Die Iguazú-Wasserfälle in Argentinien
Alle Tipps, Route, Eintritt & die beste Bootstour
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien sind riesig, laut und deutlich nasser, als du denkst. Wenn du dir gewaltige Wassermassen vorstellst, die donnernd in die Tiefe stürzen, liegst du richtig.
In diesem Guide findest du die besten Aussichtspunkte und Rundwege, die Bootstouren direkt unter die Fälle und alles Praktische zu Eintritt, Anreise, Übernachtung und Packliste. Außerdem zeigen wir dir, wie du zwei Tage im Park ohne Stress nutzt, mit der Garganta del Diablo als Höhepunkt.

Die Iguazu Fälle in Argentinien auf einen Blick
📍 Region: Provinz Misiones im Nordosten Argentiniens, im Dreiländereck mit Brasilien und Paraguay
🏛️ Perfekt für: Naturfreunde, Fotografierende und alle, die gern mal komplett nass werden
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Tage auf der argentinischen Seite, dazu ein halber bis ganzer Tag für Brasilien
🚗 Fortbewegung/Anreise: Flug von Buenos Aires nach Puerto Iguazú, von dort mit dem Bus (20–30 Minuten) zum Park, im Park Parkbahn und Wanderwege
💰 Preisniveau: Eintritt 60.000 ARS, Bootstour Gran Aventura ca. 90.000 ARS, Bus zum Park ca. 20.000 ARS hin und zurück, Essen im Park teuer, in Puerto Iguazú deutlich günstiger (Stand 2026)
☀️ Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis November für angenehmes Klima, Dezember bis März für die größten Wassermassen
1. Die Iguazú-Wasserfälle in Argentinien: Überblick
Wo liegen die Iguazú-Wasserfälle?
Die Fälle liegen im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay. Rund 275 einzelne Wasserfälle verteilen sich auf fast drei Kilometer Breite. Viele halten sie für die eindrucksvollsten Wasserfälle der Welt.
Rundherum wächst der subtropische Regenwald des Iguazú-Nationalparks, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Hier leben Tukane, Nasenbären, Affen und unzählige Schmetterlingsarten. Schon der Weg zu den Fällen ist also ein Erlebnis.
Argentinische oder brasilianische Seite?
Diese Frage stellt sich fast jeder. Unsere Antwort: beide, wenn du die Zeit hast.
Die argentinische Seite ist größer und intensiver. Hier kommst du den Fällen am nächsten. Ein gut ausgebautes Netz aus Stegen führt dich über, unter und neben die Wassermassen. Dazu kommt die kleine Parkbahn, die dich durch den Dschungel zur Garganta del Diablo (Teufelsschlund) bringt. Dort stürzt das Wasser mit enormer Wucht in die Tiefe, und über der Gischt stehen oft Regenbögen.
Die brasilianische Seite ist kleiner und hat nur einen Rundweg. Dafür siehst du von dort die Fälle fast auf ganzer Länge. Die Panoramen und Fotos sind von hier am besten, und mehr als einen halben bis ganzen Tag brauchst du nicht.
Die paraguayische Seite spielt für Besucher keine Rolle, weil es von dort keinen Zugang zu den großen Fällen gibt.
Wie viel Zeit solltest du einplanen?
Auf beiden Seiten gibt es Bootstouren, die dich direkt unter die Fälle bringen. Du wirst dabei komplett durchnässt, und genau daran erinnerst du dich später. 👉 Unser Tipp: Plan für die argentinische Seite mindestens zwei Tage ein, wenn du Wanderwege, Aussichtspunkte und Bootstour in Ruhe machen willst.

