Peru Rundreise 4 Wochen

Mit vier Wochen in Peru verschiebt sich die Frage der Planung. Du musst nicht mehr entscheiden, ob du Machu Picchu oder die Berge siehst, sondern in welcher Reihenfolge du beides angehst, ohne den Körper zu überfordern. Peru ist ein Höhenland. Zwischen Meereshöhe und dem Titicacasee auf 3.800 Metern liegt nur eine Flugstunde, und die Wanderungen in der Cordillera Blanca führen auf über 4.600 Meter. Wer das nicht plant, verbringt Tage mit Kopfschmerzen.

Diese Route verbindet drei Landschaften. Zuerst die Küste und der Norden: Lima, die archäologische Stätte Caral und Huaraz, das Tor zur höchsten tropischen Gebirgskette der Erde. Danach die Wüstenküste im Süden mit Paracas und Huacachina. Der Hauptteil gehört den Anden: Cusco, das Heilige Tal, Machu Picchu, der Titicacasee, Arequipa und der Colca-Canyon. Am Ende fliegst du von Arequipa zurück nach Lima.

Die Reihenfolge folgt der Höhe und der Geografie. Du startest auf Meereshöhe und gehst in Huaraz auf 3.000 Meter, noch bevor du die anstrengenden Etappen hast. Nach den Küstenstationen folgt Cusco mit 3.400 Metern, und von dort führt die Route über den Titicacasee nach Arequipa, ohne dass du zurückfahren musst. Lange Busfahrten sind eingeplant, aber an den Stellen, an denen die Strecke lang und zäh wird, sparst du dir den Bus mit einem Flug, etwa zwischen Ica und Cusco.

Gereist wird mit Fernbussen, zwei Inlandsflügen, einem Zug und organisierten Touren. Einen Mietwagen brauchst du nicht. Die Route passt zu Individualreisenden und Paaren, die gern wandern, Kultur mögen und bereit sind, früh aufzustehen. Sie ist anspruchsvoll, vor allem wegen der Höhe und der vielen Reisetage.

Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, die Trockenzeit in den Anden. Dann ist die Cordillera Blanca zugänglich, die Wege in Cusco sind trocken, und im Colca-Canyon sind die Kondore aktiv. Die Nächte sind kalt, in Huaraz und Puno oft unter null Grad. In Lima ist dieselbe Zeit grau. Von November bis März herrscht Regenzeit mit Wolken, Schlamm und gesperrten Wegen.

Definitiv ein Highlight in Peru- der Besuch von Machu Picchu
4 Wochen Peru Reise auf einen Blick

📍 Region: Peru, Rundreise mit Machu Picchu und der Cordillera Blanca
🏛️ Perfekt für: Individualreisende, Paare, Wanderer, Kulturinteressierte
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: 28 Tage (27 Nächte)
🚗 Fortbewegung/Anreise: Fernbusse, Flüge Lima–Cusco und Arequipa–Lima, Zug nach Machu Picchu, dazu Boote
💰 Preisniveau: Mittelklasse, grob 3.000 bis 4.200 € pro Person ohne internationalen Flug
☀️ Beste Reisezeit: Mai bis September


Routenübersicht

ReisetagOrtÜbernachtungen
Tag 1–2Lima2
Tag 3Caral und Barranca1
Tag 4–8Huaraz5
Tag 9–10Paracas2
Tag 11Huacachina1
Tag 12–14Cusco3
Tag 15Heiliges Tal (Ollantaytambo)1
Tag 16–18Machu Picchu und Cusco3
Tag 19–21Titicacasee (Puno, Amantaní)3
Tag 22–25Arequipa und Colca-Canyon4
Tag 26–27Lima2
Tag 28Rückflug0

Die Tagesangaben beziehen sich auf die Nächte. Der Anreisetag zur nächsten Station ist jeweils der erste Tag des neuen Abschnitts. Tag 27 ist ein Reservetag, du kannst ihn bei Bedarf früher für Verspätungen oder Verlängerungen nutzen.

Tag 1–2: Lima

Hauptstadt der Küche, nicht der Postkarten

(Internationaler Flughafen Jorge Chávez, Beginn deiner Reise)*

Lima ist keine Schönheit, aber sie hat zwei Dinge, die sie zu einem guten Einstieg machen: Essen und Ruhe. Du kommst nach 14 bis 17 Stunden Flug an, hast sechs bis sieben Stunden Zeitverschiebung und willst nichts anderes, als dich zu setzen. Die Stadt macht das leicht. Am Pazifik liegt Miraflores mit Klippenpromenade, Parks und Cafés, in denen niemand drängt.

