 9:30 bis 23:00 Uhr, Nordobservatorium montags geschlossen, Südobservatorium dienstags geschlossen.
- Samurai Museum: Täglich von 10:30 bis 21:00 Uhr (letzter Einlass um 20:30 Uhr).
Tipp: Besuche das Tokyo Metropolitan Government Building kurz vor Sonnenuntergang, um die Stadt bei Licht und im Dunkeln zu sehen – und prüfe vorher die Wettervorhersage, damit dir die Aussicht nicht buchstäblich verregnet.

Anzeige*
Die besten Unterkünfte in Japan – hier haben wir übernachtet:
Righa Place Higobashi* in Osaka
Travelodge* in Kyoto
Takadanobaba Appartement* in Tokyo
4. Akihabara
Akihabara, oft als „Electric Town“ bezeichnet, ist das Mekka für Elektronikliebhaber und ein Zentrum der Otaku-Kultur in Tokio. Das Viertel ist bekannt für seine zahlreichen Elektronikgeschäfte, Anime- und Manga-Läden sowie für einzigartige Themen-Cafés.
Die Geschichte von Akihabara als Elektronikviertel begann nach dem Zweiten Weltkrieg, als Händler Radios und andere elektrische Geräte in improvisierten Ständen verkauften. Heute findest du hier alles von Haushaltsgeräten über Computerteile bis hin zu den neuesten High-Tech-Gadgets. Geschäfte wie Yodobashi Camera und Bic Camera sind riesige Kaufhäuser, die eine breite Palette an Elektronikprodukten anbieten. Für Fans von Anime, Manga und Videospielen ist Akihabara ein wahres Paradies. Mandarake, einer der größten Secondhand-Händler für Anime- und Manga-Artikel, bietet eine enorme Auswahl an seltenen Sammlerstücken, Figuren, Cosplay-Kostümen und mehr. Animate ist ein weiteres beliebtes Geschäft, das sich auf aktuelle Titel und Merchandise spezialisiert hat.
Ein einzigartiges Erlebnis in Akihabara sind die Maid Cafés. In diesen Themen-Cafés sind die Kellnerinnen als Dienstmädchen verkleidet und begrüßen die Gäste als „Meister“ oder „Prinzessin“. Es ist eine schräge, aber interessante Facette der japanischen Popkultur. Die Straßen von Akihabara sind gesäumt von riesigen Werbetafeln und Neonlichtern. An Wochenenden werden einige Straßen für den Autoverkehr gesperrt, sodass Fußgänger frei flanieren können.
Wir haben uns durch mehrere Arcade-Hallen gearbeitet, eine Runde Mario Kart am Automaten gespielt und ungläubig den Kopf geschüttelt, wie viel Anime- und Manga-Merchandise hier verkauft wird – Dinge, die wir vorher noch nie gesehen hatten. Zwischendurch gab es Dumplings von einem Stand, und ganz untypisch für Japan haben wir uns spontan noch einen Yufka geschnappt, weil wir einfach Lust darauf hatten. Nicht das, was man mit japanischem Essen verbindet, aber überraschend lecker.
Eintrittspreise:
- Geschäfte und Straßen: Kostenlos zugänglich.
- Maid Cafés: In der Regel eine Sitzgebühr von etwa 500 bis 800 Yen pro Stunde, plus Kosten für Speisen und Getränke.
- Arcades (Spielhallen): Kosten variieren je nach Spiel, meist ab 100 Yen pro Spiel.
Öffnungszeiten:
- Elektronikgeschäfte: Meist von 10:00 bis 21:00 Uhr.
- Anime- und Manga-Läden: In der Regel von 11:00 bis 21:00 Uhr.
- Maid Cafés: Variiert, oft von 11:00 bis 22:00 Uhr.
- Arcades: Oft von 10:00 bis Mitternacht geöffnet.
Tipp: Besuche Akihabara am Wochenende, wenn die Straßen für Fußgänger geöffnet sind und Cosplayer die Gegend beleben. Wenn du ein Maid Café besuchen möchtest, informiere dich im Voraus über die Regeln und mögliche Zusatzgebühren für Fotos.

5. Ginza
Ginza ist Tokios exklusivstes Einkaufsviertel und bekannt für seine luxuriösen Boutiquen, High-End-Kaufhäuser und gehobenen Restaurants. Das Viertel strahlt Eleganz und Klasse aus und ist ein Symbol für Luxus und Wohlstand in Japan. Die Hauptstraße, Chuo Dori, ist gesäumt von Flagship-Stores internationaler Marken wie Chanel, Louis Vuitton, Dior und vielen anderen. An Wochenenden wird die Straße für den Autoverkehr gesperrt, wodurch ein fußgängerfreundlicher Raum entsteht, der als „Pedestrian Paradise“ bekannt ist.
Eines der architektonischen Highlights ist das Ginza Wako, ein Kaufhaus mit einem markanten Uhrturm, das 1932 erbaut wurde. Das Kabukiza-Theater ist ein kulturelles Juwel in Ginza und der Hauptort für traditionelle Kabuki-Aufführungen in Tokio. Kabuki ist eine klassische japanische Theaterform, die Drama, Tanz und Musik kombiniert. Selbst wenn du kein Japanisch sprichst, ist eine Aufführung ein visuelles Spektakel. Ginza Six ist ein modernes Einkaufszentrum, das 2017 eröffnet wurde. Es beherbergt über 240 Geschäfte, darunter internationale Luxusmarken und erstklassige japanische Designer. Das Gebäude verfügt über einen Dachgarten mit Blick auf die Stadt.
