Der 4-Tage-Roadtrip durch die Region Jujuy

Der Nordwesten Argentiniens gehört zu den eindrucksvollsten Regionen Südamerikas und wird trotzdem oft ausgelassen. Die meisten reisen nach Patagonien oder zu den Iguazú-Wasserfällen. Im Norden findest du etwas ganz anderes: bunte Berge, riesige Salzflächen, alte Andendörfer und Hochlandstraßen, die nach jeder Kurve ein neues Bild zeigen.

Am besten erkundest du die Region bei einem Roadtrip durch die Provinz Jujuy. In vier Tagen siehst du den Berg der sieben Farben, die Salinas Grandes und die Quebrada de Humahuaca.

Wir zeigen dir den 4-Tage-Roadtrip ab Salta mit Route, Hotels, Tipps und den Preisen unserer Reise von 2026. Falls du noch Zeit für die Stadt einplanst, findest du alles Wichtige in unserem Artikel zu Salta.

Jujuy Rodtrip
Der Hornocal in der Region Jujuy – der Berg der 14 Farben auf 4300m
Der Roadtrip durch Jujuy auf einen Blick

📍 Region: Provinz Jujuy im äußersten Nordwesten Argentiniens, nahe der Grenze zu Bolivien und Chile
🏛️ Perfekt für: Roadtrip-Reisende, Naturfreunde, Fotografierende, Kulturinteressierte
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: 4 Tage ab Salta
🚗 Fortbewegung/Anreise: Mietwagen (SUV) ab Salta, für den Hornocal Jeep-Taxi ab Humahuaca
💰 Preisniveau: Mietwagen ca. 250 € für 4 Tage, Salinas-Grandes-Tour 12.000 ARS, Jeep-Taxi zum Hornocal ca. 80.000 ARS pro Fahrzeug (Stand 2026)
☀️ Beste Reisezeit: Mai bis Oktober (Trockenzeit)


Die Region Jujuy: Argentiniens farbenreiches Hochland

Die Provinz Jujuy liegt im äußersten Nordwesten Argentiniens, nahe der Grenzen zu Bolivien und Chile. Landschaftlich unterscheidet sie sich komplett vom Rest des Landes. Statt grüner Wälder oder Gletscher gibt es hier trockene Hochlandtäler, bizarre Felsformationen und Berge in allen Farben.

Das Herz der Region ist die Quebrada de Humahuaca, ein rund 150 Kilometer langes Tal, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Über Jahrtausende war es eine wichtige Handelsroute durch die Anden. Noch heute prägen kleine Dörfer, indigene Kultur und historische Stätten das Bild. Die Farben kommen von Mineralien und Sedimenten, die sich über Millionen Jahre abgelagert haben und später aufgefaltet wurden. Die Berge leuchten in Rot, Gelb, Grün und Violett. Regenbogenberge kennst du vielleicht aus Peru oder China. Hier ziehen sie sich über 150 Kilometer durch das Tal. Orte wie Purmamarca und Tilcara gehören deshalb zu den fotogensten Zielen Argentiniens.

Ein Roadtrip ist ideal, weil die schönsten Orte verstreut an Tälern und Hochlandstraßen liegen. Schon beim Fahren kommst du aus dem Schauen kaum heraus.

Die Region Jujuy ist bekannt für ihre vielen bunten Berge

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Tag 1: Salta → Purmamarca → Salinas Grandes

Dein Roadtrip beginnt in Salta. Hol deinen Mietwagen am besten gegen 9 Uhr am Flughafen ab. Dort sind Mietwagen oft deutlich günstiger als in der Stadt. Wir sind einfach mit dem Uber zum Flughafen gefahren.

Wir empfehlen einen SUV, weil einige Strecken Schotterstraßen sind. Für vier Tage solltest du etwa 250 Euro einplanen. Achte auf einen guten Versicherungsschutz.

Die erste Etappe führt rund 195 Kilometer nach Purmamarca, die Fahrt dauert etwa 2,5 Stunden. In Purmamarca kannst du kurz anhalten, durch das Dorf laufen und zu Mittag essen. Du kannst auch direkt weiterfahren, denn für Purmamarca bleibt später noch Zeit.