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2. Eintritt in den Iguazú-Nationalpark (Argentinien)
Ticketpreise & Optionen
Das Ticket kaufst du vor Ort oder online. In Argentinien ändern sich die Preise regelmäßig. Aktuell zahlen internationale Besucher:
- Tagesticket: 60.000 ARS
- Zweiter Tag: 50 % Rabatt auf den regulären Eintritt
- 3-Tage-Ticket: 120.000 ARS
- 7-Tage-Ticket: 210.000 ARS
👉 Wichtig: Wenn du zwei Tage bleibst, lohnt sich der Rabatt am zweiten Tag. Lass dafür dein Ticket am ersten Tag beim Verlassen des Parks registrieren.
Lohnt sich der Pase Anual?
Der Pase Anual ist vor allem für längere Argentinien-Reisen interessant.
- Preis: 300.000 ARS
- Gültigkeit: 1 Jahr
- Leistung: beliebig viele Eintritte in alle argentinischen Nationalparks mit Eintrittsgebühr
Wenn du zwei Tage an den Iguazú-Fällen verbringst und danach noch den Los-Glaciares-Nationalpark mit Perito Moreno und El Chaltén, den Nahuel-Huapi-Nationalpark bei Bariloche oder den Nationalpark Tierra del Fuego besuchst, rechnet sich der Pass schnell. Wir hatten ihn und mussten deshalb in keinem Park mehr extra zahlen. Wenn du nur die Wasserfälle besuchst, reicht das normale Ticket.
Aktuelle Preise findest du auf der offiziellen argentinischen Website der Nationalparkbehörde: https://www.argentina.gob.ar/parquesnacionales/tarifas

3. Anreise zu den Iguazú-Wasserfällen
Anreise nach Puerto Iguazú
Ausgangspunkt für die argentinische Seite ist die kleine Stadt Puerto Iguazú, nur wenige Kilometer vom Park entfernt. Hier gibt es viele Unterkünfte und Restaurants, und die Busse zum Park fahren regelmäßig. Der Flughafen liegt außerhalb der Stadt und wird mehrmals täglich von Buenos Aires angeflogen. Was dich in der Hauptstadt erwartet, steht in unserem Artikel zu Buenos Aires.
Übernachten in Puerto Iguazú
Wir haben in der Palma Real Posada* übernachtet und würden sie wieder buchen. Die Zimmer sind groß und sauber, es gibt einen Pool zum Abkühlen nach einem Tag im Park und ein gutes Frühstück.
Auch die Lage passt:
- etwa 15 Minuten zu Fuß zum Busbahnhof
- Restaurants, Grill und Pizzeria in der Nähe
- Supermarkt nur wenige Gehminuten entfernt
Alternativ kannst du in einem der größeren Resorts außerhalb der Stadt übernachten, die näher am Park liegen, meist an der Zufahrtsstraße. Manche haben eine Haltestelle der öffentlichen Busse, sonst nimmst du für die kurze Strecke ein Uber oder Taxi.


Busverbindung zum Nationalpark
Vom zentralen Busbahnhof in Puerto Iguazú fahren regelmäßig Busse direkt zum Park. Die Strecke bedienen die Unternehmen Rio Uruguay und Crucero del Norte.
- Fahrzeit: ca. 20–30 Minuten
- Preis (hin und zurück): ca. 20.000 ARS (Stand 2026)
- Bezahlung: nur bar
Die Busse fahren mehrmals am Tag und sind die einfachste und günstigste Möglichkeit. Hin- und Rückfahrt zahlst du immer zusammen.


Grenzübergang nach Brasilien
Auch die brasilianische Seite erreichst du mit öffentlichen Bussen ab Puerto Iguazú. Sie fahren regelmäßig und kosten ungefähr so viel wie der Bus zum argentinischen Park. Ziel ist Foz do Iguaçu oder direkt der Park auf brasilianischer Seite.
👉 So läuft es an der Grenze:
Bei einem Tagesausflug ist es unkompliziert:
- Bei der Ausreise aus Argentinien bekommst du einen Stempel.
- In Brasilien musst du bei Tagesausflügen meist nicht offiziell einreisen.
- Bei der Rückkehr stempelt Argentinien dich wieder ein.
Wenn du länger in Brasilien bleibst, zum Beispiel mit Übernachtung in Foz do Iguaçu, sag dem Busfahrer Bescheid. Nur dann hält der Bus an der brasilianischen Grenzstation, damit du offiziell einreisen kannst. Danach steigst du in den nächsten Bus, der etwa alle 60 Minuten kommt. Dein Ticket gilt dafür weiter.
👉 Gut zu wissen: Der Grenzübergang wird gerade modernisiert, ein gemeinsamer Grenzposten ist im Bau. Künftig dürfte es also schneller gehen.

