Wandern in Huaraz
Die schönsten Touren in der Cordillera Blanca
Eigentlich wollten wir von Lima direkt weiter nach Süden Richtung Cusco. Die höchsten Berge Perus wollten wir uns dann aber doch nicht entgehen lassen, und aus dem spontanen Umweg wurde eine ganze Woche in Huaraz. Aus Blogs und Vlogs kannten wir die Gegend, vor allem die Laguna 69 tauchte dort ständig auf: ein Gletschersee auf 4.600 Metern, zu dem der Weg angeblich nicht einfach ist. Genau deshalb wollten wir es wissen. Rund um Huaraz liegt eines der besten Wandergebiete, das wir in Peru kennengelernt haben.
Hier im Artikel steht alles, was du für deine eigene Woche brauchst: Anreise, Akklimatisierung, Touren, Kosten und die Dinge, die bei uns schiefgelaufen sind.

Huaraz auf einen Blick
📍 Region: Region Ancash, Nordperu, rund 350 Kilometer nördlich von Lima
🏛️ Perfekt für: Wanderer, Naturfreunde, Höhen-Einsteiger, Individualreisende
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: 5 bis 7 Tage, davon 2 Tage zur Akklimatisierung
🚗 Fortbewegung/Anreise: Fernbus von Lima (ca. 9 Std.), vor Ort Collectivos, Taxis und Tagestouren
💰 Preisniveau: günstig, Huaraz war unser günstigster Stopp in Peru
☀️ Beste Reisezeit: Mai bis September (Trockenzeit)
1. Die Cordillera Blanca und die Stadt Huaraz
Die Cordillera Blanca zieht sich über rund 180 Kilometer durch die peruanischen Anden. Es ist die höchste tropische Gebirgskette der Erde. 50 Gipfel ragen über 5.700 Meter hinaus, dazu kommen unzählige Gletscher und Bergseen, die in Peru Lagunen heißen. Der höchste Berg des Landes ist der Huascarán mit 6.768 Metern, der dem Nationalpark seinen Namen gibt. Der Park umfasst etwa 340.000 Hektar und deckt damit fast die gesamte Cordillera Blanca ab. Seit 1975 ist er geschützt, seit 1985 gehört er zum UNESCO-Welterbe.
Huaraz* liegt auf etwa 3.050 Metern und hat inzwischen weit über 100.000 Einwohner, deutlich mehr, als in älteren Reiseführern steht. Auf der einen Talseite liegt die Cordillera Negra mit ihren braun-grünen, geschwungenen Hügeln, auf der anderen die schneebedeckte Cordillera Blanca. Im Zentrum gibt es Hostels, Cafés, Restaurants und Tourbüros in großer Zahl. Trotzdem bleibt Huaraz eine normale peruanische Stadt. Am meisten Leben hat es rund um die Markthallen, zwischen Straßenständen und hupenden Tuk-Tuks. Dort haben wir auch die meisten unserer Einkäufe erledigt, und die Preise waren richtig lokal. Wir hatten hier zum ersten Mal in Peru das Gefühl, nicht den Touristenaufschlag zu zahlen.

Anzeige*
2. Anreise und Unterkunft
- Mit dem Bus von Lima: Die Fahrt dauert etwa 9 Stunden, wir sind tagsüber gefahren, um die Landschaft zu sehen. Die Strecke führt erst durch die Wüste und dann in Serpentinen hinauf in die Berge. Wir sind in Peru fast immer mit Cruz del Sur gefahren, und es war unsere liebste Busgesellschaft: gute Ausstattung, Busse in sehr gutem Zustand und immer zwei Fahrer, die sich alle zwei bis drei Stunden abwechseln. Dafür zahlst du etwas mehr als bei den einfachen Anbietern. Auf Strecken mit viel Gebirge und nicht durchgehend geteerter Straße war uns die Sicherheit das wert. 2022 haben wir für die Fahrt zu zweit 35,50 € bezahlt. Inzwischen sind die Preise spürbar gestiegen, plane bei Cruz del Sur eher mit 35 bis 40 US-Dollar pro Person. Zurück nach Lima sind wir mit dem Nachtbus gefahren.
- Von Norden: Von Trujillo dauert die Fahrt für rund 300 Kilometer etwa 8 Stunden.
- Unterkunft*: Wir haben eine Woche im Lhotse Hostel gewohnt: einfaches Zimmer, ordentliches Frühstück, Dachterrasse und Gemeinschaftsküche, dazu eine gute Lage. Mehr brauchten wir nicht. Für 7 Nächte haben wir zu zweit rund 100 € bezahlt.



