Peru Sehenswürdigkeiten

30 Highlights für deine
Reise

Peru war für uns eines der intensivsten Länder, die wir bisher bereist haben. Kaum irgendwo sonst liegen schroffe Berglandschaften, jahrhundertealte Inka-Stätten, dichter Amazonas-Regenwald, koloniale Städte und trockene Wüsten so nah beieinander.

Fast sechs Wochen waren wir in Peru unterwegs und haben in dieser Zeit viele der bekanntesten Orte selbst erkundet. Wir sind auf dem Salkantay Trek bis nach Machu Picchu gewandert, haben mehrere Tage in Cusco und im Heiligen Tal der Inka verbracht, den deutlich ruhigeren Palccoyo Rainbow Mountain besucht, sind durch die Bergwelt rund um Huaraz gewandert und standen am Rand des Colca Canyons, wo Andenkondore nur wenige Meter über unseren Köpfen kreisten.

Und das ist noch längst nicht alles. Entlang der Pazifikküste warten Wüsten, kleine Oasen und die rätselhaften Nazca-Linien. Im Süden prägen tiefe Canyons und der Titicacasee die Landschaft, im Osten lockt der Amazonas-Regenwald mit seiner Artenvielfalt.

In diesem Guide zeigen wir Dir 30 Sehenswürdigkeiten und Reiseziele in Peru, erzählen von unseren eigenen Erfahrungen und helfen Dir dabei, Deine Rundreise zu planen.

Die bunten Berge in Peru, hier der Palccoyo

Unsere 5 persönlichen Highlights in Peru

„Wenn wir nach Peru reisen würden – welche fünf Erlebnisse dürften auf keinen Fall fehlen?“

🥇 Salkantay Trek & Machu Picchu Für uns die schönste Art, Machu Picchu zu erreichen. Der mehrtägige Trek führt durch wechselnde Hochgebirgslandschaften, vorbei an Gletschern, Lagunen und Nebelwald bis zur berühmtesten Inka-Stadt der Welt.

🥈 Cusco & das Heilige Tal der Inka Cusco zählt zu unseren Lieblingsstädten Südamerikas. Zusammen mit Ollantaytambo, Pisac, Maras und Moray bildet das Heilige Tal das kulturelle Zentrum Perus.

🥉 Huaraz & die Cordillera Blanca Türkisfarbene Bergseen, schneebedeckte Sechstausender und einige der schönsten Wanderungen Südamerikas machen die Cordillera Blanca zu einem Ziel für Naturliebhaber.

🌈 Palccoyo Rainbow Mountain & Ausangate 7 Lakes Statt des überlaufenen Vinicunca empfehlen wir Dir den ruhigeren Palccoyo Rainbow Mountain. Kombiniert mit der Ausangate-7-Lakes-Wanderung gehören diese Landschaften zu den schönsten Erlebnissen, die wir in den peruanischen Anden hatten.

🦅 Colca Canyon Einer der tiefsten Canyons der Welt – und einer der zuverlässigsten Orte, um Andenkondore aus nächster Nähe zu beobachten.

Salkantay Trek & Machu Picchu
Cusco & das Heilige Tal
Huaraz & die Cordillera Blanca
Die Rainbow Mountain
Der Colca Canyon

Die Regionen Perus im Überblick

Damit Du Deine Rundreise besser planen kannst, haben wir die Sehenswürdigkeiten nach Regionen sortiert.

Südperu

  • Arequipa
  • Colca Canyon
  • Salinas y Aguada Blanca
  • Titicacasee

Cusco & Heiliges Tal

  • Cusco
  • Machu Picchu
  • Salkantay Trek
  • Ollantaytambo
  • Pisac
  • Chinchero
  • Maras
  • Moray
  • Palccoyo Rainbow Mountain
  • Vinicunca
  • Ausangate 7 Lakes
  • Laguna Humantay
  • Inti Raymi

Huaraz & Cordillera Blanca

  • Huaraz
  • Laguna 69
  • Laguna Churup
  • Pastoruri-Gletscher
  • Puya Raimondii

Pazifikküste

  • Lima
  • Paracas & Islas Ballestas
  • Huacachina
  • Nazca-Linien

Amazonas

  • Tambopata
  • Manu-Nationalpark

Nordperu

  • Gocta-Wasserfall
  • Chachapoyas & Kuélap
Erster Blick auf Machu Picchu, vom gegenüberliegenden Bergmassiv bei Llactapata

Die 30 schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru

Damit Du siehst, wie die einzelnen Highlights zueinander liegen, haben wir sie alle auf einer Karte markiert. Auf einen Blick erkennst Du, welche Orte sich zu einer Route verbinden lassen und wie groß die Distanzen tatsächlich sind – ein Punkt, der bei der Planung einer Peru-Reise wichtig ist.


Südperu – Vulkane, Canyons und der höchste schiffbare See der Welt

Der Süden Perus ist landschaftlich einer der vielseitigsten Teile des Landes. Koloniale Städte aus hellem Vulkangestein, einer der tiefsten Canyons der Erde, schneebedeckte Vulkankegel und der Titicacasee an der Grenze zu Bolivien liegen hier auf engem Raum beieinander.

Knapp eine Woche haben wir in dieser Region verbracht. Am meisten hängen geblieben ist uns die Begegnung mit den Andenkondoren im Colca Canyon – bis heute eine unserer schönsten Tierbeobachtungen in Südamerika.

1. Arequipa – Perus weiße Stadt

Arequipa zählt für uns zu den schönsten Städten Perus. Wegen ihrer zahlreichen Gebäude aus hellem Vulkangestein trägt sie den Beinamen „Weiße Stadt“. Gleichzeitig ist sie der naheliegende Ausgangspunkt für den Colca Canyon und Ausflüge in die umliegende Vulkanlandschaft.

Die historische Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Rund um die Plaza de Armas reihen sich Kolonialbauten, Cafés und Restaurants aneinander, im Hintergrund thront fast immer der symmetrisch geformte Vulkan Misti über der Stadt.

Am meisten überrascht hat uns das Monasterio Santa Catalina. Hinter dicken Klostermauern verbirgt sich praktisch eine kleine Stadt mit farbigen Gassen, Innenhöfen und Kirchen. Erst beim Durchqueren der Anlage wird klar, warum das Kloster zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Perus zählt.

Kulinarisch gehört Arequipa ebenfalls zur Spitze des Landes. In den traditionellen Picanterías kannst Du regionale Gerichte probieren, die sich deutlich von der Küche rund um Cusco unterscheiden.

Beste Reisezeit: April bis November, während der Trockenzeit. Öffnungszeiten: Die Altstadt ist jederzeit frei zugänglich. Das Monasterio Santa Catalina ist täglich geöffnet. Eintritt: Altstadt kostenlos, Kloster kostenpflichtig. Anfahrt: Über den Flughafen Arequipa oder mit Fernbussen aus Cusco, Puno oder Lima. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane zwei bis drei Übernachtungen ein. Unser Tipp: Besuche das Monasterio Santa Catalina möglichst am Nachmittag. Das warme Licht bringt die roten und blauen Mauern gut zur Geltung.

➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Arequipa-Reiseführer.

Kurz & knapp

📍 Region: Südperu | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Tage | 💰 Eintritt: Altstadt kostenlos, Kloster kostenpflichtig Geeignet für: 🏛️ Kultur · 📸 Fotografie · 🍽️ Kulinarik · 🏙️ Städtereise


2. Colca Canyon – Kondore, Vulkane und tiefe Schluchten

Der Colca Canyon zählt zu den großen Naturwundern Perus und sollte auf keiner Rundreise fehlen. Mit einer Tiefe von über 3.000 Metern gehört er zu den tiefsten Canyons der Welt und beeindruckt mit schroffen Felswänden, alten Terrassenfeldern und kleinen Andendörfern.

Das eigentliche Erlebnis unseres Besuchs waren die Andenkondore. Früh am Morgen standen wir am Aussichtspunkt Cruz del Cóndor und beobachteten, wie die Greifvögel die aufsteigende Thermik nutzten und teils nur wenige Meter über unseren Köpfen vorbeiglitten. Diese Beobachtung zählt für uns zu den intensivsten Tiererlebnissen unserer gesamten Südamerika-Reise.

