Hongkong Sehenswürdigkeiten
20 Highlights für deine
Reise
„Wir zeigen Dir die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten, die Du auf deiner Reise nicht verpassen darfst.“
Wolkenkratzer, die im Dunst verschwinden, dampfende Garküchen zwischen Luxusboutiquen, ein Taoistentempel direkt neben der Bankfiliale – Hongkong hat uns vom ersten Abend an gepackt, obwohl wir nur wenige Tage Zeit hatten.
Für unseren Kurzbesuch hatten wir eine lange Liste und wollten möglichst viel aus der kompakten Stadt herausholen. Vieles davon hat sich bewährt, einiges würden wir heute anders angehen – genau das teilen wir in diesem Artikel mit dir.
Was Hongkong ausmacht, lässt sich schwer in einem Satz fassen. Britisches Kolonialerbe trifft auf chinesische Tempelkultur, das Tempo einer Finanzmetropole auf Fischerdörfer auf Stelzen, vierzigstöckige Wohntürme auf Wanderwege mit Meerblick. Wer zum ersten Mal kommt, unterschätzt oft, wie grün und wie ruhig Teile der Stadt sein können – nur wenige U-Bahn-Stationen von der glitzernden Skyline entfernt.
In diesem Artikel zeigen wir dir 20 Sehenswürdigkeiten, die uns bei unserem Besuch am meisten im Kopf geblieben sind – von den bekannten Postkartenmotiven bis zu Orten, an denen kaum ein Tourist vorbeikommt. Nicht jeden davon haben wir selbst besucht; wo das der Fall ist, sagen wir es dir ehrlich dazu, statt eine Erfahrung vorzutäuschen, die wir nicht gemacht haben.
Zu jedem Highlight findest du die praktischen Basics: Anfahrt, Öffnungszeiten, Eintritt und unsere Einschätzung, wie viel Zeit du einplanen solltest. Dazu eine Karte mit allen Orten, eine Übersicht der wichtigsten Regionen und am Ende Antworten auf die Fragen, die uns zu Hongkong am häufigsten gestellt werden.
Noch ein Wort zur Reiseplanung, bevor es losgeht: Hongkong lässt sich in drei bis fünf Tagen gut anschauen, wenn du deine Zeit clever zwischen Hong Kong Island, Kowloon und mindestens einem Ausflug nach Lantau aufteilst. Wie du das am besten organisierst, liest du in den nächsten Abschnitten.

Unsere 3 persönlichen Highlights in Hongkong
„Wenn wir morgen noch einmal nach Hongkong reisen würden – welche drei Erlebnisse dürften auf keinen Fall fehlen?“
🥇 Victoria Peak
Wenn wir nur einen einzigen Programmpunkt für Hongkong empfehlen müssten, wäre es dieser. Wir sind mit der alten Peak Tram hochgefahren, in einer Kabine, die sich in gut 25 Grad Steigung nach oben zieht – und spätestens wenn sich die ersten Hochhäuser unter dir zu neigen scheinen, merkst du, warum die Fahrt selbst schon zur Attraktion gehört. Oben angekommen, ist der Blick über den Victoria Harbour genau das Panorama, das man von Fotos kennt, nur eben live und mit einem Atem, der für einen Moment stockt.
🥈 Tian Tan Buddha & Ngong Ping 360
Der Tag auf Lantau war für uns das Kontrastprogramm zur restlichen Reise. Die Fahrt mit der Seilbahn zieht sich über Wald, Berge und Meer, und irgendwann taucht der große Buddha auf einem Hügel auf, fast unwirklich in seiner Größe. Oben, zwischen Räucherstäbchen und dem leisen Gemurmel betender Besucher, wurde uns klar, wie unterschiedlich die Facetten dieser Stadt sind – von der Konzernzentrale zur Pilgerstätte in nur 25 Minuten Seilbahn.
🥉 Temple Street Night Market
Nach zwei Tagen mit Tempeln und Aussichtspunkten wollten wir auch die andere Seite Hongkongs sehen – laut, ein bisschen chaotisch, nach Fisch und Frittiertem duftend. Der Temple Street Night Market hat uns genau das gegeben. Zwischen Wahrsagern, Ständen mit gefälschten Uhren und Garküchen, aus denen Dampf in die Gassen zieht. Wer Hongkong nur über seine Skyline kennt, verpasst diese Seite der Stadt. Geh am besten gegen 19 Uhr los, dann ist der Markt in vollem Gange, aber noch nicht überlaufen.



Die Regionen Hongkongs im Überblick
Hongkong verteilt sich auf vier sehr unterschiedliche Zonen, und wer das vorher weiß, plant seine Tage deutlich entspannter.
Hong Kong Island bildet das historische und finanzielle Zentrum. Rund um Central und Sheung Wan liegen Man Mo Temple und die Talstation der Peak Tram dicht beieinander, während die alte Straßenbahn Ding Ding die gesamte Nordseite der Insel verbindet. Weiter östlich, in Wan Chai, wartet der Pak-Tai-Tempel. Im Süden wechselt das Bild komplett: Repulse Bay, Dragon’s Back und die Klippen bei Shek O zeigen die grüne, entschleunigte Seite der Insel. Im Osten, in Quarry Bay, liegen die vielfotografierten Monster Buildings.
Kowloon, auf der Festlandseite gegenüber, ist dichter, lauter und für Erstbesucher meist der Ausgangspunkt. In Tsim Sha Tsui reihen sich Avenue of Stars, die beiden großen Museen und der Blick auf die Symphony of Lights aneinander, während es abends auf der Temple Street in Yau Ma Tei lebendig wird. Weiter nördlich, in Wong Tai Sin und Diamond Hill, liegen der bekannteste Wunschtempel der Stadt und die stille Klosteranlage Chi Lin. Im Westen ragt mit Sky100 einer der höchsten Aussichtspunkte Asiens direkt neben dem Bahnhof West Kowloon auf.
Lantau Island, die größte Insel Hongkongs, tickt nochmal anders: Hierhin fährst du für den großen Buddha, das Kloster Po Lin, die Seilbahn Ngong Ping 360 und das Stelzendorf Tai O – am besten als eigenen Tagesausflug, nicht als Zwischenstopp zwischen zwei anderen Terminen.
Die Outlying Islands schließlich – Lamma, Cheung Chau und die ruhigen Strände im Südwesten Lantaus – zeigen dir ein Hongkong ganz ohne Hochhäuser. Ein halber bis ganzer Tag reicht, um dort für ein paar Stunden komplett abzuschalten.

