Beagle-Kanal Bootstour ab Ushuaia
Pinguine, Seelöwen & Leuchtturm: unsere Erfahrungen mit der Tour zur Isla Martillo
Eigentlich wollten wir nur ein paar Pinguine sehen. Am Ende wurde daraus einer unserer schönsten Tierausflüge in ganz Patagonien. Ushuaia gilt als die südlichste Stadt der Welt. Die meisten kommen wegen der Landschaft Feuerlands, wegen Wanderungen im Nationalpark oder als Ausgangspunkt für Antarktis-Kreuzfahrten. Eine Bootstour auf dem Beagle-Kanal gehört für uns trotzdem zu den besten Dingen, die du hier machen kannst.
Auf der Isla Martillo lebt eine der bekanntesten Pinguinkolonien Südamerikas: jedes Jahr mehrere hundert Magellanpinguine und einige Eselspinguine. Unterwegs kommen Kormoran-Kolonien, Seelöwen und der Leuchtturm Les Éclaireurs dazu, den viele den „Leuchtturm am Ende der Welt“ nennen. Wie du deinen Aufenthalt in der Stadt planst, steht in unserem Artikel zu Ushuaia.

Die Beagle Kanal Tour auf einen Blick
📍 Region: Ushuaia, Feuerland (Provinz Tierra del Fuego), Beagle-Kanal und Isla Martillo
🏛️ Perfekt für: Tierfreunde, Fotografierende, Naturfreunde
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: Halbtagestour von ca. 5 Stunden (Abfahrten 9:00 und 15:00 Uhr) oder kurze Leuchtturm-Tour 2–3 Stunden
🚗 Fortbewegung/Anreise: Start direkt am Hafen von Ushuaia, zu Fuß vom Zentrum
💰 Preisniveau: Halbtagestour mit Isla Martillo bei uns 80 € pro Person im Angebot (Januar 2026), regulär ca. 100 €. Aktuell je nach Anbieter und Plattform grob 95 bis 160 € (Stand Oktober 2026). Pinguin-Walking-Tour mit Landgang ca. 200 bis über 400 €, je nach Variante.
☀️ Beste Reisezeit: November bis März (Pinguine vor Ort)
1. Der Beagle-Kanal: eine der bekanntesten Wasserstraßen Südamerikas
Der Beagle-Kanal verläuft zwischen der Hauptinsel Feuerlands und vielen kleineren Inseln an der Südspitze Südamerikas. Er verbindet Atlantik und Pazifik und war lange eine wichtige Schifffahrtsroute.
Seinen Namen hat er von der HMS Beagle, dem Forschungsschiff, mit dem Charles Darwin im 19. Jahrhundert die Küsten Südamerikas erkundete. Viele Beobachtungen aus dieser Region flossen später in seine Evolutionstheorie ein.
Heute fahren hier Ausflugsboote, Expeditionsschiffe und Kreuzfahrtschiffe. Die Gegend gehört zu den besten Orten in Patagonien, um Pinguine, Seelöwen und Seevögel in freier Wildbahn zu sehen. Auch die Landschaft allein lohnt die Fahrt: schneebedeckte Berge, raue Küsten, kleine Inseln und Wetter, das ständig wechselt.