Neben den Aussichtspunkten lohnt sich auch eine mehrtägige Wanderung in den Canyon selbst. Wer weniger Zeit hat, erlebt bereits auf einer Tagestour weite Landschaften und mehrere Aussichtspunkte entlang der Strecke.

Beste Reisezeit: April bis November. Öffnungszeiten: Ganzjährig zugänglich. Eintritt: Touristenticket erforderlich. Anfahrt: Die meisten Touren starten in Arequipa und dauern ein bis zwei Tage. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens eine Übernachtung im Colca Canyon ein – das ist entspannter als eine reine Tagestour. Unser Tipp: Sei früh am Cruz del Cóndor. Die Chancen, die Kondore fliegen zu sehen, sind morgens am größten. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Colca-Canyon-Reiseführer.

Kurz & knapp

📍 Region: Südperu | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage | 💰 Eintritt: Touristenticket Geeignet für: 🦅 Tierbeobachtung · 🥾 Wandern · 🌄 Natur · 📸 Fotografie


3. Salinas y Aguada Blanca – Vulkane, Vicuñas und Flamingos

Zwischen Arequipa und dem Colca Canyon liegt das Nationalreservat Salinas y Aguada Blanca, eine der schönsten Hochlandlandschaften Perus. Viele Reisende durchqueren das Schutzgebiet nur auf dem Weg zum Canyon, ohne zu ahnen, dass schon die Fahrt selbst zu den landschaftlichen Höhepunkten des Landes gehört.

Die Hochebene liegt auf über 4.000 Metern und wird von mehreren schneebedeckten Vulkanen eingerahmt. Immer wieder entdeckten wir größere Herden von Vicuñas, den wilden Verwandten der Lamas und Alpakas. Mit etwas Glück lassen sich außerdem Flamingos an den Lagunen beobachten.

Was uns am meisten in Erinnerung geblieben ist, war die schiere Weite der Landschaft: endlose Grasflächen, dazwischen kleine Seen, Vulkankegel und bizarre Felsformationen. Weil die meisten Reisenden möglichst schnell zum Colca Canyon weiterfahren wollen, bleibt dieses Reservat oft unterschätzt.

Beste Reisezeit: April bis November, während der Trockenzeit. Öffnungszeiten: Ganzjährig zugänglich. Eintritt: Teilweise im Nationalpark-Ticket enthalten. Anfahrt: Direkt an der Straße zwischen Arequipa und dem Colca Canyon. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane genügend Zeit für Fotostopps während der Fahrt ein. Unser Tipp: Halte Ausschau nach den wilden Vicuñas – für uns eine der schönsten Tierbeobachtungen der Strecke. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zum Salinas y Aguada Blanca Nationalreservat.

Kurz & knapp

📍 Region: Südperu | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Halbtagesausflug | 💰 Eintritt: Teilweise Nationalpark-Ticket Geeignet für: 🦙 Tierbeobachtung · 🌋 Vulkanlandschaften · 📸 Fotografie · 🚗 Roadtrip


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4. Titicacasee – Der höchstgelegene schiffbare See der Welt

Der Titicacasee liegt auf knapp 3.800 Metern an der Grenze zwischen Peru und Bolivien und zählt zu den bekanntesten Zielen Südamerikas. Er gilt als der höchstgelegene schiffbare See der Welt und besitzt für die Andenvölker bis heute große kulturelle Bedeutung.

Die meisten Besucher starten in Puno. Von dort werden Bootsfahrten zu den schwimmenden Uros-Inseln sowie zu Taquile und Amantaní angeboten. Besonders spannend fanden wir den Einblick in das Leben der Menschen, die teils noch heute auf künstlich angelegten Schilfinseln wohnen.

Auch landschaftlich hat uns der See überzeugt: die tiefblaue Wasserfläche, eingerahmt von den Anden, wirkt ganz anders als die Bergwelt rund um Cusco oder Huaraz und bildet einen guten Kontrast zum Rest der Reise.

Beste Reisezeit: April bis November. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Je nach Bootstour. Anfahrt: Mit Bus oder Zug von Cusco nach Puno, oder per Inlandsflug nach Juliaca. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane ein bis zwei Übernachtungen ein. Unser Tipp: Bei ausreichend Zeit lohnt sich eine Übernachtung auf Taquile oder Amantaní – so lernst Du das Leben am See deutlich näher kennen als bei einem kurzen Tagesausflug. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Titicacasee-Reiseführer.

Kurz & knapp

📍 Region: Südperu | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage | 💰 Eintritt: Je nach Bootstour Geeignet für: 🚤 Bootstouren · 🏛️ Kultur · 📸 Fotografie · 🌊 Natur


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Cusco & das Heilige Tal – Das Herz des Inkareichs

Keine andere Region hat uns auf der Reise so gefordert und gleichzeitig so begeistert wie Cusco und das Heilige Tal der Inka. Inka-Ruinen, Märkte, Bergpanoramen und einige der schönsten Wanderungen Südamerikas liegen hier dicht beieinander.

Fast zwei Wochen haben wir hier verbracht und trotzdem das Gefühl gehabt, längst nicht alles gesehen zu haben. Für uns ist diese Region das kulturelle und landschaftliche Zentrum Perus – und der naheliegende Ausgangspunkt für den Salkantay Trek, Machu Picchu und einiges mehr.

5. Cusco – Die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs

Cusco ist weit mehr als der Ausgangspunkt für Machu Picchu. Die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs verbindet koloniale Architektur mit den massiven Steinmauern der Inka wie kaum eine zweite Stadt Südamerikas.

Schon beim ersten Spaziergang durch die engen Gassen hat uns die Atmosphäre gepackt. Rund um die Plaza de Armas laden Cafés, Restaurants und kleine Läden zum Verweilen ein, gleichzeitig stößt Du überall auf Mauerreste aus der Inka-Zeit.

Oberhalb der Stadt liegt die Festungsanlage Sacsayhuamán. Wie die Inka die riesigen Steinblöcke ohne moderne Technik verbaut haben, gibt bis heute Rätsel auf. Von hier oben hast Du außerdem einen weiten Blick über die Stadt.

Cusco eignet sich zudem gut, um sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Bevor Du den Salkantay Trek, den Rainbow Mountain oder andere Wanderungen angehst, solltest Du mindestens zwei bis drei Tage zur Akklimatisierung einplanen.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Öffnungszeiten: Die Altstadt ist jederzeit zugänglich. Eintritt: Altstadt kostenlos, viele Inka-Stätten über das Boleto Turístico. Anfahrt: Über den internationalen Flughafen Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens vier bis fünf Übernachtungen ein, gerne mehr für Ausflüge ins Heilige Tal. Unser Tipp: Verbringe die ersten Tage entspannt in Cusco, bevor Du in größere Höhen wanderst. Dein Körper wird es Dir danken. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Cusco-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 4–5 Tage | 💰 Eintritt: Altstadt kostenlos, sonst Boleto Turístico Geeignet für: 🏛️ Geschichte · 🥾 Rundreisen · 📸 Fotografie · 🍽️ Kulinarik


6. Salkantay Trek – Unsere Lieblingswanderung in Peru

Wenn wir in Peru nur ein Erlebnis empfehlen dürften, wäre es der Salkantay Trek nach Machu Picchu. Diese fünftägige Wanderung war für uns der Höhepunkt der Reise und eine der schönsten Trekkingtouren, die wir bisher weltweit gemacht haben.

Der Trek führt durch einige der wildesten Landschaften Perus. Schneebedeckte Sechstausender, türkisfarbene Bergseen, trockene Hochebenen, Nebelwald und tropischer Regenwald wechseln sich innerhalb weniger Tage ab – kaum eine Wanderung bietet so viele unterschiedliche Landschaftsbilder auf einer einzigen Route.

Höchster Punkt ist der Salkantay-Pass auf rund 4.630 Metern. Von hier blickst Du direkt auf den schneebedeckten Nevado Salkantay, einen der heiligsten Berge der Inka. Danach führt der Weg stetig bergab bis in den subtropischen Nebelwald und schließlich nach Aguas Calientes.

