Touren ab Cusco

Cusco ist weit mehr als der Ausgangspunkt für Machu Picchu. Wir waren zweimal dort, 2022 rund drei Wochen und 2025 noch einmal knapp zwei, zusammen also etwa fünf Wochen. In dieser Zeit haben wir die meisten Touren ab Cusco selbst gemacht, vom Heiligen Tal über die drei Regenbogenberge bis zum Salkantay Trek und einer viertägigen Dschungeltour im Manu-Gebiet. Bei jeder Tour steht deshalb dabei, ob wir sie selbst erlebt haben oder ob unsere Angaben aus Recherche stammen.

Dieser Artikel ist unser Überblick: Er zeigt dir, was es gibt, was es kostet, wie anstrengend es ist und welche Tour zu dir passt. Die Details stehen in unseren ausführlichen Artikeln, die wir bei jeder Tour verlinken, wo es sie gibt.

Touren ab Cusco
Cusco lohnt einen längeren Besuch
Touren ab Cusco auf einen Blick

📍 Region: Cusco und Umgebung: Heiliges Tal, Hochanden, Amazonas-Tiefland
🏛️ Perfekt für: Individualreisende, Wanderer, Kulturinteressierte, Naturfreunde, Erstbesucher
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: mindestens 7 Tage, mit Mehrtagestreks eher 10 bis 14 Tage
🚗 Fortbewegung/Anreise: Tagestouren ab Hotel (Abholung zwischen 3 und 5 Uhr), Collectivo ins Heilige Tal, Treks mit Anbieter
💰 Preisniveau: Tagestouren ab rund 20 bis 35 € pro Person, Mehrtagestreks 300 bis 900 €
☀️ Beste Reisezeit: Mai bis September (Trockenzeit)


1. Welche Tour ab Cusco lohnt sich?

Wenn du nur wenige Touren machen willst, würden wir diese wählen: den Palccoyo für einen entspannten Regenbogenberg mit viel Landschaft, die 7 Lakes am Ausangate für raue Hochanden, Pisac und Ollantaytambo auf eigene Faust statt mit einer Gruppentour, und den Salkantay Trek, wenn du mehrere Tage Zeit hast. Waqrapukara und Pallay Punchu sind etwas für alle, die Abgeschiedenheit suchen und lange Anfahrten nicht scheuen. Eine Sacred-Valley-Tour hat für uns nur als Überblick funktioniert.

Ruinen von Pisac

2. Tagestouren ab Cusco: früh raus, viel erleben

Die meisten Tagestouren ab Cusco beginnen sehr früh, oft zwischen 3 und 5 Uhr morgens. Das liegt an den langen An- und Abfahrten, denn viele Ziele liegen mehrere Stunden von der Stadt entfernt. Du sitzt an diesen Tagen viel im Minivan, wirst dafür aber mit Landschaften belohnt, die du auf eigene Faust kaum erreichen würdest. Fast alle Tagestouren enthalten Frühstück und ein einfaches Mittagessen.

Eintrittsgelder sind häufig nicht im Preis enthalten und müssen vor Ort bar bezahlt werden. Bei unseren Touren waren das zwischen 15 und 30 Soles pro Person (Palccoyo 15, Vinicunca 30, Humantay und Ausangate je 20, Maras 20). Nur für das Boleto Turístico zahlst du mehr, es kostet 130 Soles. Nimm deshalb immer Bargeld mit.

Buchen kannst du direkt in Cusco bei den vielen Agenturen oder vorab online, zum Beispiel über GetYourGuide*. In Cusco sind die Touren oft günstiger, vor allem für weniger bekannte Ziele wie Waqrapukara oder Pallay Punchu. Online siehst du dafür sofort, an welchen Tagen sie angeboten werden. Viele Touren sind kurzfristig buchbar, teilweise mit nur einem Tag Vorlauf.

Blick über Ollantaytambo von der Inkaruine aus

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3. Alle Tagestouren ab Cusco

Machu Picchu: die Tagestour ab Cusco

Unsere Erfahrung: Die Tagestour haben wir nicht gemacht. Wir waren 2022 am Ende des Salkantay Treks in Machu Picchu und kennen die Anlage selbst. Die Angaben zur Tagestour stammen aus Recherche.

Machu Picchu, die „verlorene Stadt der Inka”, ist die bekannteste Sehenswürdigkeit Perus. Die Ganztagestour ab Cusco nimmt dir die Logistik ab: Du wirst früh am Hotel abgeholt, fährst durch das Heilige Tal, steigst in den Zug nach Aguas Calientes und fährst von dort mit dem Bus hinauf zur Anlage. Ein Guide führt dich durch Terrassen, Tempel und Wohnbereiche und erklärt die Geschichte und die astronomische Ausrichtung der Gebäude.