Von Purmamarca geht es über die Passstraße Cuesta de Lipán in die Berge. In Serpentinen windet sich die Straße von etwa 2.300 Metern auf über 4.000 Meter und bietet einige der besten Panoramablicke der Region. Nach etwa einer Stunde erreichst du die Salinas Grandes.

Die Straßen winden sich hinauf auf über 4000m, hier sind einige LKWs unterwegs

Die Salinas Grandes

Die Salinas Grandes liegen auf etwa 3.450 Metern Höhe zwischen den Provinzen Jujuy und Salta. Eine weiße Ebene erstreckt sich scheinbar endlos bis zum Horizont. Besonders schön sind die sechseckigen Muster im Salz, die beim Austrocknen der Oberfläche entstehen. Vor Ort kannst du eine geführte Tour über die Salzfläche machen.

Wichtige Infos (Stand 2026):

  • Preis: 12.000 ARS pro Person (in Euro oder US-Dollar wird es teurer)
  • Dauer: ca. 1 Stunde
  • Nur Barzahlung
  • Letzte Tour gegen 15 Uhr

Der Guide fährt mit einem Moped vorweg, und du folgst mit deinem Mietwagen direkt über die Salzfläche. Unterwegs gibt es mehrere Stopps für kreative Perspektivfotos.

Am Nachmittag fährst du zurück nach Purmamarca, wo du übernachtest. Stell den Mietwagen am besten an der Zufahrtsstraße ab, die parallel zur Hauptstraße verläuft. Abends zahlst du hier nichts. Am nächsten Morgen kann ein Mitarbeiter mit einem Parkschein vorbeikommen. Sag einfach, du stehst seit 8 Uhr morgens hier, das war für uns einfacher als ihm auf spanisch zu erklären,. dass wir hier übernachetet haben, da er uns nicht verstand. Für die 2–3 Stunden, bis du das Dorf verlässt, zahlst du dann etwa 3 Euro, denn Parkgebühren werden nur tagsüber erhoben.

Purmamarca liegt auf etwa 2.300 Metern am Eingang der Quebrada de Humahuaca und gehört zu den schönsten Orten im Norden Argentiniens. Das Dorf ist klein und ruhig, mit Lehmhäusern, engen Gassen, einem Dorfplatz mit Handwerksmarkt und traditionellen Restaurants.

  • Abendessen: Im Restaurant BienMeSabe solltest du die Sorrentinos probieren. Das sind große gefüllte Teigtaschen, ähnlich wie Ravioli, aber typisch argentinisch.
  • Hotel: La Posada de la Candelaria*, eine schöne Unterkunft mitten im Dorf.

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Tag 2: Purmamarca → Hornocal → Maimará

Steh am zweiten Tag früh auf. Die Morgenstunden gehören zu den schönsten in Purmamarca. Sobald die ersten Sonnenstrahlen über die Berge kommen, fangen die Farben der Felsen an zu leuchten.

Die bunten Berge von Purmamarca am Morgen

Der Berg der sieben Farben

Direkt hinter dem Ort erhebt sich der Cerro de los Siete Colores. Unterschiedliche Mineralien und Sedimente haben sich über lange Zeit abgelagert und wurden durch tektonische Bewegungen angehoben. So entstanden die Streifen in Rot, Gelb, Grün, Weiß und Violett. Am intensivsten sind sie in den frühen Morgenstunden, deshalb lohnt sich die kleine Wanderung direkt nach dem Aufstehen.

Der Paseo de los Colorados ist ein kurzer Rundweg, der direkt hinter dem Dorf beginnt. Er führt durch eine Landschaft aus roten Felsen, Kakteen und farbigen Sandsteinen. Unterwegs siehst du den Cerro de los Siete Colores und die umliegenden Berge immer wieder aus neuem Winkel.

Infos zum Rundweg:

  • Dauer: etwa 45–60 Minuten
  • Schwierigkeit: leicht
  • Eintritt: 1.500 ARS

Der Weg ist gut ausgeschildert und für fast jeden machbar. Morgens ist noch wenig los, du hast die Landschaft fast für dich.