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4. Was du bei den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien erleben kannst
Die argentinische Seite ist weit mehr als ein Aussichtspunkt. Ein weitläufiges Wegenetz führt dich durch den Regenwald, und du kommst den Fällen sehr nah. Du siehst sie immer wieder anders: von oben, von unten, aus der Ferne und teilweise direkt über dem Wasser. Dazu kommen Gischt, Regenbögen und die Kraft des Wassers, die du überall spürst.
👉 Plan einen ganzen Tag ein, besser zwei.
Garganta del Diablo: das Herz der Iguazú-Wasserfälle
Die Garganta del Diablo ist der Höhepunkt des Parks und für viele der eindrucksvollste Wasserfall Südamerikas. Hier fließen mehrere Wasserströme zusammen und stürzen in eine halbrunde Schlucht. Schon der Weg dorthin ist besonders. Nach der Fahrt mit der Parkbahn läufst du über lange Holzstege direkt über dem ruhigen Fluss. Das wirkt erst einmal unspektakulär, bis du das Donnern hörst, das immer lauter wird. Hin und zurück ist der Steg 1,1 km lang. Und dann stehst du direkt davor. Das Wasser verschwindet in der Tiefe, und die Gischt steigt meterhoch auf. Je nach Wind wirst du hier nass, das gehört dazu. Wenn die Sonne scheint, siehst du oft gleich mehrere Regenbögen.
👉 Tipp: Bleib einen Moment länger stehen. Je nach Licht und Wind sieht der Wasserfall ständig anders aus.

Die Parkbahn zur Garganta del Diablo
Zum Aussichtspunkt bringt dich die Parkbahn (Tren Ecológico de la Selva). Die Strecke ist etwa 4 Kilometer lang und führt durch dichten Regenwald bis zum Anfang der Stege.
Du kannst die Strecke auch zu Fuß gehen. Wir würden dir eher davon abraten: Der Weg ist flach, führt nur durch den Wald, bietet keinen Blick auf die Fälle und wird in der Mittagshitze anstrengend und eintönig. Mit der Bahn sparst du Zeit und Kraft, die du lieber an den Aussichtspunkten einsetzt.
Die Bahn fährt an zwei Stationen ab:
- Estación Central (nahe dem Parkeingang)
- Estación Cataratas (ca. 10 Minuten zu Fuß vom Eingang)
👉 Unser Tipp: Nimm die Estación Cataratas. Dort fahren die Bahnen häufiger, und du bekommst meist schneller einen Platz.
Wichtig: Die Fahrt ist im Eintritt enthalten. Du musst dir vor Ort aber ein kostenloses Ticket mit Zeitfenster und Wagennummer holen. So werden die Besucher verteilt, was in der Hochsaison sinnvoll ist. Vormittags musst du mit etwas Wartezeit rechnen. Wenn du früh da bist, bekommst du meist direkt einen guten Platz.


Die Rundwege im Iguazú-Nationalpark
Das Wegenetz ist sehr gut ausgebaut und führt durch verschiedene Vegetationszonen zu immer neuen Blickwinkeln. Die Fälle sind so groß, dass du sie nie auf einmal siehst. Das Gesamtbild setzt sich erst aus vielen einzelnen Eindrücken zusammen.
Paseo Superior: Blick von oben
Der obere Rundweg ist etwa 1,5 Kilometer lang. Die Stege führen direkt an die Kanten der Fälle. Du stehst über den Wassermassen und siehst, wie das Wasser vor deinen Füßen in die Tiefe stürzt. Das ist ruhig und zugleich sehr kraftvoll.
👉 Besonders schön:
- weite Blicke über mehrere Wasserfälle gleichzeitig
- gutes Licht am Vormittag
- weniger Gischt als unten, gut zum Fotografieren



Circuito Inferior: Blick von unten
Der untere Rundweg bringt dich näher an die Fälle heran. Teilweise gehst du auf Höhe der herabstürzenden Wassermassen. Es rauscht und spritzt, und die Luft ist deutlich feuchter.
Von einigen Aussichtspunkten siehst du mehrere Fälle gleichzeitig im Panorama. Außerdem kannst du die Boote beobachten, die unter die Fälle fahren. Schon beim Zuschauen bekommst du Gänsehaut.
👉 Unser Eindruck: Am Paseo Superior spürst du die Kraft des Wassers direkter. Am Circuito Inferior hast du dafür die schöneren Panoramen. Mach am besten beide.