Bevor es losgeht: Fakten, Unterkunft und Fortbewegung
Zehn Fakten über Hongkong, die dir die Stadt erklären
🇭🇰 Ein Land, zwei Systeme. Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone Chinas mit eigenem Rechtssystem, eigener Währung (Hongkong-Dollar) und eigener Regierung. Das Prinzip wurde 1997 bei der Rückgabe von Großbritannien an China eingeführt, mit einem hohen Maß an Autonomie für 50 Jahre.
🌆 Stadt der Wolkenkratzer. Hongkong hat mehr Hochhäuser im Stadtzentrum als jede andere Stadt der Welt – über 500 Gebäude sind höher als 150 Meter. Der Blick vom Victoria Peak oder von der Promenade in Tsim Sha Tsui zeigt das am besten.
🌄 70 Prozent Natur. Trotz der urbanen Dichte ist rund 70 Prozent der Fläche Hongkongs grün: Nationalparks, Berge, Strände, kleine Inseln. Wanderfreunde kommen etwa auf dem Dragon’s Back Trail oder auf Lamma Island auf ihre Kosten.
🛥 Die Star Ferry. Seit 1888 verkehrt sie zwischen Hong Kong Island und Kowloon. Für wenige Hongkong-Dollar bekommst du eine der günstigsten Fährfahrten mit Skyline-Blick, die wir kennen.
🥡 Foodie-Paradies. Über 15.000 Restaurants, von Garküchen bis Michelin-Stern. Dim Sum ist Pflichtprogramm, und mit „Tim Ho Wan“ gibt es sogar ein Michelin-ausgezeichnetes Lokal, das zu den günstigsten der Welt zählt.
🚋 Die älteste Straßenbahn Asiens. Die „Ding Ding“ fährt seit 1904 auf Hong Kong Island – langsam, günstig, mit Blick durch enge Straßenschluchten.
✈️ Flughafen auf künstlicher Insel. Der Hong Kong International Airport liegt auf der künstlichen Insel Chek Lap Kok und zählt zu den bestbewerteten Flughäfen weltweit, mit guter Anbindung per Schnellzug.
🔥 Niedrige Steuern, großes Finanzzentrum. Die Einkommenssteuer liegt oft unter 17 Prozent, gleichzeitig ist Hongkong eines der wichtigsten Finanzzentren Asiens.
🧧 Aberglaube im Alltag. Die Zahl 4 wird gemieden, weil sie im Kantonesischen wie „Tod“ klingt – viele Häuser haben kein 4., 14. oder 24. Stockwerk. Die 8 dagegen gilt als Glückszahl, weil sie an „Reichtum“ erinnert.
🌁 Die Symphony of Lights. Jeden Abend um 20 Uhr läuft die kostenlose Licht- und Lasershow über mehr als 40 Gebäude der Skyline – laut Guinness-Buch die am längsten durchgehend laufende Lichtshow der Welt.
Wo übernachten beim ersten Besuch?
Für Erstbesucher empfehlen sich zwei Stadtteile.
Tsim Sha Tsui (Kowloon) liegt direkt an der Uferpromenade, nah an Star Ferry und Museen – gut für Sightseeing und Skyline-Blicke.
- The Bauhinia Hotel – Tsim Sha Tsui*: stilvoll, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, rund 10 Minuten zu Fuß zur MTR-Station Tsim Sha Tsui.
- The Kimberley Hotel*: zentral nahe Nathan Road und MTR, einfache, gemütliche Zimmer.
- B P International Hotel*: unser Favorit, hier haben wir selbst übernachtet. Stylishes Box-Hotel wenige Schritte von Jordan/Tsim Sha Tsui, moderne Zimmer, teils mit Skylineblick.
Central / Sheung Wan (Hong Kong Island) eignet sich, um die Stadt fußläufig zu entdecken: Cafés, Rooftop-Bars, gute Metro- und Fähranbindung.
- Butterfly on Wellington*: charmant, gut gelegen im Bereich Sheung Wan/Central, nah an MTR und Essensoptionen.
- Lan Kwai Fong Hotel – Kau U Fong*: mitten im Ausgehviertel Lan Kwai Fong, gute Basis, um Central zu erkunden.
- iclub AMTD Sheung Wan Hotel*: modernes Mittelklasse-Hotel nahe Central Market und MTR, kurze Laufwege zu den Sehenswürdigkeiten.
Hotelzimmer sind in Hongkong meist kompakt, dafür gut ausgestattet. Wer mehr Platz braucht, findet über Airbnb auch größere Apartments. Weitere Unterkunftsempfehlungen findest du auf unserer Seite „Unterkünfte in Hongkong“.
So bewegst du dich durch die Stadt
Das öffentliche Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut.
- Taxi: vergleichsweise günstig, im Berufsverkehr aber oft langsam.
- MTR (U-Bahn): schnell, zuverlässig, klimatisiert. Die Octopus Card spart Zeit, auch Kredit- oder Debitkarte funktioniert direkt am Gate.
- Star Ferry: historische Fähre zwischen Tsim Sha Tsui und Central, für ein bis zwei Hongkong-Dollar pro Fahrt.
- Busse & Minibusse: ideal für entlegenere Ziele, teils mit gutem Ausblick unterwegs.
- Tram (Ding Ding): nostalgische Doppeldecker-Straßenbahn auf Hong Kong Island, HK$3 pro Fahrt.
1. Victoria Peak – die Aussicht über die Stadt
Der Victoria Peak ist von der höchsten Erhebung auf Hong Kong Island (552 m) aus der Rundumblick über Skyline, Victoria Harbour und die umliegenden Berge – für uns das eine Bild, das wir aus Hongkong am längsten im Kopf behalten haben. Am schönsten ist die Fahrt selbst: Die historische Peak Tram zieht sich in einer Steigung nach oben, bei der sich die Hochhäuser draußen scheinbar zur Seite neigen.
Wir sind gegen späten Nachmittag hoch, kurz bevor die Sonne unterging, und haben so beide Stimmungen mitgenommen: Tageslicht und die ersten Lichter der Stadt. Oben angekommen, ist mehr Platz zum Schlendern als gedacht – zwischen Aussichtsplattformen, kleinen Shops und Cafés lässt sich gut eine ganze Stunde verbringen. An der Talstation und auf der Plattform kann es an Wochenenden voll werden, unter der Woche ist es spürbar entspannter.
- Beste Reisezeit: Werktags und bei klarer Sicht, idealerweise für den Sonnenuntergangs-Slot buchen.
- Öffnungszeiten: Peak Tram täglich 7:00–24:00 Uhr, Sky Terrace 428 täglich 8:30–22:00 Uhr.
- Eintritt: Tram Hin & Zurück ca. HK$88 (werktags) / HK$108 (Wochenende); Sky Pass (Tram + Sky Terrace 428) ab ca. HK$149 online.
- Anfahrt: Peak Tram Talstation an der Garden Road (MTR Central, Exit J2, ca. 10 Minuten Fußweg); alternativ Bus 15C oder zu Fuß über den Old Peak Road-Hike.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane rund zwei Stunden ein, inklusive Wartezeit und Zeit zum Schlendern auf der Plattform.
- Unser Tipp: Ticket online vorbuchen und einen festen Zeit-Slot am späten Nachmittag wählen – so sparst du dir die Warteschlange und bekommst Sonnenuntergang und Skyline-bei-Nacht in einem Besuch.