Wer mehr sehen will, kann optional den Aufstieg auf den Huayna Picchu oder den Machu Picchu Berg dazubuchen. Dafür brauchst du ein anderes, teureres Ticket, und die Plätze sind begrenzt. Die Tagestour umfasst meist Zug, Bus, Eintritt und einen englischsprachigen Guide, optional ein Mittagessen in Aguas Calientes. Der Tag ist lang, und du bist wegen der Fahrten nur wenige Stunden in der Anlage.

Schwierigkeit: leicht bis mittel (überwiegend geführt, Huayna Picchu anspruchsvoll)
Preis: ca. 160 bis 250 €, je nach Zugklasse und Mittagessen

➡️ Alle Infos zu Machu Picchu, zu Tickets, Anreise und Zug findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Die Ruinen mit Terrassen, Tempeln und Palästen
  • Optional Huayna Picchu oder Machu Picchu Berg
  • Zugfahrt durch das Heilige Tal
Links zu Touren:
Machu Picchu

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Regenbogenberg Vinicunca: die bekannteste Tagestour

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, Oktober 2025.

Der Vinicunca ist der bekannteste Regenbogenberg Perus und eines der meistbesuchten Ziele der Region. Seine Farbschichten aus Rot, Gelb, Grün und Weiß entstehen durch Minerale im Gestein, und der Berg liegt auf 5.020 Metern. Die Tour startet sehr früh, bei uns um 3:30 Uhr. Nach gut dreieinhalb Stunden Fahrt, mit Frühstück unterwegs, beginnt die Wanderung.

Wir sind den kürzeren Weg über Monte Arco gegangen, rund 40 Minuten Aufstieg. Technisch ist die Wanderung leicht, anstrengend ist die Höhe. Oben hatte es in den Tagen vorher geschneit, eine Hälfte des Berges lag im Schnee, die andere Seite war sichtbar. Danach sind wir ins Red Valley gegangen, einen optionalen Abstecher, der uns fast noch besser gefiel als der Berg selbst. Wir waren gegen 17 Uhr zurück in Cusco.

Unser Fazit: ein schöner Berg und ein Erlebnis auf 5.000 Metern, aber voll und nur diese eine Kuppe. Mit dem Palccoyo kann er für uns nicht mithalten.

Schwierigkeit: mittel (wegen der Höhe)
Preis: unsere Tour ab 3 Uhr kostete 19 € pro Person, dazu 30 Soles Eintritt und 30 Soles für das Red Valley

➡️ Alle Infos zum Vinicunca findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Der Regenbogenberg auf 5.020 Metern
  • Das Red Valley als optionaler Abstecher
  • Blick auf den Ausangate bei klarer Sicht
Links zu Touren:
Der Regenbogenberg Vinicunca

Palccoyo: der alternative Regenbogenberg

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, 2022 und 2025.

Wer die Farben der Anden erleben will, aber keine Lust auf die Menschenmassen am Vinicunca hat, findet im Palccoyo eine gute Alternative. Die Tour startet ebenfalls sehr früh und führt in eine andere Region südöstlich von Cusco. Die Wanderung ist kürzer, flacher und technisch deutlich einfacher: Du läufst rund zwei Stunden mit etwa 200 Höhenmetern, bist aber trotzdem auf bis zu 5.000 Metern unterwegs und solltest die Höhe nicht unterschätzen.

Das Besondere am Palccoyo ist, dass du gleich mehrere bunte Berge siehst, nicht nur einen. Dazu kommen ein Steinwald mit spitz aufragenden Felsen, Alpakas, die vor den farbigen Hängen grasen, und bei klarer Sicht der Ausangate. 2025 war spürbar mehr los als 2022, aber immer noch weit weniger als am Vinicunca. Für uns ist der Palccoyo der beste der drei Regenbogenberge.

Schwierigkeit: leicht bis mittel
Preis: unsere Tour 2025 kostete 34,40 € pro Person, dazu 15 Soles Eintritt

➡️ Alle Infos zum Palccoyo findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Mehrere Regenbogenberge auf einer Runde
  • Der Steinwald von Palccoyo
  • Alpakas und weniger Besucher
Links zu Touren:
Alpakas am Palccoyo

Pallay Punchu: der einsame Regenbogenberg

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, Oktober 2025.

Der Pallay Punchu ist der unbekannteste der drei Regenbogenberge. Der Name bedeutet auf Quechua sinngemäß „gewebter Poncho”, und die Gesteinsschichten wirken tatsächlich wie gewebt. Hier dominieren Rot, Weiß und Grün. Die Anfahrt ist lang: Wir wurden um 4 Uhr abgeholt und waren fünf bis sechs Stunden pro Strecke unterwegs, mit Frühstücksstopp. Die Wanderung selbst ist kurz, rund 3 Kilometer und etwa 215 bis 250 Höhenmeter in ein bis zwei Stunden, bei uns mit vielen Fotostopps etwa anderthalb.

Man sitzt also viel im Auto für wenig Wanderung, aber die Landschaft ist phänomenal, mit einem zerklüfteten Felsmassiv und im Layo-Distrikt mit einer Lagune. Wir waren nur zu sechst, und am ganzen Berg waren vielleicht 20 Menschen. Am Berg gibt es keine Toiletten und keine Stände. Zurück in Cusco waren wir zwischen 18 und 19 Uhr.