Zwei Nächte genügen, wenn du am Ende der Reise nochmal zurückkommst. Am ersten Tag erkundest du Miraflores und besuchst die Huaca Pucllana, eine Lehmziegelpyramide mitten im Wohnviertel. Mittags gehst du in eine Cevichería, denn Ceviche wird traditionell nur bis zum Nachmittag serviert. Am zweiten Tag besuchst du das historische Zentrum mit Plaza de Armas, Kathedrale und Kloster San Francisco, dessen Katakomben Tausende Knochen enthalten. Am Abend bist du in Barranco, dem Viertel mit Bars, Galerien und Street-Art. Das Museo Larco in Pueblo Libre zeigt vorspanische Kunst und lohnt, wenn du dich für Archäologie interessierst, bevor du Caral besuchst.

Lima passt zu Reisenden, die Essen und Stadtleben mögen. Wer nur Landschaft sucht, kann auf zwei Nächte verzichten und am Ende der Reise nur eine Nacht einplanen.

Highlights
  • Miraflores mit Klippenpromenade und Huaca Pucllana
  • Historisches Zentrum mit Kathedrale und Kloster San Francisco
  • Barranco mit Street-Art und Bars
  • Museo Larco mit vorspanischer Kunst
  • Ceviche und Pisco Sour
Transport

Anreise: Direktflüge ab Madrid dauern rund 12 Stunden, Flüge mit Umstieg 14 bis 17 Stunden. Der Flughafen Jorge Chávez liegt rund 15 Kilometer vom Zentrum, die Fahrt nach Miraflores dauert 45 bis 90 Minuten, Taxi oder Uber kosten 15 bis 25 Euro.

Vor Ort: Uber und Taxis. Abends nimmst du immer ein Taxi.raktisch. Abends nimmst du immer ein Taxi.

Unterkunft

Unser Tipp: Geh in der ersten Nacht früh schlafen und leg die Weiterreise nach Caral nicht auf den Tag nach der Ankunft, wenn du müde bist. Für Restaurants wie Central oder Maido reservierst du Monate im Voraus. Hier liest du mehr über Lima.


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Tag 3: Caral und Barranca

Die älteste Stadt Amerikas

Rund 180 Kilometer nördlich von Lima liegt Caral, eine Stätte, die um 2600 vor Christus entstand und damit gleichzeitig mit den Pyramiden von Gizeh. Sie gilt als eine der ältesten bekannten Städte der Neuen Welt und gehört seit 2009 zum UNESCO-Welterbe. Du findest sechs große Pyramiden, ein Amphitheater, Plätze und Wohnbereiche, alle aus Stein und Lehm. Die Anlage liegt in einem trockenen Tal, und von den Pyramiden aus siehst du weit über die Wüste.

Wer hierher kommt, sollte keine Inka-Ruine erwarten. Caral ist älter und einfacher, es gibt keine Goldschätze, sondern Steinhaufen, die erst durch Erklärung zum Leben erwachen. Mit einem Führer ist der Besuch spannender, ohne wirkt er trocken. Plane zwei bis drei Stunden ein. Die Stätte passt zu Reisenden, die Archäologie mögen und Geschichte hinter dem Inka-Reich suchen. Wer nur Natur und Landschaft sucht, kann Caral streichen und direkt nach Huaraz fahren.

Der Ablauf: Du nimmst am Morgen den Bus von Lima nach Supe oder Barranca (rund 3 bis 3,5 Stunden), fährst per Taxi oder Colectivo nach Caral (rund 40 Minuten), schaust dir die Anlage an und übernachtest in Barranca. Am nächsten Morgen fährst du von dort weiter nach Huaraz. Das hat einen Vorteil: Die Fahrt von Lima nach Huaraz dauert sonst 7 bis 8 Stunden am Stück, so teilst du sie.

Highlights

  • Sechs Pyramiden aus der Zeit um 2600 vor Christus
  • Amphitheater und Plätze
  • Blick über das trockene Tal
  • Fahrt durch die Küstenwüste

Transport

Anreise von Lima: Busse nach Supe und Barranca fahren von mehreren Terminals in Lima, Fahrzeit rund 3 bis 3,5 Stunden, Kosten wenige Euro. Von Supe oder Barranca fährst du mit dem Taxi oder Colectivo nach Caral (rund 40 Minuten). Alternativ buchst du eine Tagestour ab Lima, die rund 12 Stunden dauert.

Weiterfahrt: Von Barranca fahren Busse nach Huaraz (rund 4 bis 5 Stunden).

Unterkunft

  • einfache Hotels in Barranca – Doppelzimmer meist 25 bis 40 USD. Die Auswahl ist schlicht, buche über eine Plattform und achte auf Bewertungen.

Unser Tipp: Bring Sonnenschutz, Wasser und Hut mit, im Gelände gibt es kaum Schatten. Lass dir vor Ort von einem Führer die Anlage erklären. Wenn du Zeit sparen willst, überspringst du Caral und fährst direkt von Lima nach Huaraz.