Danach lohnt sich der Abstecher zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes, den du über eine Treppe erreichst. Von dort siehst du die komplette Bergflanke mit allen Farbschichten, das ist der beste Fotospot. Auch hier werden etwa 1.500 ARS Eintritt verlangt, der Blick ist es wert.

Frühstück: Das Legros Café gehört zu den schönsten Cafés im Ort. Es gibt guten Kaffee und frische Backwaren, dazu den Blick auf die bunten Berge.

Der Berg der 7 Farben in Purmamarca vom Aussichtspunkt aus gesehen

Danach fährst du etwa 70 Kilometer nach Norden in die Stadt Humahuaca. Von dort startet der Ausflug zum Hornocal.

Hornocal: der Berg der 14 Farben

Die Serranía de Hornocal liegt rund 25 Kilometer östlich von Humahuaca. Für uns ist es der eindrucksvollste Regenbogenberg, den wir bisher gesehen haben.

Besonders ist das Zickzackmuster der Hänge. Die Berge bestehen aus unzähligen Sedimentschichten, die im Lauf von Millionen Jahren aufgefaltet wurden. So entstanden dreieckige Strukturen, die wie eine riesige Treppe aus bunten Streifen den Hang hinaufziehen. Die Farben reichen von Rot, Gelb und Orange über Grün bis Violett und Grau. Aus der Ferne sieht es aus wie ein großes abstraktes Gemälde.

Der Aussichtspunkt liegt auf etwa 4.350 Metern. Schon die Fahrt dorthin führt durch wildes Hochland mit weiten Tälern und steilen Felswänden. Wegen der Höhe solltest du dir Zeit lassen und genug trinken, viele spüren die dünne Luft deutlich.

Straße hinauf zum Hornocal

Du hast zwei Möglichkeiten, hinaufzukommen:

Jeep-Taxi ab Humahuaca

Das ist die einfachste und sicherste Variante. Du buchst das Jeep-Taxi direkt am Ortseingang von Humahuaca. Die Fahrer kennen die Strecke, die Fahrt dauert etwa 30 Minuten.

  • Preis: ca. 80.000 ARS pro Fahrzeug
  • Platz für bis zu 4 Personen

Oben hast du eine Stunde Zeit, das reicht völlig. Danach bringt dich der Fahrer zurück zu deinem Auto.

Selbst fahren

Die Straße ist eine Schotterpiste mit vielen Serpentinen, teilweise schmal und holprig. Sie ist machbar, aber viele Mietwagenfirmen schließen sie aus der Versicherung aus. Bei uns war das der Fall, deshalb haben wir das Jeep-Taxi genommen und die Fahrt entspannt genossen.

Oben gibt es mehrere Aussichtsplattformen mit freiem Blick auf die ganze Formation. Die bunten Hänge ziehen sich über mehrere Kilometer und wirken in echt noch größer als auf Fotos.

Vom Parkplatz führt ein kurzer, steiler Weg hinunter, noch näher an den Berg. Geh unbedingt hinunter, aber unterschätze den Rückweg nicht. Auf über 4.350 Metern ist die Luft dünn, und alles ist anstrengender.

Das Licht am Hornocal verändert sich im Tagesverlauf stark. Am späten Nachmittag leuchten die Farben meist am intensivsten, wenn die tiefstehende Sonne die Hänge direkt anstrahlt.

Der Hornocal, der Berg der 14 Farben

Zurück in Humahuaca kannst du durch das kleine Zentrum laufen und in einem der Cafés pausieren. Danach geht es nach Süden zu deinem nächsten Stopp.

Maimará: Ruhe, Farben & Andenkultur

Maimará ist eines der charmantesten Dörfer der Quebrada de Humahuaca und deutlich ruhiger als Purmamarca oder Tilcara. Es liegt zwischen sanften Hügeln und Andenlandschaft und wirkt sehr ursprünglich. Die meisten kommen wegen der Paleta del Pintor, der „Palette des Malers“. Die Felsen bestehen aus roten, gelben, violetten und grünen Schichten, die wie Pinselstriche am Hang liegen. Bei Sonnenaufgang und am späten Nachmittag sind die Farben am stärksten. Vom Dorfzentrum erreichst du die Paleta in wenigen Minuten.