Schwierigkeit: leicht bis mittel (Höhe bis ca. 4.800 m)
Preis: unsere Tour 2025 kostete 315 Soles für zwei Personen (rund 40 € pro Person), Eintritt kostenlos. Die Touren finden nicht täglich statt, plane also etwas Vorlauf ein.

➡️ Alle Infos zum Pallay Punchu findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Rot-weiß-grüne Gesteinsschichten
  • Kaum Besucher
  • Die Lagune im Layo-Distrikt
Links zu Touren:
Pallay Punchu

7 Lakes am Ausangate: Hochanden-Tageswanderung

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, 30. Oktober 2025.

Die 7-Lakes-Wanderung führt dich ins Ausangate-Massiv, mit rund 6.400 Metern einem der höchsten Berge Perus. Nach gut drei Stunden Fahrt startest du in Pacchanta und läufst an sieben Seen vorbei, die sich in Farbe und Stimmung stark unterscheiden. Bei uns waren es 11,48 Kilometer mit 295 Höhenmetern, reiner Gehzeit von gut dreieinhalb Stunden und insgesamt fünf Stunden unterwegs. Der höchste Punkt lag auf rund 4.620 Metern.

Technisch ist die Wanderung leicht, anstrengend sind die Höhe und das Wetter. Wir hatten Regen, Hagel, Wolken und am Ende klare Sicht auf den Ausangate. Die Guides sagten uns, es sei das erste Mal seit drei Monaten gewesen, dass sie ihn so klar gesehen hätten. Nach der Wanderung gibt es in Pacchanta Mittagessen und Thermalbäder. Wir waren nicht baden, sie sahen nicht so einladend aus. Zurück in Cusco waren wir zwischen 18 und 19 Uhr.

Schwierigkeit: leicht bis mittel (Höhe über 4.000 m, wechselhaftes Wetter)
Preis: unsere Tour kostete 25,65 € pro Person, dazu 20 Soles Eintritt

➡️ Alle Infos zu den 7 Lakes findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Sieben Bergseen mit wechselnden Farben
  • Der Ausangate im Hintergrund
  • Raue, wilde Hochgebirgslandschaft
Links zu Touren:
Selfie mit Ausangate, dem höchsten Berg um Cusco


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Heiliges Tal der Inka: Chinchero, Ollantaytambo, Moray, Maras und Pisac

Unsere Erfahrung: Tagestour 2022 selbst gemacht, die Orte 2022 und 2025 einzeln besucht.

Das Heilige Tal gehört zu den kulturell wichtigsten Regionen Perus. Eine Tagestour verbindet meist mehrere Stationen: Chinchero mit seinen Terrassen und dem Webmarkt, Ollantaytambo mit der Festung, je nach Tour Moray und die Salinen von Maras, und zum Schluss Pisac. Dazu kommen Läden und ein Mittagsbuffet.

Aus unserer Tour 2022 haben wir mitgenommen, wie die Zeit verteilt ist: An den Ruinen blieben oft nur 30 Minuten, in den Läden gern über eine Stunde. Pisac erreichten wir erst gegen 17:30 Uhr zur Dämmerung und sind gar nicht hineingegangen. Die Tour hat uns 73 € für zwei Personen gekostet. Als Überblick ist sie in Ordnung, wenn du wenig Zeit hast. Wir würden aber Pisac und Ollantaytambo auf eigene Faust machen: Pisac braucht gut einen Tag, und in Ollantaytambo lohnt sich eine Übernachtung.

Schwierigkeit: leicht
Preis: unsere Tour 2022: 73 € für zwei, dazu das Boleto Turístico (Circuit 3) und Maras (20 Soles), die als einzige Station nicht im Boleto enthalten ist

➡️ Alle Infos zu Pisac findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.
➡️ Alle Infos zu Ollantaytambo findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.
➡️ Alle Infos zu Chinchero findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.
➡️ Alle Infos zum Boleto Turístico findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Die Festung von Ollantaytambo
  • Moray und die Salinen von Maras
  • Pisac, auf eigene Faust ein ganzer Tag
Links zu Touren:
Pisac – unsere liebste Inka Ruine um Cusco

Moray und Maras: Inka-Ingenieurskunst und Salzterrassen

Unsere Erfahrung: 2022 mit der Sacred-Valley-Tour, 2025 als Wanderung ab Ollantaytambo.

Die Moray-und-Maras-Tour ist meist ein Halbtagesausflug und verbindet zwei außergewöhnliche Orte im Heiligen Tal. Moray besteht aus riesigen, kreisrunden Terrassen, die wie ein Amphitheater in die Erde reichen. Die Inka haben hier vermutlich getestet, welche Pflanzen unter welchen Bedingungen wachsen, denn die Temperatur zwischen oberster und unterster Terrasse unterscheidet sich um bis zu etwa 15 Grad. Danach geht es zu den Salinas de Maras, wo seit der Inkazeit Salz aus einer unterirdischen Quelle gewonnen wird. Tausende kleine Becken ziehen sich wie ein Mosaik den Hang hinab, bewirtschaftet von lokalen Familien. Viele Touren kombinieren beides mit Chinchero.