Tag 4–8: Huaraz

Die höchsten Berge der Tropen

Huaraz liegt auf rund 3.050 Metern in einem Hochtal, flankiert von der Cordillera Blanca im Osten. Die Gebirgskette ist die höchste tropische der Erde und trägt Dutzende Gipfel über 6.000 Meter, darunter den Huascarán mit 6.768 Metern. Die Stadt selbst ist funktional und wurde 1970 von einem Erdbeben fast zerstört, hat aber Restaurants, Läden und Wanderanbieter. Alles dreht sich um die Berge. Der größte Teil der Cordillera ist als Nationalpark Huascarán geschützt und gehört zum UNESCO-Welterbe.

Fünf Nächte sind sinnvoll, weil die ersten Tage der Anpassung gehören. Du kommst von der Küste und liegst nach einem Tag in 3.050 Metern. Am ersten Tag schonst du dich, bummelst durch die Stadt und besuchst höchstens die Ruinen von Wilcahuaín. Am zweiten Tag wanderst du zur Laguna Churup auf 4.450 Metern, einer Tour mit rund vier Stunden Dauer und einer kurzen Kletterpassage, die als Anpassungswanderung gut funktioniert. Am dritten Tag folgt die Laguna 69. Der türkisfarbene See liegt auf 4.600 Metern unter einer Eiswand, und die Tour dauert insgesamt etwa 12 Stunden: rund drei Stunden Fahrt in jede Richtung zum Startpunkt Cebollapampa und sechs bis sieben Stunden Wanderung. Der vierte Tag gehört dem Tal von Chavín de Huántar, einer vorinkaischen Tempelanlage auf 3.180 Metern, die ebenfalls UNESCO-Welterbe ist und mit einem Tagesausflug erreichbar ist.

Der Pastoruri-Gletscher liegt auf rund 5.000 Metern und wird immer kleiner. Wegen der Höhe ist der Besuch nur nach gründlicher Anpassung ratsam. Für Mehrtagestouren wie den Santa-Cruz-Trek planst du vier Tage mit Führer ein. Das passt in diese Route nur, wenn du andere Stationen kürzt.

Huaraz passt zu Wanderern mit Kondition. Wer nicht in große Höhe will, bleibt kürzer oder besucht nur Chavín.

Highlights

  • Laguna 69 unter der Eiswand
  • Laguna Churup als Anpassungswanderung
  • Chavín de Huántar mit Tempelanlage
  • Blick auf den Huascarán
  • Abende in den Restaurants von Huaraz

Transport

Anreise von Barranca (oder Lima): Busse fahren von Barranca und Pativilca nach Huaraz, rund 4 bis 5 Stunden. Von Lima aus dauert die Fahrt 7 bis 8 Stunden, Gesellschaften wie Cruz del Sur und Oltursa fahren auch nachts. Kosten etwa 15 bis 25 Euro.

Vor Ort: Tagestouren buchst du bei Agenturen in der Stadt, Abholung am Hotel. Preise etwa 15 bis 25 Euro pro Tour, zusätzlich Parkeintritt.

Unterkunft

  • Hotel El Tumi – zentrumsnah, mit Tour-Infos, ca. 60 USD
  • Ebony Hotel – einfacher, mit Gemeinschaftsbereichen, ca. 25 USD

Unser Tipp: Trink viel, geh langsam und steige nach der ersten Nacht nicht gleich höher als 4.000 Meter. Pack Schichtkleidung und Wanderstöcke, die Temperaturen schwanken stark. Bei Beschwerden wie Kopfschmerz, Übelkeit oder Schwindel steigst du ab. Hier liest du mehr über Huaraz: [Link zum Huaraz-Artikel einfügen].


Tag 9–10: Paracas

Seelöwen an der Wüstenküste

Von Huaraz geht es zurück an die Küste, und das ist ein langer Reisetag. Am Morgen nimmst du den Bus nach Lima (7 bis 8 Stunden), steigst dort um und fährst weiter nach Paracas (3,5 bis 4 Stunden). Du kommst am Abend an. Wer lieber nachts fährt, nimmt den Nachtbus von Huaraz nach Lima und am Morgen den Bus nach Paracas, das spart die Hotelnacht, ist aber anstrengend.

Paracas ist ein kleiner Ort an einer Bucht mit Promenade, Hotels und Restaurants. Das Hauptziel sind die Islas Ballestas, Felsinseln, die oft „Klein-Galápagos“ genannt werden. Der Vergleich ist zu groß gegriffen, denn du betrittst die Inseln nicht und siehst nur Tiere vom Boot. Das sind aber viele: Seelöwen, Humboldt-Pinguine, Pelikane, Tölpel. Die Fahrt dauert rund zwei Stunden und startet am Vormittag. Dabei fährst du am Geoglyphen El Candelabro vorbei, einem Bild im Sandhang, dessen Alter nicht eindeutig geklärt ist. Das Nationalreservat Paracas mit Wüstenklippen und Playa Roja besuchst du am Nachmittag.