Eintrittspreise:
- Kabukiza-Theater: Tickets variieren je nach Sitzplatz und Aufführung, von etwa 4.000 Yen bis über 20.000 Yen. Einzelakt-Tickets sind ab etwa 1.000 Yen erhältlich.
- Ginza Six Dachgarten und Einkaufszentren: Kostenlos zugänglich.
- Museen und Galerien: Eintritt meist frei oder geringe Gebühren.
Öffnungszeiten:
- Geschäfte und Kaufhäuser: In der Regel von 10:00 bis 20:00 Uhr.
- Kabukiza-Theater: Aufführungen meist am Nachmittag und Abend; Öffnungszeiten variieren.
- Restaurants: Variiert, oft von 11:00 bis 22:00 Uhr.
Tipp: Auch wenn du nicht einkaufen möchtest, ist ein Spaziergang durch Ginza ein Erlebnis. Besuche die Gegend am Abend, wenn die Gebäude und Schaufenster beleuchtet sind.
6. Odaiba
Odaiba ist eine große, künstlich aufgeschüttete Insel in der Tokyo Bay, die für ihre futuristische Architektur, Einkaufszentren und Unterhaltungsmöglichkeiten bekannt ist. Ursprünglich im 19. Jahrhundert als Verteidigungsanlage errichtet, hat sich Odaiba zu einem beliebten Freizeit- und Tourismusziel entwickelt. Der Odaiba Seaside Park bietet einen künstlichen Strand und ist ein großartiger Ort zum Entspannen und Genießen der Aussicht auf die Rainbow Bridge und die Skyline von Tokio. Schwimmen ist hier nicht erlaubt, aber du kannst spazieren gehen, picknicken oder den Sonnenuntergang beobachten. Das DiverCity Tokyo Plaza ist ein großes Einkaufszentrum mit einer riesigen Gundam-Statue in Originalgröße vor dem Gebäude, die zu bestimmten Zeiten Licht- und Soundshows aufführt. Das Toyota Mega Web ist ein interaktiver Autothemenpark, in dem du die neuesten Toyota-Modelle sehen, Fahrsimulatoren ausprobieren und sogar einige Fahrzeuge testen kannst.
Eintrittspreise:
- teamLab Planets (Toyosu) und teamLab Borderless (Azabudai Hills): Tickets und Preise im Detail in unserem teamLab-Artikel, Online-Reservierung empfohlen.
- Fuji TV Building Aussichtsplattform: 700 Yen pro Erwachsener.
- Oedo Onsen Monogatari: Etwa 2.800 Yen pro Erwachsener (abhängig von Wochentag und Uhrzeit).
- Toyota Mega Web: Eintritt frei (einige Aktivitäten kostenpflichtig).
Öffnungszeiten:
- Odaiba Seaside Park: Rund um die Uhr zugänglich.
- DiverCity Tokyo Plaza: Geschäfte von 10:00 bis 21:00 Uhr, Restaurants bis 23:00 Uhr.
- Oedo Onsen Monogatari: Täglich von 11:00 bis 9:00 Uhr am nächsten Morgen.
Tipp: Erlebe den Sonnenuntergang am Strand für einen schönen Blick auf die beleuchtete Rainbow Bridge. Nutze den Yurikamome Monorail für eine malerische Fahrt nach Odaiba mit toller Aussicht auf die Bucht.

7. Ueno Park und Ueno Zoo
Der Ueno Park ist einer der größten und ältesten öffentlichen Parks in Tokio, der im Jahr 1873 auf dem Gelände ehemaliger Tempelanlagen eröffnet wurde. Er erstreckt sich über eine Fläche von etwa 133 Hektar und beherbergt mehrere Museen, Schreine, Tempel und den berühmten Ueno Zoo. Der Park ist besonders bekannt für seine Kirschblüten und ist einer der beliebtesten Orte für Hanami im Frühling. Über 1.000 Kirschbäume säumen die Hauptwege. Kulturell bietet der Ueno Park eine Vielzahl von Museen:
- Tokyo National Museum: Das älteste und größte Museum Japans mit einer Sammlung von über 110.000 Kunstwerken und Artefakten.
- National Museum of Nature and Science: Ein interaktives Museum zur Naturgeschichte, Wissenschaft und Technologie Japans.
- Tokyo Metropolitan Art Museum: Wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.
- The National Museum of Western Art: Fokus auf westliche Kunst vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Innerhalb des Parks befinden sich auch historische Stätten wie der Kaneiji-Tempel und der Toshogu-Schrein, ein prächtiger Schrein aus der Edo-Zeit, der dem Shogun Tokugawa Ieyasu gewidmet ist.
Eintrittspreise:
- Ueno Park: Eintritt frei.
- Tokyo National Museum: 1.000 Yen pro Erwachsener.
- National Museum of Nature and Science: 630 Yen pro Erwachsener.
- Tokyo Metropolitan Art Museum: Eintritt variiert je nach Ausstellung.
- Ueno Zoo: 600 Yen pro Erwachsener, 200 Yen für Kinder (13-15 Jahre), Kinder unter 12 Jahren kostenlos.
Öffnungszeiten:
- Ueno Park: Rund um die Uhr zugänglich.