Bei unserer Tour 2022 blieben uns in Moray nur 30 Minuten. 2025 sind wir von Ollantaytambo aus die Wanderung von Moray nach Maras gelaufen und haben Moray in Ruhe erkundet. Das hat uns deutlich besser gefallen. Wichtig: Moray ist im Boleto Turístico enthalten, Maras kostet 20 Soles extra.

Schwierigkeit: leicht
Preis: ca. 25 bis 50 € für die Tour, plus Boleto Turístico für Moray und 20 Soles für Maras

➡️ Alle Infos zu Moray findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.
➡️ Alle Infos zu den Salinas de Maras findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.
➡️ Alle Infos zur Wanderung von Moray nach Maras findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Die kreisrunden Terrassen von Moray
  • Die Salzterrassen von Maras
  • Einblicke in Inka-Landwirtschaft
Links zu Touren:
Moray

Humantay-See: Wanderung zu einem Bergsee

Unsere Erfahrung: 2022 als Teil des Salkantay Treks selbst besucht, die Tagestour haben wir nicht gemacht.

Der Humantay-See ist einer der bekanntesten Bergseen Perus und liegt auf rund 4.200 Metern. Seine türkisfarbene Farbe verdankt er dem Schmelzwasser des Humantay-Gletschers. Die Tagestour startet früh in Cusco und führt nach Soraypampa, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Nach dem Frühstück geht es zu Fuß hinauf zum See. Technisch ist der Weg nicht schwierig, die Höhe macht ihn anstrengend. Viele Anbieter stellen Pferde zur Verfügung.

Wir sind den Weg 2022 am zweiten Tag des Salkantay Treks gelaufen. Der Aufstieg dauerte rund zwei Stunden, oben haben wir etwa eine Stunde verbracht, und runter ging es in rund einer Stunde. Den Eintritt von 20 Soles haben wir in Mollepata bezahlt. Der Humantay-See ist keine Nationalparkgebühr-Station, sondern wird von der Gemeinde verwaltet. Als Tagestour eignet er sich gut für die Akklimatisierung, weil er zeitlich überschaubar ist.

Schwierigkeit: mittel (Höhe)
Preis: Tagestour nach Anbieterangaben ca. 35 bis 70 €, dazu 20 Soles Eintritt

➡️ Alle Infos zum Humantay-See findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Der türkisfarbene Humantay-See
  • Blick auf Gletscher und Andengipfel
  • Gut kombinierbar mit dem Salkantay Trek
Links zu Touren:
Laguna Humantay

Waqrapukara: die Hornfestung im Apurímac-Canyon

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, Ende Oktober 2025.

Waqrapukara ist eine der unbekanntesten Inkastätten rund um Cusco. Die Festung liegt auf einem Felssporn über dem Canyon des Río Apurímac, und der Name bedeutet „Hornfestung” nach den zwei Felsformationen, die wie Hörner aus dem Berg ragen. Die Anfahrt dauerte bei uns gut vier Stunden pro Strecke. Die letzten Serpentinen führen unbefestigt direkt am Canyon entlang.

Wir sind die kurze Strecke ab Santa Lucía gegangen: 6,08 Kilometer mit 301 Höhenmetern und gut drei Stunden Gesamtzeit, mit einem kurzen, steilen Schlussanstieg. Wir hatten Regen, Sonne und am Ende Hagel und Schnee. Die Anlage ist klein, aber ihre Lage über dem Canyon ist es, die den Reiz ausmacht. An unserem Tag waren wir die einzige Gruppe vor Ort. Die Touren finden nicht täglich statt, am Wochenende sind die Chancen am besten. Wer eine große Festung erwartet, wird eventuell enttäuscht.

Schwierigkeit: mittel (Höhe, kurzer steiler Schlussanstieg)
Preis: unsere Tour kostete 235 Soles für zwei Personen (rund 30 € pro Person), kein Eintritt verlangt

➡️ Alle Infos zu Waqrapukara findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Die Hornfestung über dem Canyon
  • Kaum Besucher
  • Wanderung durch grandiose Landschaft
Links zu Touren:
Die Hornfestung Waqrapukara

Route der Sonne: Tagesfahrt von Cusco nach Puno

Unsere Erfahrung: nicht selbst gemacht, Angaben aus Recherche.