Zwei Nächte sind richtig, weil du am Anreiseabend ankommst und am nächsten Tag Boot und Reservat machst. Nach Huaraz ist Paracas Erholung, flach, warm und ruhig.

Paracas passt zu Reisenden, die Tiere und Küstenlandschaften mögen. Für Wanderer ist es eher Pause.

HHighlights
  • Bootsfahrt zu den Islas Ballestas
  • Paracas-Nationalreservat mit Playa Roja
  • El Candelabro vom Boot aus
  • Humboldt-Pinguine und Seelöwen
  • Fisch und Meeresfrüchte an der Promenade

Transport

Anreise von Huaraz: Bus nach Lima (7 bis 8 Stunden), dann Bus nach Paracas (3,5 bis 4 Stunden). Cruz del Sur und Oltursa sind sichere Gesellschaften. Insgesamt rechnest du mit mindestens 12 Stunden.

Vor Ort: Boot und Reservat buchst du im Ort. Ein Taxi fährt dich ins Reservat.

Unterkunft

Unser Tipp: Buche die Bootsfahrt am Vormittag, bevor der Wind kommt. Nimm eine Windjacke mit, die Fahrt ist kühl, und die Sonne brennt trotzdem. Hier liest du mehr über Paracas.


Tag 11: Huacachina

Dünen und Sonnenuntergang

Huacachina ist eine kleine Oase mit Lagune, umgeben von hohen Sanddünen, etwa fünf Kilometer von der Stadt Ica entfernt. Das Bild ist bekannt, die Realität etwas weniger ursprünglich: Die Lagune wird künstlich gefüllt, rundherum stehen Hostels und Bars. Gefahren wird mit Buggys, die über die Dünen rasen, und mit Sandboards, auf denen du die Hänge hinabrutschst. Beides macht Spaß, hat aber Risiken. Achte auf Gurte und nüchterne Fahrer.

Eine Nacht genügt. Am späten Nachmittag fährst du mit dem Buggy los, wenn es kühler und das Licht weicher wird. Der Sonnenuntergang über der Wüste ist der Höhepunkt. Wer Zeit hat, besucht in Ica ein Weingut oder eine Pisco-Brennerei, etwa Bodega Tacama oder Vista Alegre.

Huacachina passt zu Reisenden, die Action mögen. Wer lieber wenig Trubel hat, streicht die Station und gibt Paracas oder Cusco einen Tag mehr.

Highlights
Transport

Anreise von Paracas: Per Bus* oder Taxi nach Ica (ca. 1,5 Stunden), dann Taxi zur Oase (ca. 10 Minuten). Viele Busgesellschaften verbinden Paracas und Ica, die Fahrt kostet wenige Euro.

Vor Ort: Alles ist zu Fuß erreichbar. Tagsüber ist es sehr heiß, Sonnenschutz und Wasser sind wichtig.

Unterkunft

Unser Tipp: Wähle den Buggy-Anbieter nach Sicherheit, nicht nach Preis. Komm am späten Nachmittag und nimm Hut und Wasser mit. Hier findest du mehr Infos zu Huacachina.


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Tag 12–14: Cusco

Die Hauptstadt der Inka, Teil eins

Nach dem Tag in Huacachina fliegst du nach Cusco. Ein Nachtbus von Ica nach Cusco dauert 14 bis 16 Stunden über kurvige Bergstraßen und ist anstrengend. Wir empfehlen stattdessen die Variante über Lima: am Morgen Bus von Ica nach Lima (rund 4 bis 4,5 Stunden), am Nachmittag Flug nach Cusco (rund 1,5 Stunden). Das kostet Geld, spart aber einen halben Tag und die Strapazen.

Cusco liegt auf 3.400 Metern. Die Stadt war das Zentrum des Inka-Reichs, bis die Spanier sie 1533 eroberten und auf den Inka-Mauern ihre Kirchen und Häuser bauten. Der Sonnentempel Qorikancha steht unter dem Kloster Santo Domingo, die Kathedrale an der Plaza de Armas. In San Blas arbeiten Kunsthandwerker. Du kommst aus Huaraz und hast schon Höhenerfahrung, das hilft, ersetzt aber nicht die Vorsicht. Am ersten Abend bleibst du ruhig.