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2. Welche Bootstouren gibt es ab Ushuaia?
Am Hafen gibt es viele Anbieter. Je nachdem, wie viel Zeit du hast und was du sehen willst, kommen diese Touren infrage:
Kurze Leuchtturm-Tour (2–3 Stunden)
Die klassische Einsteiger-Tour führt zum Leuchtturm Les Éclaireurs. Unterwegs siehst du meist Seelöwen und Kormorane. Wenn du wenig Zeit hast, ist sie eine gute Wahl.
Halbtagestour zur Isla Martillo (ca. 5 Stunden)
Diese Tour haben wir gemacht. Sie führt am Leuchtturm, an den Kormoran-Inseln und den Seelöwen vorbei bis zur Isla Martillo. Du siehst Magellan- und Eselspinguine vom Boot aus. Für uns war sie der beste Kompromiss aus Preis, Dauer und Tierbeobachtung.
Pinguin-Walking-Tour auf der Isla Martillo
Bei dieser Variante betrittst du die Insel und gehst mit einem Guide durch die Pinguinkolonie. Der eigentliche Spaziergang dauert etwa eine Stunde. Die Genehmigung dafür hat nur ein Anbieter: PiraTours. Die Tour startet entweder an der Estancia Harberton mit einer kurzen Bootsfahrt zur Insel, oder du fährst wie bei der Halbtagestour über Leuchtturm und Seelöwen zur Insel und läufst dann dort.
Zum Schutz der Tiere dürfen täglich maximal 80 Besucher auf die Insel. Die Tour ist entsprechend gefragt. Als wir etwa zwei Wochen vor der Reise anfragten, waren für unseren Zeitraum alle Plätze weg. Wenn du sie machen willst, buche mindestens zwei bis vier Monate im Voraus. Mit Transfer und Bootsfahrt kostet sie je nach Anbieter und Variante etwa 200 bis über 400 € pro Person.
Wir hatten von außen den Eindruck, dass die Besucher auf der Insel nur bestimmte Wege nutzen dürfen und den Pinguinen nicht beliebig nahekommen. Wenn du vor allem zwischen hunderten Magellanpinguinen laufen willst, finden wir die Tour zur Isla Magdalena bei Punta Arenas in Chile sogar etwas beeindruckender. Alle Infos zu Punta Arenas findest du hier.

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3. Unsere Bootstour: Buchung, Boarding & Atmosphäre
Wir haben die Halbtagestour zur Isla Martillo mit dem Anbieter Pingüinos Expeditions* gemacht, gebucht über GetYourGuide, weil sie dort gerade im Angebot war. Im Januar 2026 zahlten wir etwa 80 € pro Person, der reguläre Preis lag bei rund 100 €. Aktuell finden wir für ähnliche Touren je nach Anbieter und Plattform Preise zwischen etwa 95 und 160 € pro Person. Vergleiche deshalb mehrere Plattformen.
Boarding im Hafen
Die Tour startet direkt am Hafen. Wenn du über GetYourGuide* buchst, reicht das digitale Ticket nicht: Du musst vor der Abfahrt zum Anbieter vor Ort gehen und deine Reservierung gegen ein Boarding-Ticket eintauschen. Erst danach stellst du dich für das Schiff an.
Am Hafen sitzen viele Anbieter, du kannst Touren also oft auch spontan buchen. In der Hauptsaison würden wir uns darauf aber nicht verlassen. Unsere Tour fuhr zweimal täglich, um 9:00 und um 15:00 Uhr. Morgens ist das Licht oft schöner, die Nachmittagstour passt dafür manchmal entspannter in den Tag.

Das Wetter: typisch Feuerland
Als wir an Bord gingen, war es kalt, windig und regnerisch, und trotzdem schön. Zwei Tage vorher hatte es in Ushuaia sogar geschneit. Die meisten Mitreisenden saßen in der beheizten Kabine. Wir standen fast die ganze Zeit draußen an Deck. Gemütlich war das nicht, der Fahrtwind ließ die Temperaturen gefühlt noch weiter sinken, und der Regen sorgte für eisige Finger. Aber draußen findet das Erlebnis statt: Pinguine schossen vor dem Bug durchs Wasser, dahinter die schneebedeckten Berge und tiefe Wolken. Dafür reist man ans Ende der Welt.

An Bord
Das Schiff war gut ausgestattet, mit vielen Sitzplätzen im Innenraum und der Möglichkeit, Getränke und Snacks zu kaufen. An den Tierstopps wird es auf den Außendecks voll, jeder will Fotos machen.
Positiv überrascht hat uns die Crew. Der Kapitän drehte das Schiff an den wichtigsten Stopps oft einmal um die eigene Achse. So musste niemand über das Deck rennen, um die Tiere von der richtigen Seite zu sehen. Das war entspannter als auf vielen anderen Wildlife-Touren. Etwas störend fanden wir den Bugbereich, in dem Fotografen Bilder für die Gäste machten. Dort wurde man gelegentlich gebeten, Platz zu machen. Das ist verständlich, wirkte aber manchmal aufdringlich.