Sendero Macuco: Lohnt sich der Abstecher?
Der Sendero Macuco ist ein längerer Weg durch den Dschungel. Auf rund 3,5 Kilometern wanderst du durch dichte Vegetation zu einem kleineren Wasserfall. Hier geht es weniger um das große Spektakel als um die Natur: Vogelstimmen, Schmetterlinge und mit Glück Affen oder Nasenbären.
👉 Ehrliche Einschätzung: Wenn du wenig Zeit hast, kannst du den Weg auslassen. Wenn du Ruhe suchst und den Dschungel intensiver erleben willst, ist er eine schöne Ergänzung.



5. Bootstour Iguazú: alle Optionen im Überblick
Bei den Bootstouren von Iguazú Jungle bleibt keine Kleidung trocken. Die bekannteste Tour ist die Gran Aventura, und die würden wir dir auch empfehlen. Nach einer Fahrt durch den Dschungel steigst du in ein Speedboot. Zuerst fährst du ruhig über den Fluss, während die Fälle vor dir immer größer werden. Dann wird es ernst.
Das Boot steuert direkt auf die Wasserfälle zu und fährt darunter. Innerhalb von Sekunden bist du klatschnass. Das Wasser prasselt mit so viel Kraft auf dich ein, dass du kaum noch etwas siehst.
Das macht die Tour aus:
- Du spürst die Kraft des Wassers unmittelbar.
- Du schaust nicht nur zu, sondern bist mittendrin.
- Es ist laut und wild.
Iguazú Jungle: Buchung & Preise
Iguazú Jungle bietet im Park mehrere Touren an, von ruhig bis actionreich. Du kannst sie
- vorab online auf der Website von Iguazú Jungle buchen (empfohlen)
- oder direkt vor Ort am Parkeingang
👉 Der Unterschied: Online sicherst du dir schon Tage vorher dein Wunsch-Zeitfenster. Vor Ort gibt es immer nur Tickets für denselben Tag. Der Preis ist gleich.
Wann solltest du die Bootstour planen?
Wir empfehlen ein Zeitfenster am Vormittag, etwa um 10 oder 11 Uhr. Danach bleibt genug Zeit für den restlichen Park.
Wichtig:
- Sei mindestens 15 Minuten vorher am Treffpunkt.
- Plan genug Zeit für Anreise und Wartezeit ein.
- Ein sehr früher Termin, zum Beispiel um 9 Uhr, kann stressig werden, wenn dein Bus nicht pünktlich ist.

Die drei Bootstouren im Überblick
Travesía Iguazú (ruhige Tour)
Mit einem Guide fährst du durch den Dschungel am Iguazú-Fluss entlang. Besonders schön ist der Zusammenfluss von Iguazú und Paraná, wo Argentinien, Brasilien und Paraguay aufeinandertreffen.
👉 Geeignet für: Familien und alle, die es ruhig mögen
💰 Preis: ca. 45.000 ARS
Paseo Ecológico (ruhiges Naturerlebnis)
Eine etwa 30-minütige Bootsfahrt auf dem Fluss oberhalb der Fälle. Du bekommst ein Gefühl für den Fluss und seine Umgebung, ohne Action, dafür mit viel Atmosphäre.
👉 Lässt sich gut mit dem Besuch der Garganta del Diablo verbinden.
💰 Preis: ca. 35.000 ARS
Gran Aventura (unter die Wasserfälle)
Wenn du nur eine Tour machst, dann diese. Zuerst fährst du auf einem offenen Truck durch den Dschungel und erfährst einiges über Pflanzen und Tiere. Danach geht es mit dem Speedboot durch Stromschnellen direkt zu den Fällen, und du kommst ihnen von unten sehr nah. Und ja, du wirst komplett nass. Das Wasser prasselt so stark auf dich ein, dass du zeitweise kaum die Augen offen halten kannst.
💰 Preis: ca. 90.000 ARS
⏱ Dauer: ca. 2 Stunden
👉 Unsere klare Empfehlung: unbedingt machen.
Die Preise der Bootstouren stammen von unserer Recherche im Frühjahr 2026. Prüf die aktuellen Preise auf der Website von Iguazú Jungle.