Kurz & knapp
📍 Region: Hong Kong Island (Central)
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 2 Stunden
💰 Eintritt: ab HK$88
Geeignet für: Fotografie, Pärchen, Sonnenuntergang, Erstbesucher
2. Star Ferry – nostalgische Überfahrt mit Skyline-Blick
Die Fahrt mit der über 130 Jahre alten Star Ferry zwischen Tsim Sha Tsui und Central bzw. Sheung Wan gehört für uns zu den einfachsten Wegen, Hongkong von seiner besten Seite zu sehen. Die Überfahrt dauert nur rund zehn Minuten, aber auf dem Oberdeck stehend, mit Wind im Gesicht und den Türmen von Hong Kong Island direkt vor dir, wirkt sie deutlich länger und intensiver, als die kurze Strecke vermuten lässt. Wir haben sie mehrfach genutzt, einmal morgens auf dem Weg zum Sightseeing, einmal zum Sonnenuntergang – und beide Male hatten wir das Gefühl, für ein paar Hongkong-Dollar ein kleines Borderlebnis zu bekommen, das jede Fährfahrt anderswo alt aussehen lässt. Gerade weil sie so günstig und unkompliziert ist, lohnt sie sich auch, wenn du sowieso zwischen den beiden Seiten des Hafens unterwegs bist, statt die MTR zu nehmen.
- Beste Reisezeit: Ganzjährig gut, besonders schön bei Sonnenuntergang oder früh am Morgen mit wenig Betrieb.
- Öffnungszeiten: Ca. 6:30–23:00 Uhr, alle 10–20 Minuten.
- Eintritt: Ca. HK$3,10–4,40 pro Fahrt, je nach Strecke und Deck.
- Anfahrt: Pier 7 in Tsim Sha Tsui (MTR Tsim Sha Tsui, Exit L6) bzw. Central Pier 7 oder Sheung Wan (MTR Central, Exit A).
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 15–20 Minuten reichen für die Überfahrt inklusive Warten – am besten als Verbindung zwischen zwei Sightseeing-Stopps einplanen statt als eigenen Programmpunkt.
- Unser Tipp: Oberdeck nehmen und auf die linke Seite setzen, Richtung Peak – von dort hast du die besten Fotomotive.

Kurz & knapp
📍 Region: Victoria Harbour (zwischen Kowloon und Hong Kong Island
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 15 Minuten
💰 Eintritt: ab HK$3,10
Geeignet für: Fotografie, Budget, Pärchen, Erstbesucher
3. Man Mo Temple – historischer taoistischer Tempel
Im quirligen Sheung Wan liegt der Man Mo Temple, einer der ältesten Tempel Hongkongs, gewidmet dem Gott der Gelehrsamkeit (Man) und dem Kriegsgott (Mo). Seit 1847 kommen hier Studierende und Geschäftsleute her, um um Erfolg und Schutz zu bitten. Als wir eintraten, hing dichter Rauch von riesigen Räucherspiralen unter der Decke, die wie hängende Schnecken aussehen und teils wochenlang weiterglimmen.
Zwischen den betenden Besuchern und den kunstvoll bemalten Holztafeln mit Kalligrafie hatten wir das Gefühl, mitten in der Geschäftigkeit von Sheung Wan auf einen völlig anderen Rhythmus zu treffen. Der Tempel ist klein, du bist in 20 bis 30 Minuten durch – aber die Atmosphäre bleibt hängen. Direkt daneben lohnt sich ein Spaziergang durch die Antiquitätengassen der Hollywood Road.
- Beste Reisezeit: Vormittags unter der Woche, wenn am wenigsten los ist; an Wochenenden und zum chinesischen Neujahr wird es voll.
- Öffnungszeiten: Täglich 8:00–18:00 Uhr, bei Zeremonien zeitweise eingeschränkt.
- Eintritt: Kostenlos, eine Spende von ca. HK$5–10 ist üblich.
- Anfahrt: MTR Sheung Wan, Exit A2, 5–7 Minuten zu Fuß.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 20–30 Minuten reichen, gut kombinierbar mit einem Spaziergang durch die Hollywood Road direkt nebenan.
- Unser Tipp: Fotografieren ist erlaubt, aber leise sein – hier wird tatsächlich gebetet, nicht nur für Touristen inszeniert.

Kurz & knapp
📍 Region: Hong Kong Island (Sheung Wan)
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 30 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos (Spende üblich)
Geeignet für: Kultur, Fotografie, Spiritualität, Erstbesucher
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4. Tian Tan Buddha & Po Lin Kloster auf Lantau Island
Auf Lantau Island thront der Tian Tan Buddha, eine über 34 Meter hohe Bronzestatue, die über 268 Stufen erreichbar ist und Harmonie zwischen Mensch und Natur symbolisieren soll. Direkt daneben liegt das Po Lin Kloster, eines der wichtigsten buddhistischen Zentren Hongkongs. Wir haben den Aufstieg an einem grauen, leicht diesigen Vormittag gemacht – trotzdem hatte der Moment, in dem die Statue oben aus dem Nebel auftaucht, etwas, das uns beide für einen Moment verstummen ließ.
Im Kloster selbst mischen sich Räucherduft, das leise Murmeln von Gebeten und Gruppen von Besuchern, die genauso beeindruckt wirken wie wir. Die Treppe ist keine sportliche Herausforderung, eher ein gleichmäßiger, längerer Aufstieg. Oben angekommen, lohnt sich der Blick zurück über die grünen Hügel Lantaus.
- Beste Reisezeit: Vormittags, um Reisegruppen und Nachmittagsandrang zu umgehen, an klaren Tagen wegen der Aussicht.
- Öffnungszeiten: Kloster täglich 9:00–17:30 Uhr, Buddha-Statue zugänglich 10:00–17:30 Uhr.
- Eintritt: Kloster und Zugang zur Statue kostenlos; Eintritt in die Ausstellungshallen unter dem Buddha inkl. vegetarischem Essen ca. HK$60.
- Anfahrt: MTR bis Tung Chung, dann Bus 23 oder die Ngong Ping 360 Seilbahn (siehe Highlight 12).
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Rechne mit 2–3 Stunden für Statue und Kloster, am besten als Teil eines ganzen Lantau-Tages mit Tai O.
- Unser Tipp: Wer Zeit hat, sollte im Kloster das vegetarische Mittagessen mitnehmen – einfach, aber eine schöne Ergänzung zum Besuch.
➡️ Alle Infos zum Besuch des Big Buddha findest du hier in unserem ausführlichen Artikel dazu.