4. Ablauf der Tour und Stopps
Stopp 1: die Kormoran-Insel
Der erste Stopp ist eine kleine Felseninsel im Kanal. Viele denken hier zuerst an Pinguine, aber es sind Kormorane. Die schwarzen Seevögel sitzen zu hunderten auf den Felsen und erinnern durch ihre Haltung ein wenig an Pinguine. Der Unterschied: Kormorane können fliegen. Vor den schneebedeckten Bergen sah das für uns schon landschaftlich sehr schön aus.

Stopp 2: Leuchtturm Les Éclaireurs und die Seelöwen
Kurz danach kommt eines der bekanntesten Fotomotive Patagoniens. Streng genommen ist Les Éclaireurs nicht der eigentliche „Leuchtturm am Ende der Welt“, wird von vielen Reisenden aber so genannt. Wenn du ihn vor dem Kanal siehst, verstehst du, warum. Der rot-weiß gestreifte Turm steht auf einer kleinen Felseninsel und gehört zu den Wahrzeichen von Ushuaia.
Direkt daneben lebt eine Kolonie südamerikanischer Seelöwen. Die meisten Tiere lagen bei uns entspannt auf den Felsen und interessierten sich kaum für die Boote. Zwischendurch wurde es lebhafter, vor allem die großen Männchen beobachteten ihre Umgebung und sorgten für Ordnung in der Gruppe. Auch hier drehte der Kapitän das Schiff einmal um die eigene Achse, sodass jeder Leuchtturm und Tiere aus allen Winkeln fotografieren konnte.



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Stopp 3: Isla Martillo und die Pinguine
Für die meisten ist die Isla Martillo der Grund für die Tour, und für uns war sie der Höhepunkt des Tages.
Die Hauptbewohner sind Magellanpinguine. Sie kehren jedes Jahr zur Brutzeit an die Küsten Feuerlands zurück und ziehen hier ihre Jungen groß. Daneben lebt eine kleinere Gruppe Eselspinguine. Sie sind seltener und von den Magellanpinguinen gut zu unterscheiden: orangefarbener Schnabel und weiße Flecken am Kopf.
Der Katamaran fährt mit dem Bug langsam an den Strand heran. Natürlich wollen dann alle möglichst weit vorne stehen. Die Crew hatte das gut im Griff: Wer seine Fotos gemacht hatte, wurde freundlich gebeten weiterzugehen, damit andere nach vorne konnten. Wir hatten vorher Sorge, hinten nicht viel zu sehen. Das war unbegründet, die Tiere waren teilweise so nah, dass auch kleinere Menschen wie ich problemlos fotografieren konnten.
Vor uns liefen hunderte Pinguine über den Strand. Manche standen einfach da und schauten aufs Wasser, andere liefen geschäftig zwischen ihren Nestern hin und her, einzelne direkt vor dem Katamaran am Ufer entlang. Wir waren überrascht, wie viele Tiere wir sahen und wie nah wir ihnen kamen.
Natürlich wäre ein Landgang spannend gewesen. Aber auch ohne die Insel zu betreten hatten wir gute Beobachtungen und gute Fotos. Deshalb würden wir die günstigere Bootstour jederzeit wieder wählen.



5. Welche Tiere siehst du auf der Tour?
Eine Garantie gibt es nie, das macht Wildlife aber auch aus. Das haben wir gesehen oder kannst du mit etwas Glück sehen:
- Wale: deutlich seltener, aber gelegentlich möglich
- Magellanpinguine: die Stars der Tour. Von November bis März sind die Chancen sehr gut.
- Eselspinguine: die kleinere Gruppe auf der Isla Martillo. Seltener und für viele Fotografen etwas Besonderes.
- Kormorane: große Kolonien an den ersten Stopps
- Südamerikanische Seelöwen: liegen meist entspannt auf den Felsen am Leuchtturm
- Albatrosse und andere Seevögel: begleiten die Boote immer wieder
- Delfine: Wir hatten kein Glück, andere Reisende berichten aber regelmäßig von Sichtungen.