  • Unterkunft: Wir empfehlen die La Paleta del Pintor Hostería*, ein schönes Künstlerhaus mit lokaler Atmosphäre.
  • Abendessen: Im Restaurant La Casona bekommen Hotelgäste oft Rabatt. Probiere dort Empanadas oder Quinoa-Gerichte.
Innenhof unserer Unterkunft La Paleta del Pintor Hosteria in Maimara

Tag 3: Quebrada de las Señoritas & Tilcara

Nach dem Frühstück im Hotel geht es zur Quebrada de las Señoritas.

Die Quebrada de las Señoritas

Die Schlucht liegt in der Nähe des Dorfes Uquía und ist weniger bekannt als andere Orte der Region. Schmale Schluchten, steile Felswände und bizarre Gesteinsformationen wechseln sich ab. Die rot-violett-weißen Felsen sind durch Erosion, Wind und Wasser über Millionen Jahre entstanden. Am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht, leuchten die Farben besonders stark, und die Schatten sorgen für dramatische Fotos.

Weil die Wanderung nur mit Guide erlaubt ist, finden nur wenige Besucher hierher. Du läufst fast ungestört über Sandpfade zwischen hohen Felswänden, vorbei an kleinen Kakteen. Der Name „Schlucht der jungen Damen“ stammt von drei Felsformationen, die aus der Entfernung wie stehende Figuren aussehen.

Wichtige Infos:

  • Dauer: ca. 3 Stunden (mit Guide)
  • Preis: 12.000 ARS pro Person
  • Es gibt auch eine kürzere Tour (1 Stunde), die aber nicht in die rote Schlucht hineinführt
  • Nur Barzahlung in Pesos
  • Anfahrt: kurze, holprige Schotterstraße ab Uquía
  • Die Wanderung ist nur mit Guide möglich

Danach fährst du weiter nach Tilcara.

Die Quebrada de los Senoritas bezieht sich auf die 3 Gesteinsfarben hier auf dem Bild – rot, weiß & schwarz

Pucará de Tilcara

Der Pucará de Tilcara ist eine präkolumbische Festung, die im 12. Jahrhundert von den Omaguaca errichtet wurde. Sie diente der Verteidigung und dem Handel und bietet einen weiten Blick über die Quebrada de Humahuaca. Die erhaltenen Ruinen zeigen, wie die indigene Bevölkerung lebte, und im kleinen Museum am Eingang sind Keramik, Werkzeuge und Textilien ausgestellt.

  • Unterkunft in Tilcara: Antigua Tilcara*, eine charmante Unterkunft mit Frühstück.
Pucara de Tilcara – die Ruinen stehen auf den kleinen Hügel neben der Ortschaft

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Tag 4: Garganta del Diablo & Rückfahrt nach Salta

Am letzten Tag wanderst du zur Garganta del Diablo (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stelle bei den Iguazú-Fällen, die du in unserem Iguazú-Artikel findest). Die „Teufelsschlucht“ ist eng und felsig, ein Wasserfall stürzt hier in ein kleines Becken. Der Weg führt an Kakteen und roten Felsen vorbei und bietet viele Fotomotive. Die Wanderung startet meist direkt in Tilcara und ist leicht bis moderat. Mit 2–4 Stunden passt sie gut als Halbtagestour.

Danach lohnt sich ein ruhiges Mittagessen in Tilcara, bevor es zurück nach Salta geht. Die Strecke ist etwa 214 Kilometer lang und dauert 2,5 bis 3 Stunden. Am späten Nachmittag gibst du den Mietwagen am Flughafen ab.

Straße zurück nach Salta

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Jujuy Roadtrip

Wie viele Tage brauche ich für einen Roadtrip durch Jujuy?