Was passiert mit deinen Sachen?
Das fragt sich fast jeder. Vor der Fahrt bekommst du einen großen Drybag, in dem du alles verstaust.
- Rucksack, Handy und Kleidung bleiben trocken.
- Du hast genug Zeit, alles in Ruhe einzupacken.
- Bevor es unter die Fälle geht, wird noch einmal Bescheid gesagt.
- Bei uns ist alles trocken geblieben.
👉 Unser Tipp:
- Nimm nur das Nötigste mit.
- Lass große Kameras in der Unterkunft.
- Plan zwei Tage für den Park ein, dann kannst du die Bootsfahrt am zweiten Tag mit weniger Technik im Gepäck machen.
Nach der Tour: klatschnass, und jetzt?
Nach der Bootsfahrt gibt es Toiletten und Umkleiden, du kannst also Wechselkleidung mitnehmen. Auch ohne Umziehen trocknest du in der warmen, feuchten Luft ziemlich schnell. 👉 Wichtigster Tipp: Pack deine Schuhe in den Drybag. Sonst läufst du den Rest des Tages mit nassen Füßen durch den Park. Wir wissen, wovon wir reden.

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6. Unsere 2-Tage-Route durch den Park
Mit zwei Tagen auf der argentinischen Seite hast du genug Zeit für alles, die Bootstour eingeschlossen.
Tag 1: Aussichtspunkte & Rundwege
Am ersten Tag besuchst du die wichtigsten Aussichtspunkte und bekommst ein Gefühl für die Größe der Fälle.
- 09:00 Uhr: Bus von Puerto Iguazú zum Nationalpark
- 10:00 Uhr: Ankunft & Parkeingang
- 11:00 Uhr: Parkbahn zur Garganta del Diablo
- ca. 12:30–13:30 Uhr: Rückweg & Mittagspause
- 14:00 Uhr: Paseo Superior
- 16:00 Uhr: Circuito Inferior
- 17:30–18:00 Uhr: Rückfahrt nach Puerto Iguazú
- abends: essen gehen
👉 So siehst du an einem Tag alle wichtigen Blickwinkel, ohne zu hetzen. Lass dein Ticket beim Verlassen registrieren, damit du am zweiten Tag nur die Hälfte zahlst.
Tag 2: Bootstour & Lieblingsorte
- 09:30 Uhr: Bus zum Nationalpark
- 11:00 Uhr: Bootstour Gran Aventura
- ab 13:00 Uhr: deine Lieblingsorte noch einmal besuchen
- 16:00 Uhr: Rückfahrt nach Puerto Iguazú
👉 Danach: Pool, entspannen und den Tag ausklingen lassen. So haben wir es gemacht.

7. Übernachten direkt an den Iguazú-Wasserfällen
Im Nationalpark gibt es nur ein Hotel mit direktem Blick auf die Fälle: das Gran Meliá Iguazú*. Die Lage ist unschlagbar. Du kannst die Fälle früh morgens oder spät abends fast ohne andere Besucher erleben.
👉 Der Haken: Die Preise beginnen bei etwa 500 € pro Nacht.
Wenn du dir das leisten möchtest, wirst du es nicht vergessen. Für die meisten ist eine Unterkunft in Puerto Iguazú* aber die bessere und günstigere Wahl.

8. Tipps für deinen Besuch
Essen im Park
Im Park gibt es Restaurants und Shops, aber die Preise sind hoch. Deshalb empfehlen wir:
- Snacks und Wasser selbst mitbringen
- Frühstück im Hotel einplanen
- Abendessen in Puerto Iguazú (deutlich besser und günstiger)
Zwischen den Rundwegen liegt das Restaurant Dos Hermanos. Dort gibt es ein größeres, teureres Restaurant und ein kleineres Buffet, bei dem nach Gewicht abgerechnet wird. Das Essen ist in Ordnung, aber nichts Besonderes, eher eine praktische Lösung.
Was du einpacken solltest
- Sonnencreme & Kopfbedeckung: Oft gibt es kaum Schatten, und die Sonne ist stark.
- Bequeme Schuhe: Du kommst schnell auf 20.000 bis 30.000 Schritte am Tag.
- Genug Wasser: Gerade bei Hitze wichtig.
- Bargeld: Für den Bus zum Park.
Extra-Tipps für die Bootstour
- Nimm nur das Nötigste mit.
- Pack alles in den Drybag.
- Pack die Schuhe ein, sonst bist du den ganzen Tag nass unterwegs.
- Wenn du magst, nimm Wechselkleidung mit (Umkleiden gibt es).