Den Abschluss bildet Machu Picchu. Nach mehreren Tagen zu Fuß wirkt der erste Blick auf die Inkastadt noch einmal anders als bei einer direkten Anreise mit Bus oder Zug – mehr verdient, könnte man sagen.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Geführte Touren werden fast täglich angeboten. Eintritt: Tour inklusive Machu-Picchu-Ticket. Anfahrt: Startpunkt ist meist Mollepata oder Soraypampa bei Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane 5 Tage für den Trek ein, dazu zwei bis drei Tage zur Akklimatisierung in Cusco. Unser Tipp: Nimm Dir Zeit für die Landschaft. Viele konzentrieren sich nur auf Machu Picchu, dabei gehört gerade der Weg dorthin zu den stärksten Eindrücken der ganzen Reise. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zum Salkantay Trek.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 5 Tage | 💰 Eintritt: Tour inklusive Eintritt Geeignet für: 🥾 Trekking · 🏔️ Berge · 📸 Fotografie · 💚 Abenteuer


7. Machu Picchu – Die berühmteste Inkastadt der Welt

Machu Picchu ist das unbestrittene Wahrzeichen Perus. Die ehemalige Inkastadt liegt auf einem Bergrücken inmitten der grünen Anden und zählt seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe sowie zu den neuen sieben Weltwundern.

Wir hatten vorher unzählige Fotos gesehen und waren trotzdem sprachlos, als wir zum ersten Mal davorstanden. Die Lage zwischen steilen Gipfeln, dichtem Nebelwald und den gut erhaltenen Steinmauern wirkt in echt anders als auf Bildern.

Beim Gang durch Tempel, Terrassen und Wohnanlagen bekommst Du einen guten Eindruck von der Baukunst der Inka. Bis heute ist nicht vollständig geklärt, welchem Zweck die Anlage ursprünglich diente.

Weil die Besucherzahlen inzwischen streng begrenzt sind, solltest Du Tickets frühzeitig reservieren. Gerade in der Hauptsaison sind viele Zeitfenster Wochen oder Monate im Voraus ausgebucht.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Täglich mit festen Einlasszeiten. Eintritt: Nur mit vorher reserviertem Ticket. Anfahrt: Mit Zug oder über den Salkantay Trek beziehungsweise Inka Trail. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens einen ganzen Tag ein. Unser Tipp: Wenn Du körperlich fit bist, empfehlen wir die Anreise über den Salkantay Trek – der Besuch wirkt danach noch einmal anders. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Machu-Picchu-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1 Tag | 💰 Eintritt: Ticket erforderlich Geeignet für: 🏛️ Geschichte · 🥾 Wandern · 📸 Fotografie · 🌎 Weltwunder


8. Ollantaytambo – Die Inkafestung im Heiligen Tal

Ollantaytambo ist weit mehr als ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Machu Picchu. Das kleine Andendorf besitzt bis heute seinen ursprünglichen Grundriss aus der Inka-Zeit und vermittelt einen guten Eindruck vom Leben vor mehreren Jahrhunderten.

Hoch über dem Ort liegt die Festungsanlage von Ollantaytambo. Terrassen, Tempelanlagen und massive Steinblöcke prägen das Bild, dazu ein weiter Blick über das Tal.

Spannend fanden wir vor allem, dass der Ort bis heute bewohnt ist und viele Straßen noch immer dem Verlauf aus der Inka-Zeit folgen.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Öffnungszeiten: Täglich. Eintritt: Über das Boleto Turístico. Anfahrt: Mit Bus, Collectivo oder Zug ab Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen halben bis ganzen Tag ein. Unser Tipp: Bleib nach den Tagesausflüglern noch etwas länger. Am frühen Abend wird es ruhiger, und die Atmosphäre im Ort ist deutlich entspannter. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Ollantaytambo-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: ½–1 Tag | 💰 Eintritt: Boleto Turístico Geeignet für: 🏛️ Inka-Geschichte · 📸 Fotografie · 🥾 Kultur


9. Pisac – Inkaruinen und traditioneller Markt

Pisac verbindet zwei unterschiedliche Seiten des Heiligen Tals: eine Ruinenstadt hoch über dem Tal und einen der bekannteren Kunsthandwerksmärkte Perus.

Die Ruinenanlage zieht sich entlang eines Bergrückens und bietet weite Ausblicke auf das Urubamba-Tal. Am meisten geblieben sind uns die gewaltigen landwirtschaftlichen Terrassen, die bis heute das Landschaftsbild prägen.

Unten im Ort erwartet Dich ein Markt mit Kunsthandwerk, Textilien und regionalen Spezialitäten.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Öffnungszeiten: Täglich. Eintritt: Über das Boleto Turístico. Anfahrt: Etwa eine Stunde von Cusco entfernt. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen halben Tag ein. Unser Tipp: Besuche zuerst die Ruinen und danach den Markt – so vermeidest Du die größten Besuchergruppen. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Pisac-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: ½ Tag | 💰 Eintritt: Boleto Turístico Geeignet für: 🏛️ Geschichte · 🛍️ Märkte · 📸 Fotografie


10. Chinchero – Das Weberdorf der Inka

Chinchero gehört zu den authentischeren Orten im Heiligen Tal. Das Dorf ist vor allem für seine Inka-Terrassen, die koloniale Kirche und die dortigen Weberfamilien bekannt.

Hier bekommst Du Einblick in jahrhundertealte Webtechniken der Anden. Mehrere Familien zeigen, wie Naturfarben hergestellt und Alpaka-Textilien gefertigt werden.

Oberhalb des Dorfs liegen die Ruinen von Chinchero mit ihren Terrassen und Ausblicken auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Vilcabamba.

Beste Reisezeit: Ganzjährig, in der Trockenzeit am angenehmsten. Öffnungszeiten: Täglich. Eintritt: Über das Boleto Turístico. Anfahrt: Mit Collectivo oder Taxi von Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane zwei bis drei Stunden ein. Unser Tipp: Die Webvorführungen sind deutlich authentischer als die meisten Souvenirläden in Cusco – nimm Dir Zeit dafür. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Chinchero-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Stunden | 💰 Eintritt: Boleto Turístico Geeignet für: 🦙 Kultur · 🏛️ Geschichte · 🧶 Handwerk · 📸 Fotografie



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11. Maras – Die Salzterrassen der Inka

Die Salzterrassen von Maras zählen zu den ungewöhnlichsten Landschaften im Heiligen Tal. Mehr als 3.000 kleine Salzbecken ziehen sich wie ein weißes Mosaik den Hang hinunter und werden bis heute zur Salzgewinnung genutzt.

Schon die Inka nutzten die salzhaltige Quelle oberhalb der Terrassen. Das Wasser fließt bis heute durch ein Kanalsystem in die einzelnen Becken, verdunstet dort unter der Sonne, bis das Salz geerntet werden kann. Viele Familien aus der Region bewirtschaften die Becken seit Generationen.

Als wir zwischen den Terrassen standen, waren wir überrascht, wie groß die Anlage tatsächlich ist – von oben wirkt sie fast wie ein Kunstwerk in den Bergen.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Öffnungszeiten: Täglich. Eintritt: Separates Ticket erforderlich. Anfahrt: Etwa eine Stunde von Cusco, gut kombinierbar mit Moray. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane etwa ein bis zwei Stunden ein. Unser Tipp: Besuche Maras möglichst vormittags – dann liegt die Sonne günstig auf den Salzbecken. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Maras-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1–2 Stunden | 💰 Eintritt: Separates Ticket Geeignet für: 📸 Fotografie · 🏛️ Geschichte · 🌄 Landschaft


12. Moray – Das landwirtschaftliche Labor der Inka

Auf den ersten Blick erinnert Moray an ein Amphitheater. Tatsächlich handelt es sich um eine der interessanteren archäologischen Stätten Perus: kreisförmige Terrassen, die den Inka vermutlich als landwirtschaftliches Versuchsfeld dienten.

Zwischen der obersten und der untersten Terrasse liegen mehrere Grad Temperaturunterschied. So konnten die Inka verschiedene Klimazonen simulieren und testen, welche Pflanzen unter welchen Bedingungen am besten wachsen.