- Tokyo National Museum: Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 17:00 Uhr, freitags bis 21:00 Uhr; montags geschlossen.
- National Museum of Nature and Science: Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr, freitags bis 20:00 Uhr; montags geschlossen.
- Ueno Zoo: Täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass um 16:00 Uhr); montags geschlossen.
Tipp: Plane genügend Zeit ein, um die Museen in Ruhe zu erkunden. Für mehrere Museen gibt es Kombitickets zu reduzierten Preisen. Während der Kirschblütenzeit kann es sehr voll werden, ein früher Besuch ist empfehlenswert.
Anzeige*
8. Tsukiji und Toyosu Fischmärkte
Der Tsukiji-Fischmarkt war einst der größte Großhandelsmarkt für Fisch und Meeresfrüchte weltweit und ein Symbol für Tokios kulinarische Kultur. 2018 wurde der innerste Großhandelsmarkt nach Toyosu verlegt. Dennoch bleibt der Tsukiji Outer Market ein lebhafter Ort, der bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist.
Tsukiji Outer Market: Der äußere Markt besteht aus einem Labyrinth von engen Gassen mit über 300 Ständen und Geschäften, die frische Meeresfrüchte, Obst, Gemüse, Küchenutensilien und andere kulinarische Spezialitäten anbieten.
Toyosu Fischmarkt: Der neue Großhandelsmarkt in Toyosu ist moderner und größer. Er ist in drei Hauptgebäude unterteilt: Fischauktionen (Gebäude 1), Markthalle (Gebäude 2) und Obst- und Gemüsemarkt (Gebäude 3).
Eintrittspreise:
- Tsukiji Outer Market: Eintritt frei.
- Toyosu Fischmarkt: Eintritt frei.
Öffnungszeiten:
- Tsukiji Outer Market: Die meisten Geschäfte sind von 5:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, einige Restaurants bis zum frühen Abend.
- Toyosu Fischmarkt: Der Markt ist von 5:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Thunfischauktionen finden zwischen 5:30 und 6:30 Uhr statt.
Tipp: Für die Thunfischauktion in Toyosu musst du dich im Voraus online bewerben, die Plätze sind begrenzt. Sowohl in Tsukiji als auch in Toyosu lohnt sich ein früher Besuch, um das geschäftige Treiben zu erleben.
9. Roppongi
Roppongi ist ein kosmopolitisches Viertel, das für sein aufregendes Nachtleben, seine Kunstszene und gehobene Unterhaltung bekannt ist. Die Roppongi Hills sind ein multifunktionaler Komplex, der 2003 eröffnet wurde:
- Mori Tower: Ein 54-stöckiger Wolkenkratzer mit Büros, Geschäften und Restaurants.
- Mori Art Museum: Im 53. Stock, präsentiert zeitgenössische Kunstwerke von Künstlern aus der ganzen Welt.
- Tokyo City View: Aussichtsplattform im 52. Stock mit Panoramablick über Tokio, plus Sky Deck auf dem Dach.
- Einkaufszentren und Kinos: Hochwertige Boutiquen, Lifestyle-Geschäfte und ein Multiplex-Kino.
Ganz in der Nähe, in den Azabudai Hills, findest du inzwischen auch das neue teamLab Borderless (siehe Abschnitt Odaiba) – lohnt sich, wenn du beide Viertel an einem Tag verbindest.
Eintrittspreise:
- Mori Art Museum: 1.800 Yen pro Erwachsener (inklusive Eintritt zu Tokyo City View).
- Tokyo City View: 1.800 Yen pro Erwachsener, zusätzliches Ticket für das Sky Deck (500 Yen).
- Suntory Museum of Art: 1.300 Yen pro Erwachsener (variiert je nach Ausstellung).
- 21_21 Design Sight: 1.200 Yen pro Erwachsener.
Öffnungszeiten:
- Mori Art Museum und Tokyo City View: Täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr (dienstags bis 17:00 Uhr).
- Suntory Museum of Art: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr, freitags und samstags bis 20:00 Uhr; dienstags geschlossen.
- 21_21 Design Sight: Täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr; dienstags geschlossen.
Tipp: Die Aussicht von Tokyo City View bei Nacht ist besonders eindrucksvoll. Roppongi ist ein sicheres Viertel, sei aber vorsichtig mit Club-Anwerbern und überteuerten Einrichtungen.
10. Meiji-Schrein und Yoyogi-Park
Der Meiji-Schrein (Meiji Jingu) ist einer der wichtigsten und meistbesuchten Shinto-Schreine in Tokio, der Kaiser Meiji und seiner Gemahlin, Kaiserin Shoken, gewidmet ist. Der Schrein wurde 1920 fertiggestellt und ist ein Symbol für die Modernisierung Japans während der Meiji-Restauration. Der Schrein liegt inmitten eines weitläufigen, 70 Hektar großen immergrünen Waldes mit über 100.000 Bäumen, die aus ganz Japan gespendet wurden. Der Weg zum Schrein führt durch beeindruckende Torii-Tore aus Zypressenholz. Neben dem Schrein befindet sich der Yoyogi-Park, einer der größten Stadtparks in Tokio und ein beliebter Treffpunkt für Einheimische.
Eintrittspreise:
- Meiji-Schrein: Eintritt frei.
- Meiji Jingu Museum: 1.000 Yen pro Erwachsener.
- Innerer Garten: 500 Yen pro Erwachsener.
- Yoyogi-Park: Eintritt frei.