Kurz & knapp
📍 Region: Lantau Island
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 2–3 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos (Ausstellung ca. HK$60)
Geeignet für: Kultur, Natur, Familien, Fotografie
5. Pak-Tai-Tempel – stilles Erbe mitten in Wan Chai
In Wan Chai, nur wenige Gehminuten von Bars und Bürotürmen entfernt, steht der Pak-Tai-Tempel (Yuk Hui Kung) – der größte Tempel auf Hong Kong Island und einer der ältesten. Er wurde 1863 von Bewohnern Wan Chais errichtet und ist dem Pak Tai geweiht, einer taoistischen Schutzgottheit des Nordens und des Meeres. Im Hauptgebäude steht eine gut drei Meter hohe Bronzestatue, die schon 1603 gegossen wurde, deutlich älter als der Tempel selbst. Für uns war es der ruhigste Moment unseres Wan-Chai-Spaziergangs: draußen der Verkehr, drinnen nur ein paar Räucherstäbchen, alte Glocken und geschnitzte Drachen auf dem Dach. Der Tempel liegt direkt neben dem farbenfrohen Blue-House-Viertel, das sich für einen anschließenden Spaziergang anbietet.
- Beste Reisezeit: Vormittags unter der Woche, dann ist es am ruhigsten; im Mai findet hier das Pak-Tai-Fest statt.
- Öffnungszeiten: Täglich ca. 8:00–17:00 Uhr.
- Eintritt: Kostenlos, Spenden sind willkommen.
- Anfahrt: MTR Wan Chai, Exit A3, über Tai Yuen Street und Stone Nullah Lane, ca. 10 Minuten zu Fuß.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 20 Minuten für den Tempel, plus einen Abstecher zum Blue-House-Viertel direkt daneben.
- Unser Tipp: Kombiniere den Besuch mit einem Spaziergang durch die Wan-Chai-Marktgassen – der Kontrast zwischen Tempel und Straßenleben ist genau das, was diesen Stadtteil ausmacht.

Kurz & knapp
📍 Region: Hong Kong Island (Wan Chai)
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 20–30 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Kultur, Spiritualität, Fotografie, Erstbesucher
6. Wong Tai Sin-Tempel – Wunschtempel im Norden Kowloons
Der Wong Tai Sin-Tempel gehört zu den bekanntesten Taoisten-Schreinen Hongkongs und ist vor allem für seine Orakelstäbchen bekannt: Besucher werfen sogenannte Kau-Chim-Stäbchen und lassen sich die Antwort von Wahrsagern deuten, die direkt neben dem Tempel ihre Stände haben. Bunt bemalte Dächer, geschnitzte Holzbalkone und dichte Räucherwolken prägen das Bild, besonders an Feiertagen und rund um das chinesische Neujahr, wenn Tausende hierherpilgern. Diesen Tempel haben wir bei unserem Kurzbesuch nicht geschafft – er lag geografisch etwas abseits unserer Route –, er wird aber in praktisch jedem Reisebericht als einer der lebendigsten Orte für Volksglauben in der Stadt beschrieben.
- Beste Reisezeit: Vormittags unter der Woche für mehr Ruhe; an chinesischen Feiertagen ist es deutlich voller, dafür authentischer im Trubel.
- Öffnungszeiten: Täglich 7:00–17:30 Uhr, an Neujahr oft länger.
- Eintritt: Kostenlos, für ein Orakel-Set wird meist ein kleiner Betrag ab HK$10 fällig.
- Anfahrt: MTR Wong Tai Sin, Exit B2, direkt neben dem Tempel.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Plane 30–45 Minuten ein, etwas mehr, wenn du dir auch eine Wahrsagung geben lassen möchtest.
- Unser Tipp: Die Stände rund um den Tempel eignen sich gut, um chinesische Volkskultur abseits der reinen Sightseeing-Perspektive kennenzulernen.

Kurz & knapp
📍 Region: Kowloon (Wong Tai Sin)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 30–45 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Kultur, Spiritualität, Fotografie, Erstbesucher
7. Tai O Fischerdorf – Stelzenhäuser am Rand von Lantau
Tai O am westlichen Ende von Lantau Island gilt als eines der letzten Stelzendörfer Hongkongs: Holzhäuser auf Pfählen, schmale Gassen mit getrocknetem Fisch und Garnelenpaste, dazwischen schaukelnde Fischerboote. Hier leben traditionell die sogenannten „Boat People“ vom Fischfang, und das Tempo ist spürbar langsamer als im Rest der Stadt. Wir haben es bei unserem Besuch nicht bis nach Tai O geschafft, es stand aber ganz oben auf unserer Für-nächstes-Mal-Liste – Reisende, die dort waren, schwärmen vor allem von der Sampan-Fahrt durchs Dorf und der Chance, im offenen Wasser der Bucht die seltenen rosa Delfine zu entdecken.
- Beste Reisezeit: Vormittags, wenn der Fischmarkt noch in vollem Gange ist und es weniger heiß ist.
- Öffnungszeiten: Das Dorf ist ganztägig zugänglich, Geschäfte meist 8:00–18:00 Uhr geöffnet.
- Eintritt: Kostenlos, eine Sampan-Fahrt kostet optional ca. HK$20–30.
- Anfahrt: MTR bis Tung Chung, dann Bus 11, Fahrzeit ca. 40 Minuten.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Rechne mit 2–3 Stunden, am besten kombiniert mit dem Buddha und Ngong Ping am selben Lantau-Tag.
- Unser Tipp: Laut Reiseberichten lohnt sich eine frühe Ankunft, bevor die Tagesausflügler aus Tung Chung eintreffen.

Kurz & knapp
📍 Region: Lantau Island
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 2–3 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Natur, Fotografie, Kulinarik, Familien
8. Repulse Bay & Deep Water Bay – Strände im Süden der Insel
Nur etwa 30 bis 40 Minuten von den Wolkenkratzern Centrals entfernt liegen mit Repulse Bay und Deep Water Bay zwei Sandstrände, die zeigen, wie grün der Süden von Hong Kong Island ist. Repulse Bay ist der belebtere der beiden, mit Uferpromenade, dem farbenfrohen Tin-Hau-Tempel und ein paar Art-Déco-Gebäuden aus der Kolonialzeit; Deep Water Bay gilt als ruhiger und familienfreundlicher. Bei unserem kurzen Aufenthalt haben wir es zeitlich nicht mehr hierher geschafft, würden diesen Programmpunkt aber für einen längeren Besuch fest einplanen – gerade als Kontrast zu den dichten Stadtvierteln.
- Beste Reisezeit: Wochentags außerhalb der Sommerferien, dann sind die Strände deutlich leerer; ganzjährig angenehm, im Sommer aber sehr heiß und feucht.
- Öffnungszeiten: Rund um die Uhr zugänglich; Sanitäranlagen meist 7:00–19:00 Uhr.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Central, dann Bus 6 oder 6A nach Repulse Bay (ca. 40 Minuten); Deep Water Bay liegt wenige Minuten weiter südlich.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 2–3 Stunden für Strandzeit und einen Spaziergang, gerne mit Badesachen im Gepäck.
- Unser Tipp: Reisende empfehlen, den Vormittag zu wählen und danach oben auf dem nahen Aussichtshügel eine Pause einzulegen.