Moray lässt sich gut mit den Salzterrassen von Maras kombinieren, beide liegen nur wenige Kilometer auseinander.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Öffnungszeiten: Täglich. Eintritt: Über das Boleto Turístico. Anfahrt: Mit Taxi oder Tour ab Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane etwa eine Stunde ein. Unser Tipp: Kombiniere Moray mit Maras, das spart Zeit und Fahrtwege. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Moray-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1 Stunde | 💰 Eintritt: Boleto Turístico Geeignet für: 🏛️ Geschichte · 📸 Fotografie · 🌿 Archäologie


13. Palccoyo Rainbow Mountain – Unsere Empfehlung statt Vinicunca

Die meisten Reisenden kennen nur den bekannten Vinicunca Rainbow Mountain. Wir würden Dir trotzdem klar den Palccoyo Rainbow Mountain empfehlen – eines der Naturerlebnisse unserer Peru-Reise, an das wir uns am liebsten zurückerinnern.

Anders als bei Vinicunca erwarten Dich hier weniger Besucher, eine kürzere Wanderung und gleich mehrere farbige Berge statt eines einzelnen Aussichtspunkts. Der Weg führt durch Hochgebirgslandschaft mit schneebedeckten Gipfeln, Alpakas und weiten Tälern.

Am Ende der Wanderung erreichst Du einen kleinen Steinwald mit Rundumblick über die Anden.

Weil Palccoyo noch deutlich weniger bekannt ist als Vinicunca, konnten wir die Landschaft in Ruhe für uns haben. Genau das macht für uns den Unterschied.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkgebühr. Anfahrt: Tagestour oder privater Transfer ab Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tagesausflug ein. Unser Tipp: Starte früh. Morgens ist das Wetter stabiler, und die Farben der Berge kommen besser zur Geltung. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Palccoyo-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tagesausflug | 💰 Eintritt: Nationalparkgebühr Geeignet für: 🥾 Wandern · 🌈 Natur · 📸 Fotografie · 🏔️ Berge


14. Vinicunca – Der berühmte Rainbow Mountain

Der Vinicunca, auch als Montaña de Siete Colores bekannt, ist die bekannteste Tageswanderung rund um Cusco. Seine bunten Gesteinsschichten haben ihn weltweit bekannt gemacht und ziehen täglich große Besucherzahlen an.

Landschaftlich ist die Wanderung auf über 5.000 Metern durchaus reizvoll, vorbei an Alpakas, schneebedeckten Bergen und weiten Hochebenen.

Trotzdem würden wir heute Palccoyo bevorzugen. Dort waren deutlich weniger Menschen unterwegs, und wir konnten die Landschaft ruhiger auf uns wirken lassen. Wer den bekanntesten Rainbow Mountain Perus sehen will, wird hier aber ebenfalls nicht enttäuscht.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkgebühr. Anfahrt: Tagestour ab Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tagesausflug ein. Unser Tipp: Bist Du zeitlich flexibel, empfehlen wir stattdessen Palccoyo – ähnliche Landschaft, deutlich weniger Besucher. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Vinicunca-Reiseführer.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tagesausflug | 💰 Eintritt: Nationalparkgebühr Geeignet für: 🥾 Wandern · 🌈 Natur · 📸 Fotografie


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15. Ausangate 7 Lakes – Der schönste Tagesausflug rund um Cusco

Die Ausangate-7-Lakes-Wanderung war eine der größten Überraschungen unserer Peru-Reise. Der Ausangate zählt zu den höchsten Bergen Perus, trotzdem kennen viele Besucher nur den Rainbow Mountain und übersehen diese Tour.

Der Weg führt vorbei an sieben unterschiedlich gefärbten Hochgebirgsseen, dampfenden Thermalquellen und Gletschern. Über der gesamten Route thront der schneebedeckte Nevado Ausangate, mit über 6.300 Metern ein heiliger Berg der Inka.

Besonders aufgefallen ist uns die Ruhe. Während sich am Rainbow Mountain oft hunderte Besucher drängen, begegneten wir hier nur wenigen anderen Wanderern. Deshalb zählt die Tour für uns zu den schönsten Wanderungen in Peru.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkgebühr. Anfahrt: Tagestour oder Übernachtungstour ab Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tag ein. Unser Tipp: Nimm Badesachen mit. Nach der Wanderung kannst Du in den heißen Thermalquellen entspannen. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zur Ausangate 7 Lakes Wanderung.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tagesausflug | 💰 Eintritt: Nationalparkgebühr Geeignet für: 🥾 Wandern · 🏔️ Hochgebirge · 📸 Fotografie · ♨️ Thermalquellen


16. Laguna Humantay – Der türkisblaue Bergsee unter dem Salkantay

Die Laguna Humantay zählt zu den bekannteren Bergseen Perus und ist einer der beliebtesten Tagesausflüge rund um Cusco. Eingebettet zwischen Felswänden und den schneebedeckten Gipfeln von Humantay und Salkantay leuchtet der See in kräftigen Türkis- und Smaragdtönen.

Wir erreichten die Lagune bereits am ersten Tag unseres Salkantay Treks. Obwohl wir schon einige Bergseen gesehen hatten, gehört die Laguna Humantay für uns zu den schönsten überhaupt. Gerade am frühen Morgen spiegeln sich die Gipfel im klaren Wasser.

Der Aufstieg ist kurz, aber wegen der Höhe von über 4.200 Metern anstrengend. Nimm Dir Zeit und akklimatisiere Dich vorher einige Tage in Cusco.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkgebühr. Anfahrt: Tagestour ab Cusco oder als Teil des Salkantay Treks. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tagesausflug ein, oder erlebe die Lagune während des Salkantay Treks. Unser Tipp: Wanderst Du den Salkantay Trek, erlebst Du die Laguna Humantay meist ruhiger als die Tagestouristen. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zur Laguna Humantay.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tagesausflug | 💰 Eintritt: Nationalparkgebühr Geeignet für: 🏔️ Bergsee · 🥾 Wandern · 📸 Fotografie


17. Inti Raymi – Das größte Inka-Fest Perus

Ushuaia* trägt den Titel „südlichste Stadt der Welt“, eingeklemmt zwischen den Anden und dem Beagle-Kanal. Allein die Lage macht den Ort zu etwas Besonderem – hier endet die Panamericana, und von hier starten Expeditionsschiffe in Richtung Antarktis.

Jedes Jahr am 24. Juni verwandelt sich Cusco in eine Bühne für das bedeutendste Fest der Inka-Kultur: das Inti Raymi, das Sonnenfest.

Mit farbigen Gewändern, traditionellen Tänzen und aufwendigen Zeremonien wird die Sonne geehrt, die wichtigste Gottheit der Inka. Tausende Darsteller nehmen an der Inszenierung teil, die an mehreren Orten der Stadt beginnt und in der Festungsanlage Sacsayhuamán ihren Höhepunkt findet.

Wir konnten das Inti Raymi bisher noch nicht selbst erleben, es steht aber ganz oben auf unserer Liste für eine zukünftige Peru-Reise.

Beste Reisezeit: 24. Juni. Öffnungszeiten: Einmal jährlich. Eintritt: Ein Teil der Veranstaltungen ist kostenlos, für die Haupttribünen werden Tickets benötigt. Anfahrt: Direkt in Cusco. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens drei bis vier Tage rund um das Fest ein. Unser Tipp: Unterkünfte sind rund um das Inti Raymi oft Monate im Voraus ausgebucht – reserviere frühzeitig. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zum Inti Raymi.

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📍 Region: Cusco & Heiliges Tal | ⭐ Bewertung: – (noch nicht selbst erlebt) | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–4 Tage | 💰 Eintritt: Teilweise kostenpflichtig Geeignet für: 🎭 Kultur · 🏛️ Geschichte · 📸 Fotografie


Huaraz & die Cordillera Blanca – Das Wanderparadies Perus

Wer Berge mag, kommt an Huaraz kaum vorbei. Die Region rund um die Cordillera Blanca punktet mit schneebedeckten Sechstausendern, türkisfarbenen Gletscherseen und einigen der spektakulärsten Wanderungen Südamerikas.

Mehrere Tage haben wir hier verbracht, und Huaraz gehört für uns zu den landschaftlichen Höhepunkten der gesamten Reise. Ob kurze Tageswanderung oder mehrtägiger Trek: Die Bergwelt rund um den Huascarán-Nationalpark hat uns jeden Tag neu überrascht.

18. Huaraz – Das Tor zur Cordillera Blanca

Die Stadt Huaraz liegt auf rund 3.000 Metern und ist der naheliegende Ausgangspunkt für Wanderungen in der Cordillera Blanca. Von hier erreichst Du innerhalb kurzer Zeit einige der schönsten Bergseen, Gletscher und Trekkingrouten Perus.