Öffnungszeiten:
- Meiji-Schrein: Öffnet bei Sonnenaufgang und schließt bei Sonnenuntergang (variabel, ca. 5:00 bis 18:00 Uhr).
- Meiji Jingu Museum: Täglich von 10:00 bis 16:30 Uhr.
- Innerer Garten: Täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr.
- Yoyogi-Park: Rund um die Uhr zugänglich.

Anzeige*
11. Harajuku und Takeshita Street
Harajuku ist das Zentrum der Jugendkultur und Mode in Tokio, bekannt für seine kreativen und oft exzentrischen Modestile. Die Takeshita Street ist eine schmale, etwa 400 Meter lange Fußgängerzone, die das Herzstück von Harajuku bildet. Hier findest du trendige Boutiquen, Secondhand-Shops und leckere Snacks. In der Nähe befindet sich die Omotesando Avenue, eine breite, von Bäumen gesäumte Straße, die oft als die Champs-Élysées von Tokio bezeichnet wird.
Eintrittspreise:
- Takeshita Street und Omotesando: Öffentlich zugänglich, Eintritt frei.
- Design Festa Gallery: Eintritt frei.
- Ota Memorial Museum of Art: 700 bis 1.000 Yen pro Erwachsener, je nach Ausstellung.
Öffnungszeiten:
- Geschäfte in Takeshita Street: In der Regel von 10:00 bis 20:00 Uhr.
- Laforet Harajuku: Täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr.
- Design Festa Gallery: Täglich von 11:00 bis 20:00 Uhr.
- Ota Memorial Museum of Art: Täglich von 10:30 bis 17:30 Uhr; montags geschlossen.
12. Imperialer Palast
Der Kaiserpalast (Kōkyo) ist die offizielle Residenz des Kaisers von Japan und liegt im Herzen von Tokio, umgeben von weitläufigen Gärten und Wassergräben. Das Gelände erstreckt sich über die ehemalige Burg Edo, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde und während der Edo-Zeit das Zentrum der Macht war. Die östlichen Gärten des Kaiserpalastes sind für die Öffentlichkeit zugänglich und bieten wunderschön angelegte Landschaften mit saisonalen Blumen, Teichen und historischen Überresten der ehemaligen Burg Edo.
Sehenswürdigkeiten:
- Nijubashi-Brücke: Eine doppelte Brücke, eines der bekanntesten Fotomotive des Palastes.
- Fushimi Yagura: Ein restaurierter Wachturm aus der Edo-Zeit.
- Kitanomaru Park: Nördlich der Gärten, beherbergt das Nippon Budokan.
Besichtigung des inneren Palastgeländes: Das innere Gelände ist nur an zwei Tagen im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich: am 2. Januar (Neujahrsgruß) und am 23. Februar (Geburtstag des Kaisers). An anderen Tagen werden geführte Touren angeboten, die im Voraus über die offizielle Website des Kaiserpalastes gebucht werden müssen.
Eintrittspreise:
- Östliche Gärten: Eintritt frei.
- Geführte Touren des inneren Palastgeländes: Kostenlos, aber Reservierung erforderlich.
Öffnungszeiten:
- Östliche Gärten: Täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr (April bis August bis 17:00 Uhr); montags und freitags geschlossen.
- Geführte Touren: In der Regel zweimal täglich, um 10:00 und 13:30 Uhr.
Tipp: Für den Eintritt in die östlichen Gärten wird gelegentlich ein Ausweis verlangt. Wenn du an einer geführten Tour teilnehmen möchtest, reserviere rechtzeitig über die offizielle Website.
13. Tokyo Tower
Der Tokyo Tower ist ein ikonisches Wahrzeichen von Tokio und erinnert an den Eiffelturm in Paris. Mit einer Höhe von 333 Metern war er lange Zeit das höchste Bauwerk Japans, bis er vom Tokyo Skytree übertroffen wurde. Der Turm wurde 1958 erbaut und dient als Rundfunk- und Fernsehturm.
Aussichtsplattformen:
- Main Deck (150 Meter): Bietet einen 360-Grad-Blick auf die Stadt.
- Top Deck (250 Meter): Ein höher gelegener Aussichtspunkt mit geführter Tour und speziellen Lichtinstallationen.
Eintrittspreise:
- Main Deck*: 1.200 Yen pro Erwachsener.
- Main Deck + Top Deck Tour: 3.000 Yen pro Erwachsener.
Öffnungszeiten:
- Aussichtsplattformen: Täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr (letzter Einlass um 22:30 Uhr).
- FootTown: Variiert je nach Geschäft, in der Regel von 9:00 bis 21:00 Uhr.

14. Tokyo Skytree
Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt und das zweithöchste Bauwerk weltweit nach dem Burj Khalifa. Er wurde 2012 eröffnet und ist ein Wahrzeichen für moderne Architektur und Technologie.
Aussichtsplattformen:
- Tembo Deck (350 Meter): Ein geräumiges Deck mit Glaswänden und beeindruckendem Blick auf Tokio.
- Tembo Galleria (450 Meter): Bekannt als „höchster Skywalk der Welt“, mit einem spiralförmigen Glasgang um den Turm.
Skytree Town: Am Fuße des Turms befindet sich ein großer Komplex mit dem Solamachi Einkaufszentrum (über 300 Geschäfte und Restaurants), dem Sumida Aquarium und dem Planetarium Tenku.