Mit 4 Tagen ab Salta schaffst du die wichtigsten Orte, ohne zu hetzen: die Salinas Grandes, Purmamarca, den Hornocal, Maimará, die Quebrada de las Señoritas und Tilcara. Mit weniger Zeit verbringst du den Großteil im Auto, und das wäre schade, weil die Dörfer ihren Reiz erst morgens und abends zeigen.

Brauche ich für Jujuy einen SUV?

Wir empfehlen einen, weil einige Strecken Schotterstraßen sind, zum Beispiel die Anfahrt zur Quebrada de las Señoritas. Für vier Tage haben wir etwa 250 € bezahlt. Die günstigsten Angebote fanden wir am Flughafen von Salta. Achte auf eine gute Versicherung und lies, welche Strecken ausgeschlossen sind.

Kann ich mit dem Mietwagen zum Hornocal fahren?

Möglich ist es, aber die Straße ist eine schmale, holprige Schotterpiste mit vielen Serpentinen. Viele Mietwagenfirmen schließen sie aus der Versicherung aus, auch unsere. Wir haben deshalb in Humahuaca ein Jeep-Taxi genommen. Es kostete etwa 80.000 ARS pro Fahrzeug mit Platz für bis zu vier Personen, die Fahrt dauert rund 30 Minuten pro Strecke.

Wie besuche ich die Salinas Grandes?

Vor Ort kannst du eine geführte Tour über die Salzfläche buchen. Der Guide fährt mit dem Moped voraus, und du folgst ihm mit deinem eigenen Auto. Die Tour kostete uns 12.000 ARS pro Person und dauert etwa eine Stunde. Bezahlen kannst du nur bar, und die letzte Tour startet gegen 15 Uhr.

Wie gehe ich mit der Höhe um?

Die Strecke steigt schnell an: Purmamarca liegt auf etwa 2.300 Metern, die Cuesta de Lipán auf über 4.000 Metern, und der Aussichtspunkt am Hornocal auf rund 4.350 Metern. Trink viel, mach langsam und unterschätz den kurzen, steilen Rückweg vom Aussichtspunkt am Hornocal nicht. Wenn du die Höhe stark spürst, fahr lieber wieder hinunter.

Brauche ich in Jujuy Bargeld?

Ja, unbedingt. Für die Salinas-Grandes-Tour, die Quebrada de las Señoritas und die Eintritte in Purmamarca haben wir bar bezahlt. Bei der Tour über die Salzfläche wird es mit Euro oder US-Dollar teurer als mit Pesos. Heb also genug argentinische Pesos ab, bevor du Salta verlässt.

Kann ich die Quebrada de las Señoritas ohne Guide besuchen?

Nein, die Wanderung ist nur mit Guide erlaubt. Die lange Tour dauert etwa drei Stunden und kostet 12.000 ARS pro Person, bezahlt wird bar in Pesos. Es gibt auch eine kürzere Tour von einer Stunde, die aber nicht in die rote Schlucht hineinführt. Wir würden die lange nehmen.

Welcher Regenbogenberg in Jujuy ist der schönste?

Für uns der Hornocal mit seinen 14 Farben und dem auffälligen Zickzackmuster. Er hat uns mehr beeindruckt als alle anderen Regenbogenberge, die wir bisher gesehen haben. Der Cerro de los Siete Colores in Purmamarca ist kleiner, liegt aber direkt hinter dem Dorf und sieht morgens im ersten Licht besonders schön aus.

Wo übernachte ich auf dem Roadtrip?

Wir haben die Nächte auf drei Orte verteilt: Purmamarca, Maimará und Tilcara. In Purmamarca solltest du übernachten, weil der Ort am Abend und am frühen Morgen am schönsten ist. Maimará ist ruhiger und wirkt ursprünglicher. Tilcara liegt günstig für die letzte Wanderung und die Rückfahrt nach Salta.

Wann ist die beste Reisezeit für Jujuy?

Von Mai bis Oktober in der Trockenzeit. Dann ist die Sicht klar, und die Schotterstraßen sind gut befahrbar. In der Regenzeit von November bis März können Straßen nach starkem Regen schwieriger werden.


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Nico & Katja


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