Drei Nächte geben Raum. Am zweiten Tag gehst du durch die Altstadt, besuchst Qorikancha, San Blas und den Mercado San Pedro. Am dritten Tag steigst du zu den Ruinen oberhalb der Stadt auf: Sacsayhuamán, Q’enqo, Tambomachay. Dafür brauchst du ein Sammelticket, das Boleto Turístico. Am Abend isst du Alpaka oder Cuy, falls du magst, oder gehst in ein Café.

Cusco passt zu Reisenden, die Geschichte und Kultur mögen. Die Stadt ist touristisch, aber lebendig.

Highlights
  • Plaza de Armas und Kathedrale
  • Qorikancha, der Sonnentempel
  • Viertel San Blas mit Kunsthandwerk
  • Sacsayhaman, Q’enqo und Tambomachay
  • Mercado San Pedro

Transport

Anreise von Ica: Bus nach Lima, Flug nach Cusco. Flüge von LATAM, Sky und JetSMART kosten bei früher Buchung 50 bis 120 Euro. Der Flughafen liegt rund 15 Minuten vom Zentrum.

Vor Ort: Das Zentrum ist zu Fuß erreichbar, Taxis sind günstig.

Unterkunft

Unser Tipp: Heize abends, im Winter sinken die Temperaturen unter null. Kauf das Boleto Turístico erst, wenn du dich angepasst hast. Hier liest du mehr über Cusco.


Tag 15: Heiliges Tal

Terrassen, Märkte und eine Festung

Das Valle Sagrado liegt rund 2.800 Meter hoch, also tiefer als Cusco, und das Klima ist milder. Hier bauten die Inka Mais und Kartoffeln auf Terrassen, die bis heute sichtbar sind. Die wichtigsten Stationen sind Pisac mit Markt und Ruinen und Ollantaytambo mit einer Festung, die über dem Ort liegt.

Ein Tag reicht. Du fährst am Morgen nach Pisac, schaust dir den Markt an, der am Sonntag am größten ist, und steigst zu den Terrassen hinauf. Danach geht es durchs Tal nach Ollantaytambo, wo du übernachtest. Die Salinen von Maras und die Terrassen von Moray, die du nur mit Taxi oder Tour erreichst, passen am Tag 18 besser, wenn du nach Machu Picchu zurück in Cusco bist.

Die Übernachtung in Ollantaytambo hat einen praktischen Grund: Der Zug nach Machu Picchu fährt hier ab. Der Ort hat Pflastergassen und Inka-Mauern.

Highlights
Transport

Anreise von Cusco: Per Taxi, Colectivo oder Tour. Cusco–Pisac etwa 45 bis 60 Minuten, Pisac–Ollantaytambo rund 1,25 Stunden. Ein Taxi für den Tag kostet 40 bis 70 Euro.

Unterkunft

Unser Tipp: Fahr am Sonntag nach Pisac, aber früh, bevor die Reisebusse ankommen. Nimm für Machu Picchu einen kleinen Rucksack, das große Gepäck bleibt im Hotel.


Tag 16–18: Machu Picchu und Cusco

Der Höhepunkt, ohne Hetze

Machu Picchu liegt auf rund 2.400 Metern auf einem Bergrücken, umgeben von Nebelwald. Die Inka bauten die Anlage im 15. Jahrhundert, vermutlich als Residenz für ihre Herrscher. Die Spanier fanden sie nie, und seit 1911 ist sie weltweit bekannt. Sie gehört zu den Neuen Sieben Weltwundern und ist entsprechend voll. Tickets haben ein festes Zeitfenster und eine festgelegte Route. In der Hauptsaison sind sie Monate vorher ausverkauft. Prüf die aktuellen Regeln, auch zu Rundwegen und ob ein Führer Pflicht ist. Rechne mit etwa 150 Soles für das Ticket.

Der Ablauf: Am Tag 16 fährst du mit dem Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes, rund 1,5 Stunden. Am Tag 17 stehst du früh auf, nimmst den Bus zum Eingang (rund 24 USD hin und zurück) und bleibst drei bis vier Stunden. Am Nachmittag geht es mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo und per Van nach Cusco, die Ankunft ist am Abend. Wer den Huayna Picchu oder den Machu Picchu Mountain besteigen will, braucht ein Ticket mit dieser Option und Kondition. Der Zug kostet je nach Klasse etwa 60 bis 100 USD pro Strecke.

Am Tag 18 hast du in Cusco einen freien Tag. Du kannst die Salinen von Maras und Moray besuchen, einen Kochkurs machen oder dich ausruhen. Die Wanderung zum Regenbogenberg Vinicunca liegt auf rund 5.000 Metern und ist anstrengend, sie passt nur, wenn du sehr gut angepasst bist.

Wer mehr Abenteuer will, kann statt des Zugs den Salkantay-Trek gehen. Er dauert vier bis fünf Tage und endet in Aguas Calientes. Plane das nur mit Führer und früher Buchung und streich dafür den Tag 15 und den Tag 18.