Eintrittspreise:
- Tembo Deck*: ab 1.800 Yen an Wochentagen, ab 2.100 Yen an Wochenenden (Preise inzwischen tageszeit- und wochentagsabhängig gestaffelt).
- Tembo Deck + Tembo Galleria: ab 2.700 Yen wochentags, ab 3.100 Yen am Wochenende.
- Sumida Aquarium*: 2.050 Yen pro Erwachsener.
- Planetarium Tenku: Ab 1.500 Yen pro Erwachsener, je nach Show.
Öffnungszeiten:
- Tokyo Skytree: Täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr (letzter Einlass um 21:00 Uhr).
- Solamachi Einkaufszentrum: Geschäfte von 10:00 bis 21:00 Uhr, Restaurants bis 23:00 Uhr.
- Sumida Aquarium: Täglich von 9:00 bis 21:00 Uhr.
Tipp: Buche Tickets im Voraus, um Wartezeiten zu vermeiden. An klaren Tagen kannst du den Fuji-san sehen, am späten Nachmittag erlebst du zusätzlich Sonnenuntergang und beleuchtete Stadt.

Anzeige*
Baedeker Reiseführer Japan
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über die Insel selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder aus 2022 sozusagen.
Japan – zwischen Kirschblüten und Sushi: Praktischer Reiseführer
Dieses Buch ist gespickt mit vielen Informationen rund um das Land, die Kultur und die Sehenswürdigkeiten. Eine Alternative zum herkömmlichen Reiseführer und mit 163 Seiten kurz und knackig. Aktuell von 2023.
Fettnäpfchenführer Japan: Die Axt im Chrysanthemenwald
Eigentlich ist es völlig unmöglich, nach Japan zu reisen, ohne sich dabei unsäglich zu blamieren. In 50 humoristischen und auf Augenhöhe erzählten Episoden berichten die Autoren über Stolpersteine der japanischen Etikette. Auf witzige und spannende Art erfährt man im Fettnäpfchenführer auch viel über das Land.
Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan
Sumo, Sony und Sashimi: So viel Japan kennt jeder. Mangas, Karaoke und andere Importe gehören längst auch bei uns dazu – und doch ist uns ihre Heimat fremd. Wer Lust auf unterhaltsame Lektüre hat und mal etwas anderes lesen möchte als den klassischen Reiseführer der ist hier richtig.
15. Ebisu und Daikanyama
Die Viertel Ebisu und Daikanyama sind bekannt für ihre gehobene, entspannte Atmosphäre und gelten als einige der trendigsten Wohngebiete in Tokio.
Ebisu:
- Yebisu Garden Place: Ein Komplex mit Restaurants, Geschäften, Büros und dem Yebisu Beer Museum, das die Geschichte des Bierbrauens in Japan erzählt, inklusive Verkostungen und Führungen.
- Tokyo Photographic Art Museum: Ausstellungen nationaler und internationaler Fotografen.
- Kulinarische Vielfalt: Zahlreiche gehobene Restaurants und Cafés.
Daikanyama:
- Boutiquen und Concept Stores: Kleine Designerläden mit Mode, Wohnaccessoires und Büchern.
- T-Site: Ein modernes Einkaufszentrum rund um die berühmte Tsutaya Bookstore-Filiale.
- Architektur: Moderne Gebäude, die harmonisch in die grüne Umgebung integriert sind.
- Cafés und Bäckereien: Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.
Eintrittspreise:
- Yebisu Beer Museum: Eintritt frei, Verkostungen gegen Gebühr.
- Tokyo Photographic Art Museum: Eintritt variiert je nach Ausstellung, durchschnittlich 500 bis 700 Yen.
Öffnungszeiten:
- Yebisu Garden Place: Geschäfte und Restaurants variieren, in der Regel von 11:00 bis 22:00 Uhr.
- Yebisu Beer Museum: Täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr; montags geschlossen.
- Tokyo Photographic Art Museum: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr; donnerstags und freitags bis 20:00 Uhr; montags geschlossen.

16. Ikebukuro
Ikebukuro ist ein geschäftiges Einkaufs- und Unterhaltungsviertel im Nordwesten Tokios, ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt mit einigen der größten Kaufhäuser der Stadt.
Sunshine City ist ein riesiger Komplex mit:
- Sunshine 60: Ein 60-stöckiger Wolkenkratzer mit dem Sky Circus Sunshine 60 Observatory.
- Sunshine Aquarium: Ein Aquarium auf dem Dach mit einer Vielzahl von Meerestieren.
- Konica Minolta Planetarium Manten: Sternenshows und thematische Vorführungen.
- NAMJATOWN: Ein Indoor-Themenpark von Bandai Namco mit Spielen und Attraktionen.
Eintrittspreise:
- Sky Circus Sunshine 60 Observatory: 1.200 Yen pro Erwachsener.
- Sunshine Aquarium: 2.400 Yen pro Erwachsener.
- Planetarium Manten: Ab 1.500 Yen pro Erwachsener.
- NAMJATOWN: Eintritt ab 500 Yen, Attraktionen kosten extra.
Öffnungszeiten:
- Sunshine City: Geschäfte von 10:00 bis 20:00 Uhr, Restaurants bis 22:00 Uhr.
- Sky Circus und Aquarium: Täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr.