Kurz & knapp
📍 Region: Hong Kong Island (Süden)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 2–3 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Strand, Familien, Entspannung, Fotografie
9. Dragon’s Back – Wandern mit Meerblick
Der Dragon’s Back gilt als beliebtester Küstenwanderweg Hongkongs: rund 8 Kilometer über den schmalen Grat des Shek O Peak, mit Blick auf offenes Meer, bewaldete Hänge und Sandstrände darunter. Der Name kommt von den wellenförmigen Höhenzügen, die tatsächlich an den Rücken eines Drachen erinnern sollen. Der Weg gilt als gut markiert und auch für weniger geübte Wanderer machbar, mit festem Schuhwerk und etwas Kondition. Bei unserem kurzen Aufenthalt hat die Zeit für diese Tour nicht gereicht, für alle mit mehr Tagen oder Lust auf Bewegung wird sie aber in praktisch jedem Reiseführer als Pflichtprogramm genannt.
- Beste Reisezeit: Trockene, kühlere Monate von Oktober bis Dezember; morgens starten, um Hitze und Nachmittagsandrang zu vermeiden.
- Öffnungszeiten: Ganztägig zugänglich, Wandern bei Tageslicht empfohlen.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Shau Kei Wan, Exit A3, dann Bus 9 oder 16 bis To Tei Wan.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 3–4 Stunden für die komplette Strecke inklusive Abstieg zum Shek O Beach.
- Unser Tipp: Genug Wasser mitnehmen – schattige Abschnitte gibt es laut Wanderberichten nur wenige, dafür lohnt sich ein Sprung ins Meer am Ziel.

Kurz & knapp
📍 Region: Hong Kong Island (Süden/Osten)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 3–4 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Wandern, Natur, Fotografie, Aktivurlauber
10. Chi Lin Nunnery & Nan Lian Garden – Ruhe in Diamond Hill
Mitten im Stadtteil Diamond Hill liegt mit der Chi Lin Nunnery ein 1934 gegründetes buddhistisches Kloster, komplett aus Holz gebaut, ganz ohne Nägel, nach traditioneller Tang-Architektur. Direkt daneben erstreckt sich der Nan Lian Garden, ein chinesischer Garten mit Teichen, Pavillons und einem vergoldeten Pavillon als Blickfang. Beide Anlagen liegen nur wenige Meter von einer Schnellstraße entfernt, wirken laut übereinstimmenden Reiseberichten aber erstaunlich still – ein Ort, den wir bei unserem Besuch verpasst haben, der aber genau die Art von ruhigem Kontrastprogramm bietet, die wir sonst an anderen Stellen in Hongkong gesucht haben.
- Beste Reisezeit: Vormittags, wenn das Licht in den Teichen und Pavillons am schönsten wirkt.
- Öffnungszeiten: Nan Lian Garden täglich 7:00–21:00 Uhr, Chi Lin Nunnery täglich 9:00–16:30 Uhr.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Diamond Hill, Exit C2, 5 Minuten zu Fuß.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 45–60 Minuten für beide Anlagen zusammen.
- Unser Tipp: Gut kombinierbar mit einem Besuch des Wong Tai Sin-Tempels, der nur eine MTR-Station entfernt liegt.

Kurz & knapp
📍 Region: Kowloon (Diamond Hill)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 45–60 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Kultur, Natur, Fotografie, Ruhe

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11. Sky100 – Aussicht über das moderne Hongkong
Der Sky100 Observation Deck sitzt im 100. Stock des International Commerce Centre, Hongkongs höchstem Gebäude, auf rund 393 Metern Höhe. Von hier oben hast du eine 360-Grad-Sicht über Kowloon, Hong Kong Island und den Victoria Harbour, durch deckenhohe Glasfronten. Anders als am Peak ist es hier laut übereinstimmenden Berichten deutlich weniger überlaufen, was Sky100 zu einer Art Geheimtipp für alle macht, die Wartezeiten meiden wollen. Bei unserem Besuch haben wir uns zwischen Peak und Sky100 entscheiden müssen und sind auf den Peak gegangen – wer beide Zeit hat, bekommt hier aber einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt, direkt aus Kowloon heraus.
- Beste Reisezeit: Später Nachmittag für Tageslicht und Skyline bei Dunkelheit im selben Besuch.
- Öffnungszeiten: Täglich 11:30–20:30 Uhr, letzter Einlass 20:00 Uhr.
- Eintritt: Ab ca. HK$149 online, ca. HK$168 vor Ort.
- Anfahrt: MTR Kowloon Station, Exit C1, Zugang über das Einkaufszentrum Elements.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 60–90 Minuten für Aussicht, Ausstellung und einen Kaffee im hauseigenen Café.
- Unser Tipp: Als Alternative bei schlechtem Wetter am Peak, da die Plattform komplett überdacht und klimatisiert ist.

Kurz & knapp
📍 Region: Kowloon (West Kowloon)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 60–90 Minuten
💰 Eintritt: ab HK$149
Geeignet für: Aussicht, Familien, Fotografie, Schlechtwetter-Alternative
12. Ngong Ping 360 – Seilbahn über Lantau
Die Ngong Ping 360 Seilbahn verbindet Tung Chung mit dem Hochland von Ngong Ping und ist für uns der schönste Weg zum Buddha gewesen. 25 Minuten schwebst du über Wald, Berge und das Meer, mit Blick auf den Flughafen und die Bucht von Tung Chung. Wir haben die Standardgondel genommen, nicht die Variante mit Glasboden – für den Ausblick völlig ausreichend, und ohne das mulmige Gefühl unter den Füßen. Oben angekommen, führt der Weg direkt zum Ngong Ping Village mit ein paar Shops und Restaurants, bevor es zum Kloster und dem Buddha weitergeht. Bei Wind oder Sturm wird der Betrieb eingestellt, das solltest du bei der Planung im Hinterkopf behalten.
- Beste Reisezeit: Vormittags an Werktagen, dann ist die Warteschlange an der Talstation am kürzesten.
- Öffnungszeiten: Werktags 10:00–18:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 9:00–18:30 Uhr.
- Eintritt: Standardgondel Hin & Zurück ca. HK$270, Kristallgondel mit Glasboden ca. HK$350.
- Anfahrt: MTR bis Tung Chung, direkt am Ausgang der Station.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Die Fahrt selbst dauert 25 Minuten, plane für die gesamte Ngong-Ping-Seite des Ausflugs aber einen halben bis ganzen Tag ein.
- Unser Tipp: Ticket online vorbuchen – an Wochenenden bildet sich an der Talstation sonst schnell eine lange Schlange.
➡️ Alle Infos zur Seilbahn und dem Ausflug zum Big Buddha findest du hier.