Machu Picchu passt zu allen Reisenden. Wer Menschenmassen nicht mag, kommt mit dem frühesten Zeitfenster.

Highlights
  • Machu Picchu Zitadelle mit Terrassen und Tempeln
  • Optional: Huayna Picchu oder Machu Picchu Mountain
  • Zugfahrt durch das Urubamba-Tal
  • Aguas Calientes mit Thermalquellen
  • Nebelwald und Orchideen entlang der Wege
Transport

Anreise von Ollantaytambo: Zug nach Aguas Calientes, rund 1,5 Stunden. Von dort Bus zum Eingang, rund 25 Minuten. Rückfahrt mit Zug nach Ollantaytambo und per Van oder Taxi nach Cusco (rund 2 Stunden).

Vor Ort: Du brauchst Reisepass und Ticket, der Eingang ist streng geregelt. Große Rucksäcke sind nicht erlaubt.

Unterkunft
  • Hotels in Aguas Calientes – Doppelzimmer meist 60 bis 120 Euro. Die zweite Nacht verbringst du wieder in Cusco.

Unser Tipp: Wähle das früheste Zeitfenster, um die Anlage zu sehen, bevor es voll wird. Nimm Regenjacke, Sonnencreme und Reisepass mit. Hier liest du mehr über Machu Picchu.


Tag 19–21: Titicacasee

Schilfinseln und Hochland

Von Cusco nach Puno fährst du mit dem Touristenbus. Die Fahrt dauert rund 7 Stunden direkt oder 9 bis 10 Stunden mit Stopps an der Inka-Stätte Raqchi und am Pass La Raya auf 4.300 Metern. Die Strecke führt durch das Altiplano mit Lamas, Alpakas und Lehmhäusern. Puno liegt auf 3.830 Metern am Ufer des Titicacasees, der höchstgelegene schiffbare See der Erde.

Die Stadt ist zweckmäßig, die Attraktionen sind auf dem Wasser. Du besuchst die schwimmenden Inseln der Uros, die aus Totora-Schilf gebaut sind. Das ist touristisch, aber ein interessantes Bild einer Kultur, die auf dem See lebt. Auf der Insel Amantaní übernachtest du in einer Familie, isst einfach und siehst abends den Sternenhimmel. Die Insel Taquile ist für ihre Webkunst bekannt, die zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört. Die Nächte sind kalt, und die Höhe merkst du auch ohne Anstrengung.

Der Ablauf: Tag 19 Anreise nach Puno. Tag 20 Boot zu Uros und Amantaní, Übernachtung bei einer Familie. Tag 21 Taquile, danach zurück nach Puno. Eine Übernachtung in Puno am Tag 21 bringt dich in Position für den Bus nach Arequipa.

Der Titicacasee passt zu Reisenden, die Kultur und Ruhe schätzen. Wer wenig Zeit hat, streicht die Station und fliegt von Cusco direkt nach Arequipa.

Highlights

  • Uros-Inseln aus Schilf
  • Übernachtung bei einer Familie auf Amantaní
  • Taquile mit Webkunst
  • Sonnenuntergang auf dem See
  • Fahrt durchs Altiplano

Transport

Anreise von Cusco: Touristenbus (z. B. Inka Express oder Turismo Mer) rund 7 bis 10 Stunden, Kosten etwa 40 bis 50 USD. Alternativ ein normaler Fernbus, günstiger, aber ohne Stopps. Die Ausflüge auf dem See buchst du in Puno oder über das Hotel.

Unterkunft

  • Casa Andina Premium Puno – am See, ca. 100 bis 140 USD
  • Familienunterkunft auf Amantaní – einfach, mit Vollpension, ca. 25 bis 40 Euro pro Person
  • einfache Hostals in Puno – ab etwa 25 Euro

Unser Tipp: Pack warme Kleidung ein, die Nächte auf dem See sind eiskalt. Nimm kleine Geschenke wie Obst oder Schulmaterial für die Gastfamilie mit. Plane die Bootsfahrt am Vormittag, wenn der See ruhiger ist.


Tag 22–25: Arequipa und Colca-Canyon

Weiße Stadt und tiefer Canyon

Von Puno nach Arequipa fährst du mit dem Bus in rund 5 bis 6 Stunden. Arequipa liegt auf 2.300 Metern, also deutlich tiefer als Puno, und das Klima ist trocken und mild. Die Altstadt besteht aus hellem Vulkangestein, dem Sillar, deshalb der Beiname „weiße Stadt“. Die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu umrahmen die Stadt. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe.