17. Nakano Broadway
Nakano Broadway ist ein mehrstöckiges Einkaufszentrum, das als Paradies für Fans von Anime, Manga und japanischer Popkultur gilt. Es ist eine Alternative zu Akihabara, mit einem weniger touristischen und authentischeren Flair. Die engen Gänge und die Vielfalt der Geschäfte schaffen eine Schatzsuche-ähnliche Atmosphäre, in der man stundenlang stöbern kann.
Eintrittspreise:
- Nakano Broadway: Öffentlich zugänglich, Eintritt frei.
Öffnungszeiten:
- Geschäfte in Nakano Broadway: Variieren, die meisten sind von 12:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
18. Kichijoji, Inokashira Park und das Ghibli Museum
Kichijoji ist ein charmantes Viertel westlich von Tokio, das für seine entspannte Atmosphäre, trendigen Geschäfte und kulturellen Angebote bekannt ist. Der Inokashira Park mit seinem zentralen See ist ideal für Spaziergänge und Picknicks.
In Mitaka, ganz in der Nähe, liegt das Ghibli Museum – ein Museum, das den Werken des berühmten Animationsstudios Studio Ghibli gewidmet ist. Die Ticketbeschaffung ist als ausländischer Besucher wirklich keine Selbstverständlichkeit: Alle Tickets werden ausschließlich online über das Lawson-Ticketsystem verkauft, jeweils am 10. eines Monats für den Folgemonat freigeschaltet – und sie sind oft in wenigen Minuten ausverkauft. Wir haben es selbst über dieses System versucht und sind an überlasteten, ständig hängenden Seiten gescheitert. Am Ende haben wir über eine Freelancer-Plattform jemanden vor Ort gefunden, der uns die Tickets besorgt hat – für etwa das Fünffache des regulären Preises, aber es war uns die Erfahrung wert. Die namensgebundenen Tickets wurden dann direkt an unser Hotel in Osaka geschickt und lagen dort schon zu Beginn der Reise für uns bereit. Unsere ausführlichen Eindrücke vom Museum selbst und mehr Details zur Ticketbeschaffung findest du in unserem separaten Artikel zum Ghibli Museum Tokio.
Eintrittspreise:
- Inokashira Park: Eintritt frei.
- Ghibli Museum: 1.000 Yen pro Erwachsener, 700 Yen für Jugendliche (13-18 Jahre) – ausschließlich über Lawson Tickets im Voraus erhältlich.
Öffnungszeiten:
- Inokashira Park: Rund um die Uhr zugänglich.
- Ghibli Museum: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr; dienstags geschlossen.
Tipp: Plane die Ticketbuchung fürs Ghibli Museum fest ein – stelle dir am 10. des Vormonats pünktlich um 10:00 Uhr (JST) einen Wecker und sei bereit, mehrfach zu aktualisieren. Klappt es nicht, gibt es kostenpflichtige Buchungsservices, über die andere Reisende die Tickets für dich sichern – mehr dazu in unserem Ghibli-Artikel.

19. Omoide Yokocho (Memory Lane)
Omoide Yokocho, auch als „Memory Lane“ bekannt, ist ein Netz von engen Gassen in der Nähe des Bahnhofs Shinjuku, die mit kleinen Izakayas (japanischen Pubs) und Restaurants gefüllt sind.
Die Gassen sind schmal, beleuchtet von Laternen und Neonlichtern, mit Holzkonstruktionen und einer rustikalen Ästhetik, die an das alte Tokio erinnert.
Die Gegend entstand in der Nachkriegszeit und hat ihren Charme und ihre Einfachheit bewahrt, trotz der modernen Entwicklungen um sie herum.
Eintrittspreise:
- Öffentlich zugänglich: Eintritt frei.
- Speisen und Getränke: Yakitori-Spieße ab 150 Yen, Getränke variieren.
Öffnungszeiten:
- Izakayas und Restaurants: In der Regel von 17:00 bis Mitternacht, einige öffnen früher oder bleiben länger geöffnet.
Anzeige*
Übernachtungstipps für Tokio
Nach einem ereignisreichen Tag möchtest du sicher in einer komfortablen Unterkunft entspannen. Hier sind einige Übernachtungstipps für Tokio*, die verschiedene Budgets und Vorlieben abdecken.
- Lage: Im Herzen von Shinjuku, ideal für Nachtleben und Shopping.
- Ausstattung: Moderne Zimmer mit stilvollem Design, Dachterrasse mit Bar und beeindruckender Aussicht auf die Skyline von Tokio.
- Besonderheiten: Kunstwerke lokaler Künstler schmücken die Zimmer und Flure.
- Preisniveau: Mittelklasse (ab etwa 12.000 Yen pro Nacht).
- Tipp: Buche ein Zimmer in den oberen Etagen für einen besseren Blick.
- Lage: Bekannt für den Godzilla-Kopf auf dem Dach, liegt es im belebten Kabukicho-Viertel.
- Ausstattung: Komfortable und moderne Zimmer, kostenloses WLAN, Restaurants im Haus.
- Besonderheiten: Godzilla-Themenzimmer für Fans.
- Preisniveau: Mittel bis gehoben (ab etwa 15.000 Yen pro Nacht).
- Tipp: Genieße die Aussicht von der Terrasse neben dem Godzilla-Kopf.
3. Capsule Hotels
Für ein einzigartiges und budgetfreundliches Erlebnis:
Nine Hours Capsule Hotel in Akasaka oder Shinjuku*
- Ausstattung: Futuristische Schlafkapseln, gemeinschaftliche Badezimmer, minimalistisch und sauber.
