Rotes Thai-Curry mit Ananas
Das beste Curry in Thailand zum nachkochen
Dieses Curry haben wir zum ersten Mal im Greenleaf Guesthouse im Khao Yai Nationalpark gegessen – und sofort geliebt. Für dieses eine Gericht würden wir jederzeit wieder dorthin fahren. Rote Currys gibt es in Thailand an jeder Ecke, aber sie unterscheiden sich meist nur in Nuancen; die Variante mit Ananas dagegen haben wir unterwegs eher selten gefunden.



Rotes Curry Rezept auf einen Blick
Für: 2-3 Personen
Zubereitungszeit: 15 Min
Kochzeit: 20 Min
1. Zutaten für Rotes Curry mit Ananas
- 400 ml Kokosmilch
- 2 EL rote Currypaste (je nach gewünschter Schärfe)
- 1 TL Pflanzenöl (z. B. Kokos- oder Erdnussöl)
- 200 ml Gemüsebrühe (oder Wasser)
- 200 g Ananas, frisch, in Stücke geschnitten
- 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
- 1 Handvoll grüne Bohnen oder Zuckerschoten
- 1 kleine Zwiebel, in Ringe geschnitten
- 250 g Hähnchenbrust, in Streifen geschnitten (alternativ 200 g Garnelen oder 200 g Tofu, gewürfelt)
- 2 EL Fischsauce (oder Sojasauce für die vegane Variante)
- 1 TL Palmzucker (alternativ brauner Zucker)
- 1 TL Limettensaft
- 1 kleine rote Chili, fein gehackt (optional, für extra Schärfe)
- Jasminreis oder Basmatireis, zum Servieren
- Frischer Koriander oder Thai-Basilikum, zum Servieren
- Geröstete Erdnüsse, zum Servieren (optional)

2. Zubereitung des Roten Thai Curry mit Ananas
- Öl in einer großen Pfanne oder im Wok erhitzen und die rote Currypaste darin ca. 1 Minute anbraten, bis sie duftet – so entfalten sich die Aromen am besten.
- Hähnchen oder Garnelen dazugeben und scharf anbraten (Tofu stattdessen separat anbraten und erst später hinzufügen).
- Kokosmilch und Brühe einrühren, gut vermengen und 5 Minuten köcheln lassen.
- Paprika, Bohnen bzw. Zuckerschoten, Zwiebeln und Ananas dazugeben und weitere 5–7 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist – dabei nicht zu stark einkochen lassen, sonst verliert die Kokosmilch ihre Cremigkeit.
- Fischsauce, Palmzucker und Limettensaft unterrühren, nach Wunsch mit der gehackten Chili nachschärfen.
- Mit Jasminreis servieren und erst kurz vor dem Servieren mit Koriander, Thai-Basilikum und gerösteten Erdnüssen garnieren.



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3. Vor-Ort-Tipp
In Thailand wird beim Bestellen oft gefragt: „Mai pet?“ (nicht scharf?). Wer thailändische Schärfe nicht gewohnt ist, bestellt am besten „mai pet“ – oder probiert erst eine kleine Portion Chilipaste separat dazu, bevor sie im Curry landet.
4. Beilagen / Variationen
Je nach Region schmeckt das Curry unterschiedlich: An der Küste geben manche Köche zusätzlich grüne Mango oder Jackfruit hinein, um die Fruchtigkeit noch zu verstärken. Die Variante mit Ananas haben wir nur selten in Thailand gefunden, zum Beipiel im Greanleaf Guesthouse beim Besuch des Khao Yai Nationalparks.

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