Huaraz selbst kann architektonisch nicht mit Cusco oder Arequipa mithalten, dafür herrscht eine eigene Atmosphäre. Fast alle Reisenden kommen wegen der Berge hierher, entsprechend dreht sich in Cafés, Hostels und Restaurants fast jedes Gespräch um Wanderungen und die nächste Tour.

Für uns war Huaraz der ideale Stützpunkt, um mehrere Tage lang die Bergwelt des Huascarán-Nationalparks zu erkunden.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Die Stadt ist frei zugänglich, für viele Wanderungen wird das Ticket für den Huascarán-Nationalpark benötigt. Anfahrt: Mit Nachtbus oder Inlandsflug über Lima. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens vier bis fünf Übernachtungen ein. Unser Tipp: Nutze die ersten Tage zur Höhenanpassung und starte mit einer leichteren Wanderung, bevor Du Touren über 4.500 Meter unternimmst. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Huaraz-Reiseführer.

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📍 Region: Cordillera Blanca | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 4–5 Tage | 💰 Eintritt: Nationalparkticket für viele Touren Geeignet für: 🥾 Wandern · 🏔️ Berge · 📸 Fotografie


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19. Laguna 69 – Die bekannteste Wanderung Perus

Die Laguna 69 ist wahrscheinlich der bekannteste Bergsee Perus, und das zu Recht. Das kräftig türkisfarbene Wasser liegt auf über 4.600 Metern, umgeben von schroffen Gipfeln und Gletschern.

Die Wanderung zählt zu den schönsten Tagestouren Südamerikas. Der stetige Anstieg verlangt Kondition, doch beim ersten Blick auf die Lagune sind die Strapazen schnell vergessen.

Für uns gehört die Laguna 69 zu den stärksten Eindrücken unserer gesamten Peru-Reise.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkticket erforderlich. Anfahrt: Tagestour ab Huaraz. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tag ein. Unser Tipp: Starte langsam und trinke ausreichend Wasser. Die Höhe macht diese Wanderung anspruchsvoller, als die reine Distanz vermuten lässt. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zur Laguna 69.

Kurz & knapp

📍 Region: Cordillera Blanca | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tageswanderung | 💰 Eintritt: Nationalparkticket Geeignet für: 🥾 Wandern · 🏔️ Bergsee · 📸 Fotografie


20. Laguna Churup – Die unterschätzte Alternative zur Laguna 69

Während die Laguna 69 auf fast jeder Peru-Liste steht, wird die Laguna Churup häufig übersehen. Dabei zählt sie für viele Wanderer zu den schönsten Tagestouren rund um Huaraz.

Der türkisfarbene Bergsee liegt auf etwa 4.450 Metern am Fuß des Nevado Churup. Die Wanderung ist kürzer als die zur Laguna 69, dafür stellenweise steiler und abwechslungsreicher – an einigen Passagen helfen Stahlseile beim Aufstieg über Felsen.

Oben angekommen erwartet Dich ein klarer Bergsee, eingerahmt von Granitwänden und schneebedeckten Gipfeln. Weil deutlich weniger Besucher hierher kommen, konnten wir die Landschaft in Ruhe genießen.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkticket erforderlich. Anfahrt: Etwa 30 Minuten mit Taxi oder Collectivo von Huaraz bis Pitec. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen Vormittag oder Nachmittag ein. Unser Tipp: Die Wanderung ist technisch anspruchsvoller als die Laguna 69 – gute Wanderschuhe sind hier hilfreich. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zur Laguna Churup.

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📍 Region: Cordillera Blanca | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Halbtages- bis Tagestour | 💰 Eintritt: Nationalparkticket Geeignet für: 🥾 Wandern · 🏔️ Bergsee · 📸 Fotografie


21. Pastoruri-Gletscher – Dem Klimawandel nah

Der Pastoruri-Gletscher gehört zu den wenigen Orten in Peru, die Du ohne lange Wanderung erreichst. Gleichzeitig macht er sichtbar, wie stark der Klimawandel die Anden bereits verändert hat.

Noch vor wenigen Jahrzehnten reichte das Eis deutlich weiter ins Tal. Heute läufst Du vom Parkplatz noch etwa 30 bis 45 Minuten bis zur Gletscherzunge. Der Anblick der Eiswand ist trotzdem eindrücklich und zeigt gut, wie viel sich hier bereits verändert hat.

Schon die Anfahrt lohnt sich: Du fährst durch weite Hochlandlandschaften, vorbei an kleinen Lagunen und den Puya Raimondii, den größten Bromelien der Welt.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Nationalparkticket erforderlich. Anfahrt: Tagestour ab Huaraz. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tagesausflug ein. Unser Tipp: Nimm warme Kleidung mit. Trotz Sonnenschein kann es auf fast 5.000 Metern empfindlich kalt werden. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Pastoruri-Reiseführer.

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📍 Region: Cordillera Blanca | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tagesausflug | 💰 Eintritt: Nationalparkticket Geeignet für: ❄️ Gletscher · 🏔️ Natur · 📸 Fotografie


22. Puya Raimondii – Die größte Bromelie der Welt

Auf dem Weg zum Pastoruri-Gletscher wachsen Pflanzen, die es weltweit nur in den Hochanden gibt: die Puya Raimondii. Mit bis zu zehn Metern Höhe und mehreren tausend Blüten gilt sie als die größte Bromelie der Erde.

Die Pflanzen wachsen extrem langsam und brauchen oft mehr als 80 Jahre, bis sie zum einzigen Mal blühen. Danach sterben sie ab. Allein deshalb lohnt es sich, innezuhalten und genauer hinzusehen.

Viele Besucher fahren achtlos daran vorbei. Uns sind sie im Gedächtnis geblieben – ein Naturhighlight, das im Schatten des Gletschers oft übersehen wird.

Beste Reisezeit: Ganzjährig. Öffnungszeiten: Jederzeit. Eintritt: Im Nationalparkticket enthalten. Anfahrt: Auf der Strecke zum Pastoruri-Gletscher. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Lässt sich gut mit dem Pastoruri-Gletscher verbinden. Unser Tipp: Halte auch während der Fahrt Ausschau, immer wieder wachsen einzelne Pflanzen direkt neben der Straße. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zur Puya Raimondii.

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📍 Region: Cordillera Blanca | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 30–60 Minuten | 💰 Eintritt: Im Nationalparkticket enthalten Geeignet für: 🌿 Natur · 📸 Fotografie · 🌱 Botanik


Die Pazifikküste – Wüste, Oasen und koloniale Städte

Viele Reisende verbinden Peru vor allem mit den Anden. Uns hat auch die Pazifikküste überrascht: Zwischen Lima und der Grenze zu Chile wechseln sich moderne Metropolen, Steilküsten, Sandwüsten und kleine Küstenorte ab.

Besonders die Kombination aus der Wüstenoase Huacachina, den Islas Ballestas und den Nazca-Linien macht diesen Teil des Landes zu einer guten Ergänzung einer Peru-Rundreise.

23. Lima – Die moderne Hauptstadt Perus

Lima ist für viele Reisende nur der Start- oder Endpunkt ihrer Peru-Reise. Dabei lohnt es sich, der Hauptstadt ein paar Tage zu widmen. Mit fast zehn Millionen Einwohnern ist Lima das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes und mischt koloniale Geschichte mit moderner Architektur und einer der besten Küchen Südamerikas.

Am besten gefallen haben uns die Stadtteile Miraflores und Barranco. Miraflores punktet mit seiner Steilküste, gepflegten Parks und vielen Restaurants, Barranco dagegen mit bunten Häusern, Street Art und einer entspannten Atmosphäre.

Auch kulinarisch spielt Lima in einer eigenen Liga. Viele der besten Restaurants Südamerikas liegen hier, aber auch kleinere Lokale servieren gutes Ceviche, Lomo Saltado oder andere peruanische Gerichte.

Beste Reisezeit: Ganzjährig. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Die meisten Sehenswürdigkeiten sind kostenlos. Anfahrt: Internationaler Flughafen Lima. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens zwei bis drei Übernachtungen ein. Unser Tipp: Nutze den Sonnenuntergang an der Steilküste von Miraflores – einer unserer schönsten Momente in Lima. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Lima-Reiseführer.