- Preisniveau: Günstig (ab etwa 5.000 Yen pro Nacht).
- Ausstattung: Kapseln im Flugzeugkabinen-Stil, etwas geräumiger, getrennte Bereiche für Männer und Frauen.
- Preisniveau: Günstig bis mittel (ab etwa 6.000 Yen pro Nacht).
- Tipp: Ideal für kurze Aufenthalte oder wenn du das Erlebnis eines Kapselhotels ausprobieren möchtest. Beachte, dass Gepäckstauraum begrenzt ist.
- Lage: In der Nähe des Kaiserpalastes und Ginza.
- Ausstattung: Luxus pur mit geräumigen Zimmern, erstklassigem Service, Spa, Fitnesscenter und mehreren Restaurants.
- Besonderheiten: Elegantes Design mit japanischen Akzenten, persönlicher Concierge-Service.
- Preisniveau: Hochpreisig (ab etwa 60.000 Yen pro Nacht).
- Tipp: Perfekt für besondere Anlässe oder wenn du dich verwöhnen lassen möchtest.
5. Airbnb und traditionelle Ryokans
- Optionen: Lokale Wohnungen in zentralen Bezirken wie Shibuya oder Asakusa, oder traditionelle japanische Gasthäuser (Ryokans) mit Tatami-Matten und Futon-Betten.
- Preisniveau: Variiert stark je nach Lage und Ausstattung.
- Tipp: Buche frühzeitig, um die besten Angebote zu sichern. Achte bei Ryokans auf Inklusivleistungen wie traditionelle Mahlzeiten und Onsen.
Restauranttipps für Tokio
1. Sushi Dai
- Ort: Toyosu Fischmarkt (ehemals Tsukiji Fischmarkt).
- Spezialität: Frisches Sushi direkt vom Markt, zubereitet von erfahrenen Sushi-Meistern.
- Preisniveau: Mittel (Omakase-Menü ab etwa 4.000 Yen).
- Hinweis: Lange Wartezeiten, oft mehrere Stunden, aber die Qualität rechtfertigt die Geduld.
- Tipp: Sei früh da (vor 5:00 Uhr morgens), um Wartezeiten zu minimieren.
- Ort: Mehrere Standorte, u.a. in Shibuya und Shinjuku.
- Spezialität: Tonkotsu Ramen (Schweinebrühe) mit individuellem Bestellsystem, bei dem du Geschmack, Stärke und Zutaten anpassen kannst.
- Preisniveau: Günstig (ab etwa 900 Yen pro Schüssel).
- Besonderheit: Einzelsitzplätze für ein fokussiertes Geschmackserlebnis.
- Tipp: Perfekt für eine schnelle und köstliche Mahlzeit zu jeder Tages- und Nachtzeit.
- Bekannt als: Das „Kill Bill“-Restaurant, da es als Inspiration für eine Filmszene diente.
- Spezialität: Japanische Küche, insbesondere Soba-Nudeln und Yakitori (gegrillte Spieße).
- Preisniveau: Mittel (Gerichte ab etwa 1.000 Yen).
- Atmosphäre: Traditionelles Interieur mit lebhafter Atmosphäre.
- Hinweis: Reservierung empfohlen, besonders am Wochenende.
4. Afuri Ramen
- Ort: Harajuku und andere Standorte.
- Spezialität: Yuzu Shio Ramen, eine leichte Brühe mit Zitrusnote.
- Preisniveau: Günstig (ab etwa 1.200 Yen).
- Besonderheit: Frische Zutaten und vegetarische Optionen verfügbar.
- Tipp: Probiere auch die Beilagen wie Gyoza (Teigtaschen).
- Ort: Ginza.
- Spezialität: Hochwertiges Wagyu-Rindfleisch, zubereitet auf dem Teppanyaki-Grill direkt vor dir.
- Preisniveau: Hochpreisig (Menüs ab etwa 15.000 Yen).
- Atmosphäre: Elegantes Ambiente mit persönlichem Service.
- Tipp: Ideal für ein besonderes Abendessen oder Geschäftsessen.
6. Tsukiji Outer Market Street Food
- Ort: Tsukiji.
- Spezialität: Frische Meeresfrüchte, Tamagoyaki (süßes Omelett), gegrillte Jakobsmuscheln, Sushi zum Mitnehmen.
- Preisniveau: Variiert, Street Food ab etwa 300 Yen.
- Tipp: Ideal für einen kulinarischen Spaziergang am Vormittag. Probiere verschiedene Stände und genieße die lebhafte Atmosphäre.
7. Uobei Sushi
- Ort: Shibuya.
- Spezialität: Kaiten-Sushi (Sushi auf dem Laufband) mit digitalem Bestellsystem, bei dem das Sushi direkt zu deinem Platz kommt.
- Preisniveau: Günstig (Sushi ab 100 Yen pro Teller).
- Atmosphäre: Modern und unterhaltsam.
- Tipp: Gut geeignet für Gruppen und für ein schnelles, günstiges Essen.
- Ort: Harajuku.
- Spezialität: Buntes und ausgefallenes Essen wie Regenbogen-Spaghetti, in schriller und farbenfroher Umgebung.
- Preisniveau: Mittel (Gerichte ab etwa 1.500 Yen).
- Unterhaltung: Live-Shows und Performances.
- Tipp: Ein Erlebnis für Fans der Popkultur und Instagram-Liebhaber.