Anzeige*
Die besten Unterkünfte für Deine Peru – Reise
Hostal Claudia* in Huacachina
Blacky Hostel* in Cusco
Brothers House* in Cusco
Peru Swiss Hostel* in Arequipa
Casa de Virgina* im Colca Canyon
3. Das Wandern in Huaraz planen
Beste Reisezeit und Wetter
Die Trockenzeit von Mai bis September gilt als beste Zeit für Wanderungen. Wir waren Anfang Juni dort und hatten meist gutes Wetter, allerdings mit Überraschungen: In Huaraz und an der Churup-Lagune schien die Sonne, bei der Laguna 69 hat es geregnet, am Pastoruri-Gletscher fing es plötzlich an zu schneien. In dieser Höhe kann das Wetter innerhalb einer Stunde kippen. Pack deshalb immer Regenschutz ein, auch wenn der Morgen blau aussieht.
Akklimatisierung und Höhenkrankheit
Huaraz liegt auf über 3.000 Metern, die Wanderungen führen bis auf 5.000 Meter. Plane vor der ersten anstrengenden Tour mindestens zwei ruhige Tage ein. Wir hatten in Ecuador schon etwas Höhenluft geschnuppert, uns hier aber trotzdem bewusst Schritt für Schritt gesteigert: erst der Aussichtspunkt, dann Wilkacocha, dann die größeren Touren. Das hat gut funktioniert. Anstrengend waren die Anstiege trotzdem, man merkt die dünne Luft bei jedem Schritt.
Höhenkrankheit (Soroche) kann schon ab etwa 2.500 Metern auftreten, und zwar meist dann, wenn man zu schnell aufsteigt. Typisch sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, schlechter Schlaf und Atemnot. Was hilft:
- langsam steigern und in den ersten Tagen auf Alkohol und schweres Essen verzichten
- viel trinken
- Mate de Coca: Der Tee war bei uns immer dabei und hat uns gutgetan, auch wenn seine Wirkung wissenschaftlich nicht belegt ist
- bei zunehmenden Beschwerden nicht weiter aufsteigen, bei Verwirrtheit, unsicherem Gang oder Atemnot in Ruhe sofort absteigen

Tour oder auf eigene Faust?
Wilkacocha, Rataquena und Churup kannst du mit Collectivo und etwas Orientierung selbst erwandern. Bei Pastoruri und Laguna 69 solltest du eine Tagestour buchen. Selbst dorthin zu kommen ist schwieriger und nur mit Spanisch einigermaßen machbar, und der Preisvorteil ist klein.
Die Qualität der Touren unterscheidet sich dagegen stark. Bei Pastoruri hat uns der Guide zweimal am Hostel stehen lassen, ohne mit uns zu reden, und erst die Hostelbesitzerin hat ihn überzeugt, uns mitzunehmen. Der Busfahrer überholte auf der Strecke waghalsig, und die Stopps führten zu überteuerten Restaurants. Am Tag darauf bei der Laguna 69 war es das Gegenteil: ein vorsichtiger Fahrer und ein Guide, der immer hinter dem Letzten der Gruppe blieb, sich an dessen Tempo anpasste und trotzdem die Zeit im Blick hielt. Auf anderen Touren haben wir erlebt, dass der Guide mit den Schnellsten vorausläuft und die Langsamen allein hinterherkommen. Frag deshalb vor der Buchung im Hostel oder bei anderen Reisenden nach Erfahrungen und nimm nicht automatisch den billigsten Anbieter. Eigenes Essen und Wasser packst du am besten immer selbst ein.