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📍 Region: Pazifikküste | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Tage | 💰 Eintritt: Größtenteils kostenlos Geeignet für: 🏙️ Städtereise · 🍽️ Kulinarik · 📸 Fotografie · 🌊 Pazifikküste


24. Paracas & die Islas Ballestas – Das kleine Galápagos

Der Küstenort Paracas ist einer der lohnenden Zwischenstopps entlang der peruanischen Pazifikküste. Bekannt ist die Region vor allem für die vorgelagerten Islas Ballestas, die wegen ihrer Tierwelt oft mit Galápagos verglichen werden.

Schon die Bootsfahrt hinaus ist ein Erlebnis. Unterwegs passierst Du den Candelabro, ein großes Scharrbild im Wüstensand, dessen Ursprung bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Anschließend erreichst Du die felsigen Inseln, auf denen tausende Seevögel, Seelöwen und Humboldt-Pinguine leben.

Die schiere Menge an Tieren hat uns überrascht: Seelöwen auf den Felsen, Pelikane über dem Wasser, mit etwas Glück sogar Delfine.

Ergänzend lohnt sich ein Besuch des Paracas-Nationalreservats. Die Steilküsten, roten Strände und Wüstenlandschaften bilden einen guten Kontrast zum tiefblauen Pazifik.

Beste Reisezeit: Ganzjährig. Öffnungszeiten: Bootstouren finden meist vormittags statt. Eintritt: Nationalpark- und Bootsgebühr. Anfahrt: Etwa vier Stunden südlich von Lima. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane eine Übernachtung in Paracas ein. Unser Tipp: Buche die erste Bootstour am Morgen. Dann ist das Meer meist ruhiger, und das Licht zum Fotografieren ist besser. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Paracas-Reiseführer.

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📍 Region: Pazifikküste | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1 Tag | 💰 Eintritt: Bootstour kostenpflichtig Geeignet für: 🦭 Tierbeobachtung · 🚤 Bootstour · 📸 Fotografie · 🌊 Küste


25. Huacachina – Die Oase mitten in der Wüste

Mitten in den Sanddünen der peruanischen Küstenwüste liegt die kleine Oase Huacachina. Rund um eine Lagune wachsen Palmen und Hotels, ein Bild, das auf den ersten Blick fast unwirklich wirkt.

Bekannt ist Huacachina vor allem für Buggy-Touren und Sandboarding. Mit Tempo fahren die Fahrzeuge über die Dünen, bevor Du selbst mit dem Board die Hänge hinunterrutschst – das macht Spaß und gehört zu den beliebteren Aktivitäten an der Küste.

Mindestens genauso gut hat uns der Sonnenuntergang gefallen. Von den höchsten Dünen aus reicht der Blick über die Wüste bis zur kleinen grünen Oase.

Beste Reisezeit: Ganzjährig. Öffnungszeiten: Jederzeit. Eintritt: Oase frei zugänglich, Buggy-Touren und Sandboarding kostenpflichtig. Anfahrt: Nur wenige Kilometer von Ica entfernt. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Eine Übernachtung reicht in der Regel aus. Unser Tipp: Buche eine Buggy-Tour zum Sonnenuntergang – das Licht macht die Dünenlandschaft noch einmal anders. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Huacachina-Reiseführer.

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📍 Region: Pazifikküste | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 1 Tag | 💰 Eintritt: Oase kostenlos, Touren kostenpflichtig Geeignet für: 🏜️ Wüste · 🏂 Sandboarding · 📸 Fotografie · 🚙 Abenteuer


26. Nazca-Linien – Das größte Rätsel Perus

Die Nazca-Linien zählen zu den rätselhaftesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Vor mehr als 2.000 Jahren schuf die Nazca-Kultur riesige Geoglyphen in der Wüste, die erst aus der Luft ihre vollständige Form zeigen.

Zu den bekanntesten Motiven gehören der Kolibri, der Affe, die Spinne und der Kondor. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, welchem Zweck die kilometerlangen Linien dienten, und genau dieses ungelöste Rätsel macht ihren Reiz aus.

Am besten lassen sich die Figuren während eines Rundflugs erkennen. Wer nicht fliegen möchte, kann einige Geoglyphen auch von einem Aussichtsturm entlang der Panamericana sehen.

Beste Reisezeit: Ganzjährig. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Je nach Aussichtspunkt oder Rundflug. Anfahrt: Etwa zwei Stunden südlich von Huacachina. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen halben bis ganzen Tag ein. Unser Tipp: Spielt das Wetter mit, lohnt sich der Rundflug trotz der Kosten – erst aus der Luft wird die Größe der Geoglyphen wirklich klar. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Guide zu den Nazca-Linien.

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📍 Region: Pazifikküste | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: ½–1 Tag | 💰 Eintritt: Je nach Aktivität Geeignet für: 🏛️ Archäologie · ✈️ Rundflug · 📸 Fotografie


Amazonas – Perus grüne Wildnis

Fast 60 Prozent der Fläche Perus bestehen aus Amazonas-Regenwald, trotzdem schaffen es nur wenige Reisende bis in diesen Teil des Landes. Dabei erwarten Dich hier eine enorme Artenvielfalt, große Flüsse und Natur, die kaum berührt wirkt.

Wir können einen Aufenthalt im peruanischen Amazonas nur empfehlen. Mit etwas Glück siehst Du Affen, Kaimane, Papageien, Riesenotter oder sogar einen Jaguar.

27. Tambopata Nationalreservat – Amazonas hautnah erleben

Das Tambopata Nationalreservat im Südosten Perus zählt zu den artenreichsten Regionen der Erde und ist einer der besten Orte, um den Amazonas-Regenwald kennenzulernen.

Schon die Anreise per Boot fühlt sich wie eine kleine Expedition an. Danach erwarten Dich dichter Regenwald, Flüsse, Lagunen und eine vielfältige Tierwelt. Bekannt ist Tambopata vor allem für seine Papageien-Lehmlecken, an denen sich morgens hunderte Aras und Papageien versammeln.

Auch Nachtwanderungen gehören zu den Höhepunkten. Mit etwas Glück entdeckst Du Frösche, Schlangen, Vogelspinnen oder Kaimane, die tagsüber kaum zu sehen sind.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Im Preis der Lodge oder Tour enthalten. Anfahrt: Über Puerto Maldonado mit anschließendem Bootstransfer. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens drei, besser vier bis fünf Tage ein. Unser Tipp: Übernachte in einer Lodge tief im Regenwald. Je weiter Du von der Stadt entfernt bist, desto größer die Chance auf gute Tierbeobachtungen. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Tambopata-Reiseführer.

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📍 Region: Amazonas | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 3–5 Tage | 💰 Eintritt: Über Lodge oder Tour Geeignet für: 🦜 Tierbeobachtung · 🌿 Regenwald · 📸 Fotografie · 🚤 Abenteuer


28. Manu-Nationalpark – Unberührter Regenwald

Der Manu-Nationalpark zählt zu den artenreichsten Schutzgebieten der Erde und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Anders als das besser erschlossene Tambopata ist der Manu deutlich ursprünglicher und nur mit größerem Aufwand erreichbar – genau das macht ihn besonders.

Dichter Regenwald, große Flüsse und eine vielfältige Tierwelt prägen die Landschaft. Hier leben Jaguare, Tapire, Riesenotter, Brüllaffen und mehr als 1.000 Vogelarten. Mit Glück lässt sich sogar der seltene Harpyienadler beobachten.

Weil viele Bereiche des Nationalparks streng geschützt sind, finden Touren nur mit lizenzierten Guides statt. Dadurch bleibt die Natur weitgehend unberührt.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Im Preis der geführten Tour enthalten. Anfahrt: Mehrtägige Touren starten meist in Cusco oder Puerto Maldonado. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens vier bis fünf Tage ein. Unser Tipp: Musst Du zwischen Tambopata und Manu wählen, empfehlen wir Tambopata für die erste Amazonas-Reise. Manu eignet sich eher für erfahrene Natur- und Tierliebhaber, die tief in den Regenwald eintauchen wollen. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Manu-Nationalpark-Reiseführer.