Die Route der Sonne ist keine Wanderung, sondern eine Tagesfahrt, die Cusco mit Puno am Titicacasee verbindet. Du machst mehrere Stopps an historischen Orten entlang der alten Inkaroute. Der erste ist die Kirche von Andahuaylillas, wegen ihrer Fresken oft als „Sixtinische Kapelle der Anden” bezeichnet. Weiter geht es nach Raqchi mit einer Inka-Anlage, die dem Gott Wiracocha gewidmet war. Der Höhepunkt der Strecke ist der La Raya Pass auf über 4.300 Metern, mit weitem Blick auf schneebedeckte Berge. Am Nachmittag folgt Pucará, eine präinkaische Kultstätte, zwischendurch gibt es ein Mittagsbuffet.

Die Tour ist eine bequeme Alternative zur direkten Busfahrt von Cusco nach Puno und passt, wenn du ohnehin zum Titicacasee weiterreist. Es ist eine reine Fahrt-und-Besichtigungs-Tour ohne Wanderung.

Schwierigkeit: leicht
Preis: nach Anbieterangaben ca. 40 bis 70 €

Highlights:
  • Stopps entlang der alten Inkaroute
  • Der La Raya Pass auf über 4.300 m
  • Bequeme Alternative zur Direktfahrt nach Puno
Links zu Touren:

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4. Alle Mehrtagestouren ab Cusco

Die Mehrtageswanderungen ab Cusco gehören zu den intensivsten Erlebnissen in Peru, sind aber körperlich anspruchsvoll. Die Routen führen oft über große Distanzen und nicht selten auf über 4.500 oder sogar 5.000 Meter Höhe. Die Unterkünfte sind meist einfach: Zelte, Berghütten oder schlichte Lodges. Viele Touren laufen in größeren Gruppen. Wer mehr Komfort und kleinere Gruppen möchte, schaut nach Premium-Touren, die teurer sind.

Mehrtägige Touren kannst du online oder bei Agenturen in Cusco buchen. In der Hauptsaison solltest du für die meisten Treks mindestens zwei Wochen vorher anfragen, für den Inka Trail deutlich früher. Großes Gepäck kannst du in der Regel für die Dauer der Tour bei den Agenturen oder in deiner Unterkunft lagern.

Der Inka Trail nach Machu Picchu (4 bis 5 Tage)

Unsere Erfahrung: nicht selbst gemacht, Angaben aus Recherche.

Der Inka Trail ist die berühmteste Mehrtageswanderung Südamerikas. Er folgt original erhaltenen Inka-Pfaden durch Nebelwald, Hochanden und Ruinen, mit dem Finale am Sonnentor (Inti Punku) bei Sonnenaufgang vor Machu Picchu. Der klassische Trek dauert vier Tage und drei Nächte, er ist knapp 46 Kilometer lang, es gibt auch eine fünftägige Variante. Der anspruchsvollste Abschnitt ist der Dead Woman’s Pass auf etwa 4.215 Metern. Unterwegs besuchst du Anlagen wie Wiñay Wayna, die du nur zu Fuß erreichst. Du schläfst in Zelten, versorgt von Trägern und einem Kochteam.

⚠️ Wichtig: Der Zugang ist streng begrenzt, es gibt 500 Plätze pro Tag, aber nur rund 200 davon gehen an Reisende, der Rest an Guides und Träger. Permits gibt es nur über lizenzierte Anbieter und sind an deinen Reisepass gebunden. Sie sind in der Hauptsaison oft nach Stunden oder Tagen weg. Anbieter empfehlen, fünf bis sechs Monate vorher zu buchen, für Juni bis August besser früher. Im Februar ist der Trail geschlossen. Wenn du kein Permit bekommst, sind der Salkantay Trek oder der Quarry Trail Alternativen.

Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll
Preis: nach Anbieterangaben ab ca. 650 €, je nach Anbieter und Saison deutlich mehr

Highlights:
  • Originale Inka-Pfade und Ruinen
  • Sonnenaufgang am Sonnentor
  • Einmaliges Trekking-Erlebnis mit Geschichte
Links zu Touren:

Der Salkantay Trek: die Alternative zum Inka Trail (4 bis 5 Tage)

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, Ende Juni 2022.

Der Salkantay Trek ist die beliebteste Alternative zum Inka Trail und führt rund um den Salkantay-Gletscher, mit 6.271 Metern der höchste Berg der Region. Er verbindet hochalpine Landschaft mit Nebelwald: Du startest in Mollepata oder Soraypampa, kommst am Humantay-See vorbei, überquerst den Salkantay-Pass auf rund 4.600 Metern und steigst dann in grünere, wärmere Regionen ab. Am Ende erreichst du Aguas Calientes und besuchst Machu Picchu.

Wir sind den Trek im Juni 2022 gelaufen, 66 Kilometer insgesamt. Der zweite Tag war mit etwa zwölf Stunden der längste, der vierte mit 23 Kilometern ebenfalls sehr lang. Wir haben 580 € für zwei Personen bezahlt, inklusive Ticket für Machu Picchu, Zug und Rückfahrt, dazu 28,50 € für die Schlafsäcke und 10 € Eintritt für den Humantay-See. Die Gruppe war zu Beginn gut 20 Personen groß und am Ende noch rund 15. Der Trek ist anspruchsvoll, dafür brauchst du anders als beim Inka Trail kein Permit.