Kurz & knapp
📍 Region: Lantau Island
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 25 Minuten (Fahrt)
💰 Eintritt: ab HK$270
Geeignet für: Fotografie, Familien, Natur, Erstbesucher
13. Ding Ding – mit der Straßenbahn durch die Zeit
Die Hong Kong Tramways, liebevoll „Ding Ding“ genannt, fahren seit über 100 Jahren als zweistöckige Straßenbahn durch den Norden von Hong Kong Island. Wir sind an einem Nachmittag spontan eingestiegen, ohne Ziel, nur um zuzusehen, wie Central in Wan Chai übergeht und Wan Chai in Causeway Bay. Für umgerechnet keine 40 Cent bekommst du Sightseeing im Schneckentempo, an Marktständen, Baustellen und Wolkenkratzern vorbei. Oben im offenen vorderen Bereich zu sitzen, lohnt sich für Fotos, auch wenn es dafür meist keine freien Plätze gibt und du improvisieren musst.
- Beste Reisezeit: Ganzjährig, besonders atmosphärisch am frühen Abend, wenn die Stadt beleuchtet ist.
- Öffnungszeiten: Ca. 5:00–24:00 Uhr, alle 2–5 Minuten.
- Eintritt: HK$3 pro Fahrt, unabhängig von der Strecke.
- Anfahrt: Einstieg an jeder Haltestelle entlang der Linie auf Hong Kong Island.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Keine feste Zeit nötig – am schönsten, wenn du einfach eine Strecke ohne Ziel fährst und aus dem Fenster schaust.
- Unser Tipp: Mit der Octopus Card oder Kreditkarte beim Aussteigen hinten am Fahrer zahlen, nicht beim Einsteigen.

Kurz & knapp
📍 Region: Hong Kong Island
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: nach Belieben
💰 Eintritt: HK$3
Geeignet für: Budget, Fotografie, Erstbesucher, Nostalgie
14. Avenue of Stars – Promenade mit Filmgeschichte
Die Avenue of Stars in Tsim Sha Tsui ist Hongkongs Version des Walk of Fame, mit bronzenen Handabdrücken und Statuen von Filmstars wie Jackie Chan oder Bruce Lee entlang der Uferpromenade. Ehrlich gesagt hat uns die Avenue selbst weniger beeindruckt als erwartet – die Handabdrücke sind nett anzusehen, aber schnell abgehakt. Ihr eigentlicher Wert liegt woanders: Sie ist einer der besten Orte, um den Blick auf die Skyline von Hong Kong Island zu genießen, gerade abends zur Symphony of Lights. Als reiner Spaziergang mit Fotostopp funktioniert sie gut, als eigenständiges Ziel würden wir sie nicht empfehlen.
- Beste Reisezeit: Abends kurz vor 20 Uhr, um die Lichtshow direkt anzuschließen.
- Öffnungszeiten: Rund um die Uhr zugänglich.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Tsim Sha Tsui, Exit E, Richtung Ufer.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 20–30 Minuten für einen Spaziergang reichen völlig aus.
- Unser Tipp: Nicht extra dafür anreisen, sondern als Zwischenstopp auf dem Weg zu Museum oder Symphony of Lights mitnehmen.

Kurz & knapp
📍 Region: Kowloon (Tsim Sha Tsui)
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 20–30 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Fotografie, Familien, Erstbesucher, Abendspaziergang
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15. Temple Street Night Market – Streetlife und Streetfood
Wenn die Sonne untergeht, erwacht die Temple Street in Kowloon zum Leben: Lampions leuchten, Händler bauen ihre Stände auf, aus Garküchen zieht Dampf mit Duft nach Garnelen und Frittiertem in die Gassen. Zwischen Souvenirständen, Wahrsagern und Straßenmusikern haben wir gebratene Austernomeletts probiert, die uns seitdem in keinem Restaurant mehr so geschmeckt haben. Verhandeln gehört zum Ablauf dazu, auch wenn man am Ende meistens trotzdem etwas zu viel zahlt – das gehört für uns zum Erlebnis dazu. Der Markt ist laut, ein bisschen chaotisch, aber genau deshalb einer der ehrlichsten Orte, um Hongkong abseits der Skyline zu erleben.
- Beste Reisezeit: Ab ca. 19 Uhr, wenn der Markt in vollem Gange, aber noch nicht überlaufen ist.
- Öffnungszeiten: Täglich ca. 17:00 bis Mitternacht.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Jordan, Exit A, dann Richtung Temple Street.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1,5–2 Stunden, gerne mit Zeit zum Essen und Schlendern ohne festen Plan.
- Unser Tipp: Unbedingt die gebratenen Austernomeletts probieren – und beim Handeln freundlich, aber bestimmt bleiben.

Kurz & knapp
📍 Region: Kowloon (Yau Ma Tei)
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐ (2/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 1,5–2 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Kulinarik, Nachtleben, Fotografie, Erstbesucher
16. Hong Kong Museum of History – neu eröffnet 2026
Das Hong Kong Museum of History war jahrelang wegen einer umfassenden Renovierung geschlossen und hat seine Dauerausstellung „The Hong Kong Story“ erst im April 2026 wiedereröffnet, mit einer komplett überarbeiteten Schau zu Naturgeschichte, Kolonialzeit und der Entwicklung der Stadt bis in die Gegenwart. Wegen der Schließung war ein Besuch bei unserer Reise gar nicht möglich, entsprechend können wir zu der neuen Ausstellung keinen eigenen Eindruck liefern. Die neue Fassung umfasst inzwischen nur noch das Erdgeschoss, dafür mit interaktiver Technik und Themenbereichen von den Wurzeln der Stadt bis zur Gegenwart als globale Metropole.
- Beste Reisezeit: Ganzjährig geeignet, gut als Programmpunkt für Regentage.
- Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag 10:00–18:00 Uhr, Wochenende und Feiertage 10:00–19:00 Uhr, dienstags geschlossen.
- Eintritt: Kostenlos, Sonderausstellungen ggf. kostenpflichtig.
- Anfahrt: MTR Tsim Sha Tsui oder Jordan, je ca. 10 Minuten Fußweg.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1–1,5 Stunden für die Dauerausstellung.
- Unser Tipp: Da die Ausstellung 2026 komplett neu gestaltet wurde, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Rezensionen vor dem Besuch, um zu wissen, was dich erwartet.