Eintritt in den Huascarán-Nationalpark
Das Ticket gibt es am Kontrollposten oder im SERNANP-Büro in Huaraz. Ein Tag kostet 30 Sol, drei Tage 60 Sol, für 4 bis 30 Tage sind es nach unserem Stand 150 Sol. Residenten und Kinder zahlen weniger. Bei einer gebuchten Tour kauft meist der Guide das Ticket für die Gruppe, sag ihm vorher, wie viele Tage du brauchst. Wir hatten das 3-Tage-Ticket und damit Pastoruri, Laguna 69 und Churup an drei Tagen hintereinander abgedeckt. Wilkacocha und der Aussichtspunkt Rataquena liegen außerhalb des Parks. Bei Tourbuchungen ist der Eintritt oft nicht im Preis enthalten, frag nach.
Was du einpacken solltest
Zwiebellook ist hier Pflicht: Morgens ist es bei 4.000 Metern kalt, in der Sonne beim Aufstieg schnell warm. Dazu gehören feste Wanderschuhe, Sonnencreme und Regenjacke. Mütze und Handschuhe schaden nicht, vor allem bei Pastoruri.



4. Die Wanderungen im Überblick
| Wanderung | Höhe | Aufwand | Anreise | Eintritt Park |
| Mirador de Rataquena | ca. +250 Hm | leicht, gut zur Akklimatisierung | zu Fuß ab der Stadt | nein |
| Laguna Wilkacocha | 3.100 auf 3.700 m | mittel, 600 Hm stetig bergauf | Collectivo | nein |
| Pastoruri-Gletscher | Start 4.800 m, Gletscher ca. 5.000 m | kurz, aber hoch | nur mit Tour | ja |
| Laguna 69 | 3.920 auf 4.580 m | schwer, 13 km, ca. 6 Std. | Tour (ab 5 Uhr) | ja |
| Laguna Churup | ab Pitec auf ca. 4.600 m | sehr steil, 4 km | Collectivo | ja |

Anzeige*
5. Die Wanderungen rund um Huaraz im Detail
Der Mirador de Rataquena: der erste Spaziergang
Der Aussichtspunkt liegt am Stadtrand, etwa 250 Höhenmeter über dem Zentrum. Ruhig angehen wollten wir es eigentlich, aber mit uns sieht das so aus: „Oh, schau mal, ein Aussichtspunkt. Nur 250 Höhenmeter, lass mal machen.“ Die Aussicht über Huaraz und auf die Cordillera Blanca ist die Mühe wert, und es ist ein guter erster Tag. Am zweiten Tag haben wir dann wirklich ausgeschlafen und die Stadt erkundet.

Die Laguna Wilkacocha: der Einstieg
Der Startpunkt liegt nur 15 Minuten von Huaraz entfernt und ist mit dem Collectivo (Linie E oder 10) gut erreichbar. Von 3.100 geht es auf 3.700 Meter, also 600 Höhenmeter am Stück. Wir haben die Schotterstraße genommen, auf der der Anstieg etwas moderater ist als auf dem eigentlichen Wanderweg. Dadurch wurde die Tour fast doppelt so lang, aber in den Kehren öffnen sich immer wieder Fernsichten in alle Richtungen.
Die Lagune selbst ist nicht der Star. Du wanderst in der Cordillera Negra und schaust bei gutem Wetter auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca auf der anderen Talseite. Wir haben oben eine lange Brotzeit gemacht. Zurück stellst du dich an die Straße und hältst die Hand raus, bis ein Collectivo kommt.
➡️ Alle Infos zur Wanderung findest du hier!

Wanderungen im Huascarán-Nationalpark
Der Pastoruri-Gletscher: das erste Mal auf 5.000 Metern
Den Pastoruri-Gletscher im Süden des Parks kannst du nicht auf eigene Faust besuchen, du brauchst eine Tour. Unterwegs gibt es kurze Stopps an brodelnden Schlammtöpfen und bei den Puya Raimondii, riesigen Bromelien, die vom Aussterben bedroht sind. Vom Parkplatz auf 4.800 Metern geht es noch etwa 1,5 Kilometer und 200 Höhenmeter zum Gletscher. Das klingt wenig, ist in dieser Höhe aber anstrengend: langsam gehen, viel trinken, auf den Körper hören.
Uns ging es gut, und es war für uns beide das erste Mal auf 5.000 Metern. Wir waren richtig stolz. Ein paar Fotos, etwas Schneegestöber, dann ging es zurück. Dass der Gletscher seit Jahren schrumpft, merkst du schon an den Fotos in den Tourbüros.
➡️ Alle Infos zur Tour findest du hier!