Schwierigkeit: anspruchsvoll
Preis: nach Anbieterangaben ca. 300 bis 700 €, unser Trek 2022 kostete 580 € für zwei Personen

➡️ Alle Infos zum Salkantay Trek findest du hier in einem ausführlichen Artikel dazu.

Highlights:
  • Der Salkantay-Gletscher
  • Humantay-See und Hochgebirgspass
  • Mehr Freiheit als beim Inka Trail
Links zu Touren:
Der Berg Salkantay

Der Lares Trek: die entspannte Alternative (2 bis 3 Tage)

Unsere Erfahrung: nicht selbst gemacht, Angaben aus Recherche.

Der Lares Trek ist eine Mehrtagestour für alle, die Wandern mit Kultur und Erholung verbinden möchten. Die Route führt durch abgelegene Andendörfer, vorbei an traditionellen Bauernhöfen und über hohe Pässe. Er dauert meist zwei oder drei Tage und ist damit kürzer als die anderen Treks. Unterwegs begegnest du Quechua-Familien, Lamas und Alpakas, und dein Guide erklärt dir das Leben in den Dörfern. Der höchste Punkt liegt je nach Route bei etwa 4.400 Metern, technisch ist der Weg gut machbar.

Ein Besonderheit sind die Thermalbäder von Lares, in denen du nach der Wanderung entspannen kannst. Viele Varianten enden im Heiligen Tal, von wo aus du bequem nach Machu Picchu weiterreisen kannst. Der Lares Trek eignet sich für Reisende, die weniger Wert auf archäologische Stätten legen und mehr auf Begegnungen und Ruhe.

Schwierigkeit: mittel
Preis: nach Anbieterangaben ca. 300 bis 500 €

Highlights:
  • Begegnungen mit Andengemeinschaften
  • Thermalquellen nach der Wanderung
  • Ruhige, wenig begangene Route
Links zu Touren:

Der Ausangate Trek: Hochanden pur (3 bis 6 Tage)

Unsere Erfahrung: nicht selbst gemacht. Wir hatten ihn für Oktober 2025 geplant, die Agentur riet uns aber wegen des sehr regnerischen Wetters ab. Die Angaben stammen aus Recherche.

Der Ausangate Trek führt rund um den Ausangate, mit knapp 6.400 Metern einen der höchsten Berge Perus. Je nach Variante dauert er drei bis sechs Tage und verläuft fast durchgehend auf Höhen zwischen 4.200 und über 5.000 Metern. Er ist nichts für Einsteiger, aber ein Highlight für erfahrene Wanderer. Die Landschaft besteht aus Gletscherzungen, Lagunen, weiten Weiden und farbigen Bergen, und du triffst kaum andere Wanderer, dafür Hirtenfamilien mit Alpakas und Lamas. Du schläfst in Zelten.

Auf längeren Varianten erlebst du auch die 7 Lakes und den Vinicunca bei Sonnenaufgang, wenn noch niemand sonst dort ist. Genau das hätten wir gern gemacht. Das Angebot, das wir 2025 in Cusco bekamen, lag bei rund 500 US-Dollar für zwei Personen. Der Trek ist kein einfacher Wanderurlaub, sondern ein echtes Abenteuer.

Schwierigkeit: sehr anspruchsvoll
Preis: nach Anbieterangaben ca. 400 bis 700 € je nach Dauer

➡️ Mehr zum Ausangate Trek findest du im Artikel zu den 7 Lakes.

Highlights:
  • Der Ausangate-Gipfel
  • Lagunen, die 7 Lakes und der Vinicunca bei Sonnenaufgang
  • Abgeschiedenheit und Natur pur
Links zu Touranbietern:
Der Ausangate, der höchste Berg um Cusco

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Der Choquequirao Trek: die „Schwester von Machu Picchu” (4 Tage)

Unsere Erfahrung: nicht selbst gemacht, Angaben aus Recherche.

Der Choquequirao Trek führt in vier Tagen zu einer der abgelegensten Inkastätten Perus. Choquequirao wird oft als Schwester von Machu Picchu bezeichnet, ist aber deutlich weniger besucht, nur wenige Tausend Menschen pro Jahr, und nur ein Teil der Anlage ist freigelegt. Der Weg führt durch den tief eingeschnittenen Canyon des Apurímac, mit steilen Auf- und Abstiegen und großen Höhenunterschieden. Die Landschaft wechselt von trockenen Kakteenhängen bis zu nebligem Bergwald.

Das Highlight ist die Ruinenstadt, die sich an einen Berghang schmiegt, mit Terrassen, Tempeln und Zeremonialplätzen. Wer diesen Trek geht, sucht ein intensives Abenteuer, kein bequemes. Nach Medienberichten ist eine Seilbahn zur Anlage geplant, ihr Stand ist unklar, und der Zugang war Anfang 2026 wegen Erdrutschen zeitweise gesperrt. Prüf vor der Buchung beim Anbieter, ob der Weg offen ist.