Das Kloster Santa Catalina aus dem 16. Jahrhundert ist eine Stadt in der Stadt, mit Gassen und Innenhöfen in Blau und Orange. Du brauchst etwa zwei Stunden. Das Museo Santuarios Andinos zeigt die Mumie Juanita, ein Inka-Mädchen, das auf einem Vulkan geopfert wurde. Vom Aussichtspunkt Yanahuara siehst du Stadt und Misti. Probiere Rocoto Relleno in einer Picantería.

Der Colca-Canyon liegt rund vier Stunden von Arequipa entfernt und gehört zu den tiefsten der Erde. Mit einer Zweitagestour fährst du am ersten Tag über den Pass Patapampa auf rund 4.900 Metern nach Chivay, besuchst Thermalquellen und übernachtest. Am zweiten Tag stehst du früh auf und fährst zum Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, wo du morgens Andenkondore im Aufwind siehst. Danach geht es zurück nach Arequipa. Die Tour kostet etwa 70 bis 100 USD, dazu kommt ein Parkticket von rund 70 Soles.

Vier Nächte sind sinnvoll: zwei Nächte in Arequipa, eine in Colca und eine weitere in Arequipa. Wer die Tour mit mehr Wanderung buchen will, bleibt eine Nacht länger im Canyon.

Arequipa passt zu Reisenden, die Architektur, Essen und Natur mögen.

Highlights
  • Kloster Santa Catalina
  • Plaza de Armas mit Kathedrale
  • Museo Santuarios Andinos mit der Mumie Juanita
  • Aussichtspunkt Yanahuara
  • Picanterías mit regionaler Küche
  • Colca Canyon Tour* (2 Tage, ~70–100 USD), Eintritt ~70 PEN
Transport

Anreise von Puno: Bus, rund 5 bis 6 Stunden, Kosten etwa 10 bis 20 Euro.

Colca: Zweitagestour ab Arequipa mit Bus oder Minivan. Fahrzeit rund 3,5 Stunden bis Chivay, danach weitere zwei Stunden zum Aussichtspunkt.

Vor Ort: Das Zentrum ist zu Fuß erreichbar. Taxis sind günstig.

Unterkunft

Unser Tipp: Besuch das Kloster Santa Catalina am späten Nachmittag, wenn weniger Gruppen kommen. Für die Kondore stehst du früh auf und bist vor 8 Uhr am Aussichtspunkt, später sind sie weg. Hier liest du mehr über Arequipa.


Tag 26–27: Lima

Letzte Tage und Reserve

Am Tag 26 fliegst du von Arequipa nach Lima (rund 1,5 Stunden). Du hast zwei Nächte in Lima, die du als Reserve nutzt. Wenn eine Etappe zu lang war, wenn Flüge ausfallen oder wenn du ein Restaurant besuchen willst, für das du keinen Tisch bekommen hast. Zum Abschluss lohnen sich ein Besuch im Museo Larco, ein Spaziergang in Barranco und ein letztes Ceviche.

Du kannst Tag 27 auch für den Colca-Canyon oder den Titicacasee nutzen, wenn du dort länger bleiben willst.

Unterkunft

  • Libre Hotel, BW Signature Collection – siehe Tag 1–2

Unser Tipp: Kauf Souvenirs wie Alpaka-Textilien, Kaffee und Pisco am Ende der Reise. Halte genug Puffer zum Abflug ein.


Tag 28: Rückflug

Du fliegst von Lima nach Europa. Viele Flüge starten am späten Abend. Plane den Transfer zum Flughafen mit Puffer, der Verkehr in Lima ist dicht.



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DuMont Reisehandbuch – Peru
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.

Rother Wanderführer Peru
Die 62 schönsten Wandertouren in Peru. Ein perfekter Begleiter um die Natur zu Fuß zu durchstreifen. Und Peru ist mit seinen schneebedeckten Gipfeln in den Anden ein Wanderparadies.

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Gebrauchsanweisung für Peru
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Routenzusammenfassung

Die Route verbindet Küste, Berge, Inka-Kultur und Hochland in einer Reihenfolge, die die Höhe schrittweise steigert und größere Rückwege vermeidet. Du siehst Caral und die Cordillera Blanca im Norden, Paracas und Huacachina an der Küste und Cusco, Machu Picchu, den Titicacasee, Arequipa und den Colca-Canyon in den Anden.

Sie passt zu Reisenden, die Zeit haben, die Höhe ernst zu nehmen, und gern wandern. Mit zwei Inlandsflügen und Zug sparst du die schwersten Busfahrten.