Häufig gestellte Fragen Tokio
Wie viele Tage sollte man für Tokio einplanen?
Für die wichtigsten Viertel und Sehenswürdigkeiten solltest du mindestens 4 bis 5 Tage einplanen. Mit dieser Zeit schaffst du Klassiker wie Shibuya, Asakusa, Shinjuku und den Meiji-Schrein entspannt, ohne von Viertel zu Viertel zu hetzen. Wer zusätzlich Tagesausflüge wie den Fuji-san oder Nikko einbauen will, sollte eher 6 bis 7 Tage einplanen.
Was muss man in Tokio unbedingt gesehen haben?
Wenn du wenig Zeit hast, würden wir dir aus eigener Erfahrung diese Kombination empfehlen: den Senso-ji-Tempel in Asakusa für das historische Tokio, die Shibuya Crossing für den modernen Trubel, den Meiji-Schrein für eine ruhige Gegenposition mitten in der Stadt und teamLab Planets für ein Erlebnis, das es so kein zweites Mal gibt. Das kostenlose Tokyo Metropolitan Government Building in Shinjuku ist unser persönlicher Geheimtipp für alle, die eine Aussichtsplattform sehen wollen, ohne dafür zu zahlen.
Ist Tokio eine teure Stadt für Reisende?
Das hängt stark davon ab, wie du reist. Übernachtungen im Kapselhotel gibt es schon ab etwa 5.000 Yen pro Nacht, eine Schüssel Ramen bei Ichiran kostet ab 900 Yen, und viele Sehenswürdigkeiten wie Schreine, Parks oder die Aussicht vom Tokyo Metropolitan Government Building sind komplett kostenlos. Nach oben sind mit Luxushotels und Fine-Dining-Restaurants praktisch keine Grenzen gesetzt. Mit einem mittleren Budget kommst du in Tokio also deutlich günstiger durch als in vielen europäischen Hauptstädten.
Wie bewegt man sich am besten durch Tokio fort?
Die U-Bahn und die JR-Linien sind das Rückgrat der Stadt, pünktlich, sauber und engmaschig. Am einfachsten fährst du mit einer aufladbaren IC-Karte wie Suica oder Pasmo, die du direkt am Automaten am Flughafen oder Bahnhof besorgen kannst und mit der du dich durch einfaches Auf- und Abhalten am Gate durch das gesamte Streckennetz bewegst. Innerhalb eines Viertels wie Shibuya oder Shinjuku lohnt sich oft auch einfach Zu-Fuß-Gehen, die Entfernungen zwischen den Highlights sind meist überschaubar.
Wann ist die beste Reisezeit für Tokio?
Am beliebtesten sind das Frühjahr zur Kirschblüte (meist Ende März bis Anfang April) und der Herbst mit seinem Laub im November, dann ist allerdings auch am meisten los und die Preise für Unterkünfte steigen. Der Sommer ist heiß und schwül mit Regenzeit im Juni, der Winter dagegen mild, trocken und deutlich ruhiger – für alle, die Tokio ohne Menschenmassen erleben wollen, oft die unterschätzteste Option.
Ist Tokio sicher für Touristen?
Ja, Tokio zählt zu den sichersten Großstädten der Welt. Auch nachts allein unterwegs zu sein ist in den meisten Vierteln unproblematisch, selbst in Ausgehvierteln wie Roppongi oder Kabukicho, wo du höchstens auf aufdringliche Club-Anwerber und überteuerte Bars achten solltest.
Braucht man in Tokio Bargeld, oder reicht Karte?
Trotz des High-Tech-Images ist Japan an vielen Stellen noch bargeldbasiert. In größeren Läden, Kaufhäusern und Ketten wie Ichiran zahlst du meist problemlos mit Karte, an Streetfood-Ständen, in kleinen Izakayas und auf Märkten wie dem Tsukiji Outer Market brauchst du dagegen häufig Bargeld. Am praktischsten ist eine Mischung aus beidem, plus die IC-Karte für Bahn und Bus.
In welchem Viertel sollte man in Tokio übernachten?
Shinjuku und Shibuya sind wegen ihrer zentralen Lage und den direkten Bahnanbindungen die klassischen Wahl, gerade wenn es dein erster Tokio-Besuch ist. Wer es etwas ruhiger mag, ist in Ebisu oder Daikanyama gut aufgehoben, ohne dabei die Anbindung zu verlieren. Wichtiger als der genaue Stadtteil ist meist die Nähe zu einer JR- oder U-Bahn-Station, damit du schnell in alle Richtungen unterwegs bist.
☕ Hat dir dieser Artikel geholfen?
Wir hoffen, dass dir unsere Tipps bei deiner Reiseplanung weiterhelfen.
Alle Inhalte auf In X Tagen um die Welt entstehen aus unseren eigenen Reisen und unserer persönlichen Erfahrung. Wir investieren viel Zeit in Recherche, Fotografie, Videos und das Schreiben unserer Reiseberichte – damit du kostenlos von unseren Erfahrungen profitieren kannst.
Wenn dir unsere Arbeit gefällt und du unseren Reiseblog unterstützen möchtest, freuen wir uns über einen virtuellen Kaffee. 💚
Jeder Beitrag hilft uns dabei, auch in Zukunft unabhängige Reiseberichte, praktische Tipps und neue Reiseziele mit dir zu teilen.
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Nico & Katja