Kurz & knapp
📍 Region: Kowloon (Tsim Sha Tsui)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 1–1,5 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Kultur, Familien, Schlechtwetter-Alternative, Geschichte
17. Symphony of Lights – Lichtshow am Hafen
Jeden Abend um 20 Uhr läuft die Symphony of Lights: Laser und LED-Beleuchtung an über 40 Gebäuden beiderseits des Victoria Harbour, synchron zu Musik. Wir haben sie von der Avenue of Stars aus gesehen und muss ehrlich sagen: Sie ist nett als Beigabe zu einem Abendspaziergang, aber kein Grund, extra dafür seinen Tag zu planen. Die Skyline selbst wirkt für uns beeindruckender als die Show, die eher dezent daherkommt. Wer sowieso zum Sonnenuntergang am Wasser ist, sollte bleiben und zusehen, eine gezielte Anreise nur dafür würden wir aber nicht empfehlen.
- Beste Reisezeit: Täglich um 20:00 Uhr, am besten in Kombination mit einem Abendspaziergang an der Promenade.
- Öffnungszeiten: Täglich 20:00 Uhr, bei starkem Regen oder Sturm entfällt sie.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Tsim Sha Tsui, Exit E, zur Uferpromenade.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 15–20 Minuten für die Show selbst, eingebettet in einen längeren Abendspaziergang.
- Unser Tipp: Nicht als eigenständiges Ziel einplanen, sondern als kostenlose Zugabe zu einem Abend an der Promenade mitnehmen.

Kurz & knapp
📍 Region: Victoria Harbour
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 15–20 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Familien, Fotografie, Erstbesucher, Abendprogramm
18. Hong Kong Museum of Art – Sammlung am Wasser
Das Hong Kong Museum of Art in Tsim Sha Tsui liegt direkt am Victoria Harbour und zeigt auf mehreren Etagen chinesische Malerei und Kalligrafie neben zeitgenössischer Fotografie und Videokunst. Nach seiner letzten großen Renovierung gilt es als eines der architektonisch ansprechendsten Museen der Stadt, mit einer Dachterrasse, die laut Besucherberichten für sich genommen schon einen Abstecher wert ist. Wir haben es bei unserem kurzen Aufenthalt zeitlich nicht mehr geschafft, es steht aber für kunstinteressierte Reisende auf so gut wie jeder Empfehlungsliste für Tsim Sha Tsui.
- Beste Reisezeit: Wochentags außerhalb der Ferienzeiten für ruhigeres Besichtigen.
- Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch und Freitag bis Sonntag 10:00–18:00 Uhr, donnerstags geschlossen.
- Eintritt: Kostenlos, Sonderausstellungen ggf. kostenpflichtig.
- Anfahrt: MTR Tsim Sha Tsui, Exit E, 5 Minuten zur Uferpromenade.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 1–1,5 Stunden, mehr für Kunstinteressierte.
- Unser Tipp: Kombiniere den Besuch mit einem Spaziergang zur nahen Avenue of Stars, beide liegen nur wenige Minuten auseinander.

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📍 Region: Kowloon (Tsim Sha Tsui)
⭐ Unsere Bewertung: – (nicht selbst besucht)🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 1–1,5 Stunden
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Kultur, Kunstinteressierte, Familien, Schlechtwetter-Alternative
19. Monster Buildings – urbane Dichte zum Fotografieren
Die sogenannten „Monster Buildings“ in Quarry Bay sind eigentlich ein ganz gewöhnlicher Wohnkomplex namens Yick Fat Estate, wurden aber durch Social Media und Filmauftritte wie „Transformers 4“ zu einem beliebten Fotomotiv. Der riesige Innenhof mit den eng gestapelten Wohnungen wirkt auf Fotos beeindruckender, als er in echt eine Weile lang unterhält – wir waren nach knapp zehn Minuten wieder weg. Sehenswert ist es trotzdem, gerade wenn du dich für urbane Architektur interessierst, wichtig ist nur, sich daran zu erinnern, dass hier tatsächlich Menschen wohnen, und sich entsprechend zurückhaltend zu verhalten.
- Beste Reisezeit: Vormittags unter der Woche, dann sind weniger Fotogruppen unterwegs.
- Öffnungszeiten: Frei zugänglicher Innenhof, keine festen Zeiten, Rücksicht auf Anwohner nehmen.
- Eintritt: Kostenlos.
- Anfahrt: MTR Tai Koo, Exit B, ca. 5 Minuten zu Fuß.
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: 10–15 Minuten reichen, es ist kein Ort zum Verweilen, sondern ein kurzer Fotostopp.
- Unser Tipp: Leise sein, keine Drohnen, keine Fotoshootings mit Ausrüstung, die den Alltag der Bewohner stört.

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📍 Region: Hong Kong Island (Quarry Bay)
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 10–15 Minuten
💰 Eintritt: kostenlos
Geeignet für: Fotografie, Architektur, kurzer Zwischenstopp, Instagram
20. Insel-Hopping – Hongkongs ruhige Seite
Hongkong besteht aus über 250 Inseln, und die meisten davon sieht kaum ein Tourist. Wir haben einen Tag für Lamma Island eingeplant, autofrei, mit Wanderwegen zwischen kleinen Fischerdörfern und dem Strand Hung Shing Yeh, an dem wir tatsächlich fast allein waren. Der Kontrast zur Skyline von Central, die man von der Fähre aus noch sieht, ist enorm. Cheung Chau mit seinen kleinen Tempeln und dem bunten Streetfood haben wir nur kurz gestreift, würden aber gerne zurückkehren, besonders während des berühmten Bun-Festivals. Für einen Kurzbesuch reicht meist eine Insel, aber sie lohnt sich als Gegenprogramm zur restlichen Reise.
- Beste Reisezeit: Trockene, mildere Monate von Oktober bis Dezember, wochentags für mehr Ruhe.
- Öffnungszeiten: Fähren verkehren regelmäßig tagsüber, meist zwischen 6:30 und 23:30 Uhr.
- Eintritt: Kostenlos, Fährkosten ca. HK$15–30 pro Strecke.
- Anfahrt: Star Ferry Pier in Central, Fähre zur jeweiligen Insel (30–60 Minuten).
- Unsere Empfehlung für Deinen Aufenthalt: Einen ganzen Tag pro Insel einplanen, an- und Rückfahrt eingerechnet.
- Unser Tipp: Lamma Island eignet sich gut für Wanderfreunde, Cheung Chau eher für alle, die Streetfood und ein bisschen Trubel mögen.