Schwierigkeit: anspruchsvoll
Preis: nach Anbieterangaben ca. 450 bis 700 €

Highlights:
  • Die Inkastadt Choquequirao
  • Blicke in den Apurímac-Canyon
  • Kaum Besucher
Links zu Touren und Touranbietern:

Manu: Dschungeltour in den Amazonas (4 Tage)

Unsere Erfahrung: selbst gemacht, 2022.

Der Manu ist eines der artenreichsten Naturreservate der Welt und bietet einen Kontrast zu den Anden. Wir haben 2022 eine viertägige Tour mit Manu Wildlife Peru gemacht (Treehouse Inn und Sky Bed) und für zwei Personen 1.070 € bezahlt. Die Fahrt führt von den Hochanden hinunter durch Nebelwald und tropische Vegetation bis in den Regenwald, wo du in einer Dschungellodge übernachtest.

Die Tour war großartig, aber wir haben nur wenige größere Tiere gesehen. Dafür hätten wir tiefer in den Dschungel gemusst, mit einer Tour von fünf bis sieben Tagen oder einer Tour ab Puerto Maldonado. Wenn dir Tierbeobachtung wichtig ist, plane deshalb mehr Zeit ein. Wenn du vor allem den Wechsel von den Anden in den Amazonas erleben willst, reichen vier Tage. Zu der Tour gibt es ein Video auf unserem YouTube-Kanal. [Link: YouTube-Video zur Manu-Tour]

Schwierigkeit: mittel
Preis: unsere Tour 2022 kostete 1.070 € für zwei Personen, nach Anbieterangaben liegen Touren bei ca. 450 bis 800 € pro Person

Highlights:

  • Fahrt von den Anden in den Regenwald
  • Übernachtung in einer Dschungellodge
  • Wenige große Tiere bei vier Tagen, mehr bei längeren Touren

Links zu Touren:

Der Star im Amazonas von Peru – der Cock of the Rock

5. Höhe und Akklimatisierung

Cusco liegt auf etwa 3.400 Metern, und nahezu alle Touren führen noch höher, teilweise über 5.000 Meter. Plane deshalb mindestens zwei bis drei Tage in Cusco ein, bevor du anspruchsvolle Touren wie den Vinicunca oder einen Trek machst. Typische Symptome der Höhenkrankheit (Soroche) sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit und Atemnot. Sie können schon wenige Stunden nach der Ankunft auftreten, vor allem bei Anstrengung oder zu wenig Flüssigkeit.

Das haben wir bei unseren Touren beherzigt:

  • Langsam ankommen: Wir haben vor den hohen Touren mehrere Tage in Cusco verbracht und mit leichteren Ausflügen begonnen.
  • Viel trinken: Wasser oder ungesüßter Tee. Alkohol meiden wir in den ersten Tagen.
  • Coca-Tee: In Cusco gehört er zum Alltag, und viele trinken ihn.
  • Leichte Mahlzeiten belasten den Körper weniger.
  • Langsam gehen: Wir haben uns nie von der Gruppe hetzen lassen.
  • Auf den Körper hören: Bei starken Symptomen steig ab und such ärztlichen Rat.
  • Viele Anbieter haben Sauerstoff und geschulte Guides dabei, frag bei der Buchung danach.
7 Lakes Wanderung zu Fuße des Ausangate

6. Welche Tour passt zu wem?

Für Einsteiger und Genussreisende
  • Heiliges Tal (als Überblick)
  • Moray und Maras
  • Route der Sonne nach Puno

Diese Touren sind leicht, kulturell spannend und körperlich wenig fordernd.

Für Naturfreunde und aktive Reisenden (Höhe beachten!)

Ideal, wenn du wandern, aber keinen Mehrtagestrek machen möchtest.

Für erfahrene Wanderer und Abenteurer

Hier spielen Höhe, Ausdauer und Wetter eine große Rolle.

Für wenig Zeit
Für Entdecker und Individualisten

Abseits der Massen, dafür mit längeren Anfahrten.

Rainbow Mountain Palccoyo

7. Beste Reisezeit für Touren ab Cusco

Die Region kann ganzjährig bereist werden, aber Wetter, Besucherzahlen und Bedingungen ändern sich deutlich.

Trockenzeit (Mai bis September)
  • beste Bedingungen für Trekking
  • klare Sicht und wenig Regen
  • kühlere Nächte
  • Hochsaison, besonders Juni bis August
Regenzeit (November bis März)
  • grüne Landschaften
  • weniger Touristen
  • häufige Regenschauer
  • Januar und Februar sind am regenreichsten, der Inka Trail ist im Februar geschlossen

Unsere Erfahrung: Wir waren im Juni 2022 und im Oktober 2025 da. Im Oktober ist das Wetter unbeständiger: Wir hatten Regen, Hagel und Schnee, uns wurde sogar vom Ausangate Trek abgeraten, weil die erste Hälfte des Monats sehr regnerisch war. Dafür war es an den Touren selbst ruhiger. Für Treks würden wir Mai bis September wählen.