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6. Beste Reisezeit für die Beagle-Kanal-Tour
Die beste Zeit ist November bis März. Dann ist Sommer auf der Südhalbkugel, die Pinguine sind auf der Isla Martillo, die Tage sind lang und die Temperaturen am mildesten. „Mild“ ist in Feuerland relativ. Wir waren Anfang Januar da und hatten trotzdem Kälte, Wind und Regen, nur zwei Tage vorher hatte es geschneit.
April bis Oktober: Die Touren finden weiter statt, aber es sind deutlich weniger Tiere da. Die Magellanpinguine verlassen die Region außerhalb der Brutzeit. Wenn dir die Pinguine wichtig sind, plane die Reise zwischen November und März.

7. Was kostet die Bootstour?
Günstig ist sie nicht. Wir haben im Januar 2026 über Get your Guide* im Angebot etwa 80 € pro Person gezahlt, der reguläre Preis lag bei ungefähr 100 €. Stand Oktober 2026 liegen vergleichbare Touren je nach Anbieter und Buchungsplattform grob zwischen 95 und 160 €.
Das liegt auch daran, dass Ushuaia ein bedeutender Kreuzfahrthafen ist. Hier legen klassische Südamerika-Kreuzfahrten an, und viele Antarktis-Expeditionen starten von hier. Die Preise sind entsprechend hoch, und die Zahlungsbereitschaft vieler Gäste auch. Das gilt für viele Ausflüge in Ushuaia und im südlichen Patagonien, auch auf der chilenischen Seite.
Wir würden die Tour trotzdem jederzeit wieder buchen. Das Herz schmerzt kurz beim Bezahlen, die Erinnerungen bleiben deutlich länger. Vergleiche vorher mehrere Anbieter und Plattformen, bei uns machte das etwa 20 € pro Person aus.
8. Tipps für die Bootstour
- Wind- und Regenjacke: Auch im Hochsommer wird es auf dem Wasser eiskalt.
- Mütze: Wir hatten unsere im Januar die meiste Zeit auf dem Kopf.
- Kamera mit Zoom: Die Tiere kommen oft nah, etwas Zoom hilft trotzdem.
- Sonnenbrille: Ja, auch wenn es morgens regnet. Das Wetter kann sich in Minuten ändern.
- Früh nach draußen: An den Stopps wird es auf den Außendecks voll, wer früh dort steht, bekommt die besten Plätze.
- Boarding-Ticket eintauschen: Wenn du über GetYourGuide buchst, vorher zum Anbieter am Hafen gehen.
Wenn morgens die Sonne scheint, heißt das in Feuerland noch lange nicht, dass es am Nachmittag auch so ist. Sonne, Regen, Wind und Wolken wechseln hier innerhalb kurzer Zeit. Willkommen am Ende der Welt.
9. Lohnt sich die Bootstour auf dem Beagle-Kanal?
Ganz klar: Ja. Wenn du Ushuaia besuchst und nur einen einzigen Ausflug machen möchtest, würden wir wahrscheinlich genau diese Tour wählen. Kaum eine andere Aktivität vereint so viele Dinge, die Feuerland und Patagonien ausmachen:
- Spektakuläre Landschaften
- Maritime Geschichte
- Pinguine in freier Wildbahn
- Seelöwenkolonien
- Kormorane und Seevögel
- Das Gefühl, wirklich am Ende der Welt angekommen zu sein
Besonders gefallen hat uns die Mischung aus Wildlife und Landschaft. Selbst zwischen den Tierbeobachtungen wurde es nie langweilig, weil hinter jeder Kurve des Beagle-Kanals neue Bergketten, Inseln oder Küstenabschnitte auftauchten.
Ja, die Tour ist teuer.
Ja, das Wetter kann kalt, windig und regnerisch sein.
Und ja, die Boote sind in der Hauptsaison oft gut gefüllt.