Die Laguna 69: der Klassiker
Die Laguna 69 ist die bekannteste Tageswanderung der Cordillera Blanca und die anspruchsvollste unserer Woche. Die Tour startet um 5 Uhr morgens. Nach etwa drei Stunden Fahrt gibt es ein Frühstück, danach fährst du durch den nördlichen Teil des Parks vorbei an zwei leuchtend blauen Lagunen. Bei 3.920 Metern beginnt die eigentliche Wanderung.
Der Weg führt zuerst durch ein breites Tal mit Wasserfällen, die aus den Felswänden stürzen. Dieser Abschnitt hat uns fast mehr beeindruckt als die Lagune selbst. Danach folgen zwei steile Anstiege über 600 Höhenmeter, die sich anfühlen, als würden sie nie enden. Wir haben knapp 3 Stunden gebraucht. Oben auf 4.580 Metern bleiben etwa 45 Minuten, dann geht es zurück. Insgesamt waren es 13 Kilometer in rund 6 Stunden. Bei uns hat es oben geregnet, und der Huascarán versteckte sich in den Wolken.
Eine Tagestour kostet etwa 50 Sol pro Person plus 30 Sol Parkeintritt.
➡️ Alle Infos zur Wanderung findest du hier!

Die Laguna Churup: der steilste Tag
Nur 4 Kilometer lang, aber gut 600 Höhenmeter mit teils 40 Prozent Steigung: Die Churup-Lagune war unser Abschlusstest, und unsere Beine hatten die drei Tage davor noch in sich. Mit dem Collectivo fährst du nach Pitec zum Parkplatz. Von dort geht es über hohe Stufen, Steine und Geröll stetig bergauf. Es war so anstrengend, dass es zum Heulen war. Warum werden Stufen in den Bergen eigentlich immer so hoch gebaut? Du brauchst dafür gefühlt mehr Kraft als auf einem Schotterweg.
Auf halber Strecke, kurz nach der Parkkontrolle, teilt sich der Weg. Eine Route führt über Klettersteige mit Seilen und Ketten direkt am Wasserfall hinauf. Die andere ist etwa 100 Höhenmeter länger, kommt aber ohne viel Kletterei aus, bis auf eine steile Stelle von etwa 4 Metern. Wir haben die zweite genommen. Oben auf dem Aussichtspunkt hast du die ganze Lagune und den Churup-Gletscher dahinter im Blick. Zur Lagune selbst sind wir nicht mehr abgestiegen, weil wir wussten, dass wir den Rückweg über all die Steine auch noch schaffen mussten. Wir waren sicher, dass der Blick von unten nicht mehr besser wird. Vielleicht kommt an der Lagune eine kleine Gebühr der Gemeinde dazu, die bei etwa 5 bis 10 Sol liegen soll.
Zurück ging es 3,5 Kilometer bergab zu den Collectivos. Danach wollte ich keine Treppe mehr sehen, und am nächsten Tag hatte ich ordentlich Muskelkater.
➡️ Alle Infos zur Wanderung findest du hier!

6. Unsere Woche in Huaraz
So haben wir die sieben Tage aufgeteilt, und so würden wir es wieder machen:
| Tag | Was |
| 1 | Anreise, Mirador de Rataquena (+250 Hm) |
| 2 | Stadt, Markt, Einkäufe, ausschlafen |
| 3 | Laguna Wilkacocha |
| 4 | Pastoruri-Gletscher (Tour) |
| 5 | Laguna 69 (Tour) |
| 6 | Laguna Churup |
| 7 | Rückreise nach Lima (Nachtbus) |
Wenn du nur zwei Tage hast, mach Laguna 69 und Pastoruri. Dann solltest du aber die Höhe vorher gut abschätzen können.