9. Die beste Reisezeit für die Iguazú-Wasserfälle
Du kannst die Fälle das ganze Jahr besuchen, das Erlebnis ändert sich aber je nach Jahreszeit.
Für die größten Wassermassen: Dezember bis März (Sommer & Regenzeit)
- höchster Wasserstand, am eindrucksvollsten
- dafür heiß, schwül und manchmal sehr nass
👉 Die richtige Zeit, wenn du die Fälle mit voller Kraft sehen willst.
Für angenehmes Klima: April bis Juni & September bis November
- angenehme Temperaturen
- gute Balance aus Wasserstand und Wetter
👉 Unsere Empfehlung für die meisten Reisenden.
Die trockeneren Monate: Juli & August (Winter)
- weniger Wasser, die Fälle sind etwas ruhiger
- dafür angenehme Temperaturen und weniger Hitze

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den Iguazu Fällen
Wie viele Tage brauche ich für die Iguazú-Wasserfälle?
Für die argentinische Seite planst du am besten zwei Tage ein. Am ersten Tag gehst du die Rundwege und besuchst die Garganta del Diablo, am zweiten machst du die Bootstour und schaust dir deine Lieblingsorte noch einmal an. Für die brasilianische Seite kommt ein halber bis ganzer Tag dazu.
Argentinische oder brasilianische Seite: Welche ist besser?
Wenn du Zeit hast, besuch beide. Auf der argentinischen Seite kommst du näher an die Fälle heran, hast mehr Wege und erreichst die Garganta del Diablo direkt. Die brasilianische Seite bietet den besseren Panoramablick über die gesamte Länge der Fälle. Wenn du dich entscheiden musst, nimm die argentinische.
Was kostet der Eintritt in den Iguazú-Nationalpark?
Für internationale Besucher kostet ein Tagesticket aktuell 60.000 ARS, am zweiten Tag zahlst du die Hälfte. Ein 3-Tage-Ticket kostet 120.000 ARS, ein 7-Tage-Ticket 210.000 ARS. Wenn du mehrere argentinische Nationalparks besuchst, lohnt sich der Pase Anual für 300.000 ARS.
Wie komme ich von Puerto Iguazú zu den Wasserfällen?
Mit dem Bus vom zentralen Busbahnhof. Rio Uruguay und Crucero del Norte fahren mehrmals täglich zum Park, die Fahrt dauert 20 bis 30 Minuten. Hin und zurück kostet sie etwa 20.000 ARS, bezahlt wird nur bar.
Welche Bootstour lohnt sich am meisten?
Die Gran Aventura von Iguazú Jungle. Zuerst fährst du mit dem Truck durch den Dschungel, dann mit dem Speedboot direkt unter die Fälle. Die Tour dauert etwa zwei Stunden und kostet rund 90.000 ARS. Danach bist du klatschnass, und uns hat genau das am meisten Spaß gemacht.
Bleiben meine Sachen bei der Bootstour trocken?
Ja. Vor der Fahrt bekommst du einen großen Drybag für Rucksack, Handy und Kleidung, und bei uns ist darin alles trocken geblieben. Pack auch deine Schuhe hinein. Nach der Tour gibt es Umkleiden.
Muss ich für die Parkbahn zur Garganta del Diablo extra zahlen?
Nein, die Fahrt ist im Eintritt enthalten. Du musst dir vor Ort aber ein kostenloses Ticket mit Zeitfenster holen. Am schnellsten geht das an der Estación Cataratas.
Brauche ich für die brasilianische Seite eine Einreise?
Für einen Tagesausflug in den brasilianischen Park reichen meist der Ausreisestempel aus Argentinien und der Einreisestempel bei der Rückkehr. Wenn du in Brasilien übernachtest, sag dem Busfahrer Bescheid, damit er an der brasilianischen Grenzstation hält.
Wo übernachte ich am besten bei den Iguazú-Wasserfällen?
Für die meisten ist Puerto Iguazú die beste Wahl, mit vielen Unterkünften und Restaurants und dem Busbahnhof in der Nähe. Wir haben in der Palma Real Posada übernachtet und würden sie wieder buchen. Das einzige Hotel im Park mit Blick auf die Fälle ist das Gran Meliá Iguazú, ab etwa 500 € pro Nacht.
Wann ist die beste Reisezeit für die Iguazú-Wasserfälle?
Am meisten Wasser führen die Fälle von Dezember bis März, dafür ist es dann heiß und schwül. Angenehmeres Klima mit trotzdem viel Wasser hast du von April bis Juni und von September bis November, das empfehlen wir den meisten.

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