Trotzdem würden wir die Tour jederzeit wieder buchen.
Die Pinguine von Martillo Island, die Seelöwen am Leuchtturm und die einzigartige Atmosphäre Feuerlands machen diesen Ausflug zu einem der schönsten Erlebnisse rund um Ushuaia. Für uns gehört die Beagle-Kanal-Tour definitiv zu den Highlights einer Reise ans Ende der Welt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Beagle Kanal Bootstour
Was kostet eine Bootstour auf dem Beagle-Kanal?
Wir haben im Januar 2026 für die Halbtagestour zur Isla Martillo im Angebot etwa 80 € pro Person bezahlt, regulär lag sie bei rund 100 €. Inzwischen kosten vergleichbare Touren je nach Anbieter und Plattform etwa 95 bis 160 €. Vergleich die Angebote, bei uns lag der Unterschied bei rund 20 € pro Person.
Welche Bootstour auf dem Beagle-Kanal lohnt sich am meisten?
Für uns die Halbtagestour zur Isla Martillo, die etwa 5 Stunden dauert. Du siehst Kormorane, Seelöwen, den Leuchtturm Les Éclaireurs und am Ende die Pinguine vom Boot aus. Für Preis, Dauer und Tierbeobachtung war das für uns der beste Kompromiss. Wenn du wenig Zeit hast, reicht die kurze Leuchtturm-Tour von 2 bis 3 Stunden, Pinguine siehst du dabei aber nicht.
Kann ich auf der Isla Martillo zwischen den Pinguinen laufen?
Ja, aber nur mit der Walking-Tour von PiraTours, dem einzigen Anbieter mit Genehmigung. Pro Tag dürfen höchstens 80 Besucher auf die Insel. Die Tour kostet je nach Variante etwa 200 bis über 400 € pro Person und ist oft Monate im Voraus ausgebucht. Wir haben zwei Wochen vorher angefragt und keinen Platz mehr bekommen.
Sieht man die Pinguine auch vom Boot aus gut?
Ja, besser als wir erwartet hatten. Der Katamaran fährt mit dem Bug langsam an den Strand heran, und die Pinguine waren teilweise sehr nah. Die Crew sorgt dafür, dass jeder nach vorne kommt. Auch ohne Landgang hatten wir gute Beobachtungen und Fotos.
Welche Pinguine leben auf der Isla Martillo?
Vor allem Magellanpinguine, dazu eine kleinere Gruppe Eselspinguine. Die Eselspinguine erkennst du am orangefarbenen Schnabel und den weißen Flecken am Kopf.
Wann ist die beste Zeit, um auf der Isla Martillo Pinguine zu sehen?
Von November bis März. Dann brüten die Magellanpinguine auf der Insel. Außerhalb dieser Zeit fahren die Touren zwar weiter, aber es sind deutlich weniger Tiere da.
Wie früh muss ich die Bootstour buchen?
Die normale Halbtagestour bekommst du oft noch kurzfristig, am Hafen auch spontan. In der Hauptsaison würden wir aber ein paar Tage vorher buchen. Für die Walking-Tour auf der Isla Martillo solltest du zwei bis vier Monate im Voraus buchen.
Was muss ich beachten, wenn ich über GetYourGuide buche?
Das digitale Ticket reicht nicht für das Boarding. Geh vor der Abfahrt zum Büro des Anbieters am Hafen und tausch deine Reservierung gegen eine Bordkarte. Erst dann stellst du dich am Schiff an.
Was sollte ich zur Bootstour anziehen?
Auch im Sommer eine Wind- und Regenjacke, Mütze und Handschuhe. An Deck ist es durch den Fahrtwind deutlich kälter. Wir waren Anfang Januar dort und hatten Kälte, Wind und Regen, zwei Tage vorher hatte es sogar geschneit.
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