Plaza de Armas in Cusco

8. Alle Touren im Überblick

TourDauer / FahrzeitHöchster PunktSchwierigkeitPreisSelbst gemacht
Machu Picchu Tagestourganzer Tagrund 2.430 mleicht bis mittelca. 160 bis 250 €nein, aber vor Ort
Vinicuncaganzer Tag, 3,5 bis 4 Std. Fahrt5.020 mmittel19 € p. P. (unsere Tour)ja, 2025
Palccoyoganzer Tag, 3,5 bis 4 Std. Fahrtca. 5.000 mleicht bis mittel34,40 € p. P.ja, 2022 und 2025
Pallay Punchuganzer Tag, 5 bis 6 Std. Fahrtca. 4.800 mleicht bis mittelca. 40 € p. P.ja, 2025
7 Lakesganzer Tag, ca. 3 Std. Fahrtca. 4.620 mleicht bis mittel25,65 € p. P.ja, 2025
Heiliges Talganzer Tagrund 3.000 mleicht36,50 € p. P. (2022) plus Boletoja, 2022
Moray und Marashalber Tagrund 3.500 mleichtca. 25 bis 50 € plus Eintrittja, 2022 und 2025
Humantay-Seeganzer Tagca. 4.200 mmittelca. 35 bis 70 €nur im Trek
Waqrapukaraganzer Tag, 4 Std. Fahrtgut 4.100 mmittelca. 30 € p. P.ja, 2025
Route der Sonneganzer Tagüber 4.300 mleichtca. 40 bis 70 €nein
Inka Trail4 bis 5 Tageca. 4.215 mmittel bis anspruchsvollab ca. 650 €nein
Salkantay Trek4 bis 5 Tagerund 4.600 manspruchsvoll290 € p. P. (2022)ja, 2022
Lares Trek2 bis 3 Tageca. 4.400 mmittelca. 300 bis 500 €nein
Ausangate Trek3 bis 6 Tageüber 5.000 msehr anspruchsvollca. 400 bis 700 €nein
Choquequirao Trek4 Tageje nach Routeanspruchsvollca. 450 bis 700 €nein
Manu4 TageTieflandmittel535 € p. P. (2022)ja, 2022
Wanderung zum Vincunca kurz nach Tagesanbruch

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den Touren ab Cusco

Welche Tagestour ab Cusco ist die beste?

Für uns der Palccoyo und die 7 Lakes, wenn du Natur suchst, und Pisac auf eigene Faust, wenn du Ruinen magst.

Wie früh starten die Touren?

Meist zwischen 3 und 5 Uhr, bei den weit entfernten Zielen wie dem Pallay Punchu oder Waqrapukara. Zurück in Cusco bist du meist zwischen 17 und 19 Uhr.

Muss ich Touren vorab buchen?

Nicht unbedingt. Viele Touren kannst du kurzfristig in Cusco buchen, Touren zu Waqrapukara und Pallay Punchu finden nicht täglich statt. Für den Inka Trail brauchst du Monate Vorlauf.

Was kosten die Touren ab Cusco?

Tagestouren kosteten uns zwischen rund 19 und 40 € pro Person, dazu kommen Eintritte zwischen 15 und 30 Soles. Mehrtagestreks liegen zwischen 300 und über 900 €.

Wie lange sollte ich in Cusco bleiben?

Mindestens sieben Tage, mit Tagestouren eher zehn, mit einem Mehrtagestrek zwei Wochen.

Wie akklimatisiere ich mich?

Plane zwei bis drei Tage in Cusco ein, trink viel und geh langsam. Bei starken Symptomen steig ab und such ärztlichen Rat.

Brauche ich Bargeld?

Ja, für Eintritte wie Palccoyo, Vinicunca oder Waqrapukara, die meist bar bezahlt werden.

Welche Tour passt für den Anfang?

Moray und Maras oder das Heilige Tal, oder der Humantay-See als Akklimatisierungstour.

Lohnt sich eine Gruppentour?

Für abgelegene Ziele ja, weil sie günstig und ohne eigenes Auto machbar sind. Für Pisac und Ollantaytambo würden wir lieber auf eigene Faust fahren.

Lohnt es sich mehrere Tage in Cucos zu bleiben?

Von Cusco aus erreichst du Orte, die sich stark voneinander unterscheiden: Inka-Ruinen im Heiligen Tal, Regenbogenberge, raue Bergseen am Ausangate, einen Canyon mit Festung und den Dschungel. Unsere Empfehlung: Plane lieber ein paar Touren gut als alles in Eile. Palccoyo, 7 Lakes, Pisac auf eigene Faust und eine Nacht in Ollantaytambo haben uns am meisten gegeben, und wenn du Zeit hast, lohnt sich der Salkantay Trek. Dazu mindestens zwei bis drei Tage Akklimatisierung am Anfang. Alle Infos zu Cusco findest Du hier.


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