Anzeige*
DuMont Reisehandbuch – Peru
Der Reiseführer, der alles hat. Hier liest du über das Land selbst, die schönsten Sehenswürdigkeiten und bekommst allerhand Tipps zu Unterkünften und Restaurants. Der Allrounder sozusagen.
Rother Wanderführer Peru
Die 62 schönsten Wandertouren in Peru. Ein perfekter Begleiter um die Natur zu Fuß zu durchstreifen. Und Peru ist mit seinen schneebedeckten Gipfeln in den Anden ein Wanderparadies.
NATIONAL GEOGRAPHIC Reiseführer Peru
Ein sehr schöner Reiseführer, mit vielen Insidertipps und Spartipps. Ein schöner Begleiter, wer mal etwas anderes als die ganz großen Reiseführerverlage haben möchte.
Gebrauchsanweisung für Peru
Witzig geschrieben und mit allerlei Geschichten, die du bestimmt noch nicht kennst. Hier taucht man noch mal auf eine ganz andere Art in das Land ein.
7. Unsere Kosten in Huaraz
Unsere Ausgaben für 7 Nächte in Huaraz, zu zweit (Stand 2022):
| Posten | Kosten |
| Bus Lima – Huaraz (Cruz del Sur) | 35,50 € |
| Bus Huaraz – Lima (Cruz del Sur) | 36 € |
| Taxis (Unterkunft, Busbahnhof) | 7 € |
| Lhotse Hostel (7 Nächte) | 100 € |
| Supermarkt, Bäckereien, Markt | 51 € |
| Cafés | 18 € |
| Collectivo Wilkacocha | 2,50 € |
| Tour Pastoruri | 23 € |
| Tour Laguna 69 | 23 € |
| Collectivo Pitec (Churup) | 10 € |
| Nationalpark, 3-Tage-Ticket | 30 € |
| Gesamt | ca. 336 € |
Ohne die Busfahrten sind es rund 260 € für die Woche, also etwa 130 € pro Person. Huaraz war damit der günstigste Stopp unserer Peru-Reise. Unsere Ausgaben und Route für unsere 2 Monate in Peru findest du hier.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum wandern um Huaraz
Wie viele Tage braucht man für Huaraz?
Plane 5 bis 7 Tage. Zwei davon sind für die Akklimatisierung, dazu kommen Wilkacocha, Pastoruri, Laguna 69 und Churup. Mit wenig Zeit konzentrierst du dich auf Laguna 69.
Kann man in Huaraz ohne Guide wandern?
Rataquena, Wilkacocha und Churup gehen auch selbst, mit Collectivo und etwas Orientierung. Pastoruri und Laguna 69 liegen tiefer im Park und sind mit einer Tagestour viel einfacher zu erreichen.
Wie bereite ich mich auf die Höhe vor?
Zwei ruhige Tage in Huaraz, viel trinken, die Höhenmeter langsam steigern. Bei anhaltenden oder stärker werdenden Symptomen steigst du ab.
Was kostet der Eintritt in den Huascarán-Nationalpark?
30 Sol für einen Tag, 60 Sol für zwei bis drei Tage und 150 Sol für bis zu 30 Tage (Stand unserer Reise, vor Ort bitte nachfragen).
Wann ist die beste Reisezeit für die Cordillera Blanca?
Von Mai bis September, in der Trockenzeit. Das Wetter ist stabiler und die Sicht auf die Gipfel klarer, aber auch dann kann es regnen oder schneien.
Wie kommt man von Lima nach Huaraz?
Mit dem Fernbus in etwa 9 Stunden. Wir sind mit Cruz del Sur gefahren.
Lohnt sich Huaraz?
Die Woche in Huaraz hat uns gezeigt, dass wir mehr können, als wir dachten. Vor den zwei Monaten in Peru hätte ich noch gesagt: „Jeden Tag 600 Höhenmeter in dieser Höhe? Vielleicht vor 15 oder 20 Jahren.“ Und dann waren wir täglich unterwegs. Der Testlauf war erfolgreich, und noch in Huaraz haben wir den Salkantay-Trek bei Cusco gebucht.
☕ Hat dir dieser Artikel geholfen?
Wir hoffen, dass dir unsere Tipps bei deiner Reiseplanung weiterhelfen.
Alle Inhalte auf In X Tagen um die Welt entstehen aus unseren eigenen Reisen und unserer persönlichen Erfahrung. Wir investieren viel Zeit in Recherche, Fotografie, Videos und das Schreiben unserer Reiseberichte – damit du kostenlos von unseren Erfahrungen profitieren kannst.
Wenn dir unsere Arbeit gefällt und du unseren Reiseblog unterstützen möchtest, freuen wir uns über einen virtuellen Kaffee. 💚
Jeder Beitrag hilft uns dabei, auch in Zukunft unabhängige Reiseberichte, praktische Tipps und neue Reiseziele mit dir zu teilen.
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Nico & Katja