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📍 Region: Amazonas | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 4–5 Tage | 💰 Eintritt: Im Tourpreis enthalten Geeignet für: 🦜 Tierbeobachtung · 🌿 Regenwald · 🥾 Expedition · 📸 Fotografie


Nordperu – Der noch unterschätzte Teil des Landes

Während sich die meisten Rundreisen auf Cusco, Arequipa und die Pazifikküste konzentrieren, wird Nordperu von internationalen Reisenden noch selten besucht. Dabei warten hier hohe Wasserfälle, alte Ruinenstädte und ursprüngliche Berglandschaften.

Kennst Du bereits die klassischen Ziele Perus oder hast mehr Zeit, lohnt sich ein Abstecher in den Norden.

29. Gocta-Wasserfall – Einer der höchsten Wasserfälle der Welt

Mit einer Fallhöhe von rund 770 Metern zählt der Gocta-Wasserfall zu den höchsten der Erde. Trotzdem blieb er außerhalb Perus lange unbekannt und wurde erst Anfang der 2000er-Jahre international vermessen.

Schon die Wanderung dorthin ist ein Erlebnis. Der Weg führt durch Nebelwald, vorbei an kleinen Dörfern, mit immer wieder neuen Ausblicken auf den Wasserfall.

Je näher Du kommst, desto deutlicher wird die enorme Höhe der beiden Fallstufen. Vor allem nach der Regenzeit stürzen große Wassermassen in die Tiefe und erzeugen eine kräftige Geräuschkulisse.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Öffnungszeiten: Ganzjährig. Eintritt: Wird vor Ort erhoben. Anfahrt: Ausgangspunkt ist der Ort Cocachimba bei Chachapoyas. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane einen ganzen Tag ein. Unser Tipp: Besuche den Wasserfall früh am Morgen, wenn noch Nebelschwaden über dem Tal hängen. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Gocta-Reiseführer.

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📍 Region: Nordperu | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: Tageswanderung | 💰 Eintritt: Kostenpflichtig Geeignet für: 💦 Wasserfall · 🥾 Wandern · 📸 Fotografie · 🌿 Natur


30. Kuélap & Chachapoyas – Die Festung der Wolkenkrieger

Hoch auf einem Bergrücken in den Nebelwäldern Nordperus liegt Kuélap, die größte Festungsanlage der Chachapoya-Kultur. Lange bevor die Inka ihre Herrschaft ausdehnten, bauten die sogenannten „Wolkenkrieger“ hier eine Stadt mit massiven Mauern und hunderten runden Steinhäusern.

Kuélap wird oft als „zweites Machu Picchu“ bezeichnet, unterscheidet sich aber deutlich von der bekannten Inkastadt. Weil deutlich weniger Besucher hierher kommen, lässt sich die Anlage meist in Ruhe erkunden.

Ausgangspunkt für den Besuch ist die Kleinstadt Chachapoyas. Von hier erreichst Du nicht nur Kuélap, sondern auch den Gocta-Wasserfall und weitere Sehenswürdigkeiten der Region.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Öffnungszeiten: Täglich. Eintritt: Für die Ruinenanlage erforderlich. Anfahrt: Per Seilbahn oder Shuttlebus ab Nuevo Tingo. Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane mindestens zwei bis drei Übernachtungen in Chachapoyas ein. Unser Tipp: Verbinde Kuélap mit dem Gocta-Wasserfall, beide lassen sich gut innerhalb weniger Tage kombinieren. ➡️ Hier findest Du unseren ausführlichen Chachapoyas- und Kuélap-Reiseführer.

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📍 Region: Nordperu | ⭐ Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ | 🕒 Aufenthaltsdauer: 2–3 Tage | 💰 Eintritt: Kostenpflichtig Geeignet für: 🏛️ Archäologie · 🥾 Rundreise · 📸 Fotografie · 🌿 Natur


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Welche Peru Reise passt zu Dir?

30 Sehenswürdigkeiten sind viel, und kaum jemand schafft sie auf einer einzigen Reise. Peru ist mehr als dreimal so groß wie Deutschland. Zwischen Huaraz und dem Titicacasee liegen gut 1.500 Straßenkilometer, und viele Strecken führen über Pässe mit mehr als 4.000 Metern. Du musst also auswählen.

Statt einer festen Route findest Du hier sechs Reisetypen. Wahrscheinlich erkennst Du Dich in zwei oder drei davon wieder. Das ist normal. Nimm den Typ, der Dir am wichtigsten ist, als Grundgerüst und ergänze ihn mit ein oder zwei Zielen aus einem anderen.

🏛️ Du reist zum ersten Mal nach Peru

Dann führt kaum ein Weg am Süden vorbei. Die klassische Route verläuft von Lima über Paracas und Huacachina nach Arequipa. Von dort geht es weiter zum Colca Canyon, an den Titicacasee und zum Schluss nach Cusco, ins Heilige Tal und nach Machu Picchu.

Die Route ist beliebt, weil sie sinnvoll aufgebaut ist. Du steigst langsam von der Küste in die Höhe auf: Lima liegt auf Meereshöhe, Arequipa auf rund 2.300 Metern, Colca und Puno deutlich höher. Wenn Du in Cusco ankommst, ist Dein Körper schon an die Höhe gewöhnt. In umgekehrter Richtung landen viele direkt auf 3.400 Metern und verbringen die ersten Tage mit Kopfschmerzen im Hostel.

Zeitbedarf: drei Wochen, mit Machu Picchu per Zug. Mit dem Salkantay Trek eher dreieinhalb.

🥾 Du willst vor allem wandern

Für Dich ist Peru eines der stärksten Länder Südamerikas. Unser Rat: Plane zwei Schwerpunkte ein und nimm Dir für jeden genug Zeit.

Der erste Schwerpunkt ist Cusco mit dem Salkantay Trek, der Laguna Humantay, Ausangate 7 Lakes und Palccoyo. Der zweite ist Huaraz mit der Laguna Churup als Eingewöhnung und danach der Laguna 69. Wenn Du Zeit übrig hast, kommt ein mehrtägiger Abstieg in den Colca Canyon dazu.

Unterschätze nicht, wie die Höhe Deinen Zeitplan beeinflusst. Wir haben in Cusco und in Huaraz jeweils mehrere Tage gebraucht, bis längere Touren über 4.500 Meter gut machbar waren. Diese Tage solltest Du fest einplanen und nicht als Puffer betrachten, den Du bei Bedarf streichst.

Zeitbedarf: mindestens drei Wochen. Wenn Du Huaraz und Cusco kombinieren willst, besser vier.
➡️ Mehr dazu in unserem Salkantay-Trek-Erfahrungsbericht und im Huaraz-Reiseführer.

⏱️ Du hast nur zehn bis 14 Tage

Dann konzentrierst Du Dich auf Cusco und das Heilige Tal. Der Rest des Landes läuft Dir nicht weg. Hast Du zehn Tage, sieht die Route so aus: Ankunft in Cusco, zwei ruhige Tage in der Stadt, danach Pisac, Maras und Moray, eine Nacht in Ollantaytambo, mit dem Zug nach Machu Picchu und zum Abschluss Palccoyo oder die Laguna Humantay.

Bei 14 Tagen kannst Du entweder Arequipa mit dem Colca Canyon oder den Titicacasee ergänzen. Beides zusammen wird hektisch. Lange Busfahrten wie von Lima nach Cusco solltest Du bei wenig Zeit durch Inlandsflüge ersetzen. Sie sind in Peru nicht teuer und sparen Dir je Strecke einen ganzen Reisetag.

Was Du weglassen solltest: Huaraz, den Amazonas und Nordperu. Jedes dieser Ziele braucht mindestens vier bis fünf Tage, wenn es sich lohnen soll.

🦅 Du willst Tiere und Natur erleben

Bei der Tierbeobachtung zeigt Peru seine Vielfalt sehr deutlich. Im Colca Canyon siehst Du Andenkondore. Für uns war das bis heute eines der schönsten Tiererlebnisse in Südamerika. Auf der Fahrt dorthin durch Salinas y Aguada Blanca begegnest Du wilden Vicuñas und mit Glück Flamingos. An der Küste leben auf den Islas Ballestas Seelöwen, Humboldt-Pinguine und unzählige Seevögel.

Dazu kommt der Amazonas. Für die erste Regenwald-Erfahrung ist Tambopata die bessere Wahl, weil die Anreise über Puerto Maldonado einfacher und die Lodge-Auswahl größer ist. Manu lohnt sich eher, wenn Du schon im Regenwald warst und für mehr Abgeschiedenheit auch mehr Aufwand in Kauf nimmst.