Kurz & knapp
📍 Region: Outlying Islands
⭐ Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
🕒 Aufenthaltsdauer: ca. 1 Tag
💰 Eintritt: ab HK$15 (Fähre)
Geeignet für: Natur, Wandern, Entspannung, Fotografie
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Fazit
Hongkong hat uns überrascht, obwohl wir mit hohen Erwartungen angereist sind. Die Stadt ist dichter, grüner und vielschichtiger, als es die Postkartenmotive vermuten lassen, und lässt sich gerade wegen ihrer kompakten Größe auch in wenigen Tagen sinnvoll erkunden.
Wenn wir noch einmal planen würden, würden wir mehr Zeit für Lantau und die Outlying Islands einplanen und dafür einen der Innenstadt-Programmpunkte wie die Avenue of Stars kürzen – dort hätten wir im Rückblick nicht so viel verpasst. Der Mix aus Tempeln, Wanderwegen, Nachtmärkten und Skyline-Blicken ist trotzdem genau das, was Hongkong für uns zu einem der spannendsten Kurztrip-Ziele Asiens macht.
Für Erstbesucher Asiens ist Hongkong ein idealer Einstieg: Englisch wird fast überall verstanden, der Nahverkehr ist selbsterklärend, und trotzdem bekommst du einen echten Vorgeschmack auf chinesische Kultur, Küche und Alltag. Für erfahrene Asien-Reisende lohnt sich die Stadt vor allem als Kontrastprogramm oder als Zwischenstopp auf dem Weg zu längeren Aufenthalten in der Region.
Wer Wert auf Natur legt, kommt über Dragon’s Back, die Outlying Islands oder Lantau auf seine Kosten, wer eher Städtereisender ist, findet in Kowloon und auf Hong Kong Island genug Programm für mehrere Tage. Weniger geeignet ist Hongkong für alle, die vor allem Ruhe suchen – dafür bleibt die Stadt an den meisten Ecken zu dicht und zu laut.
Unsere 20 Highlights sind ein guter Ausgangspunkt, um deine eigene Route zusammenzustellen. Nutze die Regionen-Übersicht weiter oben, um deine Tage sinnvoll zu bündeln, statt kreuz und quer durch die Stadt zu springen – so bleibt am Ende auch Zeit für die spontanen Entdeckungen, die uns selbst am meisten in Erinnerung geblieben sind.

Häufig gestellte Fragen zu Sehenswürdigkeiten in Hongkong
Wie viele Tage braucht man für Hongkong?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen drei bis fünf Tage, wie bei unserem eigenen Kurzbesuch. In dieser Zeit lassen sich Hong Kong Island, Kowloon und ein Tagesausflug nach Lantau gut unterbringen. Wer zusätzlich noch eine der Outlying Islands wie Lamma oder Cheung Chau besuchen möchte, sollte einen weiteren Tag einplanen. Mit nur zwei Tagen musst du dich auf die zentralen Punkte wie Victoria Peak, Star Ferry und ein bis zwei Tempel beschränken. Da die Stadt sehr kompakt und das Nahverkehrsnetz hervorragend ausgebaut ist, lässt sich selbst ein kurzer Aufenthalt effizient nutzen, ohne ständig lange Anfahrtszeiten einzuplanen.
Was muss man in Hongkong gesehen haben?
Zu den absoluten Kernpunkten zählen der Victoria Peak, eine Fahrt mit der Star Ferry und ein Ausflug nach Lantau zum Tian Tan Buddha. Dazu kommt idealerweise ein Tempel wie Man Mo oder Pak Tai, um die spirituelle Seite der Stadt kennenzulernen, sowie ein Abend auf dem Temple Street Night Market für die kulinarische und lebendige Seite Hongkongs. Wer mehr Zeit hat, sollte einen Tag für eine der Outlying Islands einplanen, um auch die grüne, entschleunigte Seite der Stadt zu erleben. Die vollständige Liste mit 20 Highlights in diesem Artikel bietet eine gute Grundlage, um deine eigene Route zusammenzustellen.
Ist Hongkong teuer für Touristen?
Hongkong liegt preislich zwischen Südostasien und westeuropäischen Großstädten. Nahverkehr, Street Food und Fähren sind sehr günstig, während Hotels und westliche Restaurants schnell teuer werden können. Mit einer Mischung aus Garküchen, Dim-Sum-Restaurants und öffentlichem Nahverkehr lässt sich ein Aufenthalt deutlich günstiger gestalten als mit ausschließlich touristischen Angeboten. Eintritte zu Sehenswürdigkeiten sind oft kostenlos oder günstig, größere Ausgaben entstehen eher bei Unterkunft und bei kostenpflichtigen Aussichtsplattformen wie Sky100 oder der Peak-Tram-Kombination.
Braucht man ein Visum für Hongkong?
Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können in der Regel visumfrei für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tage nach Hongkong einreisen. Wichtig ist ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens einen Monat über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültig ist. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, lohnt sich vor der Reise ein Blick auf die aktuellen Angaben des Auswärtigen Amts oder der Hongkonger Einwanderungsbehörde, gerade wenn du im Rahmen derselben Reise auch nach Festlandchina möchtest, wofür ein separates Visum nötig ist.
Was ist das beste Verkehrsmittel in Hongkong?
Die MTR ist für die meisten Strecken die schnellste und zuverlässigste Option, ergänzt durch Busse für entlegenere Ziele. Für kurze Strecken auf Hong Kong Island lohnt sich die alte Straßenbahn Ding Ding, für die Überfahrt zwischen Kowloon und Hong Kong Island die Star Ferry. Eine Octopus Card oder eine kontaktlose Kredit- beziehungsweise Debitkarte machen das Umsteigen zwischen den Verkehrsmitteln unkompliziert, da du an jedem Gate einfach ein- und auschecken kannst. Taxis sind vergleichsweise günstig, im dichten Berufsverkehr aber oft langsamer als die MTR.
Wann ist die beste Reisezeit für Hongkong?
Die Monate Oktober bis Dezember gelten als angenehmste Reisezeit, mit mildem, trockenem Wetter und guter Fernsicht für Aussichtspunkte wie den Victoria Peak. Die Sommermonate von Juni bis September sind heiß, feucht und bringen gelegentlich Taifune mit sich, die den öffentlichen Verkehr und Ausflüge zeitweise lahmlegen können. Januar und Februar sind kühler, aber angenehm für Sightseeing, während rund um das chinesische Neujahr viele Geschäfte geschlossen haben und Tempel besonders voll sind. Für Outdoor-Aktivitäten wie Dragon’s Back oder Insel-Hopping eignen sich die kühleren Monate am besten.
Ist Hongkong sicher für Touristen?
Hongkong gilt allgemein als eine der sichersten Großstädte Asiens, mit niedriger Kriminalitätsrate und gut ausgebauter Infrastruktur. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einer Großstadt reichen aus, etwa auf Taschendiebe in belebten Touristenbereichen zu achten. Auch alleinreisende Frauen berichten überwiegend von einem sicheren Reisegefühl, selbst abends in belebten Vierteln wie Tsim Sha Tsui oder Central. Wie in jeder Metropole lohnt es sich, aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise etwa des Auswärtigen Amts vor der Reise zu prüfen, insbesondere bei politisch angespannteren Phasen.