Arequipa ist ein absoluter Wohlfühlort

Erweiterungsmöglichkeiten

  • +3 Tage: Verlängere Huaraz um einen Tag für eine zweite große Wanderung oder besuche den Pastoruri-Gletscher. Alternativ gibst du dem Colca-Canyon eine zusätzliche Nacht mit Wanderung.
  • +1 Woche: Gehe den Salkantay-Trek (vier bis fünf Tage) statt der Zugfahrt nach Machu Picchu, oder den Santa-Cruz-Trek in der Cordillera Blanca. Beide brauchen einen Führer und frühe Buchung.
  • +2 Wochen: Fliege von Lima in den Amazonas nach Puerto Maldonado oder Iquitos, mit Dschungellodges. Oder reise in den Norden nach Trujillo und Chiclayo mit Lehmstadt Chan Chan und Pyramiden. Auch die Nazca-Linien sind ab Ica besuchbar.
Verpasse nicht die Regenbogenberge bei Cusco, hier der Palccoyo

Spartipps

  • Inlandsflüge früh buchen: Die Preise von LATAM, Sky und JetSMART steigen kurzfristig stark. Buche den Flug nach Cusco zwei bis drei Monate vorher.
  • Machu-Picchu-Tickets und Zug früh buchen: In der Hauptsaison sind Zeitfenster Monate vorher ausverkauft.
  • Fernbusse nutzen: Cruz del Sur und Oltursa sind komfortabel und günstig. Auf kurzen Strecken lohnt sich kein Flug.
  • Menú del día: Viele Lokale bieten mittags ein Menü mit Suppe, Hauptgang und Getränk für 3 bis 6 Euro.
  • Boleto Turístico in Cusco: Das Sammelticket spart Geld, wenn du mehrere Anlagen besuchst.
  • Touren vor Ort vergleichen: In Huaraz und Puno sind Touren oft günstiger als bei Online-Agenturen. Frag nach, was inklusive ist.
  • Colectivos im Heiligen Tal: Günstig, aber langsamer. Sie fahren ab, wenn sie voll sind.
  • Nebensaison nutzen: Im April, Mai und Oktober sind Preise niedriger, das Wetter ist meist ausreichend.
Die Steilküste von Lima

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Peru Reise

Wie viele Tage sollte man für Peru einplanen?

Mit vier Wochen bekommst du Küste, Berge, Inka-Kultur und Hochland. Zwei Wochen reichen für die klassische Route mit Lima, Cusco und Machu Picchu. Für den Amazonas oder den Norden planst du zusätzlich ein bis zwei Wochen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Von Mai bis September ist es in den Anden trocken und sonnig. Von November bis März ist Regenzeit, die Cordillera Blanca ist dann kaum zugänglich. In Lima ist es von Juni bis November oft grau.

Braucht man einen Mietwagen?

Nein. Du reist mit Bussen, Flügen, Zug und Touren. In den Anden ist Autofahren anstrengend und nicht nötig.

Sind Inlandsflüge sinnvoll?

Ja, Lima–Cusco und Arequipa–Lima sparen viel Zeit. Buche früh und achte auf Gepäckregeln, Low-Cost-Anbieter verlangen Gebühren.

Wie teuer ist die Reise?

Rechne in der Mittelklasse mit etwa 3.000 bis 4.200 Euro pro Person ohne den internationalen Flug. Machu Picchu mit Ticket, Zug und Bus ist der größte Einzelposten.

Kann man die Route auch andersherum fahren?

Ja, du startest dann in Arequipa und endest in Huaraz oder Lima. Das ist hinsichtlich der Höhe weniger günstig, weil du die großen Höhen früh erreichst.

Ist die Route für Anfänger geeignet?

Mit Einschränkungen. Die Infrastruktur ist gut, aber die Höhe und die vielen Reisetage sind anstrengend. In Huaraz brauchst du Kondition.

Sind Nachtbusse in Peru sicher?

Renommierte Gesellschaften wie Cruz del Sur und Oltursa gelten als verlässlich. Auf kurvigen Bergstrecken sind Nachtfahrten trotzdem anstrengend. Wir empfehlen, die Strecke Ica–Cusco zu fliegen und andere lange Strecken tagsüber zu fahren.

Welche Kreditkarte eignet sich?

Visa und Mastercard werden in Hotels und größeren Restaurants akzeptiert. Nimm eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr mit und Bargeld in Sol, vor allem für Busse, Märkte und kleine Orte.

Brauche ich ein Visum oder Impfungen?

Als deutscher Staatsbürger brauchst du für Peru kein Visum, du kannst bis zu 90 Tage bleiben. Eine Gelbfieberimpfung ist für diese Route nicht nötig, wird aber für den Dschungel empfohlen. Informiere dich vor der Reise bei einem Tropeninstitut.

Wie gehe ich mit der Höhe um?

Steige langsam auf, trink viel, vermeide Alkohol und schwere Mahlzeiten. Bei Kopfschmerz, Übelkeit oder Schwindel steigst du ab. Wer anfällig ist, bespricht Medikamente vorab mit einem Arzt.


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Nico & Katja


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