Zeitbedarf: zwei bis drei Wochen. Den Amazonas kannst Du gut über einen Flug ab Cusco anhängen.

🗿 Dich interessieren Kultur und Geschichte

Dann ist Cusco Dein Ausgangspunkt, und zwar für mehr als ein paar Tage. Sacsayhuamán, Ollantaytambo, Pisac, Chinchero und Moray zeigen unterschiedliche Seiten der Inka-Kultur, von Festungsbau bis Landwirtschaft. Mit dem Boleto Turístico kommst Du in die meisten dieser Anlagen.

Ergänze das mit Kulturen vor den Inka: die Nazca-Linien an der Küste und Kuélap im Norden, eine Festung der Chachapoya, die Du fast für Dich allein hast. Arequipa mit dem Monasterio Santa Catalina deckt die Kolonialzeit ab. Wenn Du im Juni reist, solltest Du Deine Planung um das Inti Raymi am 24. Juni herum aufbauen. Unterkünfte dafür musst Du allerdings Monate im Voraus buchen.

Zeitbedarf: drei Wochen ohne Nordperu, vier mit Kuélap.

🧭 Du warst schon in Peru oder magst es ruhiger

Wenn Du Machu Picchu schon kennst oder Menschenmassen meidest, lohnt sich der Norden. Mit dem Gocta-Wasserfall und Kuélap rund um Chachapoyas bekommst Du Nebelwald, alte Ruinen und kleine Dörfer, ohne dass Dir ständig Reisegruppen begegnen.

Auch rund um die bekannten Orte gibt es ruhigere Alternativen. Statt Vinicunca nimmst Du Palccoyo, statt der Laguna 69 die Laguna Churup, und statt einer reinen Tagestour zum Rainbow Mountain machst Du Ausangate 7 Lakes. Wir haben auf allen drei Wanderungen nur wenige andere Menschen getroffen.

Zeitbedarf: Nordperu allein braucht eine Woche bis zehn Tage, weil die Anreise über Lima oder Jaén Zeit kostet.

🌡️ Und wenn Du die Höhe schlecht verträgst?

Das solltest Du vor der Buchung ehrlich klären. Ein großer Teil der Highlights liegt über 3.000 Metern. Für die meisten Menschen ist das mit genug Akklimatisierung kein Problem, aber nicht für alle.

Wenn Du sicherer planen willst, konzentrierst Du Dich auf Lima, Paracas, Huacachina, Nazca, Arequipa und den Amazonas. Machu Picchu liegt mit rund 2.400 Metern niedriger als Cusco. Viele übernachten deshalb lieber im Heiligen Tal oder in Aguas Calientes als in der Stadt selbst. Mit Vorerkrankungen sprichst Du vorher am besten mit Deiner Hausärztin oder Deinem Hausarzt.

Schnellübersicht: Welcher Reisetyp bist Du?

ReisetypDiese Highlights passen zu DirEmpfohlene Dauer
Erste Peru-ReiseLima, Paracas, Arequipa, Colca, Titicacasee, Cusco, Machu Picchu3 Wochen
WandererSalkantay, Humantay, Ausangate, Palccoyo, Huaraz, Laguna 69 & Churup3–4 Wochen
Wenig ZeitCusco, Heiliges Tal, Machu Picchu, Palccoyo10–14 Tage
Natur & TiereColca, Salinas y Aguada Blanca, Islas Ballestas, Tambopata2–3 Wochen
Kultur & GeschichteCusco, Heiliges Tal, Arequipa, Nazca, Kuélap3–4 Wochen
Abseits der MassenGocta, Kuélap, Palccoyo, Churup, Ausangate, Manu3+ Wochen
Für uns ist Peru ein Wanderparadies: 7 Lakes Aussangate Tour

Häufig gestellte Fragen zu Sehenswürdigkeiten in Peru

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Peru?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Peru gehören Machu Picchu, Cusco, das Heilige Tal der Inka, der Colca Canyon, der Titicacasee, die Nazca-Linien, Huaraz mit der Cordillera Blanca sowie der Amazonas-Regenwald rund um Tambopata und den Manu-Nationalpark. Wer zum ersten Mal nach Peru reist, sollte diese Ziele fest in die Route einplanen. Ergänzend lohnen sich Arequipa und die Pazifikküste rund um Paracas und Huacachina, wenn genug Zeit vorhanden ist. So bekommst Du einen Überblick, der sowohl die Anden als auch die Küste und den Regenwald abdeckt.

Was darf man in Peru auf keinen Fall verpassen?

Wenn Du genügend Zeit hast, empfehlen wir vor allem den Salkantay Trek nach Machu Picchu. Für uns war diese mehrtägige Wanderung das schönste Erlebnis der gesamten Peru-Reise. Daneben solltest Du einige Tage in Cusco und dem Heiligen Tal, im Colca Canyon sowie rund um Huaraz verbringen. Diese Regionen zeigen die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Perus besonders deutlich. Wer noch Zeit übrig hat, sollte auch einen Abstecher in den Amazonas einplanen, da er einen starken Kontrast zu den Anden bildet.

Wie viele Tage sollte man für Peru einplanen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest Du mindestens drei Wochen einplanen. Besser sind vier bis sechs Wochen, damit Du neben Cusco und Machu Picchu auch Huaraz, den Amazonas, die Pazifikküste und den Süden des Landes entspannt bereisen kannst. Wer weniger Zeit hat, sollte sich auf zwei bis drei Regionen konzentrieren, statt zu viele lange Fahrten einzuplanen. Die großen Distanzen in Peru werden häufig unterschätzt.

Welche Sehenswürdigkeiten eignen sich für eine zweiwöchige Rundreise?

Bei zwei Wochen würden wir folgende Route empfehlen: Lima, Paracas mit den Islas Ballestas, Huacachina, Cusco, das Heilige Tal, dazu entweder den Salkantay Trek oder eine direkte Anreise nach Machu Picchu, sowie den Rainbow Mountain oder die Laguna Humantay. So bekommst Du bereits einen guten Eindruck von Peru, ohne zu viele lange Reisetage einzuplanen. Für den Amazonas oder Nordperu bleibt bei dieser Route allerdings kaum Zeit.

Ist Machu Picchu die schönste Sehenswürdigkeit Perus?

Machu Picchu ist zweifellos die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes. Für uns persönlich war jedoch der Salkantay Trek das eigentliche Highlight, weil der Weg durch die Anden mindestens genauso viel Eindruck hinterlässt wie die Inkastadt selbst. Wer wenig Zeit hat, sollte trotzdem nicht auf Machu Picchu verzichten, auch bei direkter Anreise mit Zug oder Bus bleibt es ein besonderer Ort.

Lohnt sich Huaraz?

Ja. Wenn Du gerne wanderst oder Berge magst, gehört Huaraz zu den schönsten Regionen Perus. Die Laguna 69, die Laguna Churup und die gesamte Cordillera Blanca zählen für uns zu den stärksten Landschaftserlebnissen Südamerikas. Wichtig ist ausreichend Zeit zur Akklimatisierung, viele Wanderungen führen über 4.500 Meter.

Palccoyo oder Vinicunca – welcher Rainbow Mountain ist besser?

Wir würden jederzeit wieder Palccoyo wählen. Die Landschaft ist mindestens genauso beeindruckend, gleichzeitig sind dort weniger Besucher unterwegs. Außerdem erwarten Dich mehrere farbige Berge und ein Steinwald statt eines einzelnen Aussichtspunkts. Vinicunca lohnt sich trotzdem, wenn Du den bekanntesten Rainbow Mountain Perus sehen möchtest, auch wenn es dort deutlich voller ist.

Lohnt sich der Amazonas in Peru?

Ja, auf jeden Fall. Der Amazonas bildet einen starken Kontrast zu den Anden und der Pazifikküste. Das Tambopata Nationalreservat eignet sich gut für die erste Amazonas-Reise, mit vergleichsweise einfacher Anreise über Puerto Maldonado. Wer tiefer in den Regenwald eintauchen möchte, findet im Manu-Nationalpark eines der ursprünglichsten Naturgebiete Südamerikas, dafür mit deutlich höherem Aufwand bei der Anreise.